Arbeitsblatt: Soziale Netzwerke

Material-Details

Sie SuS lernen den richtigen Umgang mit den Sozialen Medien und sie lernen welche Gefahren die Sozialen Medien mitsich bringen. Zum Teil mit Lösungen.
Informatik
Internet
6. Schuljahr
23 Seiten

Statistik

216161
3
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15.10.2026

Autor/in

Jacqueline Castillo-Vokinger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Medien und Informatik Soziale Netzwerke Grundbegriffe In diesem Buchstabendurcheinander haben sich sechs Wörter versteckt. Finde und male sie mit verschiedenen Farben an. M L O I H U U D L T U O L K S S F H T J L X P R I W R B O E T T A U S W A P J H T Q S C A M D A K G G O N R B N D R Z U O E S RW H F L G R W G C K Definiere die folgenden Wörter in eigenen Worten. Algorithmus App Likes Multitasking Posten Social Media Lösungen 1 Grundbegriffe Medien und Informatik Soziale Netzwerke In diesem Buchstabendurcheinander haben sich sechs Wörter versteckt. Finde und male sie mit verschiedenen Farben an. «Du kennst bestimmte Grundbegriffe Sozialer Netzwerke.» U T T I K E S I H O M S S I G O C A M E D A Definiere die folgenden Wörter in eigenen Worten. Algorithmus Ein Algorithmus im Netzwerk ist eine feste Schritt-für- Schritt-Anleitung, mit der ein Computer in einem Datennetzwerk Aufgaben wie das Weiterleiten von Datenpaketen, das Finden des kürzesten Weges oder das Filtern von Inhalten automatisch und logisch löst. App Abkürzung für Application. Darunter versteht man ein ein ausführbares Programm, welche eine Funktion erfüllt, die nicht relevant für das Funktionieren des Systems selbst ist. Mit Hilfe von Apps kann der Funktionsumfang eines Gerätes erweitert werden. Zum Beispiel SpieleApps, Wecker-App, Navigations-App, etc. Likes Liken kann mit dem zustimmenden Kopfnicken im wahren Leben verglichen werden. Es ist eine wesentliche Funktion von sozialen Netzwerken. Multitasking Das Erledigen mehrerer Aufgaben gleichzeitig. Posten Einen Beitrag im Internet veröffentlichen, zum Beispiel ein Foto auf Facebook. Social Media Websiten und Apps, über die Nutzer Inhalte kreieren sowie teilen und sich vernetzen können. Medien und Informatik Soziale Netzwerke Soziale Netzwerke Soziale Medien miteinander in sind technische Möglichkeiten, Kontakt treten können. damit Meist Menschen sind damit bestimmte Websites gemeint wie Facebook, Twitter oder Youtube. Dort dürfen alle Menschen etwas veröffentlichen. Man kann auch darauf reagieren, was ein anderer geschrieben oder gezeigt hat. Mit einem Medium verbreitet man Inhalte, also Texte, Fotos, Videos und anderes. „Sozial soll bedeuten, dass sich mehrere Menschen über Soziale Medien kennenlernen oder dass sie sich Inhalte schicken können. Es sind viele verschiedene Leute, die hier mitmachen. Das ist das Besondere im Vergleich zu den „klassischen Medien wie Fernsehen, Radio oder Zeitung: Dort bestimmt allein der Eigentümer, welche Inhalte es gibt. Anders als die Sozialen Medien sind die klassischen Medien auch wie Einbahnstraßen: Die Informationen fließen nur in eine Richtung, zum Beispiel vom Fernsehstudio zum Zuschauer oder von der Zeitungsredaktion zum Leser. Bei den Sozialen Medien können die Informationen hin und her fließen, von jeder Person zu jeder anderen. Solche Sozialen Medien sind gut dafür, dass man sich selbst vorstellt und dass man mit Freunden verbunden ist, ohne sie wirklich zu treffen. Bei bestimmten Sozialen Medien arbeiten alle gemeinsam an Inhalten, vor allem bei Wikis. Die Wikipedia und das Klexikon sind solche Wikis. An ein und demselben Text schreiben also mehrere Leute mit. Hier geht es vor allem darum, dass man möglichst gute Inhalte hat, die von jedem gelesen und genutzt werden können. Die Einzahl von „Soziale Medien wäre „Soziales Medium, allerdings liest man das selten. Auf Englisch sagt man „Social Media. Man hört auch oft „Web 2.0. Damit ist gemeint: ein neues, besseres Internet als das alte. Medien und Informatik Soziale Netzwerke Abhängigkeit Schneide alle Kästchen aus und klebe die passenden Paare auf dem Arbeitsblatt 3.1 zusammen. Zu jedem fettgedruckten Wort gehört eine Erklärung. Ein Wort bleibt übrig. Formuliere selbst eine geeignete Erklärung. Fomo; Fear of missing out Innerhalb einer gewissen Zeitspanne wird darauf verzichtet, elektronische Geräte, wie zum Beispiel Smartphones, Tablets oder Computer zu verwenden. Man entzieht sich bewusst der ständigen Vernetzung und Erreichbarkeit, um Stress zu minimieren und mehr in der Offline-Welt aktiv zu sein. Nomophobie; No-Mobile-Phone-Phobia Angst davor, ohne Handy unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein. Menschen, die unter dieser Angst leben, nehmen ihre Handys sogar mit auf die Toilette und ins Bett, da sie immer online sein möchten. Diese Bezeichnung setzt sich aus den Worten «Smartphone» und «Zombie» zusammen. Es beschreibt Menschen, welche ihr Smartphone im Gehen benutzen und ihre Umwelt nur noch reduziert wahrnehmen, da sie so sehr auf den Bildschirm fokussiert sind. Smombie Gesellschaftliche Angst von Menschen, etwas zu verpassen. Wird bei Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter vor allem durch Internet, Smartphone und soziale Netzwerke ausgelöst. Man hat den Eindruck, alle anderen hätten mehr Spass, würden Interessanteres erleben und Neueres erfahren als man selbst. Zudem befürchtet man, aus dem Freundeskreis ausgeschlossen zu werden. Als Folge dieser Angst checkt man ständig seine sozialen Netzwerke, um nichts scheinbar Wichtiges zu verpassen, sind ständig online und aufnahmebereit. Medien und Informatik Soziale Netzwerke Digital Detox; Digitale Entgiftung Abhängigkeit Schneide alle Kästchen aus und klebe die passenden Paare auf dem Arbeitsblatt 3.1 zusammen. Fomo; Fear of missing out Innerhalb einer gewissen Zeitspanne wird darauf verzichtet, elektronische Geräte, wie zum Beispiel Smartphones, Tablets oder Computer zu verwenden. Man entzieht sich bewusst der ständigen Vernetzung und Erreichbarkeit, um Stress zu minimieren und mehr in der Offline-Welt aktiv zu sein. Nomophobie; No-Mobile-Phone-Phobia Angst davor, ohne Handy unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein. Menschen, die unter dieser Angst leben, nehmen ihre Handys sogar mit auf die Toilette und ins Bett, da sie immer online sein möchten. Diese Bezeichnung setzt sich aus den Worten «Smartphone» und «Zombie» zusammen. Es beschreibt Menschen, welche ihr Smartphone im Gehen benutzen und ihre Umwelt nur noch reduziert wahrnehmen, da sie so sehr auf den Bildschirm fokussiert sind. Smombie Gesellschaftliche Angst von Menschen, etwas zu verpassen. Wird bei Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter vor allem durch Internet, Smartphone und soziale Netzwerke ausgelöst. Man hat den Eindruck, alle anderen hätten mehr Spass, würden Interessanteres erleben und Neueres erfahren als man selbst. Zudem befürchtet man, aus dem Freundeskreis ausgeschlossen zu werden. Als Folge dieser Angst checkt man ständig seine sozialen Netzwerke, um nichts scheinbar Wichtiges zu verpassen, sind ständig online und aufnahmebereit. Digital Detox; Digitale Entgiftung Medien und Informatik Soziale Netzwerke Anzeichen und Folgen einer Sucht Lies den Text aufmerksam durch. Soziale Netzwerke sind aus der heutigen Welt kaum mehr wegzudenken. Allerdings sind diese so gestaltet, dass sie süchtig machen können und sollen. Bestätigungen, Signalfarben und viele weitere positive Gestaltungselemente verleiten dazu. Man möchte weiterscrollen und weiterlesen. Menschen im Jugendalter gehören zur grössten Risikogruppe für Onlinesucht. Zudem sind sozial ängstliche, depressive Jugendliche oder solche mit einem geringen Selbstwertgefühl stärker gefährdet, eine Internetsucht zu entwickeln. Emotionale Probleme scheinen mit dem im Internet leichter überwunden werden zu können. Im Grunde steht bei dem Verdacht einer Abhängigkeit die Frage im Vordergrund, ob die allgemeine Lebensqualität beeinträchtigt wird. Bei einer Onlinesucht hat die betroffene Person Schwierigkeiten, offline zu gehen (Kontrollverlust), die Gedanken drehen sich nur noch um die OnlineAktivität und der Lebensmittelpunkt verschiebt sich vom realen Leben hin zum Leben in der Onlinewelt. So gibt es Jugendliche, die sich in ihr Zimmer zurückziehen um auf Sozialen Netzwerken aktiv zu sein, während ihre Freunde draussen spielen, die gemeinsame Mahlzeiten verweigern oder sich in den Ferien weigern, mit der Familie Aktivitäten zu unternehmen, weil sie online verbunden bleiben möchten. Die übermässige Nutzungsdauer allein ist noch kein eindeutiges Zeichen für eine Onlinesucht. Folgende Punkte können bei der Selbsteinschätzung helfen: Betroffene können sich schwer vorstellen, einige Tage ohne Soziale Netzwerke zu verbringen. Wichtige Aufgaben werden durch die Nutzung von Soziale Netzwerke vernachlässigt, zum Beispiel in der Schule. Ein virtueller Kontakt ist oft wichtiger als der reale Kontakt. Medien und Informatik Soziale Netzwerke Gedanklich bei den Apps sein, auch wenn man sie gerade nicht nutzen kann. Die Stimmung verändert sich, wenn man bestimmte Apps nicht nutzen kann. Nutzung von Sozialen Netzwerken wohlwissend, dass man dadurch in Stress oder Zeitdruck gerät. Weniger Interesse an Hobbys und anderen Freizeitaktivitäten wegen Sozialen Netzwerken. Man spielt die Zeit, die man auf bestimmten Apps verbringt, vor anderen Menschen herunter. Das größte Problem bei sozialen Medien ist das hohe Angebot an ansprechenden Inhalten. Die Inhalte, die wir angezeigt bekommen, sind vom Algorithmus sorgfältig ausgewählte Beiträge, die eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, von uns gemocht zu werden. So kann Social Media schnell zur willkommenen Ablenkung werden, um problematischen Themen aus dem Weg zu gehen. Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl sind anfällig in die heile Welt von Sozialen Netzwerken zu flüchten. Wer postet, bekommt Aufmerksamkeit und Bestätigung durch Likes und Kommentare. Dabei kann schnell der Druck entstehen, regelmäßig Beiträge zu posten, um mehr Aufmerksamkeit und Bestätigung zu bekommen. Bleiben Likes und Bestätigung allerdings mal aus, folgen depressive Verstimmungen. Längerfristig kann sich eine intensive Mediennutzung negativ auf alle Lebensbereiche wie privates Sozialleben, Hobbys und Ausbildung auswirken: Abfallende Leistungen in der Schule Sozialer Rückzug Übermüdung als Folge von Schlafmangel Vernachlässigen von Kontakten zu Gleichaltrigen, und Familienleben Fehlendes Interesse an anderen Freizeitaktivitäten Schulaufgaben Nebst den sozialen Folgen kann stundenlange Bewegungslosigkeit vor dem Bildschirm aber auch körperliche Probleme wie Muskelverkrümmung und daraus entstehende Fehlhaltungen mit sich bringen. Auch Übergewicht, Kopfschmerzen, Sehstörungen und Schlafstörungen können die Folge sein. Beantworte folgende Fragen in dein Allerleiheft. 1. Nenne drei Anzeichen für eine Onlinesucht. Medien und Informatik Soziale Netzwerke 2. Nenne drei Folgen einer Onlinesucht. Zusatzaufgabe 3. Hast du selbst schon Erfahrungen mit einer Onlinesucht gemacht? Oder jemand aus deinem Freundeskreis? Formuliere deine Antwort in 5 Sätzen. Tipps gegen Abhängigkeit Stelle die Tipps kreativ auf Plakaten dar. 1. Kritische Selbstbeobachtung: Das Nutzungsverhalten am Handy beobachten und Limits setzen. Es gibt verschiedene Apps, die dabei helfen können. Zum Beispiel «Google Wellbeing» für Android oder «Bildschirmzeit» für iPhones. Es lassen sich Zeitlimits für einzelne Apps einstellen. Ist das Limit erreicht, beendet sich die App automatisch. Klare Grenzen sind wichtig. Eine andere Möglichkeit, sich über das eigene Nutzungsverhalten bewusst zu werden, ist, ein Medientagebuch zu führen. 2. Sich über den Nutzen von Sozialen Netzwerken klar werden: Welche Apps nutzt du, um mit Menschen in Kontakt zu bleiben und welche, weil du Angst hast, etwas zu verpassen? Solche Gründe können schnell verwechselt werden. 3. Benachrichtigungen abschalten: Ein erster wichtiger Schritt, um Abstand zu Sozialen Netzwerken zu finden und Ruhe in den Tag zu bringen, ist das Ausschalten der Medien und Informatik Soziale Netzwerke Benachrichtigungen. Du bestimmst, wann du zum Handy greifst – und nicht andersrum. 4. Das Smartphone nicht mit ins Bett nehmen: Am besten macht gleich deine ganze Familie mit. Experten raten zu einem gemeinsamen „Handyparkplatz, an dem die Smartphones nachts liegen und geladen werden. 5. Bestimmte Zeiten festlegen: Zum Beispiel dreimal täglich Whatsapp checken, zu festgelegten Zeiten. In der freien Zeit kannst du dein Handy zu Hause lassen und ohne Smartphone mit deinen Freunden nach draussen gehen! 6. Die App verstecken: Die App nicht auf dem Startbildschirm anzeigen, sondern in einem Unterordner abzulegen, hilft dabei, die Sucht weniger anzufechten. 7. Verstehen, wie Soziale Netzwerke funktionieren: Besonders junge Erwachsene brauchen für eine gesunde Nutzung von Sozialen Netzwerken ein grobes Verständnis für die Mechanismen der sozialen Medien. Es ist wichtig zu verstehen, wie Soziale Netzwerke funktionieren und welche Absichten sie haben. 8. Schluss mit dem Multitasking: Höre auf, möglichst viele Dinge gleichzeitig zu machen. Wenn du isst, dann ist du, wenn du malst, dann malst du – und wenn du auf TikTok bist, dann bist du auf Tiktok. Aber nicht alles auf einmal! 9. Die Apps deinstallieren: Wenn das Abschalten schwierig fällt, kannst du die Apps auch deinstallieren. Das ist natürlich ein drastischer Weg, um einer Sucht entgegenzuwirken, aber als letztes Mittel kann das Löschen der Apps helfen. 10. Hilfe suchen: Rückmeldung aus dem Umfeld (Eltern, Freunde, Vertrauenspersonen) einholen und darüber sprechen. Die Meinungen von außen und offene Gespräche helfen oft sehr gut, die eigene Situation besser zu beurteilen und zu verändern. Medien und Informatik Soziale Netzwerke Was persönliche Daten sind und wie man diese schützt Aufgabe 1 Stellt euch folgende Situation vor: Ihr seid zwei SchülerInnen, die in dieselbe Klasse gehen. Am Wochenende wart ihr zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Dabei hat jemand von euch mit dem Handy viele Fotos gemacht und diese auf Social Media (TikTok, Instagram etc.) geteilt. Dazu wurde in einem Kommentar die Adresse erwähnt, wo die Party stattfand. Lest den Dialog und überlegt euch, wie ihr ihn der Klasse vorspielen könntet. Ihr müsst nicht ablesen oder den Text wortgetreu aufsagen. SchülerIn Die Party am Wochenende war super! Das hat richtig Spass gemacht. SchülerIn Medien und Informatik Soziale Netzwerke Meine Fotos, die ich hochgeladen habe, haben schon so viele Likes bekommen! Schau mal. Ja da hast du Recht, die war wirklich super. Ja, aber das ist doch nicht so schlimm, oder? Hey, da bin ich ja auch drauf und die Fotos sind so peinlich. Schau doch mal, wie ich aussehe! Warum hast du das gemacht? Was hast du denn? Die Leute finden es doch gut oder warum habe ich so viele Likes dafür bekommen? Spinnst du? Ich möchte nicht, dass alle sehen können, wie doof ich auf den Fotos aussehe. Ausserdem hast du die Adresse dazugeschrieben. Jetzt weiss doch jeder, wo wir waren. Bild: SRF school Medien und Informatik Soziale Netzwerke Aufgabe 2 Welche sechs Tipps für den Umgang mit persönlichen Daten werden im Film genannt? Notiere die sechs Tipps aus der Ich-Perspektive («Ich achte darauf, dass etc.) Kennst du noch weitere Tipps? Schreibe sie auf. Tipp 1 Tipp 2 Tipp 3 Tipp 4 Tipp 5 Tipp 6 Mein Tipp Mein Tipp Aufgabe 3 Medien und Informatik Soziale Netzwerke Welche Angaben/Fotos würdest du auf deinem Profil auf Social Media veröffentlichen? Ordne zu. Fallen dir weitere Sachen ein? Schreibe sie dazu. ÖFFENTLICH PRIVAT personenbezogene-daten-was-persoenliche-daten-sind-und-wie-mandiese-schuetzt Lösung Medien und Informatik Soziale Netzwerke Aufgabe 2 Tipp 1 Tipp 2 Tipp 3 Tipp 4 Tipp 5 Tipp 6 Chatten mit Fremden: Chatte ich mit Fremden, gebe ich niemals meinen richtigen Namen, meine Adresse oder mein Geburtsdatum an. Nickname: Wenn man sich bei einer App oder auf einer Website anmelden muss, gebe ich nicht meinen richtigen Namen an. Apps: Ich achte bei der Installation von neuen Apps genau darauf, was diese an persönlichen Daten verlangen. Social Media: Ich überlege mir gut, mit wem ich welche Informationen und Bilder teile. Freundschaftsanfragen: Ich bin vorsichtig bei Freundschaftsanfragen oder neuen Followern. Daten im Netz: Ich poste oder verschicke nur Sachen, die jeder sehen darf. Ich frage Freunde und Freundinnen um Erlaubnis, bevor ich ein Bild poste. Medien und Informatik Soziale Netzwerke Aufgabe 4 Welche Angaben/Fotos würdest du auf deinem Profil auf Social Media veröffentlichen? Ordne zu. Fallen dir weitere Sachen ein? Schreibe sie dazu. ÖFFENTLICH Hobbys Lieblingsmannschaft Lieblingstier Lieblingsbuch Nickname Foto vom Haustier Lieblingsfilm PRIVAT So chattest du richtig Geburtsdatum Adresse richtiger Vor- und Nachname Telefonnummer Stundenplan peinliches Foto von Freunden Trainingszeiten meines Vereins Medien und Informatik Soziale Netzwerke Aufgabe: Schau dir den SRF-Clip aufmerksam an. Beantworte die Fragen in ganzen Sätzen. Die Fragen auf Seite 2 regen auch zum Nachdenken an. 1. Was bedeutet «chatten»? Was kann man in einem Chat miteinander teilen? 2. Warum sollte man mit persönlichen Informationen beim Chatten vorsichtig sein? 3. Welche Angaben solltest du einer unbekannten Person nicht verraten? Nenne drei Beispiele. 4. Warum ist ein Spitzname in einem Chat mit unbekannten Personen sinnvoll? 5. Du erhältst eine Chatanfrage von einer fremden Person. Wie reagierst du? 6. Was versteht man unter Cybermobbing? Medien und Informatik Soziale Netzwerke 7. Was kannst du tun, wenn du in einem Chat beleidigt oder bedroht wirst? 7. Was kannst du tun, wenn du in einem Chat beleidigt oder bedroht wirst? 8. Du erhältst ein brutales Video, das dir Angst macht. Wie reagierst du? Bei wem kannst du Hilfe holen? 9. Im Klassenchat wird ein Kind immer wieder ausgelacht. Was kannst du tun, um ihm zu helfen? 10. Jemand möchte ein peinliches Foto eines anderen Kindes teilen. Was würdest du dieser Person sagen? 11. Warum können beim Schreiben von Nachrichten Missverständnisse entstehen? 12. Formuliere drei Regeln für einen fairen Klassenchat. Medien und Informatik Soziale Netzwerke Lösung Mögliche Lösungen zum Arbeitsblatt «So chattest du richtig» 1. Was bedeutet «chatten»? Was kann man miteinander teilen? Chatten bedeutet, über das Internet Nachrichten auszutauschen. Man kann Texte, Bilder, Videos und Sprachnachrichten teilen. 2. Warum sollte man mit persönlichen Informationen vorsichtig sein? Man weiss nicht immer, wer hinter einem Profil steckt. Persönliche Informationen können weitergegeben oder missbraucht werden. 3. Welche Angaben solltest du einer unbekannten Person nicht verraten? Zum Beispiel meine Adresse, meine Telefonnummer, meine Passwörter oder den Namen meiner Schule. 4. Warum ist ein Spitzname sinnvoll? Ein Spitzname schützt meinen richtigen Namen. Fremde erfahren dadurch weniger über mich. 5. Wie reagierst du auf eine Chatanfrage von einer fremden Person? Ich nehme die Anfrage nicht an. Wenn ich unsicher bin, frage ich eine erwachsene Vertrauensperson. 6. Was versteht man unter Cybermobbing? Cybermobbing bedeutet, dass jemand über das Internet wiederholt beleidigt, bedroht, blossgestellt oder ausgegrenzt wird. 7. Was kannst du tun, wenn du beleidigt oder bedroht wirst? Ich beleidige nicht zurück. Ich sichere die Nachrichten als Beweis, zum Beispiel mit einem Screenshot. Ich hole Hilfe bei einer Vertrauensperson und kann die Person melden und blockieren. 8. Wie reagierst du auf ein brutales Video? Bei wem holst du Hilfe? Ich schaue das Video nicht weiter an und leite es nicht weiter. Ich erzähle meinen Eltern, einer Lehrperson oder einer anderen erwachsenen Vertrauensperson davon. 9. Wie kannst du einem Kind helfen, das im Klassenchat ausgelacht wird? Ich mache nicht mit und sage, dass das Auslachen aufhören soll. Ich unterstütze das Kind und hole Hilfe bei einer erwachsenen Person. 10. Was sagst du jemandem, der ein peinliches Foto teilen möchte? «Teile das Foto nicht. Es könnte das Kind verletzen. Du darfst Bilder anderer nicht einfach ohne ihre Zustimmung weitergeben.» Medien und Informatik Soziale Netzwerke 11. Warum entstehen beim Schreiben Missverständnisse? Man hört den Tonfall nicht und sieht den Gesichtsausdruck nicht. Deshalb kann eine Nachricht anders verstanden werden, als sie gemeint ist. 12. Drei Regeln für einen fairen Klassenchat Wir schreiben freundlich und beleidigen niemanden. Wir teilen Bilder und persönliche Informationen anderer nur mit ihrer Zustimmung. Wir klären Streit ruhig und holen Hilfe, wenn jemand verletzt oder bedroht wird. Perfekte Social Media-Welt Aufgabe 1 Wer Fotos von sich im Internet hochlädt, möchte bei anderen Menschen gut ankommen. Worauf achten Influencer besonders, wenn sie ein Foto machen? Bild: SRF Aufgabe 2 Das Foto ist gemacht. Nun wird es bearbeitet. Welche Möglichkeiten werden im Film genannt? Aufgabe 3 Wir machen jeden Tag unzählige Fotos. Aber nur gewisse Fotos laden wir auch wirklich auf Social Media hoch. Wie sehen wir auf diesen Fotos normalerweise aus? Aufgabe 4 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben herausgefunden, dass die perfekte Social Media-Welt negative Auswirkungen auf uns Menschen haben Medien und Informatik Soziale Netzwerke kann. Welche Auswirkungen werden im Film genannt? Medien und Informatik Soziale Netzwerke Aufgabe 5 Influencer bearbeiten ihre Bilder, um mehr Likes und Follower zu erhalten. Was bringen diese den Influencern? Lösung Aufgabe 1 Bild: SRF Medien und Informatik Soziale Netzwerke Wer Fotos von sich im Internet hochlädt, möchte bei anderen Menschen gut ankommen. Worauf achten Influencer besonders, wenn sie ein Foto machen? Sie achten auf eine gute Beleuchtung, schminken sich und ziehen modische Kleidung an. Auch die Location (der Aufnahmeort) soll möglichst schön sein. Aufgabe 2 Das Foto ist gemacht. Nun wird es bearbeitet. Welche Möglichkeiten werden im Film genannt? Einen Bildausschnitt auswählen, Filter nutzen, Nase kleiner und Beine länger machen, usw. (das Aussehen mit einem Bildbearbeitungsprogramm verändern). Aufgabe 3 Wir machen jeden Tag unzählige Fotos. Aber nur gewisse Fotos laden wir auch wirklich auf Social Media hoch. Wie sehen wir auf diesen Fotos normalerweise aus? schön schlank glücklich Aufgabe 4 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben herausgefunden, dass die perfekte Social Media-Welt negative Auswirkungen auf uns Menschen haben kann. Welche Auswirkungen werden im Film genannt? Ausführliche Lösung: Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen ist mit sich selbst unzufrieden. Mädchen haben zum Beispiel das Gefühl, sie wären zu dick. Jungen denken, sie hätten zu wenige Muskeln. Man kann schnell unglücklich werden, wenn man sich ständig so fühlt. Wenn man sieht, was andere die ganze Zeit machen, kann man das Gefühl haben, etwas zu verpassen. Kurzfassung: Unzufriedenheit mit sich selbst Unglücklichsein das Gefühl haben, etwas zu verpassen Stress Aufgabe 5 Influencer bearbeiten ihre Bilder, um mehr Likes zu bekommen. Was bringen dieses Likes? Die Likes bringen den Influencern Glücksgefühle, die aber nicht Medien und Informatik Soziale Netzwerke lange anhalten. Ausserdem verdienen die Influencer mit Likes auch Geld. Je mehr Likes und Follower sie haben, desto besser können sie Werbung für Produkte machen. Recherchieren Finde für folgende Fragen die korrekten Antworten mithilfe des Internets. Achtung! Beim Sammeln von Informationen im Internet kann es sein, dass du auch auf falsche Antworten triffst. Achte dich darauf, dass du nicht gleich die erstbeste Antwort nimmst und schaue dich noch etwas um. Tipp: Indem du die Fragestellung änderst, kannst du auch auf andere Resultate kommen. 1) Wie gross ist die Fläche der Schweiz? 2) Welches ist der höchste Berg der Schweiz und wie hoch ist dieser? 3) Der Mount Everest ist mit,_ Meter der höchste Gipfel unseres Planeten. (Wenn möglich, beantworte die Frage auf zwei Stellen nach dem Komma genau) 4) Wo liegt der tiefste Punkt unserer Erde und wie tief ist er? 5) Wie viele Planeten gibt es in unserem Sonnensystem und wie heissen sie? 6) Finde einen guten Merksatz, um dir die Reihenfolge dieser Planeten zu merken. 7) Wie lange dauert ein Jahr genau? (in Tagen) 8) Wie lange dauert ein Schaltjahr? (in Tagen) 9) Warum gibt es ein Schaltjahr? Medien und Informatik Soziale Netzwerke Für die Schnellen unter euch, habe ich noch weitere Aufgaben: 10) In welchem Jahr wurde Kylian Mbappé mit der französischen Nationalmannschaft Fussball-Weltmeister, gegen welche Mannschaft hat er gespielt und wie war das Endresultat? 11) Wie schreibt man das Wort «Widerkehr» richtig? Schreibe einen Beispielsatz, indem du das Wort verwendest. 12) Die Hauptfunktion des Herzens im menschlichen Körpers ist das Pumpen von , um und im Körper zu verteilen. 13) Wie heisst die chemische Formel von Wasser und wofür stehen die einzelnen Buchstaben? Hast du alle Aufgaben erledigt? Dann habe ich für die super Schnellen unter euch noch folgende Frage, welche nicht gerade einfach herauszufinden ist: 14) Wie viele weibliche Einwohner hatte die Gemeinde Schwyz im Jahre 2025? 15) Schreibe eine eigene Frage auf, welche deine Mitschülerinnen und Mitschüler herausfinden sollen. Suche auch gleich die Antwort, welche du dann unter deine gestellte Frage schreiben kannst. Medien und Informatik Soziale Netzwerke