Arbeitsblatt: Verdauungsorgane
Material-Details
Kurze Zusammenfassungen zu den Funktionen der menschlichen Verdauungsorgane und ein Lückentext
Biologie
Anatomie / Physiologie
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
37616
1383
8
28.03.2009
Autor/in
Sara Widmer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Verdauung Funktionen der Verdauungsorgane Die Mundhöhle Die Drüsen des Mundraumes sondern täglich bis 1,5 Liter Speichel ab. Der grösste Teil des Mundspeichels ist Gleitspeichel. Die Verdauung beginnt bereits im Mundraum. Hier sorgen die Säfte aus den Mundspeicheldrüsen dafür, dass Stärke schon vorverdaut in den Magen gelangen. Der Verdauungssaft der Speicheldrüsen enthält spezielle Enzyme (Ptyalin), die Stärke (große Kohlenhydratteilchen) in Zucker zerlegen können. So findet schon im Mund der erste Verdauungsvorgang statt. Der Magen Der Magen ist meist als das Verdauungsorgan schlechthin bekannt. Er ist ein etwa 20 cm langer Schlauch, der im leeren Zustand kaum vom übrigen Verdauungskanal zu unterscheiden ist. Sein Fassungsvermögen beträgt ca. 1,5 Liter. Die Muskulatur des Magens knetet den Nahrungsbrei langsam, so dass sich der mit dem Magensaft durchmischt. Allerdings läuft im Magen nicht viel mehr ab als im Mund. Auch hier wird nur ein Nahrungsbestandteil in kleinere Teile gespalten. Im Magen findet der erste Schritt der Eiweissverdauung statt. Große Eiweissteilchen werden durch die im Verdauungssaft des Magens enthaltenen Enzyme in kleinere Teilchen gespalten. Der Magen enthält zudem auch Säure, die den Verdauungsvorgang beschleunigt und Bakterien abtötet. Die Leber Die ca. 1,5 kg schwere Leber ist kein reines Verdauungsorgan. Sie hat noch zahlreiche andere wichtige Aufgaben zu erledigen. Durch die Leber läuft die Nahrung nicht hindurch, ihre Rolle bei der Verdauung ist die Produktion der Galle. Sie ist ein spezieller Verdauungssaft, der Fettteilchen für die Zerkleinerung im Zwölffingerdarm und dem Dünndarm vorbereitet, ja diese erst möglich macht. Die Galle wird in der Gallenblase gespeichert. Durch das Zusammenziehen der Gallenblase wird die Galle portionsweise in den Zwölffingerdarm abgelassen. Auch die Leber produziert wieder zahlreiche Enzyme, die für den menschlichen Körper wichtig sind. Der Dünndarm Im Dünndarm findet die eigentliche Verdauung statt, hier werden die einzelnen Nährstoffe, die teilweise schon in anderen Verdauungsorganen (Magen, Mund) zerkleinert wurden, in ihre Bestandteile zerlegt. Diese Bausteine sind nun wasserlöslich und können jetzt vom Blut bzw. von der Lymphflüssigkeit aufgenommen werden. Die innere Wand des Dünndarms ist stark gefaltet und die Zellen, aus denen die Wand aufgebaut ist, haben kleine Ausstülpungen an der Oberfläche. Das alles dient dazu die Oberfläche des Darminneren zu vergrößern, damit mehr Nährstoffbestandteile (Zucker, Aminosäuren, Fettsäuren.) aufgenommen werden können. Diese sind nun endlich, nach zahlreichen Verdauungsvorgängen in Mund, Magen und Dünndarm, wasserlöslich und können jetzt vom Blut bzw. der Lymphe abtransportiert werden. Verdauung Der Dickdarm Die Aufgabe des Dickdarms ist es dem Nahrungsbrei (Stuhl) so viel Wasser wie möglich zu entziehen. Der menschliche Körper braucht sehr viel Wasser und dem Dickdarm kommt somit eine sehr wichtige Aufgabe zu. Der Nahrungsbrei (Stuhl) wird auf diese Weise eingedickt. Lückentext Mit Hilfe der wird die Nahrung im stark zerkleinert. Der Mund- speichel bewirkt, dass die Nahrung zu einem gleitfähigen wird. Gleichzeitig bewirkt der Speichel, das bereits im Mund die Verdauung von in Zucker beginnt. Das kann man daran feststellen, dass Brot, das man sehr lange kaut, mit der Zeit süß schmeckt. Die befördert den Nahrungsbrei dann zum Magensaft nur Dort wird vom verdaut. Der Nahrungsbrei gelangt dann in den Er ist der Anfangsteil des Dünndarms. Von der men Verdauungssäfte, die in der kom- gespeichert wurden, in den Dünndarm. In den Dünndarm kommen auch Verdauungssäfte aus der Damit haben wir im Dünndarm eine flüssigen Nahrungs- brei, bei dem die Verdauungssäfte die in ihre Bausteine zerlegen können. Diese Baustoffe gelangen dann aus dem Dünndarm in die Auch im werden dem Nahrungsbrei noch Bausteine der Nährstoffe entzogen. Die wichtigste Aufgabe des Dickdarms ist jedoch, dass aus dem Nahrungsbrei das entnommen wird. Noch nicht erwähnt haben wir am Übergang von Dünndarm zu Dickdarm den darm finden wir den Als Anhängsel zum Blind- Der Blinddarm enthält Darmbakterien, die die Zellulose der Pflanzenzellen zu Zucker abbauen. Das hat für den Menschen jedoch keine große Bedeutung. Dieser kann sich gelegentlich entzünden und muss in schweren Fällen entfernt werden. Das nennt man dann eine operation. Wenn wir den Weg der Nahrung weiter gehen, kommen wir nach dem Dickdarm zum Dort wird der Kot geformt, bevor er durch den ausge- schieden wird. Folgende Wörter fehlen im Text: Brei, Mastdarm, Dickdarm, Wurmfortsatz, Wasser, Mund, Stärke, After, Magen, Zwölffingerdarm, Nährstoffe, Eiweiss, Speiseröhre, Blutbahn, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Zähne, Leber, Blinddarm.