Arbeitsblatt: Die Fabrikarbeiterfamilie

Material-Details

Multiple choice-Arbeitsblatt zum Buch DGZG2 S.75-82
Geschichte
Neuzeit
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

3231
1683
45
03.12.2006

Autor/in

Adrian Pally
Via Acletta 31
7180 Disentis
081 936 47 67
076 411 34 22
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Fabrikarbeiterfamilie Lektüre der Seiten 75 bis 82 1. Der Verdienst der Familienvaters reichte nicht aus, um die Familie durchzubringen. a) Die Mitarbeit der Frau war nötig. Den Haushalt übernahm die Grossmutter und Kleinkinder betreuten die Tanten. So konnte man viel Geld sparen und auf die Seite legen für die Ausbildung der Kinder. b) Die Mitarbeit der Frau war nicht nötig. Die Kinder gingen mit dem Vater in die Fabrik arbeiten und so konnte die Mutter in dieser Zeit den zeitaufwendigen Haushalt machen. c) Die Mitarbeit der Frau war nötig. Die Kleinkinder betreuten meist ältere Frauen, zum Teil wurden sie auch mit in die Fabrik genommen. Den Haushalt übernahm eine Putzfrau. d) Die Mitarbeit der Frau war nötig. Die Kleinkinder betreuten meist ältere Frauen, zum Teil wurden sie auch mit in die Fabrik genommen oder älteren Geschwistern übergeben. Den Haushalt musste auch die Frau machen, obwohl sie bereits einen 14-Stunden-Tag hinter sich hatte. 2. Solange die Kinder. a) arbeiten konnten, waren sie für die Familie eine grosse Belastung b) nicht arbeiten konnten, waren sie für die Familie eine grosse Freude c) nicht arbeiten konnten, waren sie für die Familie eine grosse Belastung d) arbeiten konnten, waren sie für die Familie eine grosse Freude 3. Zudem war man der Meinung, a) regelmässige Arbeit sei die beste Erziehung und hindere die Kinder an dummen Streichen oder Bettelei. b) regelmässige Erziehung sei die beste Arbeit und hindere die Kinder an dummen Streichen oder Bettelei. c) regelmässige Arbeit sei die beste Geldquelle und hindere die Kinder an dummen Streichen oder Bettelei. d) regelmässiges Betteln sei die beste Erziehung und hindere die Kinder an dummen Streichen oder Arbeit. 4. Welche Behauptung stimmt? a) Für die Fabrikbesitzer waren die Kinder besonders billige Arbeitskräfte. Aus diesem Grund wurden die Kinder so früh wie möglich in die Schule geschickt. b) Für die Fabrikbesitzer waren die Kinder besonders teure Arbeitskräfte. Aus diesem Grund wurden die Kinder so früh wie möglich in die Schule geschickt. c) Für die Fabrikbesitzer waren die Kinder besonders billige Arbeitskräfte. Aus diesem Grund wurden die Kinder so früh wie möglich in zur Arbeit geschickt. d) Für die Fabrikbesitzer waren die Kinder viel zu laut und unerzogen. Aus diesem Grund wurden die Kinder so früh wie möglich in die Schule geschickt. 5. Die Arbeitszeit für die Kinder war a) ein Drittel der Arbeitszeit von Erwachsenen. b) gleich wie für die Erwachsenen. c) etwas länger, weil ihre Arbeit weniger anstrengend war. d) zwei Drittel der Arbeitszeit von Erwachsenen. 6. Welche Behauptung stimmt? a) Um 1830 wurde in den meisten Kantonen die Pflicht zum Schulbesuch während fünf oder sechs Jahren eingeführt. Dies änderte an der Lage der Kinder zunächst nicht sehr viel. Vor und nach der Schule mussten sie arbeiten, sei es nun in der Fabrik, am Webstuhl zu Hause oder in der Landwirtschaft. Häufig wurden sie nur unregelmässig oder gar nicht in die Schule geschickt. b) Um 1530 wurde in den meisten Kantonen die Pflicht zum Schulbesuch während fünf oder sechs Jahren eingeführt. Dies änderte an der Lage der Kinder zunächst sehr viel. Vor und nach der Schule mussten sie arbeiten, aber nicht in der Fabrik, am Webstuhl zu Hause oder in der Landwirtschaft. Häufig wurden sie regelmässig, zum Teil aber gar nicht in die Schule geschickt. c) Um 1930 wurde in den meisten Kantonen die Pflicht zum Schulbesuch während fünf oder sechs Jahren eingeführt. Dies änderte an der Lage der Kinder zunächst nicht sehr viel. Vor und nach der Schule mussten sie arbeiten, sei es nun in der Fabrik, am Webstuhl zu Hause oder in der Landwirtschaft. Häufig wurden sie nur unregelmässig oder gar nicht in die Schule geschickt. d) Um 1830 wurde in den meisten Kantonen die Pflicht zum Schulbesuch während fünf oder sechs Jahren eingeführt. Dies änderte an der Lage der Kinder zunächst sehr viel. Vor und nach der Schule mussten sie nicht arbeiten, sei es nun in der Fabrik, am Webstuhl zu Hause oder in der Landwirtschaft. Häufig wurden sie aber nur unregelmässig oder gar nicht in die Schule geschickt. 7. Von wem und von wann stammt das folgende Zitat? „Man behauptet, dass eine Arbeitszeit von vierzehn Stunden für einen jungen Arbeiter von 12 bis 16 Jahren zu viel sei. Ich bestreite dies. Die Beschäftigung der jungen Leute in den Spinnereien ist ihren geistigen und körperlichen Kräften angemessen. Von Überanstrengung ist keine Rede. Ihre Arbeit ist mehr eine Art Spiel, ein Aufpassen. Der Aufenthalt in den Spinnsälen ist der Gesundheit weniger nachteilig als derjenige in den dumpfen, unreinen und oft feuchten Arbeitsstuben in den Wohnungen der Heimarbeiter, wo gewoben wird. Täusche man sich nicht: Mit der Herabsetzung der Arbeitszeit wäre zwangsläufig eine Herabsetzung der Lohnes verbunden. Das ertragen die Bedürfnisse der Fabrikarbeiterfamilien aber nicht. Keine Spinnerei könnte bei uns mit einer Arbeitszeit von bloss zwölf Stunden bestehen a) Von einem Familienvater, der sich für bessere Arbeitsbedingungen für Fabrikarbeiter einsetzt. Um 1730 b) Von einem Fabrikanten, der die Folgen der Fabrikarbeit ernst nimmt und sich für neue Gesetze zum Schutz von Fabrikarbeitern einsetzt. Um 1890 c) Von einem Lehrer, der die Einführung der Schule um 1830 verteidigt und mehr Fabrikanten als Sponsoren für die neu gegründeten Schulen gewinnen will. Um 1835 d) Von einem Fabrikanten, der mit diesen Aussagen neue Gesetze zum Schutz von Fabrikarbeitern verhindern will. Um 1860 8. Mit der Zeit gab es immer mehr Regelungen, Gesetze und Richtlinien, die dem Fabrikarbeiter mehr Schutz, mehr Rechte und mehr Sicherheit versprachen. a) Deswegen stiegen die Berufsaussichten sofort und die allermeisten Knaben und Mädchen konnten endlich eine angesehene Berufslehre machen. b) Deswegen mussten die Fabrikanten ihre Fabriken schliessen und viele Fabrikarbeiter verloren ihre Stellen. c) Trotzdem blieben die Berufsaussichten der Fabrikarbeiterkinder gering. Ein Grossteil der Knaben und Mädchen konnte keine Lehre machen, sondern nahmen nach ihrer Schulzeit sofort die Fabrikarbeit auf. d) Trotzdem stiegen die Berufsaussichten der Fabrikarbeiter nicht. Dafür aber konnten die Kinder der Fabrikarbeiter ihre Lehren in verschiedensten Berufen aller Gattungen machen und wurden Handwerker, Kaufleute und Gewerbler.