Arbeitsblatt: Kreuzzüge: Eroberung Jerusalems

Material-Details

Es handelt sich um eines von vier Arbeitsblättern mit Quellen zu den Kreuzzügen. Eingesetzt in einem Wahlpflichtkurs Geschichte 10. Klasse im RAhmen des Themas Islam und Europa
Geschichte
Mittelalter
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

2920
941
10
19.11.2006

Autor/in

Ingo Straub


Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Kreuzzüge – Krieg im Namen Gottes Aufgaben: 1. Lies den folgenden Text und markiere wichtige Informationen farbig. 2. Gestaltet in einer Kleingruppe aus den Informationen einen Tagesschaubeitrag und zwar so, dass eure Mitschüler ohne Vorkenntnisse die im Text beschriebenen Ereignisse nachvollziehen können. Ein christlicher Augenzeuge berichtet über die Eroberung Jerusalems durch die christlichen Kreuzfahrer im Jahre 1099 (1. Kreuzzug): 5 10 15 20 Bald nachdem einer der Ritter auf die Stadtmauer hinaufgestiegen war, flohen alle Verteidiger von den Mauern der Stadt In die Stadt eingedrungen, verfolgten unsere Pilger die Muslime bis zum Tempel des Salomo, wo sie sich versammelt hatten und wo sie während des ganzen Tages den Unsrigen den wütendsten Kampf lieferten, so dass der ganze Tempel von Blut überrieselt war. Nachdem die Unsrigen die Heiden endlich zu Boden geschlagen hatten, ergriffen sie im Tempel eine große Anzahl Männer und Frauen und töteten oder ließen leben, wie es ihnen gut schien. Bald durcheilten die Kreuzfahrer die ganze Stadt und rafften Gold, Silber und Maulesel an sich; sie plünderten die Häuser, die mit Reichtum überfüllt waren. Dann, glücklich und vor Freude weinend, gingen die Unsrigen hin, um das Grab unseres Erlösers Jesus Christus zu verehren (). Am folgenden Tag erkletterten die Unsrigen das Dach des Tempels, griffen die Muslime, Männer und Frauen, an, zogen das Schwert und schlugen ihnen die Köpfe ab. Einige von ihnen stürzten sich aus Angst von der Höhe des Tempels hinab Die ganze Stadt war völlig mit ihren Leichen angefüllt Die überlebenden Muslime schleppten die Toten aus der Stadt und machten daraus häuserhohe Haufen. Niemand hat jemals von einem ähnlichen Blutbad unter dem heidnischen Volk gehört oder es gesehen. (nach: Zeitreise 2, S. 27 und Geschichte und Geschehen, NI, Band 1, S. 238f.)