Arbeitsblatt: Der Erste Weltkrieg - Versailler Verträge

Material-Details

Wilsons 14-Punkte-Plan und die Versailler Verträge (mit Lösungen)
Geschichte
Neuzeit
9. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

3608
1374
83
05.01.2007

Autor/in

Lukas Ferrari


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Der Erste Weltkrieg Der 14-Punkte-Plan (von US-Präsident Woodrow Wilson) Am 8. Januar 1918 hatte der Präsident der USA in einem Programm, das 14 Punkte  umfasste, einen Vorschlag gemacht, wie der Friede nach dem Ende des Krieges  hergestellt und gefestigt werden sollte: 1. Alle Friedensverträge sind öffentlich und werden öffentlich geschlossen. 2. Der Schifffahrt auf dem Meere wird innerhalb der territorialen Gewässer sowohl  im Frieden wie im Krieg vollkommene Freiheit garantiert. 3. Alle Nationen sind in ihren wirtschaftlichen Beziehungen gleichberechtigt.   Wirtschaftliche Schranken werden beseitigt. 4. Durch angemessene gegenseitige Garantien werden die Rüstungen eines jeden   Landes auf das für die innere Sicherheit notwendige Mindestmass reduziert. 5. Alle kolonialen Ansprüche werden ausgeglichen, wobei die Interessen der   beteiligten Bevölkerung gleiches Gewicht haben wie diejenigen der Regierung. 6. Das gesamte russische Gebiet wird von den feindlichen Truppen geräumt, um  Russland die Möglichkeit zu geben, unabhängig über seine Entwicklung zu  entscheiden. 7. Belgien muss geräumt und wiederhergestellt werden. Niemand darf je wieder   versuchen, seine Unabhängigkeit einzuschränken. 8. Das gesamte französische Gebiet soll befreit und der vom Krieg verwüstete Teil  wiederhergestellt werden. Das Unrecht, das Preußen im Jahre 1871 in bezug auf  ElsassLothringen der französischen Nation zugefügt hat, soll wiedergutgemacht   werden. 9.–13. Die Völker in Italien, ÖsterreichUngarn, auf dem Balkan und in der Türkei sollen   über ihre Staatszugehörigkeit selber bestimmen können. 14. Eine allgemeine Vereinigung der Nationen muss gebildet werden mit besonderen   Vereinbarungen zum Zwecke gegenseitiger Sicherheit für die politische   Unabhängigkeit und territoriale Unverletzlichkeit der grossen und der kleinen  Nationen. Der Erste Weltkrieg Die Versailler Verträge Der Erste Weltkrieg Die Versailler Verträge Der   I.   Teil   (Arikel   126)   umfaßt  die   bereits   am   28.4.1919   durch   Plenartagung  der  Pariser Friedenskonferenz angenommene Satzung des Völkerbundes1. Artikel 231.  Die  alliierten  und assoziierten Regierungen  erklären   und  Deutschland  erkennt   an,   daß  Deutschland und seine Verbündeten als Ur heber   aller   Verluste   und   aller   Schäden  verantwortlich   sind,   welche   die   alliierten  und   assoziierten   Regierungen   und   ihre  Angehörigen   infolge   des   ihnen   durch   den  Angriff   Deutschlands   und   seiner   Verbünde ten aufgezwungenen Krieges erlitten haben. Artikel 42 Es ist Deutschland untersagt, Befestigungen  sowohl auf dem linken Ufer des Rheins wie  auch auf dem rechten Ufer westlich einer 50  km   östlich   dieses   Flusses   gezogenen   Linie  beizubehalten oder zu errichten. Artikel 43 Ebenso   sind   in   der   im   Artikel   42   angege benen Zone die Unterhaltung oder die Zu sammenziehung   einer   bewaffneten   Macht,  sowohl in ständiger wie auch in vorüberge hender   Form,   sowie   alle   militärischen  Übungen   jeder   Art   und   die   Aufrecht erhaltung irgendwelchen materieller Vorkeh rungen für eine Mobilmachung untersagt. Artikel 44 Falls Deutschland in irgendeiner Weise den  Bestimmungen   der   Artikel   42   und   43   zu widerhandeln sollte, würde dies als feindli che Handlung gegenüber den Signatarmäch ten dieses Vertrages und als Versuch der Stö rung des Weltfriedens betrachtet werden. Artikel 232 (.)   Die   alliierten   und   assoziierten   Re gierungen verlangen indessen und Deutsch land übernimmt die Verpflichtung, daß alle  Schäden wieder gutgemacht werden, die der  Zivilbevölkerung   jeder   der   alliierten   und  assoziierten   Regierungen  und   ihrem   Eigen tum während der Zeit, da diese Macht sich  im   Kriegszustand   mit   Deutschland   befand,  durch den erwähnten Angriff zu Lande, zur  See   und   aus   der   Luft   zugefügt   sind,   und  überhaupt   alle   Schäden,   wie   sie   in   der  Anlage I näher bestimmt sind . [Anlage I:  Ausnahmslos   alle   von   Zivilpersonen   er littenen   Schäden,   Kriegsgefangenen   durch  schlechte   Behandlung   zugefügte   Schäden,  Rentenzahlungen   an   überlebende   militä rische   Kriegsopfer,   Unterhaltszahlungen   an  die Familien von Militärangehörigen u.a.m.] Februar   1871   unterzeichneten   Vorfriedens  und des Frankfurter Vertrages vom 10. Mal  1871  an Deutschland abgetretenen Gebiete  sind   von   dem   Tage   des   Waffenstillstands,  vom   11.  November  1918,   an  wieder   unter  die französische Staatshoheit getreten. Die   Bestimmungen   der   Verträge,   die   die  Festsetzung der Grenze vor 1871 enthalten,  treten wieder in Kraft. lige   Verpflichtung   gebildet   und   ergänzt  werden. biets und als Grenzschutz verwandt werden. Die   Gesamtstärke   der   Offiziere,   einschließ lich des Personals der Stäbe, einerlei wie sie  zusammengesetzt   sein   mögen,   darf   vier tausend nicht überschreiten. Die Divisionen dürfen unter nicht mehr als  zwei   ArmeekorpsKommandos   zu sammengefaßt sein. Das Halten oder die Bildung von anders zu sammengefaßten   Streitkräften   oder   von  anderen   Behörden   für   den   Truppenbefehl  oder für die Kriegsvorbereitung ist verboten.  Der   deutsche   Große   Generalstab   und   alle  ähnlichen   Behörden   werden   aufgelöst   und  dürfen in keinerlei Form wieder aufgestellt  werden . Artikel 221 Artikel 428 Als   Sicherheit   für   die  Ausführung   des  vor liegenden   Vertrages   durch   Deutschland  werden die deutschen Gebiete westlich des  Rheins   einschließlich   der   Brückenköpfe  durch die Truppen der alliierten und assozi ierten   Mächte   während   eines   Zeitraumes  Artikel 80 von 15 Jahren besetzt, der mit dem Inkraft Deutschland   anerkennt   die   Unabhängigkeit  treten des gegenwärtigen Vertrages beginnt. Österreichs und wird sie streng in den durch  Artikel 202. Vertrag zwischen diesem Staate und den alli ierten   und   assoziierten   Hauptmächten  Mit dem Inkrafttreten dieses Vertrages muß  festzusetzenden   Grenzen   als   unabänderlich  alles Material der Land und SeeLuftstreit beachten, es sei denn mit Zustimmung des  kräfte mit Ausnahme der in Absatz 2 und 3  des  Artikels   198  erwähnten  Flugzeuge  den  Rates des Völkerbundes. Regierungen   der  alliierten  und  assoziierten  Artikel 119 Hauptmächte ausgeliefert werden.  Deutschland   verzichtet   zugunsten   der   alli ierten   und   assoziierten   Hauptmächte   auf  Artikel 214 alle   seine   Rechte   und   Ansprüche   in   bezug  Die   Heimschaffung   der   Kriegsgefangenen  auf seine überseeischen Besitzungen. soll nach dem Inkrafttreten des vorliegenden  Artikel 160 Vertrages so schnell als möglich stattfinden.  Spätestens am 31. März 1920 darf das deut Sie wird mit größter Beschleunigung durch sche Heer nicht mehr als sieben Infanterie geführt werden. Divisionen   und   drei   KavallerieDivisionen  Artikel 215 umfassen. Von   diesem  Zeitpunkt  an  darf   die  gesamte  Die   Heimschaffung   der   deutschen   Kriegs  Iststärke   des   Heeres   der   Staaten,   die  und Zivilgefangenen wird nach den Bestim Deutschland   bilden,   nicht   einhundert mungen  des   Artikels  214   durch  eine   Kom tausend  Mann   überschreiten,  einschließlich  mission durchgeführt, welche aus Vertretern  Offiziere und das Personal des Depots. Das  der alliierten und assoziierten Mächte einer Heer   soll   ausschließlich   zur   Aufrecht seits und der deutschen Regierung anderer erhaltung   der   Ordnung   innerhalb   des   Ge seits zusammengesetzt ist. Artikel 173 Die allgemeine Wehrpflicht wird in Deutsch land abgeschafft. Die in Gemäßheit des zu Versailles am 26.  Die deutsche Armee darf nur durch freiwil Die  alliierten  und assoziierten Regierungen  behalten   sich   das   Recht   vor,   die   Heim sendung   der   deutschen   Kriegsgefangenen  und   übrigen   deutschen   Reichsangehörigen,  die in ihrer Gewalt sind, davon abhängig zu  machen,   daß   die   deutsche   Regierung   über  alle   noch   in   Deutschland   befindlichen  kriegsgefangenen   Staatsangehörige   einer  der alliierten und assoziierten Mächte Aus kunft gibt und sie unverzüglich freiläßt. Artikel 116 Deutschland   erkennt   die   Unabhängigkeit  aller   Gebiete,  die  am  1.   August  1914   zum  ehemaligen  russischen  Reiche  gehörten,  an  und verpflichtet sich, dessen Unabhängigkeit  als dauernd und unantastbar zu achten . Artikel 51 1 Völkerbund Vorläuferorganisation der UNO Der Erste Weltkrieg Die Versailler Verträge Der Erste Weltkrieg Die Versailler Verträge Kreuze die tatsächlich vereinbarten Friedensbedingungen an! 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. Deutschland muss alle Kriegsschuld auf sich nehmen. Auch Frankreich und Russland müssen ihren Anteil an der Schuld anerkennen Ein 100 km breiter Streifen entlang des Rheins wird zur entmilitarisierten Zone erklärt. Ein 50km breiter Streifen entlang des Rheins wird zur entmilitarisierten Zone erklärt . Falls Deutschland sich nicht daran hält, wird die UNO angerufen. Falls Deutschland sich nicht daran hält, marschieren Truppen ins Land ein. Deutschland muss für sämtliche Kriegsschäden aufkommen.  Deutschland muss für die zerstörten Industrieanlagen und Kohlegruben aufkommen. Deutschland muss das Saarland an Frankreich zurückgeben, behält aber Lothringen. Deutschland muss sämtliche 1871 eroberten Gebiete an Frankreich zurückgeben. Deutschland anerkennt die Unabhängigkeit von Österreich. Deutschland und Österreich bleiben verbündete Mächte. Deutschland darf die ostafrikanischen Kolonien behalten. Deutschland verliert sämtliche Kolonien. Deutschlands Armee wird auf 250000 Mann beschränkt. Deutschlands Armee wird auf 100000 Mann beschränkt. Deutschland muss die allgemeine Wehrpflicht abschaffen. Deutschland behält die allgemeine Wehrpflicht bei. Die Souveränität des deutschen Gebiets wird gewahrt. Alliierte Truppen werden auf dem rechten Rheinufer stationiert. Das deutsche Kriegsmaterial muss ausgeliefert werden. Deutschland darf das verbliebene Kriegsmaterial behalten. Die beidseitig gemachten Kriegsgefangenen werden ausgetauscht. Nur die alliierten Kriegsgefangenen werden zurückgeführt. Deutschland kann als Siegerin die gewonnenen russischen Gebiete behalten. Der Friede von BrestLitowsk wird aufgehoben, die Deutschen müssen sich  zurückziehen. Berechne das Gewicht der 1921 festgelegten ReparationenSumme in Gold (dGzG3,  S.17). Wie viel wäre diese Goldmenge heute wert? Der Erste Weltkrieg Die Versailler Verträge Der Erste Weltkrieg Die Versailler Verträge Kreuze die tatsächlich vereinbarten Friedensbedingungen an! 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. Deutschland muss alle Kriegsschuld auf sich nehmen. Auch Frankreich und Russland müssen ihren Anteil an der Schuld anerkennen Ein 100 km breiter Streifen entlang des Rheins wird zur entmilitarisierten Zone erklärt. Ein 50km breiter Streifen entlang des Rheins wird zur entmilitarisierten Zone erklärt . Falls Deutschland sich nicht daran hält, wird die UNO angerufen. Falls Deutschland sich nicht daran hält, marschieren Truppen ins Land ein. Deutschland muss für sämtliche Kriegsschäden aufkommen.  Deutschland muss für die zerstörten Industrieanlagen und Kohlegruben aufkommen. Deutschland muss das Saarland an Frankreich zurückgeben, behält aber Lothringen. Deutschland muss sämtliche 1871 eroberten Gebiete an Frankreich zurückgeben. Deutschland anerkennt die Unabhängigkeit von Österreich. Deutschland und Österreich bleiben verbündete Mächte. Deutschland darf die ostafrikanischen Kolonien behalten. Deutschland verliert sämtliche Kolonien. Deutschlands Armee wird auf 250000 Mann beschränkt. Deutschlands Armee wird auf 100000 Mann beschränkt. Deutschland muss die allgemeine Wehrpflicht abschaffen. Deutschland behält die allgemeine Wehrpflicht bei. Die Souveränität des deutschen Gebiets wird gewahrt. Alliierte Truppen werden auf dem rechten Rheinufer stationiert. Das deutsche Kriegsmaterial muss ausgeliefert werden. Deutschland darf das verbliebene Kriegsmaterial behalten. Die beidseitig gemachten Kriegsgefangenen werden ausgetauscht. Nur die alliierten Kriegsgefangenen werden zurückgeführt. Deutschland kann als Siegerin die gewonnenen russischen Gebiete behalten. Der Friede von BrestLitowsk wird aufgehoben, die Deutschen müssen sich  zurückziehen. 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 Berechne das Gewicht der 1921 festgelegten ReparationenSumme in Gold (dGzG3,  S.17). Wie viel wäre diese Goldmenge heute wert? 132000000 Goldmark 528000000 Gramm Gold 5280000 kg Gold Goldpreis 19. Oktober 2006: 1kg 24223 Fr. 5280000 kg Gold 24223 Fr. 127897440000 Fr. 1278,974 Milliarden Fr. Der Erste Weltkrieg Die Versailler Verträge