Arbeitsblatt: Kreuzzüge: Eroberung Akkons

Material-Details

Es handelt sich um eines von vier Arbeitsblättern mit Quellen zu den Kreuzzügen. Eingesetzt in einem Wahlpflichtkurs Geschichte 10. Klasse im RAhmen des Themas Islam und Europa
Geschichte
Mittelalter
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

2921
990
8
19.11.2006

Autor/in

Ingo Straub


Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Kreuzzüge – Krieg im Namen Gottes Aufgaben: 1. Lies den folgenden Text und markiere wichtige Informationen farbig. 2. Gestaltet in einer Kleingruppe aus den Informationen einen Tagesschaubeitrag und zwar so, dass eure Mitschüler ohne Vorkenntnisse die im Text beschriebenen Ereignisse nachvollziehen können. Die Eroberung Akkons durch die Muslime 1291 (7. Kreuzzug) bedeutete das Ende der europäischen Herrschaft im Heiligen Land. Ein muslimischer Geschichtsschreiber berichtet: 5 10 15 20 Der Belagerungsgürtel um Akkon zog sich immer enger zusammen, bis Gott schließlich den Angreifern erlaubte, die Stadt im Sturm zu erobern. Als die Muslime eindrangen, floh ein Teil der Bevölkerung auf den Schiffen, während viele andere sich in einigen stark befestigten Türmen der Stadt verschanzten. Die Muslime richteten in Akkon ein ungeheures Blutbad an und machten unermessliche Beute. Der Sultan zwang alle, die sich in den Türmen verschanzt hatten, zur Übergabe; sie kamen heraus und wurden bis auf den letzten Mann vor der Stadt enthauptet. Darauf ließ er die Stadt selbst zerstören und dem Erdboden gleichmachen. Es ist wunderbar zu sehen, dass Allah der Erhabene Akkon am gleichen Tag und zur gleichen Stunde zurückerobern ließ, in der es die Kreuzfahrer 1190 genommen und den Muslimen in der Stadt ihr Leben zugesichert hatten. Trotzdem brachten sie sie dann verräterisch um. Genauso gewährte jetzt der Sultan den Kreuzfahrern Sicherheit und ließ sie dann umbringen, wie es die Kreuzfahrer mit den Muslimen getan hatten. So rächte sich Allah an ihren Nachkommen. Mit diesen Eroberungen waren alle Plätze an der Küste wieder in den Besitz des Islams zurückgekehrt, ein Ergebnis, das niemand auch nur zu hoffen und zu wünschen gewagt hatte: ganz Syrien und die Küstengebiete waren gereinigt von den Franken, nachdem sie beinahe schon Ägypten erobert und sich Damaskus und anderer Städte in Syrien bemächtigt hatten. Lob sei Gott! (nach: Zeitreise 2, S. 27 und