Arbeitsblatt: Biographie Thomas Edison

Material-Details

Lesetext über das Leben und Wirken von Thomas Edison mit anschliessenden Schülerfragen zum Inhalt des Textes
Physik
Elektrizität / Magnetismus
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

3422
1687
26
17.12.2006

Autor/in

Markus Matthys


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Thomas Alva Edison der König der Erfinder Als Kind schickten die Lehrer Thomas Edison nach Hause, weil er zu dumm sei für die Schule. Doch dann wurde aus diesem Jungen der Erfinderkönig des 19. Jahrhunderts. Seine zahlreichen Erfindungen von der Glühlampe bis zum Mikrofon haben das Wirtschaftsleben nachhaltig beeinflusst. Ein sechsjähriger Junge kehrt weinend nach Hause zurück. Der Lehrer hat ihn heimgeschickt, weil er zurückgeblieben sei. Die Mutter tröstet ihren Sohn: Von nun an werde ich dich unterrichten, und wir werden deinem Lehrer beweisen, dass du klüger bist zurückgebliebene Kind hiess als alle deine Mitschüler. Der Beweis gelang. Das Thomas Alva Edison (1847-1931). Aus ihm Jahrhunderts. Die Filmtechnik und das elektrische wurde der Erfinderkönig des 19. Licht, Hifi Anlage und Erfindungen oder Weiterentwicklungen dieses Tonband, Schreibmaschine und Telefon gründen auf Jahrhundert Genies. Zwölf Jahre und schon selbständig! Ja, auf den 1328 urheberrechtlich geschützten Erfindungen des Tüftlers fusst heute eine Weltindustrie: Riesenkonzerne mit Hunderttausenden von Mitarbeitern stellen in Massen her, was einst der Phantasie dieses Amerikaners entsprungen ist. Und dumm war Edison auch als Kind nicht. Ihn hatte nur eine Scharlacherkrankung schwerhörig gemacht. Unter Führung der Mutter machte er rasche Fortschritte und besonders interessierte er sich für Physik. In einem Schuppen richtete ihm der Vater ein kleines Labor ein. Doch bald brannte bei einem missglückten Versuch das ganze Gebäude ab. Sechs Jahre später ist Edisons Vater pleite. Der Junge muss sich einen Job suchen. Mit eben zwölf Jahren wird er Kellner auf der Michigan Eisenbahn, die zwischen seiner Heimatstadt Port Huron und Detroit verkehrt. Der gewitzte Thomas erkennt bald, dass die Reisenden an nichts so interessiert sind wie an Neuigkeiten. Schliesslich sind sie oft tagelang unterwegs. Kurz entschlossen kauft sich der 12jährige eine uralte Druckerpresse und gibt jetzt als Setzer, Drucker und Redakteur in einer Person eine Bahnzeitung heraus! Zu Schlagzeilen verhelfen ihm die Telegraphisten, die ihm auf den Bahnhöfen die wichtigen Tagesnachrichten weitergeben. Der Junge hat darüber hinaus auch noch genug Energie, sich in einem Zugabteil ein kleines Labor einzurichten. Bald hat der 12jährige 300 feste Leser. Er verdient eine Menge Geld. Aber das Pech verfolgt ihn. Bei einem plötzlichen Stopp fällt ihm ein Behälter mit Phosphor auf den Boden und entzündet sich. Das Abteil brennt ab und Thomas Alva Edison ist seinen Job los! Unverdrossen lernt und arbeitet das junge Genie weiter. Edison bringt sich selber das Telegraphieren bei und wird bei der Bahn angestellt. Jede halbe Stunde muss er hier der Nachbarstation das Morsezeichen 6 durchgeben. Als Beweis seiner Anwesenheit. Der junge Erfinder bastelt flink einen Apparat, der, ausgelöst von einer Uhr, eben dies pünktlich für ihn besorgt. Das fällt auf, als man ihn bei einer unangemeldeten Kontrolle schlafend vorfindet. Wieder wird Edison gefeuert. Der unglückselige Tüftler geht nach New York. Und hier findet er endlich sein Glück. Für einen Börsenmakler entwickelt er einen automatischen Goldpreisanzeiger und erhält 40000 Dollar. Dafür kauft sich Edison eine eigene Werkstatt und wird hauptberuflich Erfinder. Unglaubliche Kräfte werden frei. So vollkommnet Edison in den nächsten Jahren die soeben erfundene Schreibmaschine. Die Buchstaben springen noch unregelmässig, und die Schriftlinien gleichen daher einem Zickzackkurs. Diese Kinderkrankheit wird dank Edison überwunden und seine perfekte Maschine nennt er Remington. Diese Marke ist bis heute im Handel! 2006-12-17-BiographieThomasEdison-MMA 17.12.2006 1/2 Dann nimmt er sich das Telefon vor. Es funktioniert zwar, aber ist man nur ein paar Kilometer auseinander, kann man sich nur brüllend verständigen. 1876 entwickelt Edison einen Verstärker für das Mikrofon. Nun kann man auch über Hunderte von Kilometern miteinander plaudern, ohne schreien zu müssen. Im Jahr darauf erfindet er den Sprechapparat. Grenzenlos ist die Verblüffung seiner Mitarbeiter, als er ein Kindergedicht in den Metalltrichter eines Holzgerätes spricht und Sekunden später die Apparatur blechern seine Worte wiederholt. Und bald staunt die ganze Welt. Mit diesem Holzkasten beginnt es: Ohne ihn gäbe es keine Schallplattenspieler, Walkmen, Diktiergeräte. Umwälzende Erfindungen folgen Schlag auf Schlag in seinem neuen Laboratorium im Menlo Park. Edison entwirft und baut das erste Fertighaus. Ebenfalls arbeitet er an einem Apparat zur Aufnahme von bewegten Bildern. Das ist die Geburt der Filmkamera und damit auch des Kinos. Und dieser sich für alles interessierende Edison erleuchtet endlich auch unsere Welt! Ihm gelingt die Fertigung der ersten Glühbirne, die für die Massenproduktion taugt. Dazu entwirft er das erste Kraftwerk in New York, das diese neue Lichtquelle speist. Zuletzt sind es 1328 Patente, das heisst urheberrechtlich geschützte Erfindungen, auf den Namen Thomas Alva Edison ausgestellt. Kein Mensch hat je so viel erfunden wie dieser Zauberer vom Menlo Park. Er wird einzig bleiben in der Geschichte der Menschheit. (Roger Ögretir) Fragen zum Text 1. Wie verhielt sich der Lehrer gegenüber dem jungen Thomas Edison? 2. Unter welcher Einschränkung litt der junge Edison? 3. Welche Erkenntnisse gewann Edison in Zusammenhang mit Zugreisenden? 4. Welches Missgeschick führte dazu, dass Edison seinen ersten Job schon bald wieder los wurde? 5. Mit welcher Erfindung konnte Edison 40000 Dollar verdienen? 6. Nenne die Erfindung, die tauglich für die Massenproduktion wurde? 7. Nenne mindestens drei weitere Erfindungen von Thomas Edison. 2006-12-17-BiographieThomasEdison-MMA 17.12.2006 2/2