Arbeitsblatt: "Die Schwarze Spinne"

Material-Details

Abschliessende Kontrolle zum Verständnis der Novelle von Jeremias Gotthelf (inkl. Lösungen)
Deutsch
Leseförderung / Literatur
8. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

2958
7757
120
28.08.2007

Autor/in

Franziska Wagner
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

„Die schwarze Spinne A. Beantworte die folgenden Fragen: 1. Wer ist der Verfasser der Novelle? Was weisst du über ihn? (2) 2. a. Wie ist die Erzählung formal aufgebaut? b. Wie werden die verschiedenen Teile zusammengehalten? c. In welchen Zeitepochen spielen sie? 3. (4) Die einzelnen Episoden sind nach dem gleichen Ablaufschema aufgebaut. Zeige dieses Schema am Beispiel der Rahmengeschichte auf. (2) 4. a. Welche verschiedenen Motive finden wir in der Novelle? b. Wähle eines der Motive aus. Welche Bedeutung hat es? (3) 5. a. Wie wird der Pakt zwischen dem Teufel und Christine besiegelt? b. Welches ist der Inhalt dieses Vertrags? c. Beschreibe die Verwandlung Christines resp. des Flecks auf ihrer Wange. (4) 6. Was löst in den beiden Spinnengeschichten das Unheil aus? Wer erlöst schliesslich die Menschen von dem Bösen und wie tut er oder sie das? (4) 7. a. Wie verändert sich der Grossvater als Erzähler im Verlaufe der Novelle? b. Wie verhält sich die Grossmutter? 8. „Hochmut und Hoffart halten Einzug in die Dorfgesellschaft. Wie zeigt sich das, wozu führt es und wer trägt laut Gotthelf die Schuld daran? (2) (4) (Zeit: 1 Lektion. Bewertung: Inhalt: 25 Punkte Rechtschreibung: 3 Punkte) B. Personenbeschreibung (Bild- und Textheft): Wähle je eine Person der „guten und der „bösen Seite aus; beschreibe und charakterisiere sie. Begründe deine Aussagen und Meinungen! Zitate, d.h. wörtlich aus dem Text übernommene Stellen, müssen in Anführungszeichen gesetzt und mit Seitenzahlen angegeben werden. (Zeit: 1 Lektion) 040205/wa „Die schwarze Spinne 1. Wer ist der Verfasser der Novelle? Was weisst du über ihn? (2) • Jeremias Gotthelf/Albert Bitzius • Am 4.10.1797 in Murten geboren, am 22.10.1954 in Lützelflüh gestorben. • Pfarrerssohn; Pfarrer und Schriftsteller • verheiratet, Vater von 3 Kindern 2. a. Wie ist die Erzählung formal aufgebaut? • Rahmengeschichte in 3 Teilen, 2 Binnengeschichten b. Wie werden die verschiedenen Teile zusammengehalten? • Taufe als verbindendes, gemeinsames Element der 3 Episoden. Das Dingsymbol, der alte Fensterpfosten dient als Scharnier zwischen den einzelnen Teilen. c. In welchen Zeitepochen spielen sie? • Rahmen: 1830/40, 1. Spinnensage 1230/40, 2. Spinnensage 1430/40 3. (4) Die einzelnen Episoden sind nach dem gleichen Ablaufschema aufgebaut. Zeige dieses Schema am Beispiel der Rahmengeschichte auf. • Störung: Versehen. Der Gotte wird der Taufnahme nicht mitgeteilt. • Gipfel- und Wendepunkt: Taufe und Namengebung durch den Pfarrer • Wiederherstellung der Ordnung: Erleichterung der Gotte, Gelächter (2) 4. a. Welche verschiedenen Motive finden wir in der Novelle? Taufe, Spinne, Fensterpfosten, Hausbau, Neugier, Essen b. Wähle eines der Motive aus. Welche Bedeutung hat es? (3) 5. a. Wie wird der Pakt zwischen dem Teufel und Christine besiegelt? Mit einem Kuss. b. Welches ist der Inhalt dieses Vertrags? Der Teufel sorgt dafür, dass der Schattengang aus 100 Buchen für Hans von Stoffeln rechtzeitig fertig gestellt ist, Christine verspricht ihm dafür ein ungetauftes Kind aus dem Dorf. c. Beschreibe die Verwandlung Christines resp. des Flecks auf ihrer Wange. Zeugung der Spinne durch Teufelskuss, Geburt anlässlich der 1. Taufe, Gebärerin bei der 2. Taufe, Verwandlung in eine Spinne bei der 3. Geburt, 1. todbringendes Wüten im Dorf, Bannung der Spinne durch die junge fromme Frau, Befreiung der Spinne durch den fremden Knecht und erneutes Töten, Bannung durch Christen. (4) 6. Was löst in den beiden Spinnengeschichten das Unheil aus? Wer erlöst schliesslich die Menschen von dem Bösen und wie tut er oder sie das? • 1. Spinnengeschichte: Hans von Stoffeln mit seiner Vermessenheit und seinem Hochmut; Christine und ihr Pakt mit dem Teufel. Der Priester opfert sich im Kampf mit dem Teufel und der Spinne für die Rettung des 3. Kindes. Die junge fromme Frau opfert sich und rettet das Dorf und ihre Kinder, indem sie die Spinne im Fensterpfosten einsperrt. • 2. Spinnengeschichte: Vermessenheit, Hochmut und übermut der Meisterfrauen und des fremden gottlosen Knechts, der an Weihnachten die Spinne aus dem Fensterpfosten befreit. Kampf Christens mit dem teufel, der Spinne und dem wilden Weib. Erneute Bannung der Spinne durch Christen, der sich für seine Kinder und das Dorf opfert. (4) 7. a. Wie verändert sich der Grossvater als Erzähler im Verlaufe der Novelle? • Am Anfang sträubt der Grossvater sich und möchte, dass das, was er erzählen werde, unter ihnen bleibe und nicht weiter erzählt werde. Nach der 1. Spinnensage ist er der Meinung, dass sich vielleicht jemand an der Geschichte ein Beispiel nehmen könne. Zum Schluss meint er sogar, dass es nicht richtig sein, aus dem, was Glück und Gottes Segen bringe, ein Geheimnis zu machen. b. Wie verhält sich die Grossmutter? • Die Grossmutter möchte nicht, dass der Grossvater diese Geschichten erzählt. Sie will das Böse tabuisieren und über das, was der alte Fensterpfosten enthält, schweigen. (2) 8. „Hochmut und Hoffart halten Einzug in die Dorfgesellschaft. Wie zeigt sich das, wozu führt es und wer trägt laut Gotthelf die Schuld daran? • Verlust des Glaubens und der Gottesfurcht; Gotteslästerung durch das Eindringen ortsfremder, ausländischer Mentalitäten in die Dorfgesellschaft. Hans von Stoffeln, Christine, Christens Mutter, fremder Knecht kommen aus fremden Ländern ins Emmental und richten mit ihrer Vermessenheit, ihrer Arroganz und ihrem übermut grossen Schaden an und sind die eigentlich „Schuldigen. (4)