Arbeitsblatt: Azteken

Material-Details

Infoblatt für Schüler
Geographie
Südamerika
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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2465
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31.01.2009

Autor/in

Martina Haab
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Azteken Als die Spanier nach Amerika kamen, wurde das zentrale Mexiko vom Volk der Azteken beherrscht. Dort, wo heute die mexikanische Hauptstadt Mexiko City steht, stand damals die Hauptstadt Tenochtitlán. Das Reich wurde von einem König regiert. Unter diesem standen die Adligen, welche im Krieg die Truppen anführten, dann die Bauern und Handwerker. Merkmale des Aztekenreiches Schrift: In Mexiko hielt man wichtige Ereignisse in Bildern fest. So enstand eine Bilderschrift. Religion: Die Azteken glaubten an verschiedene Götter. Die Azteken sind berüchtigt für ihre religiös motivierten Menschenopfer, die sie in großer Zahl ausführten. Dazu wurden gefangene Krieger, Sklaven, aber auch Kinder verwendet. Manchmal opferten sich auch aztekische Krieger selbst freiwillig, was als grosse Ehre angesehen wurde. Ein Verfahren der Opferung bestand darin, die Menschen einzeln auf der Spitze der Pyramiden auf einem Opferstein an ihren Armen und Beinen festzuhalten und ihnen mit einem Steinmesser das Herz herauszuschneiden. Der Priester bespritzte sich selber und die Götterstatuen mit dem frischen Menschenblut. Götter erhielten oft einen Tempel. Landwirtschaft: Das Land der Azteken in Mexiko war so dicht besiedelt, dass es bald an Land mangelte. Daher bauten die Indianer Flosse, die sie mit Erde bedeckten.Das Floss wurde ins Wasser gelassen und darauf Gemüse angebaut. Solche „schwimmenden Gärten gibt es in Mexiko heute noch. Nahrungsmittel: Mais, Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Kakao. Auch Hühner und vermutlich auch Hunde wurden von den Azteken verspeist. Alle diese Dinge waren in Europa nicht bekannt. Unbekanntes: Die Azteken kannten weder Rind, noch Schwein, noch Pferd und Esel. Auch unbekannt war das Eisen, aus welchem die Europäer gute Waffen schmiedeten. Eroberung des Aztekenreiches Nachdem die Spanier die Inseln Haiti und Kuba entdeckt uns bald darauf erobert hatten, verteilten sie das Land und die Indianer unter sich. Manche der Spanier waren damit aber nicht zufrieden. Es dürstete sie nach Gold und Macht. Zu ihnen gehörte Henán oder auch Hernando Cortés. Er vernahm von Seefahrern, die gerade die Küste Mexikos entdeckt hatten, dass es dort viel Gold gebe. Nun sammelte er 500 Soldaten und fuhr mit ihnen auf 11 Schiffen nach Mexiko. Dort vernahm er, die grossen Goldschätze befänden sich in Tenochtitlán. Daher fasste er den Plan, mit seinen wenigen Leuten dieses Reich zu erobern. Aufgrund ihrer Aggressivität waren die Azteken bei ihren Nachbarn mehr verhasst als beliebt. Diese schafften es nicht auf diplomatischer Ebene den Machtdrang der Azteken zu bremsen. Die Ankunft der Spanier unter Führung von Hernán Cortés im Jahre 1519 war für einige Stämme die einzige Chance, der Herrschaft der Azteken zu entkommen. Der aztekische Herrscher Moctezuma II. erfuhr bereits frühzeitig von der Ankunft der Spanier, doch verhielt er sich zu zögerlich. Nachdem die Spanier zusammen mit ihren Verbündeten, den Tlaxcalteken, im November 1519 nach Tenochtitlán gekommen waren, nahmen diese Moctezuma im Handstreich gefangen und kontrollierten über ihn die Geschicke des Reiches. Bei Aufständen der Azteken gegen die Spanier wurde Moctezuma anscheinend von seinen eigenen Leuten mit einem Stein erschlagen. Cortés und Moctezuma