Arbeitsblatt: Wolle (Materialkunde)
Material-Details
Materialkunde Wolle:
Text über den Ablauf vom Schaf zur Strickwolle. Jede Stufe mit Bild.
Werken / Handarbeit
Textil
4. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
22852
7816
171
31.07.2008
Autor/in
Ruth Glauser
Land: andere Länder
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Geschichte Wolle ist einer der ältesten Rohstoffe für Bekleidungszwecke. Aus der Zeit von 3500 v.Chr. stammt der älteste Fund, dieser wurde im Ägypten gefunden. Unsere heutigen Schafrassen stammen von den frühzeitigen Wildschafen ab. Erste Anzeichen von Schafhaltung in Mitteleuropa führen zurück in die Bronzezeit (1800-100 v.Chr.). Früher merkte man schnell, dass nur das Unterhaar (Flaumhaar) weich genug und qualitativ hochwertig ist für die Textilbekleidung. So waren viele daran beschäftigt bessere Wollqualität und mehr Wollhaar zu züchten, ebenso wurden die Schafrassen immer verbessert. Die Spanier züchteten mit den „Merinoschafen die beste Schafswolle. Der Export von Merinowolle war gesetzlich verboten und wurde mit der Todesstrafe bestraft. Die Wolle wurde durch illegale Geschenke an königliche Häuser weltweit berühmt. Merino ist bis heute die beste Wollqualität. Merinoschaf Wolle eines Wollqualität 1 R. Glauser Wollgewinnung (Vom Schaf zur Strickwolle) 1. Die Schafschur Ein- bis zweimal jährlich werden die Schafe geschoren. Die vom lebenden Tieren gewonnene Wolle heisst Schurwolle. Die Wolle wird während dem Schären der Qualität nach sortiert. 2. Waschen Ein Vlies wiegt ungewaschen zwischen 1-6 kg, etwa 40% dieses Gesichtes sind Wollfett, Schmutz und Kletten. 3. Trocknen Nach dem Waschen wird das Vlies zum Trocknen an der frischen Luft ausgelegt oder aufgehängt. (keine pralle Sonne) 4. Färben Die Wolle kann nach dem Trocknen, direkt nach dem Waschen, als fertiges Wollgarn oder Wollstoff gefärbt werden. Meistens wird mit Naturmaterialien gefärbt z.B. Finden, Wurzeln, Blüten, Beeren, Nussschalen 2 R. Glauser 5. Karden/Kämmen Getrocknete und zum Teil gefärbte Wolle wird nun gekämmt. Dies ist nötig, damit alle Wollfasern in die selbe Richtung laufen und nicht mehr fest aneinander und ineinander haften. Das Kämmen kann von Hand mit einem Kardebrettchen gemacht werden, was viel Zeit und Kraft braucht. Eine kleine Erleichterung, ist die Handmaschine. Damit geht es um einiges schneller. Grossbetriebe karden die Wolle mit riesigen Kardmaschinen, die automatisch laufen. 6. Spinnen/Zwirnen Gesponnen kann mit der Maschine, von Hand mit einer Spindel oder mit dem Spinnrad. Nach dem Spinnen/Zwirnen können aus dem Garn, Faden Stoffe gewoben werden. 3 R. Glauser