Arbeitsblatt: Schumann

Material-Details

Kurzbiographie
Musik
Musikgschichte
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

2989
1460
16
22.11.2006

Autor/in

Roland Glauser
Obermoosweg 63
3324 Hindelbank
034 411 01 35
076 475 10 65
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Robert Schumann 1810 – 1856 Schumann war ein strahlendes, sorgloses Kind. Seine Mutter nannte ihn den Lichtpunkt. Als Neunjähriger hörte er einen bedeutenden Pianisten im Konzert. Danach bat er seinen Vater inständig um ein Klavier. Diesem Instrument vertraute er alles an, was ihn bewegte. Mit zwölf stellte er mit einigen seiner Kameraden ein Orchester zusammen, komponierte einen Psalm, studierte Mozart, Haydn und Weber. Aber die Literatur zog ihn noch stärker an. Er las die grossen Dichter und Schriftsteller und rezitierte oft und gern. Er gründete auch eine literarische Gesellschaft, wo er mit seinen Altersgenossen sehr gelehrt über Schriftsteller der Gegenwart dieskutierte. Mit 15 spürte er, wie schwierig es ist, eine Doppelbegabung zu sein. Auf Wunsch seiner Eltern studierte er Rechtswissenschaften, entschied sich dann aber für Klavier und studierte in Leipzig. Infolge einer Fingerlähmung musste er die viel versprechende Karriere als Pianist abbrechen. Nun widmete er sich ganz der Komposition. Seine Frau Clara, Tochter seines Lehrers Friedrich Wieck, trug seine Musik als hervorragende Pianistin in die berühmten Konzertsläle Europas. Schumann schrieb Klaviermusik, Lieder, Kammermusik, Sinfonien und Oratorien. Der hoch sensible Musiker, der sehr viel arbeitete und zu seiner Zeit geringen Erfolg hatte, litt zunehmend an Depressionen. Nach einem Selbstmordversuch musste er in eine Nervenklinik eingewiesen werden. Zwei Jahre später starb er. Berühmte Werke: • Träumerei