Arbeitsblatt: Die Zelle

Material-Details

Lerne über die Zelle, wie sie Aufgebaut ist
Biologie
Pflanzen / Botanik
8. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

2456
1288
26
26.10.2006

Autor/in

Fabienne Graf


Land: andere Länder
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Botanik 1. Die Zelle Die Zellwand Die Zellwand ist ein lebloses Aussenskelett der Zelle. Sie ist bei jungen Zellen noch zart und besteht vorwiegend aus Zellulose. In älteren Zellen können sie durch Anlagerung weiterer Schichten aus Zellulose, Holzstoff verdickt und verstärkt werden. Damit zwischen den Zellen der Stoffaustausch möglich bleibt, werden bestimmte Stellen ausgespart (z.B. Holztüpfel) Plastiden Die Plastiden sind farblose Leukoplasten sind meist Stärkebildner. Im Licht können sie sich in Chloroplasten (Blattgrünkörperchen) umwandeln. Diese bilden vor allem Chlorophyll und bauen mit dessen Hilfe bei Licht Traubenzucker auf. Aus Chloroplasten (oder direkt) können Chromoplasten entstehen, deren gelben oder orangeroten Farbstoffen manche Blüten und Früchte ihre Färbung verdanken. Zellkern Der Zellkern ist vom Plasma umgeben. Er besitzt alle Chromosomen Träger der Erbfaktoren(Gene), welche bei der Fortpflanzung unverändert weitergegeben werden. Steuerungszentrum. Kernkörperchen Die Kernkörperchen wirken bei der Eiweissherstellung mit. Kernmembran Das Kernmembran ist eine schützende, durchlässige Haut. Austausch von Stoffen zwischen Zellkern und Zellplasma. Mitochondrium (Mitochondrien) Das Mitochondrium ist das Kraftwerk der Zellen für die Energie-Gewinnung und –Speicherung. Golgi- Apparat Der Golgi-Apparat schafft die Abfallstoffe aus der Zelle fort und dient der Stoffspeicherung. Vakuole (Zellsaftraum) Die Vakuole auch Zellsaftraum ist ein „Hohlraum mit Flüssigkeit Zellsaft enthält Wasser, Reserven, Stoffwechselendproduktion (Zucker, Salze, Farbstoffe) und speichert Nahrung. Zellplasma Das Zellplasma ein fast farbloser, nur durch kleine Körnchen getrübter, oft strömender Schleim. Es füllt die junge Zelle ganz aus. In älteren Zellen entstehen Safträume (Vakuolen), da beim Streckungswachstum der Zellen das Plasma nicht mehr wesentlich zunimmt. In ihm spielen sich die für das Leben charakteristischer Prozesse ab (Stoffwechsel und Atmung, Wachstum und Fortpflanzung, Bewegung und Reizreaktion). Chemisch besteht es hauptsächlich aus Eiweiss. Endoplasmatisches Retikulum (ER) Es dient dem Stofftransport zwischen den Zellen und der Eiweissherstellung Ribosomen Botenstoffe BEGRIFFE WASSERHAUSHALT KAPPILARKRAFT Die in den Kapillarröhren auftretende Erscheinung des Wasseranstieges nennt man Kapillarität. Sie spielt beim Wasserhaushalt der Pflanze vorab im Boden eine grosse Rolle. In den Leitgefässen ist die nur von untergeordneter Bedeutung, da die Saugkraft der Blätter und die Wasserkohäsionskräfte weit wirksamer sind. DIE TRANSPIRATION Die Transpiration, daher die Verdunstung von Wasser an den Blattflächen, bewirkt eine enorme Saugkraft in den Leitungsbahnen von der Wurzel bis in die Sprossenspitzen. Eine Birke mit 20000 Blättern verdunstet an einem Föhntag 300 – 400 Liter und normalerweise pro Tag 60 – 70 Liter Wasser, eine hundertjährige Buche 50 Liter und eine Hektare Zuckerrüben täglich 2000 Liter. 1 Birke verdunstet in einem Sommer (150d): 9000 – 10500 1 Buche verdunstet in einem Sommer (150d): 7500 Für die Zuckerrüben ergibt die Rechnung 30000, eine Wassermenge, welche für das Feld 30 cm hoch überschwemmen würde! Für den Aufbau einer ha Zuckerrüben samt Kraut braucht es nur etwa 5000 Wasser, also 60 mal weniger als die Verdunstung erfordert. Kaum 2% des aufgenommenen Wasser bleibt als Saft in den Blättern und Rüben, über 98% geben die Blätter im Laufe des Sommers durch Verdunstung wieder ab. Grosse, dünne und kahle Blätter verdunsten viel Wasser, Nadeln oder kleine, lederartige und behaarte Blätter wenig. Pflanzen mit geringer Verdunstung behalten ihr Laub auch im Winter, wo die Wurzeln aus dem kalten Boden fast kein Wasser mehr aufnehmen können. Die meisten Bäume und Sträucher dagegen überdauern den Winter ohne Laub, also mit stark herabgesetzter Verdunstung. Die Mittelmeergewächse besitzen mannigfaltige Einrichtungen zum Schutze gegen zu grossen Wasserverlust, Z.B. kleine Blattflächen oder Nadeln, behaarte und lederartige Blätter. Am Mittelmeer ist nämlich der Sommer sehr trocken! GUTTATION Zur Aufrechterhaltung des Wasserstroms zwischen den einzelnen Zellen und bei ungünstigen Verdauungsverhältnissen, kann die Pflanze aktiv Wasser ausscheiden. Dies nennt man Guttation.