Arbeitsblatt: Überschriften Formatieren/ autom. Inhaltsverzeichnis

Material-Details

In einem Text müssen die Überschriften formatiert und ein Inhaltsverzeichnis erstellt werden.
Informatik
Textverarbeitung
8. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

2252
1305
23
13.10.2006

Autor/in

Marlies Balsiger


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Wissenschaftliche Arbeit Leitfaden Inhaltsverzeichnis Sie wollen eine Projektarbeit schreiben. Der Leitfaden der Stiftung Schweizer Jugend forscht gibt Ihnen allgemeine Tipps und Anregungen zum Planen und Niederschreiben eines Projekts. Î Im vorliegenden Text wird abwechslungsweise die weibliche oder männliche Form von Berufen oder Schülerbezeichnungen verwendet. Es sind dabei immer beide Geschlechter gemeint. Themenwahl (1) Die Suche nach dem guten Einfall (1.1) Sie können grundsätzlich über jedes Thema aus allen Lebensbereichen eine Arbeit schreiben. Überlegen Sie sich, wo Ihre Stärken liegen. Vielleicht sind Sie der experimentell-kreative Typ, der gerne eigene Ideen umsetzt. Oder Sie schätzen den Kontakt mit anderen Menschen und möchten Interviews verarbeiten. Oder Sie möchten auf eine ganz praktische Art etwas untersuchen – zum Beispiel die Luftqualität in Ihrem Quartier. Diskutieren Sie mit Kolleginnen, Berufsbildnern, Lehrerinnen und Eltern Ihre Ideen und Ihr Vorhaben – vorerst ganz unsystematisch. Die erlösende Idee kommt oft in einem unerwarteten Augenblick; seien Sie offen dafür. Mutige Fantasien können zu originellen Ideen führen! Ihr Ziel sollte sein, einen neuen und innovativen Gesichtspunkt in die Untersuchung einzubringen. Im Gespräch mit anderen erfahren Sie, welche Aspekte Ihres Themas am interessantesten sind. Machen Sie sich von allen Gesprächen Notizen. Sehr schnell sind Ideen, Anregungen, Personennamen und Literaturhinweise vergessen! Fragestellung und Hypothese (1.2) Suchen Sie nach einer klaren Fragestellung. Das Thema einzugrenzen und genauer zu definieren, gelingt oft erst nach einer intensiven Auseinandersetzung mit der Materie. Eine klare Fragestellung hilft Ihnen, sich gezielt in Ihrem Forschungsgebiet zurechtzufinden. Sie legen fest, was Sie untersuchen und bearbeiten möchten und grenzen es klar ab gegen das, was nicht untersucht werden soll. Lieber ein kleines Themenfeld sorgfältig als ein grosses Gebiet oberflächlich bearbeiten. Denken Sie schon jetzt über eine mögliche Antwort Ihrer Fragestellung nach. Man nennt dies, eine Hypothese erstellen Eine Hypothese kann Ihnen helfen, Ihr Thema noch besser einzugrenzen. Das Ziel Ihrer Arbeit wäre dann, diese zu überprüfen. Eine Hypothese aufzustellen, kann aber auch blockierend wirken, denn sie macht uns voreingenommen, und wir erkennen das Unerwartete nicht mehr objektiv. Falls Sie sich entscheiden, eine Hypothese zu formulieren, darf sie sich als richtig oder falsch erweisen. Arbeitsprogramm (2) Eine wichtige Phase Ihres Arbeitsprozesses ist das Erstellen eines Arbeitsprogramms. Darin legen Sie Inhalt und Aufwand der einzelnen Arbeitsschritte fest. Berechnen Sie genügend Zeit für die jeweiligen Arbeitsschritte ein. Bei Ihrer Arbeit zeigen Sie, dass Sie wissenschaftlich arbeiten können. Dies bedeutet, systematisch vorzugehen. Achten Sie darauf, nachprüfbar und nachvollziehbar zu arbeiten und zu argumentieren. Hinterfragen Sie laufend die eigene Sichtweise und das eigene Vorgehen. Ihre Daten sollen fundiert belegt sein, d.h. sie müssen auf Erfahrungen, Beobachtungen, Befragungen oder Experimenten basieren. In anderen Worten: Gehen Sie empirisch vor. Empirisch kommt aus dem griechischen und bedeutet «auf Erfahrung beruhend». Arbeiten Sie so eigenständig wie möglich. Bei der Beurteilung Ihrer Arbeit wird darauf geachtet, in welchem Masse Sie eigene Ideen umgesetzt und eigene Standpunkte entwickelt haben. Informieren Sie sich bei anderen Personen, in der Literatur und bestehenden Unterlagen über den momentanen Stand des Wissens und der Technik. Auf diese Weise investieren Sie Ihre Energie nicht in etwas, das andere schon vor Ihnen gemacht haben – und legen den Weg frei für eine innovative Arbeit. Arbeitsprogramm (2.1) Themenwahl (2.1.1) • Ideen sammeln, eventuell Skizze oder Mind-Map erstellen • Ideen mit Lehrern, Eltern, Kollegen besprechen • Zusammenstellen der Übersichtsliteratur (Lexika, Internet etc.) Organisation (2.1.2) • Vorgehen skizzieren • Zeitplan erstellen • Mit Institutionen, Betrieben und Fachleuten Kontakt aufnehmen • Sich über den aktuellen Stand des Wissens informieren • Einlesen in Fachliteratur und Originaldokumente • Studieren von bestehenden Lösungen und Plänen • Eventuell Interviewpartner suchen • Planskizze entwerfen (Vorkonzept) Suchen nach Fachliteratur Sie haben eine grobe Themenwahl getroffen und ein Arbeitsprogramm erstellt. Schauen Sie sich jetzt nach Literatur, Datenbanken, Plänen und anderen Unterlagen um. Als Einstieg dienen heute das Internet oder grosse Nachschlagewerke. Im Internet starten Sie am besten mit Google (www.google.com). Planen Sie verschiedene Suchstrategien, d.h. suchen Sie nach verschiedenen Wortkombinationen. Auf www.sjf.ch finden Sie Links zu hilfreichen wissenschaftlichen Homepages. Zum Schluss können Nachschlagewerke und Zeitschriften bestimmter Wissenszweige, die in Stadt-, Kantons-, Universitäts- oder Spezialbibliotheken aufbewahrt werden, zu den letzten Details führen. Falls Sie zu Hochschulen oder Spezialbetrieben Zugang haben, lohnt sich ein Gang dorthin. Auch wenn Sie nicht zu diesen Institutionen gehören, dürfen Sie einzelne Dienstleistungen dieser Einrichtungen in Anspruch nehmen. In den Bibliotheken oder Archiven stehen Ihnen Computer mit Online-Katalogen, Schlagwortregister oder Sachkataloge zur Verfügung. Falls Sie sich beim Suchen oder Bestellen der Dokumente, Bücher und Zeitschriften unsicher fühlen, wenden Sie sich an die Fachleute im Haus. Man wird Ihnen gerne behilflich sein. Bei Ihrer Suche werden Sie sehen, dass vielleicht schon andere in Ihrem Gebiet gearbeitet haben oder noch arbeiten. Lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen, wahrscheinlich wurde ja Ihr Thema noch nicht im Detail bearbeitet. Vielmehr geben Ihnen die Arbeiten anderer die einmalige Gelegenheit, mit diesen Leuten in Kontakt zu treten und von ihnen zu lernen. Fehler, die andere schon gemacht haben, brauchen Sie nicht zu wiederholen – Sie machen dafür neue. Auch wenn Sie eine bestehende Methode, Konstruktion oder Meinung mit Ihren Arbeiten bestätigen können, ist dies ein Ergebnis. Konstruktionen, Werke und Forschung sind etwas Lebendiges und entwickeln sich stets weiter. Erstellen Sie bei der Literatursuche und Quellensuche von Anfang an eine Literatur- und Quellenliste. Dadurch verschaffen Sie sich schneller einen Überblick und wissen immer, was Sie bereits durchsucht haben. Themeneingrenzung (2.1.3) • Einarbeiten ins Thema, Recherche und Studium der Literatur, Materialsuche, eigene Möglichkeiten definieren • Sich über den momentanen Stand des Wissens informieren • Besprechung mit der Wissenschafterin oder dem Fachlehrer • Formulierung der genauen Fragestellung Leitfrage • Erstellen einer Disposition (Feinstruktur der Arbeit) Forschungsphase (2.1.4) • Eigene Fragen und Thesen kritisch formulieren • Analyse und Bearbeitung des gesamten Quellenmaterials • Studium und Einbezug der Fachliteratur • Erarbeiten der eigenen Argumentation • Diskussion mit Fachexpertinnen • Eventuell Interviews führen • Kritisches Überprüfen der zentralen Fragen, Thesen und der eigenen Argumentation Auswertung (2.1.5) • Verschiedene Meinungen diskutieren und einander gegenüberstellen • Gesammelte Daten (Daten aus Fachliteratur und evtl. Interviews) aufarbeiten und auswerten, dabei offen bleiben für unerwartete Resultate! Schlussfolgerungen (2.1.6) • Gesammelte Daten in präsentabler und systematischer Form aufschreiben • Eigene Resultate mit Literatur vergleichen • Erhaltene Resultate mit eigenen Erwartungen Hypothesen vergleichen • Gezogene Schlüsse klar ausformulieren Niederschrift (2.1.7) • Durchgehende Fassung der Arbeit erstellen • Diese Fassung anderen Personen (z.B. Fachlehrer oder Wissenschafterin) zum Durchlesen bzw. Korrekturlesen geben • Titel und Konzept nochmals überprüfen Dokumentation (2.1.8) • Verbesserungen einarbeiten • Endfassung der Arbeit erstellen • Literaturliste überprüfen • Dank hinzufügen • Abstract verfassen • Präsentation vorbereiten • Endfassung der Arbeit erstellen, drucken oder kopieren Aufbau einer wissenschaftlichen Projektarbeit (3) Für den Aufbau einer Projektarbeit empfehlen wir Ihnen folgende Form, im Bewusstsein, dass je nach Thema oder Bereich Abweichungen bestehen. Titelblatt (3.1) Das Titelblatt enthält den vollständigen Titel und Untertitel der Arbeit. Der Titel soll prägnant formuliert sein und Neugierde wecken. Der Untertitel kann das Projekt allenfalls noch präziser und relativ bescheiden definieren. Im Titel sollten keine Abkürzungen vorkommen. Inhaltsverzeichnis (3.2) Im Inhaltsverzeichnis sollten die Titel kurz und verständlich sein und den Überschriften in der Arbeit entsprechen. Abkürzungen gehören nicht in einen Titel. Die Gliederung sollte übersichtlich bleiben, d.h. maximal drei Unterteilungsniveaus (z.B. 1.2.1) enthalten. Denken Sie daran, dass das Inhaltsverzeichnis als Einstiegshilfe in ein komplexes Fachgebiet dient. Vorwort (3.3) Im Vorwort schildern Sie die Beweggründe, die Sie dieses Thema wählen liessen. Erklären Sie kurz, wie Sie auf das Thema gestossen sind und was genau Sie daran fasziniert. Nennen Sie im Vorwort alle Personen und Institutionen, die Sie während Ihrer Arbeit unterstützt haben. Abstract (3.4) Im Abstract fassen Sie die Arbeit kurz zusammen. Beschreiben Sie die Fragestellung, Versuchsanordnung, Vorgehensweise, die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse. Wer sich nur kurz einen Überblick über Ihr Forschungsgebiet verschaffen will, liest das Abstract und erwartet dadurch, einen Einblick in Ihr Forschungsthema zu erhalten. Das Abstract sollte so kurz und prägnant wie möglich formuliert sein und höchstens eine A4-Seite umfassen. Einleitung (3.5) Definieren Sie in der Einleitung den Untersuchungsgegenstand, die Problemstellung, Ihre Hypothese (falls Sie eine formuliert haben), die Theorie und das Ziel Ihrer Arbeit. Grenzen Sie das Untersuchungsfeld klar ein und stellen Sie die Ausgangslage dar (in welchem grösseren Zusammenhang steht das Thema, bereits vorhandene Literatur, bestehende Versuche). Weisen Sie auf bestehende Wissenslücken hin. Die Einleitung sollte höchstens zwei A4-Seiten umfassen. Hauptteil (3.6) Der Hauptteil ist das längste Kapitel der Arbeit und wird in einzelne Abschnitte gegliedert. Im Hauptteil wird die eigentliche Substanz der Arbeit zu finden sein. Texte werden zitiert, verglichen und interpretiert, Experimente werden dargestellt, Interviews analysiert, Ergebnisse mit früheren Untersuchungen verglichen, das eigene Vorgehen und die Resultate kritisch hinterfragt. Material und Methoden (Vorgehen) (3.6.1) Grundsätzlich gilt zu beachten, dass zuerst Material und Methoden (Naturwissenschaften, Technik) oder das Vorgehen (Geisteswissenschaften) beschrieben werden: Wie wurde die gestellte Aufgabe gelöst? Welche Materialien und Methoden wurden angewandt? Welche Geräte wurden eingesetzt? Welchen Umfang haben die untersuchten Stichproben? Wieweit wurden theoretisch erarbeitete Lösungen auch praktisch überprüft? Sind die gemachten Experimente wiederholbar? Wie wurden die Fragen für die Interviews entwickelt? Wie wurde die spezifische Literatur verarbeitet? Bereits in dieser Phase kann eine gute Arbeit durch innovatives Vorgehen und neuartige Methoden und Materialien geprägt werden! Resultate (3.6.2) In einem weiteren Schritt halten Sie Ihre Ergebnisse fest. Die Beobachtungsprotokolle, Pläne, Fragebogen, Interviews, Daten etc. werden ausgewertet. Die entwickelten Geräte und Programme werden beschrieben und ihre Funktionstüchtigkeit wird geprüft. Geben Sie an, wie verlässlich Ihre Ergebnisse sind. Im Kapitel Resultate sollen noch keine Ergebnisse diskutiert, sondern nur klar dargestellt und erklärt werden. Wichtige Resultate, Aussagen und Konstruktionen sollen durch geeignet gewählte Abbildungen, Grafiken und Tabellen dargestellt werden. Damit kann schwer verständlicher Text erspart oder der Text mit zusätzlichen Informationen ergänzt werden. Der Text muss aber Bezug nehmen auf die Darstellungen, d.h. die Aussage Ihrer Abbildung oder Tabelle soll kommentiert werden, andernfalls haben Darstellungen keine Daseinsberechtigung. Zu jeder Darstellung in Ihrem Text gehört eine Legende, die den dargestellten Sachverhalt kurz und vollständig beschreibt. Die Darstellungen werden fortlaufend nummeriert, z.B. Abb.1, Abb.2 oder Tab.1, Tab. 2 etc. Abbildungen, Grafiken und Tabellen werden normalerweise im Text integriert, können aber auch als Anhänge eingefügt werden. Diskussion (3.6.3) In der Diskussion vergleichen Sie Ihre Resultate und stellen diese der bestehenden Literatur gegenüber. Legen Sie Ihre Schlussfolgerungen dar. Welche Ergebnisse sind aus Ihrer Arbeit ersichtlich? Was ist grundsätzlich neu und unterscheidet Ihre Ergebnisse von denen anderer Forscher (z.B. aus der Literatur)? Was schliessen Sie daraus? Welche Fragen wurden geklärt, welche bedürfen weiterer Klärung? Haben Ihre Ergebnisse eine praktische Bedeutung? Hinterfragen Sie die eigenen Schlussfolgerungen kritisch. Ganz am Ende dürfen Sie etwas spekulieren, also Schlussfolgerungen ziehen, die durch Ihre Resultate erst angedeutet werden und in zukünftigen Arbeiten bewiesen werden müssten. Dass es sich dabei um eine Mutmassung handelt, muss klar formuliert sein. Schlusswort (3.7) Schildern Sie im Schlusswort die Erfahrungen, die Sie während der Arbeit gemacht haben. Stimmen Ihre Erwartungen mit den erreichten Zielen überein? Konnten Sie Ihr Projekt gemäss Ihren Vorstellungen durchführen? Das Schlusswort kann kurz sein und Ihre Arbeit abrunden. Abkürzungsverzeichnis und Glossar (3.8) Falls Sie in Ihrer Arbeit viele Abkürzungen oder Fachausdrücke verwendet haben, sollten Sie ein Abkürzungsverzeichnis erstellen. Führen Sie im Verzeichnis die verwendeten Abkürzungen und im Glossar die Fachbegriffe alphabetisch auf. Üblich verwendete Abkürzungen wie z.B. vgl., etc., USA, UNO müssen nicht aufgelistet werden. Literaturverzeichnis (3.9) Im Literaturverzeichnis geben Sie in alphabetischer Reihenfolge alle Quellen an, die Sie ausgewertet haben und die für Ihre Arbeit wichtig waren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man ein Literaturverzeichnis erstellt – so wird beispielsweise je nach Forschungsgebiet das Erscheinungsjahr eines Werkes an verschiedenen Orten platziert. Wir schlagen Ihnen folgende Vorgehensweise vor: • Ein Autor, ein Buch Name, Vorname des Autors. Erscheinungsjahr. Titel. Verlag. Erscheinungsort. Portmann, Adolf. 1973. Biologie und Geist. Suhrkamp. Frankfurt am Main. • Zwei und mehr Autoren, ein Buch Name, Vorname des ersten Autors und Name, Vorname des zweiten Autors. Erscheinungsjahr. Titel. Verlag. Erscheinungsort. Jungk, Robert und Müllert, Norbert R. 1981. Zukunftswerkstätten. Hoffmann und Campe. Hamburg. • Sammlung von Artikeln, ein Herausgeber Name, Vorname des Herausgebers (Hrsg.). Erscheinungsjahr. Titel. Verlag. Erscheinungsort. Hülsewede, Manfred (Hrsg.). 1980. Schulpraxis mit AV-Medien. Beltz. Weinheim und Basel. • Artikel in einer Sammlung Name, Vorname des Autors (Jahr). Titel des Artikels. In: Name, Vorname des Herausgebers (Hrsg.). Titel. Verlag. Erscheinungsort. Schlapbach, Louis (1997). Metallhydride auf dem Weg in die Energietechnik. In: Gränicher, Heini W. (Hrsg.). NEFF 1977–97, Förderung der Energieforschung. vdf Hochschulverlag AG. ETH Zürich. • Artikel in einer Zeitschrift Name(n), Vorname(n) des(r) Autors(en) (Jahr). Titel des Aufsatzes. Zeitschrift. Band (Ausgabenummer/Monat). Seitenzahlen. Skinner, Todd, Bünzli, Kari (1996). Die steinerne Versuchung. GEO. 707 (Nr. 7/Juli). S. 68–82. • Zeitungsartikel Name, Vorname der Autorin (Jahr). Titel des Artikels. Name der Zeitung (Erscheinungsdatum) Seitenzahl. Jandl, Paul (2004). Schule der Welt – das Selbstbewusstsein einer heroischen Epoche. NZZ (26.8.) S. 43. • Nachschlagewerk Titel des Nachschlagewerks. Erscheinungsjahr. Verlag. Erscheinungsort. Bauhandbuch. 1989. CRB. Zürich. • Texte aus dem Internet Name, Vorname des Autors des Textes (Jahr). Titel des Aufsatzes. Genaue Internetadresse (Datum der Benützung). Weitze, Marc-Denis (2004). Katalysatoren – die unentbehrlichen Helfer der chemischen Industrie. (26.8.2004). Anhang (3.10) Im Anhang werden die ausgewerteten Daten und Ergebnisse von Versuchen oder transkribierte Interviews sowie Abbildungen, Grafiken und Tabellen eingefügt, die Sie nicht im laufenden Text einbauen wollen. Am Schluss Ihrer Arbeit steht folgender Satz versehen mit Ihrer Unterschrift: «Ich erkläre hiermit, dass ich die vorliegende (Matura-, Diplom-, Projekt- oder Fach-)Arbeit eigenständig und ohne unerlaubte fremde Hilfe erstellt habe und dass alle Quellen, Hilfsmittel und Internetseiten wahrheitsgetreu verwendet wurden und belegt sind.» [Unterschrift] Sprache und Zitate (4) Achten Sie auf eine präzise Sprache. Schreiben Sie kurze Sätze. Packen Sie – wenn immer möglich – nie mehr als eine Aussage in einen Satz. Genauso wie lange Sätze behindern lange Wörter das Lesen. Meiden Sie das Passiv und den Konjunktiv. Das Verwenden der persönlichen Ich- oder Wir-Form ist eine Möglichkeit, bleiben Sie aber sachlich. Zur Lösung des Problems der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Sprache verwenden Sie eine konsequente Lösung. Statt der Unwörter «SchülerInnen» oder Wendungen «man/frau» schreiben Sie lieber Schülerinnen und Schüler (hier ist ein verbaler Mehraufwand erlaubt). Zu Beginn Ihrer Arbeit können Sie auch erklären, dass mit der einen verwendeten Form auch immer die andere Form gemeint ist. Vergessen Sie die Textgestaltung nicht. Durch den Gebrauch von Computern kann heute jeder seinen Text selber gestalten. Die Auswahl der verfügbaren Formatierungen ist riesig. Trotz dieser verlockenden Möglichkeiten bleibt aber der Inhalt das Zentrale Ihrer Arbeit! Vermeiden Sie es, verschiedene Schriftarten in einem Text zu verwenden. Dies gilt auch für die Gestaltung von Titeln. Empfehlenswert sind entweder fett oder kursiv, Unterstreichungen sollten vermieden werden. Richten Sie Ihren Text linksbündig aus. Während des Schreibprozesses ist es wichtig, dass Sie stets klar trennen zwischen eigenen Ideen und solchen, die der Literatur entnommen wurden! Zitieren (4.1) Wie werden Zitate in den Text eingebaut? Auch hier wird in naturwissenschaftlichen und technischen Texten oft anders vorgegangen als in geisteswissenschaftlichen Arbeiten. In naturwissenschaftlichen und technischen Texten folgt dem Zitat ein Hinweis auf das Literaturverzeichnis, mit Autorenname und Jahreszahl (Meier, 2002). Bei Zitaten mit mehreren Autoren wird nur der erste Autor angegeben und die weiteren mit «et al.» (lat. «und andere») abgekürzt (Meier et al., 2002). Unter Zitaten versteht man hier nicht nur wörtliche Zitate, sondern auch Hinweise auf andere Dokumente. Beispiel Anfang der 90er Jahre wurde die Luftqualität in Zürcher Klassenzimmern untersucht (Müller, 1992). In den Geisteswissenschaften werden oft ganze Texte zitiert. Diese können abgehoben sein oder in diesen eingeflochten werden. Beachten Sie, dass jedes direkte Zitat wörtlich und zeichengenau wiedergegeben werden muss. Kürzungen oder Einfügungen Ihrerseits werden mit [] gekennzeichnet. Direkte Zitate stehen in Anführungszeichen, indirekte werden in indirekter Rede wiedergegeben. Beispiel für ein direktes Zitat Wissenschaft kann wie folgt charakterisiert werden: «Die grundlegenden Kriterien für Wissenschaft sind Systematik und Methodik. Die Wissenschaft sammelt Tatsachen und organisiert sie zu Systemen. Dabei folgt sie anerkannten methodischen Regeln. Die Einhaltung oder Nichteinhaltung dieser Regeln unterscheidet die wissenschaftliche Aussage von der unwissenschaftlichen.» (Theimer 1985: 9) Beispiel für ein indirektes Zitat Nach Theimer sind die grundlegenden Kriterien für Wissenschaft Systematik und Methodik. Die Wissenschaft sammle Tatsachen und organisiere sie zu Systemen. Dabei folge sie anerkannten methodischen Regeln. Die Einhaltung oder Nichteinhaltung dieser Regeln unterscheide die wissenschaftliche Aussage von der unwissenschaftlichen.