Arbeitsblatt: Redensarten aus der Ritterzeit
Material-Details
Welche Redewendungen kommen aus der Ritterzeit und was bedeuten sie
Geschichte
Mittelalter
6. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
28432
2157
8
06.11.2008
Autor/in
Andrea Bühler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Redensarten mit ihrer ursprünglichen Bedeutung Jemanden im Stich lassen Einen Freund, der im Kampf mit Stichwunden verletzt worden war, liess ein Ritter nie allein! Eine Lanze für jemanden brechen Im Kampf halfen sich Freunde und Verbündete, wobei öfters Lanzen zerbrachen. Böses im Schild führen Am Wappen auf dem Schild erkannten die kämpfenden, ob das Gegenüber ein Feind (böses Wappen) oder Freund war. Etwas aus dem Stegreif tun Zu kämpfen beginnen, bevor man richtig im Steigbügel (Stegreif) stand. Fest im Sattel sitzen Wenn beim Turnier ein Ritter aus dem Sattel geworfen wurde, hatte er verloren. Sich aus dem Staub machen Wenn man beim Turnier aus dem Sattel geworfen worden war, musste man den staubigen Turnierplatz so schnell wie möglich verlassen, um nicht von den Hufen der anderen Pferde niedergetrammpelt zu werden. Ritterliches Benehmen Ritter benahmen sich am Hof tadellos, vor allem Frauen gegenüber. Die Tafel aufheben Der Tisch der Ritter bestand aus zwei Böcken und einer Tischplatte (Tafel), die nach dem Essen weggeräumt wurde. Von der Hand in den Mund leben Die Ritter kannten noch kein Besteck und assen meistens mit den Händen. Jemanden am Seil herunter lassen Die Gefangenen wurden unter grossem Gespött und Gelächter an einem Seil ins Burgverlies hinunter gelassen.