Arbeitsblatt: Soziale Lage 19.Jh

Material-Details

Die soziale Lage im 19. Jahrhundert wird besser. Arbeitsblatt zu den Seiten 100 bis 105 im DGZG2
Geschichte
Neuzeit
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

3275
753
10
06.12.2006

Autor/in

Adrian Pally
Via Acletta 31
7180 Disentis
081 936 47 67
076 411 34 22
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geschichte Die soziale Lage wird besser Industrialisierung S. 100 105 1. Richtig oder falsch Den Arbeiterfamilien von 1814 ging es besser als den Arbeiterfamilien in den folgenden zwei Jahrhunderten. Die Technik wurde ständig verbessert. Es konnte aber immer weniger Ware hergestellt werden. Der einzelne Arbeiter produzierte immer mehr Waren dank der modernen Maschinen. Die Löhne blieben immer konstant. Alle Unternehmer setzten sich für die Besserstellung der Arbeiter ein. Man fand, je besser es den Arbeitern geht, desto weniger muss man ihnen zahlen. Einige Unternehmer hatten Angst vor einer Revolution. Deshalb behandelten sie die Arbeiter gut. 2. Was stimmt? Durch die Industrialisierung wurden anfänglich viele Arbeitsplätze a) geschaffen b) vernichtet Später aber wurden immer mehr neue Arbeitsplätze a) geschaffen b) vernichtet Gegen Ende des 19. Jahrhunderts beginnt die Zahl der Arbeitsplätze a) rascher zuzunehmen als die Bevölkerung b) langsamer abzunehmen als die Bevölkerung c) rascher abzunehmen als die Bevölkerung d) langsamer zuzunehmen als die Bevölkerung Vor allem gut ausgebildete Arbeitnehmer a) wurden schnell entlassen b) mussten auswandern c) wurden Mangelware d) kürzte man den Lohn Daher mussten die Unternehmer häufig die Löhne erhöhen, um a) mehr zu produzieren b) geeignete Arbeitskräfte zu finden c) länger zu produzieren Früher wanderten viele a) Ausländer ein, aber später wanderten viele Schweizer aus b) Schweizer aus, aber später viele Ausländer in die Schweiz c) Schweizer aus und später wanderten sie wieder ein Die Verheirateten Frauen konnten es sich nun eher leisten, a) auf den Gang in die Fabrik zu verzichten und sich auf die Arbeit im Haushalt zu konzentrieren b) die Fabrik früher zu verlassen und einen eigenen Laden zu führen 3. Fülle die Lücken Der Zusammenschluss der in stärkte ihre Stellung bei Verhandlungen um höhere und bessere Arbeitsbedingungen. Die Arbeitgeben oft das Risiko eines der ihrem Gewerbe grösseren Schaden brachte als eine Lohnerhöhung. Auch der kümmerte sich um das Schicksal der Fabrikarbeiter. Es wurden erlassen. In diesen wurde vor allem festgelegt und Kinderarbeit. entstand das für die ganze Schweiz gültige Eidgenössische Fabrikgesetz. 4. Nenne fünf Regelungen aus dem Eidgenössischen Fabrikgesetz von 1877: 1._ 2._ 3._ 4._ 5._ 5. Was stimmt? Das Fabrikgesetz wurde mit überwältigendem Mehr angenommen. Auch viele Arbeiter lehnten es ab. Viele glaubten, sie könnten den Verdienstausfall mit mehr Kinderarbeit ersetzen. Viele befürchteten eine Lohnsenkung. Die Gewerkschaften kämpften um kürzere Arbeitszeiten. Jeder Arbeiter hatte Anspruch auf 4 Wochen bezahlte Ferien. Die Spannungen zwischen den Arbeitgebern und den Gewerkschaften blieben weiterhin für längere Zeit bestehen. Die staatliche Altersversorgung (AHV) wurde 1914 eingeführt.