Arbeitsblatt: Das menschliche Auge
Material-Details
Unterrichtseinheit über das menschliche Auge. 11 Folien als Lösungen zu den Schülerblättern
Biologie
Anatomie / Physiologie
7. Schuljahr
11 Seiten
Statistik
33562
2831
124
28.01.2009
Autor/in
Thomas Tschudin
Uf der Holde 1
4436 Oberdorf
4436 Oberdorf
061 9618225
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Biologie das menschliche Auge 1 Skizziere das menschliche Auge Seite 126 Biobuch 2 setze die Nummern und schreibe die Teile des Auges an. Verwende ungefähr dieselben Farben wie im Buch. 8 1 9 2 10 3 4 11 5 6 12 13 7 1 Lederhaut 8 Augenmuskel 2 Augenkammern 9 gelber Fleck 3 Hornhaut 10 blinder Fleck 4 Pupille 11 Sehnerv 5 Linse 12 Netzhaut 6 Regenbogenhaut (Iris) 13 Aderhaut (mit Pigmentschicht) 7 Glaskörper Biologie das menschliche Auge 2 Der Vorgang des Sehens Das Auge ähnelt einem annähernd kugelförmigen Ball mit gallertartiger Füllung. Die Wand dieses Augapfels besteht aus drei Schichten. Ganz außen bildet die derbe Lederhaut eine weiße Hülle. Sie geht vorn in die durchsichtige, gewölbte Hornhaut über. Unter der Lederhaut liegt die Aderhaut. Sie enthält zahlreiche Blutgefäße und versorgt damit das Auge mit Nährstoffen. Ihr vorderer Teil, die Regenbogenhaut (Iris), läßt in der Mitte das Sehloch, die Pupille, frei. Diese kann mit Hilfe von Muskeln verengt und wieder erweitert werden. Dadurch regelt das Auge automatisch die Menge des einfallenden Lichtes. Bei Fotoapparaten hat die Blende die gleiche Aufgabe. Hinter der Pupille befindet sich die glasklare, elastische Augenlinse. Von ihrem Rand ziehen dünne Linsenbänder zu einem Ringmuskel, der die Form der Linse verändern kann. Die innerste Schicht der Augapfelwand heißt Netzhaut (Retina). Sie enthält zwei Arten von Sehzellen: etwa 125 Millionen Stäbchen und 5 Millionen Zapfen. Diese Lichtsinneszellen sind die eigentlichen Empfangsorte für die von außen kommenden Lichtreize. Stäbchen nehmen Helligkeitsunterschiede wahr und reagieren auch noch in der Dämmerung. Die Zapfen vermitteln Farbempfindungen und dienen dem deutlichen Sehen am Tage. Blickt zum Beispiel ein Autofahrer auf ein Verkehrsschild, so gelangen bei diesem Sehvorgang die einfallenden Lichtstrahlen durch das gesamte Auge bis zum Augenhintergrund. Dabei entsteht auf der Netzhaut ein umgekehrtes und verkleinertes Bild. Treffen die Lichtstrahlen auf die Lichtsinneszellen, wird der hier gespeicherte lichtempfindliche chemische Stoff, der Sehpurpur, abgebaut. Dabei entstehen Erregungen, die über Nervenzellen und die bei den Sehnerven zum Gehirn gelangen. Der Sehpurpur baut sich danach in den Sehzellen sofort wieder auf, und die Sehzellen sind nun wieder funktionstüchtig. Wenn aber bei starker Lichteinstrahlung mehr Sehpurpur zerfällt als erneuert wird, bleiben die Sehzellen vorübergehend funktionsuntüchtig. Treten wir zum Beispiel aus einem hellen in einen abgedunkelten Raum, können wir zunächst nur wenig sehen. Wir müssen uns erst an das Dämmerlicht gewöhnen. Dabei wird die Netzhaut besonders lichtempfindlich. Gleichzeitig weitet sich die Pupille, so daß viel Licht ins Auge eindringen kann. Solche Einstellung des Auges auf unterschiedliche Lichtverhältnisse nennt man Adaption. Die einzelnen Lichtreize werden erst im Gehirn zu einem Bild zusammengesetzt. Hier wird das umgekehrte „Netzhautbild außerdem so „zurechtgerückt, daß wir die Gegenstände unserer Umwelt aufrecht stehen sehen. Auch das räumliche Sehen erfolgt mit Hilfe des Gehirns. Wir „sehen also eigentlich mit dem Gehirn. Biologie das menschliche Auge Sehnervenzellen 3 Biologie das menschliche Auge 5 Biologie das menschliche Auge 6 Kurzsichtigkeit Weitsichtigkeit Normales Auge Beim normalen Auge fällt das Bild genau (umgedreht) auf die lichtempfindliche Netzhaut. Weitsichtiges oder übersichtiges Auge Dieses Auge ist zu kurz gebaut. Das Bild fällt hinter die Netzhaut. Es entsteht auf der Netzhaut ein unscharfes Bild. Mit einem sammelnden Brillenglas wird dies korrigiert. Man nennt es auch konvexes Brillenglas. Es bündelt die Lichtstrahlen so, dass das Bild genau auf die Netzhaut fällt. Kurzsichtiges Auge Dieses Auge ist zu lang gebaut. Das Bild entsteht vor der Netzhaut. Es ist für den Besitzer des Auges nur unscharf zu sehen. Mit einem zerstreuenden Brillenglas wird dieser Sehfehler korrigiert. Es zerstreut die Lichtstrahlen so, dass das Bild genau auf die Netzhaut fällt. Biologie das menschliche Auge Optische Täuschungen Erstuanlich, nicht? Luat eienr Stduie der Cambrdige Unievrstiät speilt es kenie Rlloe in welcehr Reiehnfogle die Buhcstbaen in eniem Wrot vorkmomen, die eingzie whctige Sahce ist, dsas der ertse und der lettze Buhcstbaen stmimt. Der Rset knan in eienm völilegen Duchrienanedr sein und knan trtozedm prboelmols gelseen wreden. Das ist, weil das menchsilche Ague nicht jeedn Buhcstbaen liset. Ertsuanlcih, nihct? Was erkennst du? 7 Biologie das menschliche Auge 8 Optische Täuschungen Zweideutigkeit Zweideutige Täuschungen sind mehrfach wahrgenommene Objekte. Sie werden auch Kippfiguren genannt. Diese seltenen Phänomene entstehen durch „Wechsel der Wahrnehmung. Durch gezielte Konzentration kann man den Wechsel vollziehen. Biologie das menschliche Auge 9 Optische Täuschungen parallel Parallele Täuschungen sind parallele Objekte, die jedoch für das menschliche Auge nicht parallel erscheinen, sonder verzerrt wirken. Bei einigen Bildern weiß man leider bis heute noch nicht, weshalb eine Täuschung entsteht. Biologie das menschliche Auge 10 Biologie das menschliche Auge Weitere optische Täuschungen 11