Arbeitsblatt: Deutsch. W. Shackespeare

Material-Details

Lesen. Text bearbeiten
Deutsch
Lesefertigkeit
9. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

216182
45
0
15.10.2026

Autor/in

Inna Chaban
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Datum:_ Name: Klasse: 9. Niveau Lernkontrolle: der schriftliche Test Löse alle Aufgaben im Dossier. Das Dossier wird kontrolliert. Deutsch Wer ist William Shakespeare Theater. Lesen 1 Lernziele für dieses Dossier: Du liest einen Sachtext über William Shakespeare und verstehst die wichtigsten Informationen über sein Leben und seine Werke. Du klärst unbekannte Wörter mithilfe des Glossars. Du markierst wichtige Textstellen und notierst Stichwörter dazu. Du formulierst W-Fragen zu einem Text und beantwortest die Fragen deiner Mitschülerinnen und Mitschüler. Du erklärst die Begriffe Komödie, Tragödie und Sonett und nennst Beispiele für Werke von Shakespeare. Du liest einen Text zu zweit mit der Methode «Kooperatives Lesen»: Du fasst zusammen, stellst Fragen und erklärst schwierige Wörter. Du beantwortest Fragen zum Globe-Theater und zum Theater zur Zeit Shakespeares schriftlich. Du beschreibst, wie sich das Theater von der Antike bis heute verändert hat. Du tauschst dich über Kulturangebote aus, sagst deine Meinung und begründest sie. Lehrplan 21: D.2.B.1.h: Die SuS können mit Unterstützung die Bedeutung von unbekannten Wörtern aus dem Kontext oder mit geeigneten Hilfsmitteln (z. B. Wörterbuch, Sachbuch, Internet) erschliessen und differenzieren damit ihren rezeptiven Wortschatz aus. D.2.B.1.h: Die SuS können Informationen aus unterschiedlichen Sachtexten verarbeiten (z. B. Stichwortliste weiterführen, Mindmap ergänzen, Zeitstrahl bezeichnen). D.2.B.1.h: Die SuS können einen übersichtlich strukturierten Text als Ganzes verstehen sowie zentrale Elemente erkennen und mit der eigenen Lebenswelt in Verbindung bringen. D.3.C.1.g: Die SuS können in Mundart und Standardsprache Gesprächsbeiträge und Argumente aufgreifen und ihre eigenen Argumente darauf beziehen. D.6.B.1.f: Die SuS kennen mehrere Werke einer ausgewählten Autorin/eines ausgewählten Autors und können diese in Bezug zu deren Zeit und Kultur setzen. D.6.C.1.h: Die SuS können sich mit unvertrauten literarischen Texten auseinandersetzen (z. B. aus einer anderen Zeit, Theater, unbekanntes Filmgenre) und sich darüber austauschen. Quelle: Die Sprachstarken 9. Klasse 2 Wer ist William Shakespeare? 1. Lies die Fortsetzung des Textes «Wer ist William Shakespeare?». Wenn du Wörter nicht verstehst, kann dir das Glossar (Wörterverzeichnis) am Ende des Textes weiterhelfen. Shakespeares dramatisches Werk besteht aus Komödien(5) und Tragödien(6). Zu seinen bekanntesten Komödien zählen «Ein Sommernachtstraum», «Die lustigen Weiber von Windsor», «Viel Lärm um nichts», «Der Widerspenstigen Zähmung» und «Wie es euch gefällt». Berühmte Tragödien sind «Hamlet», «Julius Cäsar», «Othello», «König Lear», «Macbeth» sowie die Liebestragödie «Romeo und Julia». Eine der berühmtesten Szenen aus «Romeo und Julia» ist die Balkonszene, wo Romeo, vor Julias Balkon stehend, ihr seine Liebe gesteht. Diese Szene ist von so ergreifender Emotionalität (7), dass jährlich Tausende von Leuten in die Stadt Verona in Norditalien reisen, wo das Stück spielt, um den Balkon, der Shakespeare angeblich als Vorbild diente, zu besichtigen. Shakespeare schaffte es, in seinen Theaterstücken die Figuren so darzustellen, dass sie uns auch heute noch ansprechen und in ihren Bann ziehen(8) Oft kämpfen seine Protagonisten(9) damit, ob sie ihrer Vernunft oder ihrer Leidenschaft (10) folgen wollen. Die Sorgen und Nöte, die seine Figuren haben, und wie sie mit ihnen umgehen, haben etwas allgemein Menschliches und Zeitloses (11). Gerade deshalb werden seine Stücke auch heute noch gespielt und immer wieder neu inszeniert. Shakespeare verfügte über einen enormen Wortschatz und war bekannt für seine bildhafte Sprache. Er verwendete selbsterfundene Metaphern (12) und setzte diese meisterhaft ein. Viele seiner sprachlichen Bilder sind zu Redewendungen geworden, die wir heute noch benutzen. Da, wo ihm die englische Sprache Grenzen setzte, erfand er neue Begriffe, wie beispielsweise «courtship» für Liebeswerben(13). Aus bestehenden Wörtern leitete er neue ab, wie zum Beispiel aus dem Verb «to dawn» (dämmern, hell werden) das Nomen «dawn» (Morgendämmerung) oder aus dem Nomen «blood» das Adjektiv «bloody». Shakespeares Werk übte einen starken Einfluss auf das europäische Theater aus und grosse deutsche Dichter wie Gotthold Ephraim Lessing und Johann Wolfgang von Goethe liessen sich von seinen Ideen und Motiven inspirieren(14). Obwohl William Shakespeare vor allem Theaterstücke geschrieben hat, war er auch ein berühmter Lyriker(15): Er schrieb 154 Liebesgedichte in der Sonett-Form(16). Diese Liebes-Sonette wurden 1606 in London veröffentlicht. Weil Shakespeares Stücke so berühmt sind und man über sein Privatleben so wenig weiss, wurde immer wieder daran gezweifelt, dass er wirklich der Autor dieser Werke ist. Die neueste Forschung über Shakespeare hat jedoch ergeben, dass diese Zweifel unbegründet sind. 3 2. Arbeitet zu zweit. Im ersten Abschnitt des Textes sind drei wichtige Informationen bereits markiert, im dritten Abschnitt eine weitere. Besprecht miteinander, welche Stellen im Text für euch wichtig sind. Markiert diese Textstellen mit einer Farbe. Schreibt zu jeder Markierung wichtige Stichwörter an den Rand des Textes oder hier: 3. Vergleicht eure Markierungen mit einer anderen Gruppe. Erklärt einander, warum ihr diese Textstellen markiert habt. Notiere die Antwort bitte: 4. Formuliert zu jeder eurer Markierungen Fragen wie beim ersten Beispiel und schreibt sie auf die folgenden Zeilen. Die Antworten auf die Fragen müssen im Text zu finden sein. Sie geben meistens die Antwort auf die W-Fragen: wer?, was?, wann?, wo?, wie viel? usw. (Min. 4 Fragen) Beispiel: Woraus besteht Shakespeares dramatisches Werk? 4 5. Arbeitet in einer Gruppe zusammen, wenn möglich. Tauscht eure Fragen aus und beantwortet die Fragen von euren Mitschüler*n/innen. Mit wem warst du in der Gruppe? Lehrperson/ allein – passt auch) Teil 2 Das Theater zur Zeit von William Shakespeare 1. Arbeitet zu zweit. Lest den Text über das Theater mit der Methode «Kooperatives Lesen». Person A: Fasst den Abschnitt kurz zusammen und stellt eine Frage dazu. Person B: Beantwortet die Frage, erklärt schwierige Wörter und vermutet, wie es weitergeht. Schwierige Ausdrücke sind im Kasten nach dem Text erklärt. 5 2. Fragen zum Text: Beantworte die Fragen schriftlich a) Warum wurde das Globe-Theater am Stadtrand von London gebaut? b) In welcher schon lange vergangenen Zeit hatte das Theater einen grossen Stellenwert? 6 c) Welche Auswirkungen hatte das Mittelalter auf die Theaterleute? d) Warum gingen die Leute zu Shakespeares Zeiten ins Theater? e) Warum schloss die puritanische Regierung das Globe-Theater? 3. Im Text habt ihr gelesen, wie sich das Theater über die Jahrhunderte entwickelt hat. Diskutiert zu dritt: • Wo kann man heute überall Theater erleben? (Ort, Gebäude) • Welche Kulturangebote kennt und nutzt ihr und eure Familien? • Welche Kulturangebote findet ihr gut, welche nicht? Warum? • Stellt euch vor, ihr wärt in eurer Gemeinde verantwortlich für die Anliegen der Jugendlichen. Welche kulturellen Angebote würdet ihr ermöglichen? Begründet. 7