Arbeitsblatt: Repetition Klasse 5

Material-Details

Die Kinder sollen anhand diverser Texte den Grammatikstoff der 5. Klasse üben können. Am Zusatztext auf Seite 3 können indivieduelle Übg. verlanggt werden.
Deutsch
Grammatik
5. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

3392
889
45
13.12.2006

Autor/in

Willy Mueller
Land:
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Grammatik Repetition 5. Klasse Übermale im folgenden Text aus dem „Spick die Wortarten! TAG FÜR TAG IN EINEM ANDEREN HAFEN, RUNDUM WASSER UND EIN GEFÜHL VON FREIHEIT: IST DAS SCHIFFERLEBEN WIRKLICH SO ROMANTISCH, WIE ES IN MATROSENLIEDERN IMMER BEHAUPTET WIRD? Teile folgenden Text in Sätze und Teilsätze ein, übermale zuerst die Verben und denk an ein Regel! Eben legt das Schubmotorschiff an einem der Quais des Auhafens Birsfelden bei Basel an die «Eiger ist ein Tankschiff und fasst dreieinhalb Tonnen flüssigen Brennstoff heute hat sie Heizöl geladen während sie im Auhafen gelöscht das heisst ausgepumpt wird liegt ihr Schubleichter im Rheinhafen Basel das ist ein Tankschiff ohne Motor das von der «Eiger geschoben wird der Schubleichter heisst «Chur» was weniger die Stadt meint als vielmehr die Verbindung der Namen Christine und Urs. Übermale wieder die Verben und schreib unter den Text, welche grammatischen Zeiten vorkommen! Schon drei Wochen nach seiner Geburt nahm Theres Spycher den kleinen Urs auf die «Viola» mit. Das Tankschiff gehörte der Schweizerischen Reederei; der Vater war als Steuermann angestellt. Urs erinnert sich, wie er als kleiner Junge seinem Vater beim Rostklopfen half. Das Rostklopfen, heute mit einem Lufthammer durchgeführt, gehört, wie das Malen, zu den wichtigsten Arbeiten, um ein Schiff instand zu halten. In der feuchten Luft auf dem Fluss blättert die Farbe leicht ab und das Eisen darunter rostet schnell. Such nun die Adjektive und übermale sie in der richtigen Farbe! Zwei Jahre später kam Urs Schwester zur Welt. Christines erste Erinnerung an das Schiff ist Urs, der sie immer liebevoll gefüttert habe. Der erste Spielplatz der beiden Kinder war ein grosses Laufgitter aus Eisenstäben. Es stand mitten auf dem Schiffsdeck, hatte eine Schaukel, eine Strickleiter und genügend Platz zum Dreiradfahren. Aber schon bald kletterten die beiden zwischen dem Gewirr von Leitungsrohren herum, die sich über das Deck eines Tankschiffes ziehen. Noch heute macht es den beiden Spass, auf den Rohren zu balancieren. An heissen Tagen planschten sie in ihrem Plastikbecken, während das Schiff vollbeladen den Fluss hinauf stampfte oder in flotter Fahrt leer meerwärts fuhr. Bestimme die grammatischen Zeiten! Das Schiff hatte kein Geländer. Darum hatte es am Morgen immer geheissen «Schwimmweste an»! Die Schwimmweste ist für uns wie ein Pullover. Die Mutter hat es nie vergessen. Keines der Kinder wird von Bord fallen, denn es gab auf dem Schiff eine Grenze. «Etwa einen Meter von der Reling entfernt zieht sich ein genietetes Eisenband rund um das Schiff. Dieses Band haben wir nicht übertretendürfen. Meistens hatten sich die beiden daran gehalten. Setze 5 der obigen Verben in den Imperativ, z.B. hatte hab Übermale nun alle Pronomen! Von Bord ist auf jeden Fall keines gefallen. Der Schwimmwestenzwang bestand noch bis zum Schulalter. Aber auch später trugen sie die Westen, wenn sie im Nachen (Boot) die Gegend auskundschafteten, wo das Schiff gerade lag. Bereits als Fünfjähriger durfte Urs zum ersten Mal unter Aufsicht seines Vaters das Schiff lenken. «Ich kam mir damals sehr gross vor am Steuerhebel.» Das berühmte Steuerrad ist nämlich längst aus dem modernen Steuerhaus verschwunden. Verbesserung: Zusatztext für individuelle Übungen: Den Kindern wurde es nie langweilig. Bald sassen sie bei Vater und Mutter im Steuerhaus, bald spielten sie an Deck. Es gab auch immer eine Gelegenheit, irgendwo mitzuhelfen. Wenn es regnete, zogen sie sich in die Wohnung zurück. Da hiess es: «Schuhe aus!» Denn ein Schiff ist mit einer schmierigen Schmutzschicht bedeckt, die an den Schuhen haften bleibt. Und so türmen sich auch heute noch hinter der Wohnungstür die Schuhe der ganzen Familie. Im Wohnzimmer gab es immer etwas zu basteln. Dank der Mutter gingen die Ideen nie aus, denn Theres Spycher ist Handarbeitslehrerin. Mit dem Schuleintritt war erst für Urs, zwei Jahre später für Christine das Leben auf dem Rhein zu Ende. Sie kamen ins Schifferkinderheim in der Nähe des Basler Rhein-hafens. Die Mutter blieb an Bord und half als Matrose mit. Die Geschwister erinnern sich nicht gerne an jene Zeit. Der straffe Heimalltag fiel ihnen schwer. «Die Erzieher waren streng», sagt Urs. «Wir wurden gezwungen, Dinge zu essen, die wir gar nicht mochten.» Die Eltern sahen sie nur in den Ferien.