Arbeitsblatt: Dreikönigskuchen

Material-Details

ausführliche Erklärung, woher der Brauch der 3-Königskuchen stammt.
Deutsch
Textverständnis
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

3477
1715
41
29.12.2006

Autor/in

Silvia Looser
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Deutsch Lesen und Verarbeiten: Dreikönigskuchen Der Dreikönigskuchen Beim Dreikönigskuchen handelt es sich um ein süsses Hefegebäck, das aus sechs ringförmig um ein zentrales Stück angeordnete Teigstücke gebildet wird. In eines der ringförmig angeordneten Teigstücke ist eine Plastikfigur eingeknetet, die den Finder dann zum König für einen Tag macht. Die Dreikönigskuchen werden in der Schweiz und in leicht anderer Form auch im umliegenden Ausland jeweils zur Feier des 6. Januar aus den Zutaten Mehl, Zucker, getrockneten Weinbeeren (Sultaninen), Butter, Eiern, je nach Hersteller Mandeln oder Hagelzucker, Salz, Milch und etwas Zitronenschale hergestellt. Woher kommt der Brauch des Dreikönigskuchens? Der Brauch wurde erst vor etwa einem halben Jahrhundert wiederbelebt, als Max Währen aufgrund seiner Recherchen nach dem Krieg auf diese alte Tradition stiess und von der Fachschule für Bäcker schliesslich einen modernen Königskuchen ent- werfen liess. Die Bäcker nahmen den alten Brauch dann aber erst 1952 wieder auf. Die Ursprünge dieses Brauchs reichen aber viel weiter zurück, obwohl sie letztendlich nicht ganz klar sind. So wurde bei den Römern anlässlich des winterlichen Saatenfestes durch das Los schon ein König bestimmt, dem sich für eine gewisse Zeit offenbar sogar der Kaiser unterwarf. Die Quellen besagen, dass dem römische Gott der Aussaat zu Ehren Saturnus damals jedes Jahr während etwa einer Woche ab dem 17. Januar mit einer grossen Feier gehuldigt wurde. Der Brauch der Römer verschmolz mit der Zeit dann mit verschiedenen anderen bereits bestehenden Bräuchen in West- und Mitteleuropa. Auch vom nordischen Brauchtum her ist bekannt, dass das Los jeweils einen Herrscher auf Zeit bestimmte und dass spezielle Kuchen mit eingebackenen Bohnen eine Rolle im Zusammenhang mit den Wünschen der Menschen spielten. Die Vermischung mit der christlichen Tradition und den Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland führte dann zusehends zur heutigen Form des Dreikönigstages. Einen ganz besonderen Anteil daran hatte auch die Überbringung der Reliquien der Heiligen Drei Könige durch Friedrich Barbarossa in den Kölner Dom (1165). In der Schweiz wurde das Dreikönigsfest in den Zünften nachweislich schon seit 1311 gefeiert. Es wurde dabei eine Bohne im Dreikönigskuchen versteckt und wer sie fand, war dann König für einen Tag. Andere Quellen zeigen, das dieser Brauch in ähnlicher Form auch in England üblich war. Im Mittelalter ging dieser Brauch dann mehr und mehr verloren, bis er wie anfänglich erwähnt, 1952 vom Bäckereigewerbe wieder neu belebt wurde. Aufgabe: Lies den Text sorgfältig durch. Schreibe in die rechte Spalte die Kernaussage. Wenn du fertig bist, gibts für dich ein Stück. KKOSL 2005 2006: slo