Arbeitsblatt: Die Mosel

Material-Details

Lückentext Informationen über Schiffahrt Weinberge Gefahren
Geographie
Deutschland
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

35599
1485
1
25.02.2009

Autor/in

Walter Büthe
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Weinberge und Winzer an der Mosel Der längste Nebenfluss des Rheins ist die Mosel. Ihr Tal trennt Hunsrück und Eifel. Zwischen diesen beiden Gebirgen fließt sie in zahlreichen Windungen und Schleifen dahin. Die Luftlinie zwischen den Städten Trier und Koblenz ist nur halb so lang wie die Mosel in diesem Abschnitt. Trotzdem war insbesondere Frankreich war daran interessiert, die Mosel mit größeren Schiffen befahren zu können. Dazu musste die Mosel vertieft und ihr Wasserstand durch Schleusen (Staustufen) reguliert werden Vor etwa 50 Jahren wurde die Mosel von Metz bis Koblenz als Schifffahrtsstraße mit 14 Staustufen freigegeben. Vor 10 Jahren wurde die Fahrrinne von 2,70 auf 3,00 Wassertiefe erweitert, so dass auch große Binnenschiffe die Mosel befahren können. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hat die Fahrrinne eine Breite von mindestens 40 m. Neben der Güterschifffahrt verkehren Ausflugsschiffe zwischen den touristisch teilweise sehr intensiv erschlossenen Weindörfern und kleinen Städtchen der Mittel- und Untermosel. Der größte Ort an der Mosel ist Trier. Die Stadt wurde von den Römern erbaut. Über 100 Jahre verlebten römische Kaiser die Sommermonate in Trier. An diese Glanzzeit erinnern zahlreiche Bauwerke und Ruinen: das gewaltige Stadttor (Porta Nigra schwarzes Tor), die Kaiserthermen und das Amphitheater. Heute ist Trier ein Hauptort für den Weinhandel. Die Sonnenseiten der Moselberge tragen Weinreben. Fast senkrecht treffen die Sonnenstrahlen auf die Berghänge und erwärmen den Boden. Die Berge halten die kalten Winde ab. Wärme und Sonnenschein brauchen die Weinreben, damit die reifen Trauben recht süß werden. Oft kommt es an der Mosel zu Überschwemmungen (ein kurzer Bericht aus der kleinen Ortschaft Pünderich aus dem Jahre 2003: Im ersten Quartal besuchte die Mosel sechsmal das Unterdorf. Den Höchststand erreichte das Hochwasser in der Kirchstraße bis zum Hause von Siweris Edmund, in der Marienburgerstraße bis zur Unterkante der „Alten Dorfschenke und in der Römerstraße bis zum Hause Dr. Georg Mergler) und sogar zu Erdrutschen. Bei heftigen Regengüssen spült das Wasser die gute Erde zwischen den Weinstöcken fort. (Bericht einer Trierer Tageszeitung vom 2. Februar 2008: Trier Nach einem Erdrutsch auf der Bundesstraße 51 zwischen Trier und Sirzenich ist am Freitagabend die Straße ganz gesperrt worden. Wie die Polizei in Trier am Samstag mitteilte, hatten sich plötzlich von einem Hang Steingeröll und Erde gelöst und beim Herunterfallen die darunter liegende Straße blockiert. Der Verkehr musste während der mehrstündigen Aufräumarbeiten umgeleitet werden. Verletzt wurde zum Glück niemand) Stärkere Hagelschauer können auch schon einmal eine ganze Ernte vernichten. War der Sommer trocken und warm, rechnet der Winzer mit einer guten Ernte. Prallhang: Der Prallhang stellt die steile Außenseite einer Flussschlinge dar. Dort „prallt der Fluss mit relativ hoher Fließgeschwindigkeit gegen die Uferböschung. Dieser permanent stattfindende Prozess führt zu einer Unterspülung des Ufers, die zur Ausbildung eines steilen Hangs führt. An den Flussmäandern de Mosel sind zahlreiche Prallhänge entstanden. Gegenüber den Prallhängen sind die flachen bzw. sarnft ansteigenden Gleithänge ausgebildet. Gleithang, Bezeichnung für die flachere Uferseite einer Flusswindung. Die Bezeichnung Gleithang beschreibt die flache Innenseite eines mäandrierenden Flusses. An dieser Flussschlinge lagert sich wegen der geringen Fließgeschwindigkeit ein Teil des mitgeführten Materials – z. B. Schwebstoffe, Sand und Geröll – ab. Weinberge und Winzer an der Mosel Der längste Nebenfluss des ist die Mosel. Ihr Tal trennt und Eifel. Zwischen diesen beiden Gebirgen fließt sie in zahlreichen und Schleifen dahin. Die Luftlinie zwischen den Städten Trier und Koblenz ist nur halb so lang wie die Mosel in diesem Abschnitt. Trotzdem war insbesondere Frankreich war daran interessiert, die Mosel mit größeren Schiffen befahren zu können. Dazu musste die Mosel und ihr Wasserstand durch Schleusen (Staustufen) reguliert werden Vor etwa 50 Jahren wurde die Mosel von Metz bis Koblenz als Schifffahrtsstraße mit 14 freigegeben. Vor 10 Jahren wurde die Fahrrinne von 2,70 auf 3,00 Wassertiefe erweitert, so dass auch große Binnenschiffe die Mosel befahren können. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hat die Fahrrinne eine Breite von mindestens 40 m. Neben der Güterschifffahrt verkehren zwischen den touristisch teilweise sehr intensiv erschlossenen Weindörfern und kleinen Städtchen der Mittel- und Untermosel. Der größte Ort an der Mosel ist Trier. Die Stadt wurde von den Römern erbaut. Über 100 Jahre verlebten römische Kaiser die Sommermonate in Trier. An diese Glanzzeit erinnern zahlreiche Bauwerke und: das gewaltige Stadttor (Porta Nigra schwarzes Tor), die Kaiserthermen und das Amphitheater. Heute ist Trier ein Hauptort für den Weinhandel. Die Sonnenseiten der Moselberge tragen Weinreben. Fast senkrecht treffen die Sonnenstrahlen auf die Berghänge und den Boden. Die Berge halten die kalten Winde ab. Wärme und Sonnenschein brauchen die Weinreben, damit die reifen recht süß werden. Oft kommt es an der Mosel zu (ein kurzer Bericht aus der kleinen Ortschaft Pünderich aus dem Jahre 2003: Im ersten Quartal besuchte die Mosel sechsmal das Unterdorf. Den Höchststand erreichte das Hochwasser in der Kirchstraße bis zum Hause von Siweris Edmund, in der Marienburgerstraße bis zur Unterkante der „Alten Dorfschenke und in der Römerstraße bis zum Hause Dr. Georg Mergler) und sogar zu Erdrutschen. Bei heftigen Regengüssen spült das Wasser die gute Erde zwischen den Weinstöcken fort. (Bericht einer Trierer Tageszeitung vom 2. Februar 2008: Nach einem Erdrutsch auf der Bundesstraße 51 zwischen Trier und Sirzenich ist am Freitagabend die Straße ganz gesperrt worden. Wie die Polizei in Trier am Samstag mitteilte, hatten sich plötzlich von einem Hang Steingeröll und gelöst und beim Herunterfallen die darunter liegende blockiert. Der Verkehr musste während der mehrstündigen Aufräumarbeiten werden. Verletzt wurde zum Glück niemand) Stärkere können auch schon einmal eine ganze Ernte vernichten. War der Sommer trocken und warm, rechnet der Winzer mit einer . Arbeitsauftrag: Setze die folgenden Wörter richtig in den Text ein. Staustufen – Trauben – Rheins – Erde – Ruinen – Hunsrück – Ausflugsschiffe – Hagelschauer – Straße – Windungen – erwärmen – vertieft – Überschwemmungen – umgeleitet guten Ernte