Arbeitsblatt: Tiere im Winter

Material-Details

Überwinterungsarten einheimischer Tiere Spezialisten
Biologie
Tiere
6. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

3570
2501
99
04.01.2007

Autor/in

Schimun Janett
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Tiere im Winter Was ich schon weiss Tiere im Winter Wie die Pflanzen treffen auch die Tiere und die Menschen mancherlei Vorkehrungen für den Winter. Der Mensch schafft sich warme Kleider an, sorgt für Winterheizung und Wintervorräte. Für wildlebende Tiere bringt der Winter grosse Schwierigkeiten mit sich. Kälte, Schnee, Eis, gefrorener Boden und Lichtmangel stellen für sie zwei Gefahren dar. Ö Mangel an Nahrung Ö Gefahr des Erfrierens Tiere bereiten sich in verschiedener Weise für den Winter vor. aktiv oder passiv Art der Überwinterung Aktive Überwinterer 1. Fortziehen 2. Aufsuchen menschlicher Siedlungen 3. Erdbauten und Erdhöhlen 4. Haar-und Federwechsel Passive Überwinterer 1. Winterstarre 2. Winterschlaf 3. Winterruhe 1. Fortziehen Es gibt Tiere, die im Herbst wärmere Gegenden aufsuchen und erst im Frühling wieder zurückkehren. Die bekanntesten Wanderer sind die Zugvögel. Auf ihrem Flug nehmen manche Vogelarten typische Flugordnungen ein. 2. Aufsuchen menschlicher Siedlungen Manche Säugetiere suchen im Winter die Siedlungen der Menschen auf. Sie dringen in Stallungen, Keller- und Bodenräume ein und finden dort Schutz und Nahrung. Zu ihnen gehören vor allem Haus- und Wanderratten sowie Feld- und Hausmäuse. Man nennt diese Tiere Kulturfolger im Gegensatz zu den Kulturflüchtern, welche die Nähe des Menschen meiden. 3. Erdbauten Maulwürfe, Spitzmäuse, Feldmäuse, Füchse, Dachse, Hamster und andere Säugetiere sowie auch Regenwürmer und Ameisen leben in Erdwohnungen, die sie in der Regel selber bauen. Im Winter bieten diese Wohnungen Schutz gegen Kälte und Nässe. Maulwürfe sind auch im Winter tätig. Sie verlegen im Herbst ihre Laufröhren und Wohnhöhlen in tiefere Erdschichten. in die Vorratskammern tragen sie z.Bsp. Regenwürmer ein, die sie durch einen Biss in das Vorderende lähmen, so dass diese Beutetiere zwar am Leben bleiben, aber nicht fortkriechen können. 4. Haar-und Federwechsel Die meisten Tiere bleiben in unserer Gegend und sind auch im Winter trotz der Kälte tätig. Sie brauchen nur den täglichen Ruheschlaf. Zu ihnen gehören viele unserer Wildtiere, also viele Säugetiere und Vögel. Sie treffen schon im Herbst eine Reihe von Vorkehrungen, die sie gegen Kälte im Winter schützen. Säugetiere „haaren; Vögel werfen die alten Federn ab, sie „mausern. Das dünne Sommerkleid wird durch ein dichtes, gut wärmendes Winterkleid ersetzt. Oft ist es anders gefärbt als das Sommerkleid. Manche im Sommer braunen Tiere färben sich im Herbst weiss. Sie sind die Spezialisten. Die Spezialisten Eine bemerkenswerte Anpassung einiger Tierarten an das Leben in kalten, schneereichen Lebensräumen ist der Haarwechsel, bei dem nicht nur wie bei anderen Säugern – das dünnere Sommerhaar gegen dichteres, besser isolierendes Winterhaar ausgetauscht wird, sondern auch, je nach Biotop, eine Farbanpassung erfolgt. Das Winterkleid wird weiss, bis auf schmale schwarze Säume z. Bsp. an den Löffelspitzen (Schneehase), an den Schwanzfedern (Schneehuhn) oder an den Ohrenspitzen (Hermelin und Mauswiesel). Die Farbänderung hängt von mehreren Faktoren ab: Tageslänge, Temperatur, Schneedecke. Neben der Farbänderung zur Tarnung hat der Schneehase auch noch Methoden entwickelt um sich vor Wind und Kälte zu schützen. Im Winter lässt er sich oft in seiner „Sasse (Mulde) einschneien oder er gräbt sich Schneehöhlen. Er ist vorwiegend nachtaktiv, besonders im Winter. Das tagaktive Schneehuhn ist im Winter fast den ganzen Tag auf der Nahrungssuche. Notfalls wird die Nahrung ausgegraben. Auch die bis 1,5 langen Schneehöhlen zum Übernachten werden gegraben. So kann das Schneehuhn während der Nacht viel Energie sparen, denn die Schneedecke dient als Isolation. Hermelin und Mauswiesel bleiben im Flachland auch im Winter oberseits braun. In höheren Lagen werden sie fast komplett weiss. Im Winter suchen sie Unterschlupf in Gärten, Holzstapeln, Scheunen, Ställen und Hütten. Im Winter ist das Wohngebiet kleiner und die Tagesfährtenlänge misst etwa 1,5 – 2,5 km. Fasse nun die wichtigsten Informationen in einer Mind-Map zusammen.