Arbeitsblatt: Die Maus 07

Material-Details

Informationen zur Maus, Teil 7.
Biologie
Tiere
3. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

287
1449
9
02.12.2005

Autor/in

Carlo Stecher

7402 Bonaduz

Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Ausführlichere Informationen: Nach einer Tragezeit von 20 bis 21 Tagen wirft die Hausmaus vier bis dreizehn Junge. Meistens sind es sechs. Die Geburt erfolgt meist nachts und geht sehr schnell. Nach längstens einer halben Stunde ist alles überstanden. Das Weibchen sitzt in der Hocke und presst ein Junges nach dem anderen heraus. Es reisst die Fruchthülle auf, in der das Kleine im Bauch der Mutter lebte. Sie beisst die Nabelschnur durch und leckt ihr Kind sauber und trocken. Bald findet es Mutters Milchzitzen und beginnt zu trinken. Die Mäusekinder sind alles andere als schön: rosa, nackt und blind, mit verschlossenen Ohren und verwachsenen Zehen. Nur die Nagezähnchen und Barthaare sind schon da. Mit Schwanz sind sie kaum so lang wie ein Streichholz und wiegen nur gerade ein Gramm. Eine Haselnuss ist etwas dreimal so schwer! Jetzt kannst du dir vorstellen, wie federleicht so ein neugeborenes Mäuschen ist. Mäuse sind „Nesthocker. Sie kommen völlig hilflos zur Welt und müssen so lange im Nest „hocken bleiben, bis sie selbständig genug sind. Tier, die schon kurz nach der Geburt aufstehen und das Nest verlassen können, sind „Nestflüchter. Enten zum Beispiel aber auch Hirsche, Schafe oder Pferde, die gar kein richtiges Nest haben. Zuschauer bei der Geburt der Mäuse müssen sehr leise und vorsichtig sein. Schon die kleinste Störung könnte die Mutter in Panik versetzten und gar dazu bringen, ihre Jungen zu fressen. Am zweiten und dritten Lebenstag färbt sich die Haut der Jungen zuerst an Kopf und Rücken dunkler. Die Behaarung entwickelt sich. Die Haare breiten sich bis zum Bauch aus. Etwa am 15. Lebenstag haben die Mäuschen ihr erstes vollständiges Fellchen. Kurz zuvor, oder gleichzeitig, am 13. bis 15. Tag, öffnen sich die lustigen „Knopfaugen. Mit denen gucken die Mäusekinder neugierig in die Welt. Mäuse können nicht besonders gut sehen. Das ist für sie auch nicht so wichtig. Die Maus hat einen guten Geruchssinn und einen guten Tastsinn. Sie riecht und erfühlt ihre Umgebung. Am vierten bis fünften Tag öffnen sich die Ohrmuscheln der Kleinen. Am achten Tag unternehmen sie die ersten Gehversuche.