Arbeitsblatt: Notennamen/Notenwerte

Material-Details

Arbeitsblatt Theorie Noten
Musik
Musiktheorie / Noten
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

37669
2111
62
29.03.2009

Autor/in

Kaufmann Verena
Land: Österreich
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Notenschrift Die Noten Ein musikalischer Ton hat mehrere physikalische Eigenschaften. Die beiden wichtigsten dieser Eigenschaften sind: die Tonhöhe die Tondauer wie hoch oder wie tief ein Ton gesungen oder gespielt wird wie lange ein Ton erklingt Beide können mit Hilfe der Notenschrift genau angegeben werden. Die Notenschrift verwendet für die Darstellung dieser Eigenschaften besondere Zeichen, die sogenannten Noten (lat. nota Zeichen). Die Noten lassen sich mit den Buchstaben des Alphabets vergleichen. Genau wie in der geschriebenen Sprache können auch bei der Notenschrift einige wenige Grundzeichen zu immer neuen Kombinationen zusammengefügt werden. Noten bestehen aus zwei einzelnen Teilen: dem Notenkopf und dem Notenhals Bei einigen Notenwerten kommen noch die sogenannten Fähnchen hinzu. Die verschiedenen Formen des Notenkopfes und ihre Kombination mit dem Notenhals geben Aufschluss über die Tondauer. Damit die Noten in der richtigen Reihenfolge gelesen werden können, werden sie in ein Notensystem geschrieben, sie werden notiert. Dieses Notensystem besteht aus fünf horizontalen Linien und wird von links nach rechts gelesen, genau wie eine Textzeile. Im Notensystem können Noten genau auf den Linien oder in den Zwischenräumen stehen: Der Notenhals zeigt nach oben, wenn die Note unterhalb der dritten Notenlinie steht. Steht die Note auf oder über der dritten Notenlinie, zeigt der Notenhals nach unten. Die Tonhöhe lässt sich daran ablesen, auf welcher Linie oder in welchem Zwischenraum eine Note (genauer: der Notenkopf) steht: höher tiefer Die Note auf der obersten Linie klingst am höchsten, die auf der untersten ist der tiefste Ton. Die Stammtöne Jeder Ton trägt einen Namen, der dem Alphabet entstammt. Das „NotenAlphabet besteht allerdings nur aus 7 Zeichen. Außerdem ist die Reihenfolge der Buchstaben (im Vergleich zum „normalen Alphabet) anders: Diese sieben Töne sind die sogenannten Stammtöne. Sie entsprechen genau den weißen Tasten auf der Klaviertastatur. Die Notenschlüssel Damit beim Aufschreiben von Noten keine Missverständnisse entstehen, muss definiert werden, welcher Ton auf welcher Linie im Notensystem steht. Diese Aufgabe übernimmt der Notenschlüssel. Er steht am Anfang des Notensystems. Es gibt verschiedene Notenschlüssel, die beiden wichtigsten sind der Violin und der Bassschlüssel: Der Violinschlüssel Der Violinschlüssel wird häufig auch GSchlüssel genannt, da er die Position des Tons anzeigt. Dieser Ton wird auf der zweiten Linie (von unten) notiert. Um diese Linie herum windet sich die innere Spirale des GSchlüssels. Der Bassschlüssel Dieser Schlüssel wird deshalb Bassschlüssel genannt, weil mit ihm die BassInstrumente des SinfonieOrchesters notiert werden. Der Bass schlüssel ist ein FSchlüssel. Er wird überall dort verwendet, wo die Notation eines Instrumentes im Violinschlüssel viele Hilfslinien erfordern würde. Er gibt die Lage des Tones an: auf der zweiten Notenlinie (von oben), zwischen den beiden Punkten des Bassschlüssels. Kreuz und Die Stammtöne entsprechen den weißen Tasten auf dem Klavier. Sie werden im Notensystem auf die Linien und in die Zwischenräume geschrieben. Für die Töne der schwarzen Tasten kommen keine neuen Noten oder Buchstaben hinzu. Es werden stattdessen die Stammtöne durch ein Versetzungszeichen um einen Halbton erhöht oder erniedrigt. Kreuz: Ton wird um einen Halbton erhöht B: Ton wird um einen Halbton erniedrigt