Arbeitsblatt: Winterstarre

Material-Details

Zusammenfassung zum Thema Winterstarre
Biologie
Verhalten
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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1838
12
16.02.2009

Autor/in

Monika Reis
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Winterstarre Wechselwarme Tiere verfallen in eine Winterstarre. Sie suchen dazu geeignete Standorte auf (Erdhöhlen) oder sie verbringen die kalte Jahreszeit im Wasser. Wechselwarme Tiere sind immer so warm wie ihr Lebensraum. Sie ändern ihre Körpertemperatur mit der Umgebungstemperatur. Körperliche Anpassungen Die Körpertemperatur dieser Tiere sinkt im Herbst mit der Umgebungstemperatur ab. Dabei erstarrt ihr Körper zur Bewegungslosigkeit: Die Tiere wirken wie tot. Atmung und Herzschlag werden sehr stark verlangsamt. Sie zeigen keine Reaktionen mehr. Beginn und Ende der Winterstarre Wenn die Abkühlung im Herbst beginnt, haben die Tiere ihre Winterstandorte schon aufgesucht. Diese Standorte haben sie mit Hilfe ihres Instinktes gefunden. Im Wasser vergraben sie sich oft im Schlamm. Die Abkühlung durch das Wasser verlangsamte ihre Reaktionsfähigkeit und Beweglichkeit schon stark. Sinkt nun die Temperatur weiter, verfallen sie in eine Starre. Im Frühling bewirkt die Erwärmung der Umgebung das Erwachen. Die Tiere werden immer wärmer und beweglicher, nehmen wieder Nahrung auf und beginnen mit der Fortpflanzung. Körperfunktionen Die Körperfunktionen werden sehr stark verlangsamt oder setzen sogar aus. Da es sich bei der Winterstarre nicht um einen Todeszustand handelt, sind jedoch noch geringe Körperfunktionen vorhanden. Auch wenn es einmal Temperaturen unter Null Grad gibt, schützt sich ihr Körper vor dem Erfrieren. Typische Vertreter der Winterstarre Amphibien: Reptilien: WICHTIG! Wecke niemals ein Tier aus der Winterstarre. Es könnte für dieses den Tod bedeuten.