Arbeitsblatt: Reck & Tanzen
Material-Details
5 Lektionen zum Thema Reck und 5 zum Thema Tanzen mit verschiedenen Aufwärm- & Ausstiegsideen
Bewegung / Sport
Gemischte Themen
1. Schuljahr
6 Seiten
Statistik
31677
1725
41
03.01.2009
Autor/in
Antonia Stoffel
Land: andere Länder
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
B w g n n p r UNTERRICHTSPLAN Name: Antonia Stofer Zeitrahmen: Vom 19. Januar 2009 bis 12. Februar 2009 Anzahl Lektionen: 4x2 Lektionen 4x1 Lektion Klasse: 1./2. Klasse Schulort Schulhaus: Beromünster Praxislehrperson: Petra Müller Thema: Reck und Ringe Grobziele: Die Schülerinnen und Schüler schwingen an den Ringen und führen eine Rolle über die Reckstange aus. Die Schülerinnen und Schüler werden gefordert an den Ringen und am Reck, sie müssen etwas wagen. Sie können intensiv an den Geräten üben und Leistung zeigen. Durch verschieden Partnerübungen müssen sie kooperieren und können gemeinsam etwas erleben. Sinnperspektiven: 1 LERNINHALTE Mut tut gut Ringe: Schwingen LERNZIELE METHODEN/ORGANISATIONSHINWEISE ZEIT Die SCH tasten sich an die Geräte heran und verlieren Ängste. Die SCH stellen speditiv auf. Nach einem Aufwärmen werden verschiedene Posten zum Thema „Mut tut gut aufgestellt, die Mehrheit der Posten dreht sich um Reck und Ring. • Balancieren über Reckstange. • Mit Trampolin an Reckstange springen. • Von Ring zu Ring schlängeln. • Die SCH bewegen sich in Gruppen von Posten zu Posten. Die LP zeigt auf einem Plan, wo was aufgestellt werden muss. Nach dem Abräumen folgt ein gemeinsamer Ausstieg. 90‘ Die SCH lernen, an den Ringen zu schwingen. Die SCH spielen selbstständig in Gruppen. Die Klasse wird in zwei Gruppen geteilt, nachdem sich die SCH der Grösse nach hingestellt haben. Die eine Gruppe spielt in der freien Hallenhälfte selbstständig ein Spiel Die andere Hälfte ist bei der Lehrperson und bei den Ringen. Die erste Gruppe stellt alles auf, die zweite Gruppe verräumt die Geräte wieder. Die SCH machen spielerische Übungen an den Ringen in PA: • Eine SCH steht in den Ringen, der andere davor und wirft ihm einen Ball zu. Der SCH in den Ringen versucht, ihn zurück zu kicken. • Beide SCH stehen in je einem Ring und versuchen, den Anderen zu Boden zu zwingen. • Die SCH hängen an den Ringen und versuchen, einen Ball, hinten auf einem Kastenteil liegt, mit den Füssen zu packen und dem anderen SCH vorne in die Hände zu legen. • Die SCH schaukeln in den Ringen Nach diesen spielerischen Formen und dem Kontakt zu den Ringen zeigt die LP das Schwingen. Jeder SCH kann dies nun noch probieren. Danach wechseln die Gruppen. 90‘ 2 Reck: Rolle Reck Ringe Die SCH lernen, eine Rolle über die Reckstange zu machen. Die SCH spielen selbstständig in Gruppen. Wie in der vergangenen Woche werden die SCH nach dem Aufwärmen in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe spielt selbstständig ein Spiel ohne Ball, während die andere Gruppe an den zuvor aufgestellten Recken turnt. Sie tasten sich wiederum mit spielerischen Übungen an das Reck heran: • Ein SCH legt sich bäuchlings über die Stange und versucht, dem Partner einen Ball zuzuwerfen. • Das Selbe, wenn ein SCH in der Glocke an der Reckstange hängt. • Versuchen, von der Glocke auf die Stange zu sitzen. Nach diesen spielerischen Übungen lernen die SCH die Rolle über die Reckstange und können diese üben. Danach werden die Gruppen gewechselt. Nach dem Aufräumen folgt ein gemeinsamer Ausstieg. 90‘ Die SCH können eine Rolle über die Reckstange und schwingen an den Ringen. Zuerst erfolgt ein Aufwärmen. Dann können die SCH in der letzten Lektion zu diesem Thema an Posten die gelernten Teile üben und versuchen Neues: 1. Schwingen an den Ringen 2. Schwingen mit halber Drehung 3. Sturzhang aus dem Stand 4. Rolle über die Reckstange 5. Hüftaufschwung mit dem Kasten 6. Hüftaufschwung ohne Kasten mit Hilfestellung Die SCH gehen in Gruppen von Posten zu Posten und üben selbstständig an den Posten. Die LP steht helfend zur Seite. Am Schluss können die SCH, die gerne wollen, ihre geübten Kunststücke vorzeigen. 90‘ 3 Thema: Tanzen Grobziele: Die Schülerinnen und Schüler tanzen einen einfachen Tanz. Die Schülerinnen und Schüler gestalten selber eine Bewegungsabfolge. Die Schülerinnen und Schüler können gestalten und darstellen. Durch den Themabezug „Dschungel möchte ich erreichen, dass die Kinder sich aus Freude bewegen. Durch die Tanzabfolge, die sie selber gestalten können, müssen sie miteinander kooperieren. Sinnperspektiven: LERNINHALTE Einstieg ins Tanzen LERNZIELE METHODEN/ORGANISATIONSHINWEISE ZEIT Die SCH können sich mit ihrer Körpersprache ausdrücken. Die SCH nehmen andere Bewegungen wahr und machen diese nach. Zuerst kommt ein allgemeines Aufwärmen. Dann hören die SCH eine Musik. Die LP gibt verschiedene Aufträge: • Wie bewegen sich verschiedene Tiere zu dieser Musik? • Wie könnte man zeigen, dass man traurig, glücklich ist? • Usw. Die SCH müssen sich jeweils so im Raum fortbewegen. Dann hören die SCH eine Geschichte über Dschungeltiere und sie müssen sich jeweils so bewegen, was gerade im Dschungel passiert (Elefant, Affe kratzt sich, Löwe verfolgt etwas). Die SCH gehen danach in Zweiergruppen und hören Musik. Ein SCH muss dazu etwas darstellen und der andere SCH versuchen, es ihm direkt nachzumachen (Spiegelbild). Zum Abschluss erfolgt beispielsweise das Spiel mit Affenschwänzen. 45‘ 4 Die SCH tanzen eine kurze Abfolge. Nach dem Aufwärmen lernen die SCH einen Tanz (4x8, die wiederholt werden) zur Musik „I like to move it aus Madagaskar. Der Tanz dreht sich um das Thema Dschungel. Zum Abschluss erfolgt dann ein Ausstieg. 45‘ Tanzabfolge lernen Die SCH tanzen eine kurze Abfolge. Nach dem Aufwärmen wir der Tanz vom letzten Mal weiter geübt und noch weitere Teile angehängt. Zum Abschluss spielen die SCH ein Spiel. 45‘ Selbstständiges Tanzen Die SCH stellen selber eine kurze Tanzabfolge vor. Die SCH arbeiten selbstständig in Gruppen. Nach dem Aufwärmen wird der Tanz nochmals repetiert. Im Anschluss daran versuchen die SCH in Gruppen, selber eine kurze Tanzabfolge zusammen zu stellen, die sie sich dann gegenseitig vorstellen können. Danach folgt ein gemeinsamer Ausstieg. 45‘ Tanzabfolge lernen 5 MÖGLICHE AUFWÄRMFORMEN Die Geräte zur Lektion „Mut tut gut sind bereits aufgestellt worden. Die SCH springen im Raum umher. Wenn die SCH Wind hören, müssen sie sich auf den Boden legen, bei Feuer müssen sie sich verstecken und bei Hochwasser auf ein Gerät stellen. Anschliessend macht die LP je zwei Übungen zur Kräftigung und zur Mobilisation mit den aufgestellten Geräten. Jeder SCH erhält einen Ball. Vorerst müssen sie den Ball auf allen Vieren durch die Turnhalle bewegen, beispielsweise rollen oder auf dem Rücken oder Bauch transportieren. Danach kann eine „Bodehöckerlis gespielt werden. Der Ball wird geprellt. Sobald die Musik abstellt, müssen die SCH absitzen und den Ball in die Höhe halten. Danach kann die LP wiederum Übungen zur Kräftigung und zur Mobilisation zeigen. Beispielsweise im Liegestützstand gegenseitig den Ball zupassen oder den Ball über dem Kopf und zwischen den Beinen übergeben. Einfach Stafetten: • Eine Länge in der Turnhalle springen, Übergabe durch Springen um die ganze Gruppe. • Auf allen Vieren, Übergabe durch Fusstippen. • Rückwärts, Übergabe durch Abklatschen unter den Beinen durch. • Formen wählen, bei denen zugleich gekräftigt und mobilisiert wird. Die SCH spielen ein Paarfangen. Hierbei kann variiert werden mit den Fortbewegungsarten. Anschliessend führt die LP Mobilisation und Kräftigung mit den SCH durch. Zum Beispiel kreisen der Hüfte und anschliessend noch ein kleiner „Güggelikampf. Die SCH spielen ein Käferfangen. Die Varianten, wie die Käfer sich hinlegen und befreit werden können, können variiert werden. Beispielsweise zappeln wie ein Käfer, einrollen wie ein Igel, Velofahren auf dem Rücken, auf allen Vieren wie ein Löwe Die Positionen können so gewählt werden, dass „Gefangene gleichzeitig kräftigen oder mobilisieren. Jeder SCH erhält ein Bändel, welches ihm als Schwanz dient. Gegenseitig können sie sich nun die Schwänze ausreissen. Wer hat am Schluss am Meisten? Mit den Bändeln kann dann mobilisiert und gekräftigt werden. Die SCH packen das Seil an beiden Enden und kreisen die Arme hinter den Rücken. Sie gehen in die Liegestützposition und versuchen, den Bändel auf den Rücken zu legen und mit der anderen Hand wieder zu fassen. Die LP liest eine Geschichte vor, in der Tag und Nacht vorkommt. Bei Tag springt die eine Hälfte der Klasse davon und wird eingefangen von der anderen Hälfte, bei Nacht passiert das Umgekehrte. Danach können sich die SCH gleich gegenüberstehen und Güggelikampf spielen, sich gegenseitig versuchen die Füsse zu berühren, in der Liegestützposition abwechslungsweise rechts und links grüssen oder sich mit dem Rücken gegeneinander stellen und jeweils auf der Seite abklatschen. Ein SCH steht auf der einen Seite und ist der Fischer, die anderen sind die Fische. Der Fischer sagt, wie die Fische durchs Wasser kommen können (hüpfen, springen, auf allen Vieren). Der Fischer muss die Fische fangen. 6 ERGÄNZENDE UNTERRICHTSINHALTE THEMEN LITERATURANGABE LEHRMITTEL Da es einige Kinder in der Klasse hat, die im Geräteturnen sind, werden diese schon Erfahrungen im Schwingen und am Reck haben. Ihnen und anderen unterforderten Kindern muss ich Zusatzaufgaben geben. An den Ringen können sie versuchen, eine halbe Drehung aus dem Schwingen zu machen oder einen Sturzhang aus dem Stehen. Am Reck können diese Kinder zusätzlich einen Hüftaufschwung versuchen, je nach Bedürfnis mit der Hilfestellung eines Kastens. Im Tanzen können gewisse Bewegungen variiert werden. Schwächere Kinder können zum Beispiel die Arme beim V-Step weglassen und die stärkeren Kinder nehmen die Arme mit. Mögliche Ausstiege • Die SCH versammeln sich im Kreis und belegen sich gegenseitig eine Pizza auf dem Rücken. • Die SCH versammeln sich im Kreis und versuchen, sich gegenseitig auf die Knie zu setzen und einige Schritte zu gehen. • Die SCH versammeln sich im Kreis, halten überkreuzt an den Händen und gehen in Rücklage. Auf 3 werden die Hände losgelassen und die nächste Hand, die kommt, wird wieder gefasst. • Die SCH versammeln sich im Kreis, die LP gibt eine Nachricht durchs Telefon: „Ihr könnt jetzt in die Garderobe gehen und euch umziehen. • Die SCH versammeln sich im Kreis. Sie stehen eng zusammen mit dem Blick nach aussen. Sie hacken die Arme ein und sitzen ab. Nun versuchen sie gemeinsam aufzusitzen. • Die SCH spielen noch ein kurzes Spiel wie zum Beispiel Sitzball oder Paarfangen. Einige Ideen aus Subito; spontane Gruppenspiele mit keinem Material; Franziska Bertschy, Manfred Kaderli. 7