Arbeitsblatt: Geruchssinn

Material-Details

Erklärung des Sinnes + Fragen und Lösungen dazu
Lebenskunde
Anderes Thema
klassenübergreifend
3 Seiten

Statistik

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991
5
24.03.2009

Autor/in

Susan Kälin
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geruchssinn Wir haben die Nase voll! Durch die Nase atmen wir nicht nur ein und aus, sondern wir nehmen auch Gerüche auf, die unser Gehirn analysiert. Wusstest du, dass wir etwa 3000 verschiedene Gerüche unterscheiden können? Wie aber nehmen wir einen Geruch wahr? Gerüche sind gasförmige Teilchen. Sie vermischen sich mit der Luft, die ja auch gasförmig ist. Wir atmen die Teilchen durch die Nase ein und in den oberen Nasengängen streichen diese Aromastoffe an den Riechschleimhäuten vorbei: Dort reizen sie die Sinneszellen. Über Nervenfasern werden die Geruchsinformationen ans Gehirn weitergeleitet. Nehmen wir einen Geruch nur schwach war, so schnüffeln wir, dadurch kommen mehr Geruchsstoffe in unsere Nase. Es riecht nach Gefahr. Gerüche stellten schon immer eine wichtige Informationsquelle für den Menschen dar. Unsere Urahnen spürten mit der Nase ihre Nahrung auf und erschnüffelten, ob sie geniessbar war oder nicht. Gefährliche Tiere konnten anhand ihres Geruches schon früh erkannt werden. Forscher stellten fest, dass die Geruchsinformationen in einen Gehirnteil geleitet werden, von dem auch unser Gedächtnis und unsere Gefühle gesteuert werden. Wen wundern da noch solche Redewendungen: „Ich kann den Kerl nicht riechen!, „Es riecht nach Gefahr! oder „Jetzt habe ich aber die Nase voll!. Vielleicht ist dir auch Folgendes schon mal passiert: Jemand erzählt von einer wunderschönen Rose, du siehst sie vor deinem „geistigen Auge und kannst sie gleichzeitig deutlich riechen. Oder du verbindest den Geruch eines bestimmten Fisches mit deinem letzten Italienurlaub. Dann hast du etwas vom so genannten „Geruchsgedächtnis mitbekommen. Fragen: 1. Auf welche Weise werden Gerüche wahrgenommen? 2. Umschreibe die drei Redewendungen aus dem Text mit deinen eigenen Worten. Fallen dir noch andere Redewendungen ein, in denen das Riechen (oder andere Sinne) eine Rolle spielen? 3. Was ist das Geruchsgedächtnis? Nasenerkrankungen Zwei häufige und bekannte Erkrankungen der Nase sind der Heuschnupfen und das Nasenbluten: Der Heuschnupfen kommt vor allem im Frühling Sommer vor. Heuschnupfen ist eine Allergie, bei der die Nase und das Immunsystem auf bestimmte Stoffe (wie z.B. Gräser, Baumpollen oder Staubpartikel) allergisch reagiert. Die Folge des Heuschnupfens sind Beschwerden wie Jucken, Rötung und der Schwellung der Schleimhäute, vor allem an Auge und Nase. Nasenbluten hat sicher jeder schon einmal gehabt. Durch zu starke Beanspruchung, wie z.B. starkes Schnäuzen kann es zur Verletzung der Gefässe in der Nase kommen. Es kann auch beim Sport (Ballsport) passieren oder wenn man einen Schlag auf die Nase bekommt. Lösungen: 1. Auf welche Weise werden Gerüche wahrgenommen? Durch die Luft atmen wir die Geruchsteilchen ein. In den Riechschleimhäuten reizen sie die Sinneszellen. Danach werden die Geruchsinformationen über die Nerven ans Gehirn weitergeleitet. 2. Umschreibe die drei Redewendungen aus dem Text mit deinen eigenen Worten. Fallen dir noch andere Redewendungen ein, in denen das Riechen (oder andere Sinne) eine Rolle spielen? „Ich kann den Kerl nicht riechen! – Ich mag diese Person nicht. „Es riecht nach Gefahr! – Es wird gefährlich. Es passiert bald etwas. „Jetzt habe ich aber die Nase voll! – Jetzt mag ich nicht mehr. Jetzt ist genug. 3. Was ist das Geruchsgedächtnis? Düfte werden im Gedächtnis gespeichert und man erinnert sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder daran.