Arbeitsblatt: Alpine Gebirgsbildung

Material-Details

Lückentext zur apinen Gebirgsbildung
Geographie
Geologie / Tektonik / Vulkanismus
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

2671
3492
19
24.08.2011

Autor/in

Gabor Somogyi


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Alpine Gebirgsbildung eine kurze Übersicht Aufgabe: Ergänze die Lückentexte mit den untenstehenden Begriffen und setzte die Texte in der richtigen Reihenfolge zusammen. 1. Trias 2. Jura/Kreide 3. Obere Kreide 4. Unteres Tertiär 5. Heute Ozean Sedimentgesteine mittelozeanischen Rücken Subduktion Flachmeer ozeanische Erdkruste Schuttfächern Alpen Flysch Tethys subalpine Molasse Juragebirge Molasse Urflüsse Molassemeer Deltas Juragebirge Decken (vor 90 Millionen Jahren): Nun beginnen sich die beiden Platten einander wieder zu nähern und stossen zusammen. Zuerst wird die ozeanische Kruste tief unter den afrikanischen Block gedrückt (man nennt dies eine). Durch den anschliessenden Zusammenprall der beiden Kontinente bilden sich im Kollisionsbereich, die teilweise über den Meeresspiegel gehoben werden. Diese Inselketten sind sofort der Abtragung ausgesetzt. Flüsse lagern Geröll und Sand als in den angrenzenden Meeresbecken ab. Zwischen Tertiär und der Gegenwart werden durch letzte Stösse aus südlicher Richtung die Molasseschichten am Alpenrand von einzelnen Decken überfahren und gekippt. Es entsteht die. Als letzter Ausläufer der Alpen wird schliesslich vor ungefähr 3 Millionen Jahren das aufgefaltet. Noch heute ist ein starker Druck auf das Alpengebäude vorhanden, der dazu führt, dass die gehoben werden (1-2 mm pro Jahr). Die dadurch bedingte starke Abtragung legt dort immer tiefere Teile des Deckengebäudes frei; meist sind es kristalline Gesteine wie Granit und Gneis. (vor 150 Millionen Jahren): Der Riesenkontinent bricht entzwei, es entstehen Europa im Norden und Afrika im Süden. Die Nahtzone weitet sich zum aus, der den Namen trägt, und bildet ein Meeresbecken von unbekannter Breite (wahrscheinlich mehreren hundert Kilometern). Am in der Tethys steigt Mantelmaterial (Magma) auf und bildet beim Erstarren neue. Darüber lagern sich Meeressedimente ab (Kalk und Kieselsteine). So besteht vom damaligen Europa aus keine Landverbindung zum südlicheren Kontinent Afrika. (vor 20 Millionen Jahren): Der vormalige Ozean Tethys ist bis auf geringe Reste am Alpennord- und -südrand (Molassemeer) verschwunden. Die europäische und die afrikanische Platte sind als Folge der Kollision ineinander verzahnt. Die „Knautschzone beginnt sich als Alpengebirge herauszuheben. Daher können sich nun die (Ur-Rhone, Ur-Reuss, Ur-Rhein) in die verschiedenen Decken einschneiden, gewaltige Geschiebemengen mitschleppen und sie im nördlich der Überschiebungsfront ablagern. Dieses Material wird auch je nach Wassermenge und Entfernung der damaligen Flüsse vom Gebirge sortiert: Bei normalem Wasserstand bleibt grobes Material auf und am Alpenrand liegen, während feineres weiter hinaus treibt; bei Hochwasser wird auch das grobe Material weiter hinaus transportiert. So bilden sich Nagelfluh-, Sandstein- und Mergelschichten, jene Gesteine also, die man bei uns als bezeichnet. Das existiert zu dieser Zeit noch nicht. (vor 210 Millionen Jahren): Ein Riesenkontinent, welcher u.a. das spätere Europa und Afrika umfasst, hat nur noch wenige geringe Erhöhungen, da seine Gebirge durch Wind und Wasser fast ganz abgetragen (eingeebnet) sind. Diese enorme Fläche ist beinahe vollständig von einem überflutet. Auf seinem Grund setzt sich abgetragenes Material als ab, wobei je nach Ablagerungsort verschiedene Arten entstehen: Das von den Flüssen eingeschwemmte Material wird zu Sand- oder Tonstein; an der Küste werden aus dem Meerwasser Gips, Anhydrit und Steinsalz, im offenen Meer Kalk ausgeschieden.