Arbeitsblatt: Antarctica

Material-Details

Leben und Sterben der Tiere in der Antarktis. Frage-, Text- und Lösungsblätter
Biologie
Oekologie
8. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

28441
1242
25
06.11.2008

Autor/in

Janina Bütikofer-Scheppler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Antarctica – Antarktis Lies die Infos und beantworte die Fragen: Das letzte noch unangetastete Naturparadies auf Erden ist die Antarktis. Antarktis Die Antarktis umfasst die um den Südpol gelegenen Land- und Meeresgebiete. Als geographisch-astronomische Zone wird sie durch den südlichen Polarkreis begrenzt und reicht somit bis 66 33′ südlicher Breite. Als geografische Grenze gilt die antarktische Konvergenz bei etwa 50 südlicher Breite, wo das kalte antarktische unter das wärmere subtropische Oberflächenwasser absinkt. Die Zone zwischen 50 Süd und dem Polarkreis wird auch als subantarktisch bezeichnet. Im Zentrum der Region liegt der Kontinent Antarktika, auch Südkontinent genannt, für den jedoch fälschlicherweise meist die Bezeichnung Antarktis verwendet wird. Die Arktis ist der nördlichste zirkumpolare Erdgürtel und bedeckt Teile von Russland, Alaska (USA) und Kanada sowie Grönland (Dänemark), Lappland (Norwegen, Schweden, Finnland) und Spitzbergen (Norwegen), ferner den großenteils von Eis bedeckten Arktischen Ozean (Nordpolarmeer). Während die Arktis früher als „Region nördlich des Nordpolarkreises (66º 33 nördliche Breite) definiert wurde, sind heute klimatische und vegetationsgeografische Kriterien, unter anderem die Juli-Isotherme von 10 ºC und die Baumgrenze, maßgebend für die Abgrenzung gegenüber den südlicheren Regionen der Erde. Pinguine Die Pinguine sind abgesehen vom Zoo nur auf der südlichen Halbkugel der Erde anzutreffen. Nach dem heutigem Wissen wird zwischen 18 Arten von Pinguinen unterschieden, wobei 2 jeweils 3 Unterarten zu verzeichnen haben. Die Gemeinsamkeiten aller Pinguine sind neben dem anatomischen Bau, die Fortbewegung zu Lande und im Wasser und die Riesenansammlung zur Brutzeit. Sie sind in der Regel auch gute Kletterer in den vereisten Hängen. Alle Arten sind am Rücken relativ dunkel und am Bauch weiss, somit dem Leben im Wasser gut angepasst. Sie ernähren sich im Wasser und brüten an den Küsten, der Kaiserpinguin gar auf dem Inlandeis. Die bis 120 cm grossen Pinguine sind flugunfähig und ausgezeichnet an das Leben im Wasser angepasst. Ihre Flügel sind zu Flossen umgebildet, die für den Antrieb beim Schwimmen und Tauchen sorgen. Die größeren Arten können unter Wasser kurzzeitig Geschwindigkeiten von über 50 km/h erreichen, Kaiserpinguine tauchen bis 200 tief. Die Brutgebiete der antarktischen Pinguine sind frei von Landraubtieren, deshalb fehlt auch das Fluchtverhalten bei der Annäherung von Menschen. Einzig Raubmöwen, Seidenschnäbel und Riesensturmvögel berauben die Gelegen. Verirrte Pinguinküken werden durch Skuas getötet. Im Wasser zählen Zahnwale und bestimmte Robben, insbesondere der Seeleopard, zu ihren Hauptfeinden. 1. Welche Tierarten leben ausser den Pinguinen auch noch in der Antarktis? 2. Welche Temperaturen herrschen in der Antarktis? 3. Welches sind die Grundnahrungsmittel der Pinguine? In den letzten Jahren wurde im Fettgewebe und in der Leber von Pinguinen die giftige Substanz PCB (polychlorierte Biphenyle) entdeckt. Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind giftige und krebsauslösende chemische Chlorverbindungen, die bis in die 1980er Jahre vor allem in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, in Hydraulikanlagen als Hydraulikflüssigkeit, sowie als Weichmacher in Lacken, Dichtungsmassen, Isoliermittel und Kunststoffen verwendet wurden. PCB zählen inzwischen zu den zwölf als „dreckiges Dutzend bekannten organischen Giftstoffen, welche durch die Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. 4.Wie gelangte das PCB in das Fettgewebe und in die Leber der Pinguine? Die Erde ist von einer Ozonschicht umgeben, die vor UV-Strahlen schützt. Doch über dem Südpol ist die Ozonschicht in den vergangenen Jahrzehnten immer dünner geworden. Es entstand ein Loch. Fluor-Chlor-Kohlen-Wasserstoffe haben die Schicht zerstört. Bestimmte Gase, insbesondere die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), können durch katalytische Effekte einen beschleunigten Abbau des Ozons bewirken, so dass die Konzentration in Richtung Sauerstoff O2 verschoben wird. Dieses führt zum Ozonloch. Nimmt die UV-B-Exposition zu, so ist mit einem deutlichen Anstieg von Hautkrebsfällen und schweren Augenerkrankungen zu rechnen. Auch das Immunsystem wird gestört. Bei Pflanzen wird die Photosynthese im Blattgrün beeinträchtigt mit der Folge starker Ernterückgänge. In den Meeren geht die Entstehung der Kleinstlebewesen (Phytoplankton) zurück mit spürbaren Folgen für die gesamte Nahrungskette. 5. Was ist FCKW? In welchen Produkten ist es vor allem zu finden? 6. Wie lange wird sich – trotz Verbot das bereits freigesetzte FCKW noch in der Atmosphäre halten? 7. Was für Folgen hat dies für die Umwelt und das Klima 8. Was für Folgen hat die immer dünner werdende Ozonschicht für die Menschen und Tiere? 9. Wie kann man sich gegen die intensive Sonneneinstrahlung schützen? Antarctica – Antarktis Lösungen Lies die Infos und beantworte die Fragen: Das letzte noch unangetastete Naturparadies auf Erden ist die Antarktis. Antarktis Die Antarktis umfasst die um den Südpol gelegenen Land- und Meeresgebiete. Als geographisch-astronomische Zone wird sie durch den südlichen Polarkreis begrenzt und reicht somit bis 66 33′ südlicher Breite. Als geografische Grenze gilt die antarktische Konvergenz bei etwa 50 südlicher Breite, wo das kalte antarktische unter das wärmere subtropische Oberflächenwasser absinkt. Die Zone zwischen 50 Süd und dem Polarkreis wird auch als subantarktisch bezeichnet. Im Zentrum der Region liegt der Kontinent Antarktika, auch Südkontinent genannt, für den jedoch fälschlicherweise meist die Bezeichnung Antarktis verwendet wird. Die Arktis ist der nördlichste zirkumpolare Erdgürtel und bedeckt Teile von Russland, Alaska (USA) und Kanada sowie Grönland (Dänemark), Lappland (Norwegen, Schweden, Finnland) und Spitzbergen (Norwegen), ferner den großenteils von Eis bedeckten Arktischen Ozean (Nordpolarmeer). Während Arktis früher als „Region nördlich des Nordpolarkreises (66º 33 nördliche Breite) definiert wurde, sind heute klimatische und vegetationsgeografische Kriterien, unter anderem die Juli-Isotherme von 10 ºC und die Baumgrenze, maßgebend für die Abgrenzung gegenüber den südlicheren Regionen der Erde. Pinguine Die Pinguine sind abgesehen vom Zoo nur auf der südlichen Halbkugel der Erde anzutreffen. Nach dem heutigem Wissen wird zwischen 18 Arten von Pinguinen unterschieden, wobei 2 jeweils 3 Unterarten zu verzeichnen haben. Die Gemeinsamkeiten aller Pinguine sind neben dem anatomischen Bau, die Fortbewegung zu Lande und im Wasser und die Riesenansammlung zur Brutzeit. Sie sind in der Regel auch gute Kletterer in den vereisten Hängen. Alle Arten sind am Rücken relativ dunkel und am Bauch weiss, somit dem Leben im Wasser gut angepasst. Sie ernähren sich im Wasser und brüten an den Küsten, der Kaiserpinguin gar auf dem Inlandeis. Die bis 120 cm grossen Pinguine sind flugunfähig und ausgezeichnet an das Leben im Wasser angepasst. Ihre Flügel sind zu Flossen umgebildet, die für den Antrieb beim Schwimmen und Tauchen sorgen. Die größeren Arten können unter Wasser kurzzeitig Geschwindigkeiten von über 50 km/h erreichen, Kaiserpinguine tauchen bis 200 tief. Die Brutgebiete der antarktischen Pinguine sind frei von Landraubtieren, deshalb fehlt auch das Fluchtverhalten bei der Annäherung von Menschen. Einzig Raubmöwen, Seidenschnäbel und Riesensturmvögel berauben die Gelegen. Verirrte Pinguinküken werden durch Skuas getötet. Im Wasser zählen Zahnwale und bestimmte Robben, insbesondere der Seeleopard, zu ihren Hauptfeinden. 1. Welche Tierarten leben ausser den Pinguinen auch noch in der Antarktis? Fische, Wale, Kalmare, Seelöwen, Seehunde, Robben und diverse Meeresvögel 2. Welche Temperaturen herrschen in der Antarktis? Im Sommer -40C und im Winter zwischen -60C und -70C 3. Welches sind die Grundnahrungsmittel der Pinguine? Fisch 600 pro Tag) und Antarktischer Krill In den letzten Jahren wurde im Fettgewebe und in der Leber von Pinguinen die giftige Substanz PCB (polychlorierte Biphenyle) entdeckt. Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind giftige und krebsauslösende chemische Chlorverbindungen, die bis in die 1980er Jahre vor allem in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, in Hydraulikanlagen als Hydraulikflüssigkeit, sowie als Weichmacher in Lacken, Dichtungsmassen, Isoliermittel und Kunststoffen verwendet wurden. PCB zählen inzwischen zu den zwölf als „dreckiges Dutzend bekannten organischen Giftstoffen, welche durch die Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. 4. Wie gelangte das PCB in das Fettgewebe und in die Leber der Pinguine? Das im Meerwasser aufgelöste PCB wird von pflanzlichem Plakton unter der Eisdecke aufgenommen. Der Krill ernährt sich vom Plankton, die Fische vom Krill und die Pinguine vor allem von Fisch. Die Erde ist von einer Ozonschicht umgeben, die vor UV-Strahlen schützt. Doch über dem Südpol ist die Ozonschicht in den vergangenen Jahrzehnten immer dünner geworden. Es entstand ein Loch. Fluor-Chlor-Kohlen-Wasserstoffe haben die Schicht zerstört. Bestimmte Gase, insbesondere die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), können durch katalytische Effekte einen beschleunigten Abbau des Ozons bewirken, so dass die Konzentration in Richtung Sauerstoff O2 verschoben wird. Dieses führt zum Ozonloch. Nimmt die UV-B-Exposition zu, so ist mit einem deutlichen Anstieg von Hautkrebsfällen und schweren Augenerkrankungen zu rechnen. Auch das Immunsystem wird gestört. Bei Pflanzen wird die Photosynthese im Blattgrün beeinträchtigt mit der Folge starker Ernterückgänge. In den Meeren geht die Entstehung der Kleinstlebewesen (Phytoplankton) zurück mit spürbaren Folgen für die gesamte Nahrungskette. 5. Was ist FCKW? In welchen Produkten ist es vor allem zu finden? FCKW ist sehr beständig, unbrennbar, geruchslos, durchsichtig und ungiftig. Sie waren in den 70er und 80iger Jahren Bestandteil von Spraydosen und Autoklimaanlagen, bevor sie verboten wurden. 6. Wie lange wird sich – trotz Verbot das bereits freigesetzte FCKW noch in der Atmosphäre halten? Noch mindestens die nächsten 50 Jahre 7. Was für Folgen hat dies für die Umwelt und das Klima Unersetzbare Ökosysteme nehmen Schaden, bereits heute ist die Planktondichte im antarktischen Meer stark zurückgegangen. Durch die Erderwärmung brechen gewaltige Eisberge ab und verursachen einen Anstieg des Meeresspiegels 8. Was für Folgen hat die immer dünner werdende Ozonschicht für die Menschen und Tiere? UV-Strahlen schädigen die Körperzellen und verändern die DNA, ein erhöhtes Hautkrebsrisiko sind die unmittelbaren Folgen davon. Bereits heute sterben in Australien jährlich mehr als Tausend Menschen an Hautkrebs. 9. Wie kann man sich gegen die intensive Sonneneinstrahlung schützen? Sich immer gut mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor einreiben, immer eine Kopfbedeckung tragen und sich wenn möglich im Schatten aufhalten.