Arbeitsblatt: Pioniere der Schweizer Schokolade

Material-Details

Kurze Texte über Schw. Pioniere. Schüler können zerschnittenen Text sortieren und die Porträts hinzufügen.
Geschichte
Schweizer Geschichte
4. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

30970
1583
34
19.12.2008

Autor/in

Geraldine Lorenz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Geschichte der Schweizer Schokolade In Italien erlernte François-Louis Cailler als Handwerksbursche die Kunst der Confiseure und Cioccolatieri. 1819 eröffnete er in Corsier bei Vevey eine Schokolade-Manufaktur. So erfand er die heute älteste noch existierende Schokolademarke der Schweiz. Philippe Suchard eröffnete 1825 in Neuenburg eine Konditorei. Ein Jahr später, 1826, gründete er eine Schokoladenfabrik in Serrières. Mit einem einzigen Arbeiter stellte er schon damals 25 bis 30kg Schokolade am Tag her. 1883 war Suchards Firma bereits der grösste Schweizer Produzent und beschäftigte rund 500 Personen. Als Kolonialwaren-Händler in Lausanne kaufte Charles-Amédée Kohler zuerst fertige Schokolade ein. Schliesslich fabrizierte er 1830 selber Schokolade. Er bemühte sich ständig um eine Verbesserung der bestehenden Schokoladesorten. Bein einem seiner Versuche, gelang ihm eine wichtige Neuerung: Die HaselnussSchokolade. 1845 ist das Gründungsjahr der ersten Schokoladefabrik in der deutschen Schweiz. Rudolf Sprüngli-Ammann stellte damals in seiner Conditorei in Zürich zum ersten Mal Schokolade her. Aquilino Maestrani eröffnete 1852 in Luzern eine Schokoladenfabrik, die er bald nach St. Gallen übersiedelte. Sein Vater gehörte zu jenen Tessinern, die um die Mitte des 18. Jahrhunderts nach Italien auswanderten, um das SchokoladenHandwerk zu erlernen. Daniel Peter fand in der ältesten Tochter von François-Louis Cailler eine Lebensgefährtin und gründete in Lausanne die Fabrik Peter-Cailler et Compagnie. Er verband die Schweizer Milch mit der Schokolade und erfand so 1875 die Milchschokolade. Der Berner Apothekersohn Rodolphe Lindt eröffnete 1879 in Bern eine Schokoladen-Manufaktur. Als geborener Tüftler entwickelte er ein Verfahren, das die erste Schmelzschokolade herstellen konnte. Der gelernte Konditor Jean Tobler führte in Bern eine Confiserie. Er verkaufte neben eigenen Spezialitäten vor allem auch Schokolade anderer Produzenten wie Rodolphe Lindt. 1899 gründete er mit seinen Söhnen die Fabrique de chocolat de Berne, Tobler Cie. Sein Sohn Theodor erfand 1908 die dreieckige Toblerone aus Milchschokolade mit Honig- und Mandel-Nougat. Henri Nestlé selbst beschäftigte sich nicht mit Schokolade. Zur Schokolade kam seine Firma 1904 durch einen Vertrag mit der FirmaPeter Kohler réunis, die für Nestlé eine besonders süsse Milchschokolade entwickelte und produzierte. Weitere Unternehmen, aus den Pionierjahren, die noch heute tätig sind: 1887 1901 1908 1928 1929 1931 1933 1933 1957 Robert und Max Frey, Chocolat Frey AG in Aarau Villars SA in Freiburg Max Felchlin AG in Schwyz Stella SA in Lugano Camille Bloch Sa in Bern Carma AG, heute Barry Callebaut AG in Wallisellen Bernrain AG in Kreuzlingen Halba AG in Wallisellen Titlis AG, heute Chocolat Alprose S.A, in Caslano Gala Peter, die erste Milchschokolade der Welt