Arbeitsblatt: Aktiv/Passiv, Modal+Hilfsverben, Konj. I+II
Material-Details
Prüfung: Aktiv/Passiv, Modal+Hilfsverben, Konj. I+II.
Mit Lösungen
Deutsch
Grammatik
2. Schuljahr
5 Seiten
Statistik
26636
894
11
08.10.2008
Autor/in
Flurina Oswald
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Name: Grammatikprüfung (Aktiv/Passiv, Modalverben, Hilfsverben, Konjunktiv III) 1. Setze die folgenden Sätze ins Passiv! (10 Punkte) 1. Man hat den Dieselmotor nach seinem Erfinder benannt. 2. Die Welt vergisst die berühmten Sporthelden schnell. 3. Die Polizei suchte diesen Mann monatelang. 4. Man hat die meisten Kinder gegen Kinderlähmung geimpft. 5. Wir bringen das Heu noch vor dem Gewitter ein. 6. Der Förster zeichnet die Bäume. 7. Die beiden Knaben fanden das verlorene Frankenstück wieder. 8. Ein gewaltiger Stausee speichert das Wasser. 9. Das Publikum pfiff den Schauspieler aus. 10. Man bestraft dich sicher für diese Dummheit! 2. Unterstreiche Aktiv Futur einfach und Passiv Präsens doppelt! (26 Punkte) Vor dem Ausflug Alles wird zurechtgelegt. Der Ausflug wird uns morgen in die Berge führen. Sicher wird das Wetter gut sein. Nun werden die Rucksäcke vorbereitet. Zuunterst werden die Hausschuhe eingepackt, daneben wird noch ein Pullover gestopft. Dann werden die Toilettensachen zusammengesucht. Das Brot wird noch nicht geschnitten; Butter und Fleisch werden im Kühlschrank frischer bleiben. Was nicht alles benötigt wird! Diesmal werden wir aber nichts vergessen! Halt – wo ist denn die Feldflasche? Sie wird wieder irgendwo auf dem Estrich liegen. Wer wird sie wohl herunterholen? 3. Setze die richtigen Modalverben ein! (15 Punkte) 1. Ich komme morgen sehr spät zurück. du mich abholen? 2. Ich noch ein Stück Kuchen, bitte. 3. Du nicht bei Rot über die Ampel gehen. Das ist verboten. 4. Karl in der Lotterie gewonnen haben. Glaubst du das? 5. Heute Nacht es sehr kalt gewesen sein. Alle Straßen sind vereist. 6. Das Auto kam doch ganz langsam. Wer das nicht gesehen hat, blind sein. 7. Es sein, dass es morgen regnet. 8. Man nie schlecht über andere reden. 9. Ich war gestern nicht im Zentrum. Du mich nicht gesehen haben! 10. Diese blöde Tür einfach nicht aufgehen! 11. Meine Mutter meinen Computer reparieren, aber sie hatte keinen Erfolg. 12. Astrid noch Hausaufgaben machen, bevor sie spielen durfte. 13. Monika leider nicht nach Wien fahren. 14. Martin vorgestern seinem Vater helfen, aber er konnte nicht. 15. Letztes Wochenende Bettina für die Schule lernen. 4. Unterstreiche die Hilfsverben einfach, die Modalverben doppelt. (16 Punkte) Nebel über dem Ried In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober zeigte der Kalender Neumond an. Ausläufer eines atlantischen Tiefs hatten gegen Abend Regen gebracht, und die Nebelbänke, die sich von Zeit zu Zeit wie Mehlsuppe über die Autobahn legten, machten den Autofahrern das Leben schwer. Die beiden Männer in dem schweren LKW, der in vorgeschriebener Geschwindigkeit über die nassschwarze Strasse fuhr, fluchten leise, als sie im Nebel kaum mehr die Rücklichter des vor ihnen fahrenden Wagens erkennen konnten. Der Fahrer schaltete herunter und beugte sich über das Lenkrad, um den weissen Streifen am Rande der Fahrspur besser folgen zu können. Er entspannte sich erst wieder, als der Nebel sich etwas lichtete und Leitplanken und Fahrzeuge im Scheinwerferlicht wieder deutlich sichtbar wurden. Er klaubte sich eine Zigarette aus der Brusttasche, sein Nachbar gab ihn Feuer und zündete sich selbst eine an. Eigentlich hatten sie gegen das schlechte Wetter nichts einzuwenden. Wenn sie auch nicht genau wussten, was da hinter ihnen auf der Ladefläche lag, so viel hatten sie gleich gemerkt: Etwas war faul. Anders konnten sie es sich nicht erklären, dass der Transport nachts, möglichst bei Neumond, ausgeführt werden sollte. Sie hatten ihn trotzdem übernommen. Ihnen konnte dabei nicht viel passieren. Bloss mit der Nässe und mit dem Nebel hatten sie nicht gerechnet. Ein kleiner Auffahrunfall, und sie waren dran. Als die Ausfahrt angezeigt wurde, ein erstes und dann ein zweites Mal, und sie nach weiteren 500 Metern die Autobahn verlassen konnten, atmeten sie auf. Noch sieben Kilometer Landstrasse und sie hatten ihr Ziel erreicht. Auf der Landstrasse war kaum Verkehr. Im Scheinwerferlicht tauchte niedriges Buschwerk aus der Finsternis auf. Dahinter war die Nacht undurchdringlich. Ideale Bedingungen für Leute, die nicht gesehen werden wollten. 5. Unterstreiche die Verben im Konjunktiv I! (5 Punkte) Jetzt, als der Meister das Haus verlassen hat, denkt sich Zauberlehrling Charlie, er könne auch selbst zaubern. Da er glaubt, er habe sich die Zauberworte des Meisters gut gemerkt, beginnt er den Besen zu verzaubern. Er ist überzeugt, mit diesem Trick schaffe er die Hausarbeit viel schneller. Und schon läuft der Besen und holt mit dem Eimer Unmengen an Wasser. Noch meint Charlie, er wisse auch den Gegenzauber. 6. Unterstreiche die Verben im Konjunktiv I! (8 Punkte) Charlie spricht den Gegenzauber, doch nichts passiert. Panisch ruft er: „Hätte ich doch das Wort nicht vergessen! Oh du verruchter Besen, bliebest du doch endlich stehen! Charlie greift zu dem Beil und spaltet den Besen in zwei Hälften. Doch plötzlich ruft er: „Oh nein! Beide Teile laufen zum Fluss! Ach wärst du doch der alte Besen! Ich wünschte, der Meister erschiene und hülfe mir! 7. Setze zu jedem Satz die passende Bezeichnung (Konj.I oder Konj II) (10 Punkte) 1. Bei schlechtem Wetter könnten wir das Spiel in die Halle verlegen. 2. Er tat, als ob er mit allem einverstanden sei. 3. Gegeben seien zwei Parallelen und ein Kreis. 4. Hätten Sie ein paar Minuten Zeit für mich? 5. Hättest du nur auf mich gehört! 6. Ich gehe morgen baden und sei es noch so kalt! 7. Man nehme 3 dl Milch und füge drei Eier hinzu. 8. Sei mir nicht länger böse! 9. Wenn der Naturschutz nicht eingeschritten wäre, führte heute eine Schnellstrasse durch dieses Moor. 10. Würden Sie mich bitte nicht länger stören! Total erreichte Punkte: Lösungen 1. 1. Der Dieselmotor ist nach seinem Erfinder benannt worden. 2. Die berühmten Sporthelden werden von der Welt schnell vergessen. 3. Dieser Mann wurde von der Polizei monatelang gesucht. 4. Die meisten Kinder sind gegen Kinderlähmung geimpft worden. 5. Das Heu wird noch vor dem Gewitter eingebracht. 6. Die Bäume werden vom Förster gezeichnet. 7. Das verlorene Frankenstück wurde von den beiden Knaben wieder gefunden. 8. Das Wasser wird von einem gewaltigen Stausee gespeichert. 9. Der Schauspieler wurde vom Publikum ausgepfiffen. 10. Für diese Dummheit wirst du sicher bestraft. 2. Vor dem Ausflug Alles wird zurechtgelegt. Der Ausflug wird uns morgen in die Berge führen. Sicher wird das Wetter gut sein. Nun werden die Rucksäcke vorbereitet. Zuunterst werden die Hausschuhe eingepackt, daneben wird noch ein Pullover gestopft. Dann werden die Toilettensachen zusammengesucht. Das Brot wird noch nicht geschnitten; Butter und Fleisch werden im Kühlschrank frischer bleiben. Was nicht alles benötigt wird! Diesmal werden wir aber nichts vergessen! Halt – wo ist denn die Feldflasche? Sie wird wieder irgendwo auf dem Estrich liegen. Wer wird sie wohl herunterholen? 3. kannst, möchte, darfst, soll, muss, muss, kann, sollte, kanst, will, wollte, musste, darf, wollte, musste 4. Nebel über dem Ried In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober zeigte der Kalender Neumond an. Ausläufer eines atlantischen Tiefs hatten gegen Abend Regen gebracht, und die Nebelbänke, die sich von Zeit zu Zeit wie Mehlsuppe über die Autobahn legten, machten den Autofahrern das Leben schwer. Die beiden Männer in dem schweren LKW, der in vorgeschriebener Geschwindigkeit über die nassschwarze Strasse fuhr, fluchten leise, als sie im Nebel kaum mehr die Rücklichter des vor ihnen fahrenden Wagens erkennen konnten. Der Fahrer schaltete herunter und beugte sich über das Lenkrad, um den weissen Streifen am Rande der Fahrspur besser folgen zu können. Er entspannte sich erst wieder, als der Nebel sich etwas lichtete und Leitplanken und Fahrzeuge im Scheinwerferlicht wieder deutlich sichtbar wurden. Er klaubte sich eine Zigarette aus der Brusttasche, sein Nachbar gab ihn Feuer und zündete sich selbst eine an. Eigentlich hatten sie gegen das schlechte Wetter nichts einzuwenden. Wenn sie auch nicht genau wussten, was da hinter ihnen auf der Ladefläche lag, so viel hatten sie gleich gemerkt: Etwas war faul. Anders konnten sie es sich nicht erklären, dass der Transport nachts, möglichst bei Neumond, ausgeführt werden sollte. Sie hatten ihn trotzdem übernommen. Ihnen konnte dabei nicht viel passieren. Bloss mit der Nässe und mit dem Nebel hatten sie nicht gerechnet. Ein kleiner Auffahrunfall, und die waren dran. Als die Ausfahrt angezeigt wurde, ein erstes und dann ein zweites Mal, und sie nach weiteren 500 Metern die Autobahn verlassen konnten, atmeten sie auf. Noch sieben Kilometer Landstrasse und sie hatten ihr Ziel erreicht. Auf der Landstrasse war kaum Verkehr. Im Scheinwerferlicht tauchte niedriges Buschwerk aus der Finsternis auf. Dahinter war die Nacht undurchdringlich. Ideale Bedingungen für Leute, die nicht gesehen werden wollten. 5. Jetzt, als der Meister das Haus verlassen hat, denkt sich Zauberlehrling Charlie, er könne auch selbst zaubern. Da er glaubt, er habe sich die Zauberworte des Meisters gut gemerkt, beginnt er den Besen zu verzaubern. Er ist überzeugt, mit diesem Trick schaffe er die Hausarbeit viel schneller. Und schon läuft der Besen und holt mit dem Eimer Unmengen an Wasser. Noch meint Charlie, er wisse auch den Gegenzauber. 6. Charlie spricht den Gegenzauber, doch nichts passiert. Panisch ruft er: „Hätte ich doch das Wort nicht vergessen! Oh du verruchter Besen, bliebest du doch endlich stehen! Charlie greift zu dem Beil und spaltet den Besen in zwei Hälften. Doch plötzlich ruft er: „Oh nein! Beide Teile laufen zum Fluss! Ach wärst du doch der alte Besen! Ich wünschte, der Meister erschiene und hülfe mir! 7. 1. Konj. II 2. Konj. 3. Konj. 4. Konj. II 5. Konj. II 6. Konj. 7. Konj. 8. Konj. 9. Konj. II 10. Konj. II