Arbeitsblatt: Das Mittelalter Lexikon

Material-Details

Lehen und Frondienst:Erklärung,Fragen und Lösungen
Lebenskunde
Berufswahl
6. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

2937
1441
25
20.11.2006

Autor/in

Karine Amstutz


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Lehen: Das Lehen ist ein Stück Land, das einem hörigen Bauern von seinem Grundherrn verliehen wird. (Ein höriger Bauer ist ein Bauer, der so arm ist, dass er selbst kein Land besitzt.) Dafür muss der Bauer Dienste und Treue versprechen. Der Grundherr (zum Beispiel ein Ritter oder ein Adliger) überträgt dem Bauern die Nutzungsrechte, nicht aber die Eigentumsrechte an dem Bauernhof und dem dazugehörigen Land. Unterschieden wurde zwischen Schenkung des Lehens und dem Erblehen. Die Schenkung sicherte dem Grundherrn die Rechte am Land nur solange er lebte. Das erblichen Lehen hingegen garantierte auch den Kindern des Grundherrn die Nutzungsrechte am Lehen. Der Grundherr hat in allen Angelegenheiten die Macht über den hörigen Bauern. Frondienst: Jeder hörige Bauer musste seine Arbeitskraft für eine bestimmte Anzahl von Tagen im Jahr seinem Grundherrn zur Verfügung stellen, ohne dafür bezahlt zu werden. Unabhängig davon musste er zusehen, dass die restliche Zeit ausreichte, um seinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. LEHEN 1. Ist ein Lehen eine Burg, ein Stück Land oder eine Bezeichnung für einen Ritter? 2. Wem verleiht der Grundherr sein Land? 3. Was ist ein höriger Bauer? 4. Was darf ein höriger Bauer mit seinem Lehen machen? Achtung knifflig! 5. Kannst du den Unterschied zwischen „Schenkung des Lehens und „Erblehen erklären? FRONDIENST 1. Was musste ein höriger Bauer seinem Grundherrn häufig für viele Tage zur Verfügung stellen? 2. Warum bereitete es den Bauern oft Schwierigkeiten, den Frondienst zu leisten? (Denke dabei an seinen eigene Familie.) LEHEN 1. Ist ein Lehen eine Burg, ein Stück Land oder eine Bezeichnung für einen Ritter? Ein Lehen ist ein Stück Land. 2. Wem verleiht der Grundherr sein Land? Einem hörigen Bauern. 3. Was ist ein höriger Bauer? Ein höriger Bauer ist so arm, dass er selbst kein eigenes Land besitzt und von einem Grundherren abhängig ist. 4. Was darf ein höriger Bauer mit seinem Lehen machen? Er darf es nutzen, d.h. er darf z.B. Getreide anbauen oder Vieh weiden lassen. Achtung knifflig! 5. Kannst du den Unterschied zwischen „Schenkung des Lehens und „Erblehen erklären? Schenkung heißt, der Grundherr besitzt das Lehen nur so lange er lebt. Das Erblehen dagegen wird auch den söhnen des Grundherrn und den Enkeln weitervererbt. FRONDIENST 1. Was musste ein höriger Bauer seinem Grundherrn häufig für viele Tage zur Verfügung stellen? Seine Arbeitskraft (Frondienst) 2. Warum bereitete es den Bauern oft Schwierigkeiten, den Frondienst zu leisten? (Denke dabei an seinen eigene Familie.) Weil er dann nicht mehr genügend Zeit hatte, seine eigenen Felder zu bewirtschaften. Das bedeutete, dass er Ernteeinbußen hatte.