Arbeitsblatt: Diktate

Material-Details

mehrere Diktate, deutsch
Deutsch
Rechtschreibung
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

3420
1336
88
17.12.2006

Autor/in

Marianne Gäumann


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Diktatsammlung 1 Diktat 1: Unser kleinstes Haustier (Fabio, 6. Klasse, 2005) Magst du auch süssen Honig auf deinem Frühstückbrötchen? Er stammt von unseren kleinsten Haustieren, den Bienen. Sie leben in einem Bienenstaat zusammen und verrichten verschiedene Aufgaben. Vielleicht weißt du schon, wie es in einem Bienenstock aussieht. Im Holzrahmen hängen dicht nebeneinander die Waben, die von den Bienen aus Wachs gefertigt werden. Die sechseckigen Zellen dienen als Vorratskammer und Brutstätte. Ein Bienenvolk besteht zum grossen Teil aus den fleissigen Arbeitsbienen. Sie sammeln unermüdlich Nektar auf den Wiesen, zum Beispiel von den Blüten des roten Klees. Im Stock sorgen sie für Sauberkeit, füttern die Königin und ernähren den Nachwuchs. Die Königin selbst legt täglich unzählige Eier. Diktat 2: Die Kirschendiebe (Lukas, 6. Klasse, 2005) Heiko und Viktor sind Freunde. Heiko ist hoch gewachsen und schlackig, Viktor ist zwei Köpfe kleiner, nicht schlank, aber auch nicht dick. Die beiden Schlitzohren sind für jeden Schabernack zu haben. Sie treiben allen erdenklichen Unsinn und hecken immer wieder neue Streiche aus. Mal klingeln sie an fremden Türglocken und laufen weg, mal verstecken sie unabgeschlossene Fahrräder hinter der nächsten Hausecke. Kürzlich zogen sie los, um bei einem knickerigen Nachbarn den Kirschbaum zu plündern. Bald hatten sie alle Kirschen in ihrer Reichweite gepflückt und spuckten genüsslich die Kerne über den Zaun. Diktat 3: Sparsam (Lukas, 6. Klasse, 2005) Einmal setzten sich ein Engländer, ein Franzose, ein Italiener, ein Schweizer und ein Schotte auf eine Bank. Jeder liess seine Blicke neugierig von einem zum andern schweifen. Der Engländer betrachtete aufmerksam den Schweizer und sagte: „Es ist Mittag. Wollen wir nicht unser Mahl in einem Gasthof einnehmen? Der stets sparsame Schotte schlug vor: „Wir wollen lieber im Freien picknicken! Ein jeder soll etwas Typisches aus seiner Heimat beisteuern. Das liess sich keiner zweimal sagen. Sofort packte der Engländer Austern aus. Der Franzose zog eine Flasche Wein hervor. Der Italiener liess saftige Orangen aus seinem Koffer rollen. Auch der Schweizer wollte etwas beitragen. Er spendete ein Stück goldgelben Käse. Dann wandte er sich an den Schotten und fragte: „Was hast du uns mitgebracht? Dieser antwortete ohne zu überlegen: „Ich habe meinen Bruder mitgebracht! Diktat 4: Tante und Onkel werden am Bahnhof abgeholt (seit/seid) (5. Klasse, 2003) „_ herzlich willkommen! ihr gut gereist? wann ihr unterwegs? „_ sieben Uhr morgens. Wie nett, dass ihr alle an den Bahnhof gekommen! Ei, Kinder, wie ihr gewachsen! wann haben wir einander nicht mehr gesehen? „Ich glaube, Weihnachten. Aber so gut und kommt jetzt! Marianne, Jürg, so freundlich und tragt der Tante und dem Onkel die Pakete und Taschen ins Auto! „Wie? Ihr mit dem Auto zum Bahnhof gefahren? wann habt ihr denn einen Wagen? „Erst einem Monat. Aber jetzt so gut und steigt ein! Kinder, ihr könnt zu Fuss gehen! wir das Vehikel haben, ihr bequem geworden. Sehr wahrscheinlich ihr vor uns zu Hause! Das ist bei diesem Verkehr leicht möglich. Auf Wiedersehen daheim! Diktat 5: Tankerunglück (Quervergleich) (Fabio, 6. Klasse, 2006) Der an der Shetland Südspitze gestrandete Öltanker Braer ist am zwölften Januar in mehrere Teile auseinander gebrochen. Der grösste Teil der geladenen 8400 Tonnen leichtes Rohöl dürfte ausgelaufen sein. Während einer Woche wurden Bemühungen, das noch im Tank befindliche Öl abzusaugen, von den starken Stürmen vereitelt. Am Montag waren bereits vierzig Kilometer Küste mit Öl überzogen und über fünfhundert tote Vögel geborgen worden. Die Shetland Inseln bilden eines der grössten Vogelreservate des Nordatlantiks. Viele Einwohner des Gebietes klagen seit mehreren Tagen über Kopfschmerzen und Übelkeit. Die Einwohner sollen nun im Umkreis von fünf Kilometern um das Wrack untersucht werden. Die Katastrophe hat enorme Schäden verursacht. Diktat 6: Alpenländer, Reiseländer (Fabio, 6. Klasse, 2006) Früher war es gefährlich, die Alpen zu überqueren, zumal im Winter. So waren die Alpenländer fast unbekannt. Die hohen Berge wurden von den Menschen gefürchtet. Selbst die Bewohner der Bergwelt blieben lieber in ihren abgeschlossenen Tälern und schauten ängstlich zu den Gipfelriesen empor, auf denen sie Geister vermuteten. Mutige Händler aber zogen zu allen Zeiten mit ihren Saumtieren über die Pässe. Nur allmählich wich die Beklemmung der Menschen. Reisewagen begannen zwischen Italien und den Ländern diesseits der Alpen zu verkehren. Heute führen gute Autostrassen über das Gebirge, und Eisenbahnen durchqueren die Alpen in langen Tunneln. Die Alpen sind viel besuchte Reiseziele geworden. Diktat 7: Der Rabe und der Fuchs (in oder ihn im oder ihm) Ein Rabe fand im Gras ein Stück Käse. Er flog mit ihm in eine Baumkrone hinauf. Ein Fuchs beobachtete ihn. Es verlangte ihn nach dem fetten Käse. In Kürze hatte er einen Plan ausgeheckt. Er schlich sich in die Nähe des Baues und blickte zum Raben empor. Er begann ihn zu loben und ihm zu schmeicheln: „Welch herrlichen Glanz hast du im Gefieder! Wie leuchtet dein Schnabel in der Sonne! Aber noch schöner ist dein Lied, das in den Himmel steigt! Der Rabe blickte dem Fuchs in die Augen. Das Lob freute ihn. In Dankbarkeit öffnete er den Schnabel, um ihm ein Lied darzubieten. Aber in seiner Freude vergass er, dass er etwas im Schnabel hatte. Der Käse entfiel ihm, der Fuchs packte zu und war in ein paar Sprüngen verschwunden. Dem Raben aber blieb das Krächzen in der Kehle stecken. Diktat 7: Neidlose Freundschaft Eine Nachtigall fand unter anderen Sängern des Waldes viele Neider, aber keinen Freund. „Vielleicht finde ich ihn bei einer anderen Gattung, dachte sie und flog vertraulich zu dem Pfau herab. „Schöner Pfau, ich bewundere dich! „Ich dich ebenso, liebe Nachtigall! „So lass uns Freunde sein, sprach die Nachtigall weiter. „Wir werden uns gegenseitig nie beneiden. Du bist dem Auge so angenehm wie ich dem Ohr. Nachtigall und Pfau wurden Freunde. Diktat 8: Vogel Strauss Es hatte sich herumgesprochen, dass der Strauss der grösste unter den Vögeln sei. Diese Tatsache machte grossen Eindruck auf alle Tiere, und auch jene, die ihn nie gesehen hatten, erzählten sich Geschichten von seiner Kraft und Geschicklichkeit. Eines Tages sah das pfeilschnelle Rentier einen Strauss und sagte: „Man kann nicht behaupten, dass der Strauss ein guter Läufer ist. Sicherlich fliegt er aber desto besser! Ein anderes Mal sah ein Adler den Strauss und sagte: „Fliegen kann der Strauss nicht! Aber ich glaube, er muss sehr gut laufen können.