Arbeitsblatt: Drucktechnik "Verlorene Platte"

Material-Details

Unterrichtsreihe zum Thema Druck. Behandelt wird Linoldruck/Verlorenen Platte
Bildnerisches Gestalten
Anderes Thema
8. Schuljahr
19 Seiten

Statistik

3802
2009
45
17.01.2007

Autor/in

Evelyn Stricker


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Pädagogische Hochschule St. Gallen Andrea Eisenring, Ursina Sgier, Evelyn Streit, 5ssb Diplomarbeit: Zeichnungslektionsreihe zum Thema Konsumlandschaft (anhand des Material- und Linoldrucks (Mehrfarbendruck mit Linolplatten)) Grobkonzept 1. Lernziele: (praktisch): Eine Bildvorlage (Collage) als Druckstock (Linolplatte) in unterschiedlich geschnittene Stufen (Zuständen) mehrfarbig abdrucken Sammeln und Sichten von Abbildungen und Schriftelementen zu Konsumgütern Fertigen eines Klebebildes zum Thema Konsumlandschaft Wählen eines Bildausschnittes nach formaler und inhaltlicher Bildaussagekraft Bildwirksamkeit Fertigen einer linearen Darstellung nach Abbildungsvorlage, Reduktion der Collage zum Linienbild der Folienzeichnung Ersetzen und Verändern der Gegenstandsfarbigkeit der Abbildungen (Collage) in subjektive Farbigkeit der Transparentpause (3 Farben für 3 Stufen im Druck) Umgehen mit dem OHP (Bildvergrösserung) Umdrucken der Kreidezeichnung auf eine Linolplatte (Motivumkehrung) Schneiden und farbig Drucken mit einer Linolplatte (theoretisch- reflektorisch): Gestaltungsprinzipien der Pop- art betrachten Pop- art und Neuer Realismus als Kunstrichtung der 60er Jahre kennen lernen: Wiederaufnahme realer Gegenstände als Bildmotive gegen anonyme Bildsprache von vorausgegangener Abstraktion und Ungegenständlichkeit ./. Einfluss der Massenmedien auf die Wahl der Bildmotive Ikonen des Konsums) Bildvorlagen aus Reklame, Comic, Film und Tageszeitung, Texte, Zeichen, Symbole und Signale aus der Werbung und Anzeigen von Massenkonsumartikeln Bildmotive oft in greller Farbigkeit plakativ vereinfacht, in Wiederholungen gereiht, oder stark vergrössert Seriegrafien, Lichtdrucke, Offsetdrucke und Linolschnitte von Künstlern, z.B. Andy Warhol, 2. Lektionsbeschreibung: 1. Doppellektion Werbezeitschriften mitbringen Collage zum Thema Werbung herstellen mit ausgeschnittenen Bildern (Gebrauchsgegenstände, Konsumartikel, Reklamemotive, Fragmente aus Comicheften, Schriftelementen) wird eine Collage zum Thema Konsumlandschaft geklebt 20x30 cm) Durch die Auswahl und Anordnung der Bildteile wird eine erste Gestaltungsentscheidung getroffen. Oft entsteht hier, wie von selbst, inhaltlich aufeinander Bezogenes, oder es wird bewusst montiert: Z.B. Besteck zum Essen in der Pfanne Zigarette und Mund Schrift als assoziative Lautmalerei zum Bild 2. Doppellektion durch Materialdruck die Technik des Druckens kennen lernen Hierzu eignen sich alle flachliegenden Materialien mit einer starken Struktur, z.B. Jute, Stoffe, Felle, Kartons, Strukturtapenten, Blätter, Gräser, Schnüre, Wolle. Die Materialien werden in beliebiger Komposition auf einen kräftigen Karton oder ein festes Papier geklebt. Diese Technik ermuntert zum Experimentieren und spontanen Arbeiten, da durch die Kombination der verschiedenen Materialien immer neue Gestaltungsmöglichkeiten entstehen. Die collagehaften Kruckplatten werden eingefärbt und auf einer Linoldruck- oder Rollenpresse abgedruckt. Es kann aber auch einfach ein Druckmäppli ( zusammengefaltetes Blatt, das mit einer Handpresse bearbeitet wird) eingesetzt werden. 3. Doppellektion von der Collage aus der 1. Doppellektion ausgehend, wird ein Ausschnitt gewählt mit einem Bildfenster (Passepartout 10x10 cm) wird durch Verschieben auf der Collage einen entsprechenden Bildteil (Collageausschnitt) ausgesucht dieses Auswählen, bzw. Begrenzen der Collage auf einen Bildausschnitt muss immer erfolgen, da grössere Bildvorlagen über dem OHP zu gross projiziert werden der so gefundene Collageteil wird deutlich eingerahmt (Quadratformat, damit der Ausschnittcharakter betont wird) der Collageausschnitt, wird mit Folienschreiber auf Klarsichtfolie übertragen Das Übertragen des gewählten Collageausschnitts auf eine aufgelegte Klarsichtfolie erweist sich als erste Schwierigkeit Die differenzierten Detailgenauigkeiten der fotografischen Abbildungen müssen in eine rein lineare Darstellung umgesetzt werden. Dies geschieht mit einem feinen Folienschreiber auf einer Tageslichtfolie Hierbei werden alle Umrisslinien und die wichtigsten Binnenlinien nachgezogen. Manche Einzelheit entfällt ganz, man erhält so ein reduziertes Bild seiner Collage. Farbgestaltung der Linienpause Da der Linoldruck in drei Farben gedruckt werden soll, (z.B. Grün, Blau und Schwarz auf weisses Papier)- müssen diese Farben jetzt in die Linienzeichnung eingesetzt werden. Dies geschieht auf einer Fotokopie der Folienzeichnung oder auf einer neuen Transparentpause Diese Farbzuordnung verlangt ein ausgewogenes Gleichgewicht und ein flächenhaftes Aufgliedern der Liniendarstellung. In diese zeichnet der Schüler mit Farbstiften seinen Farbentwurf. Verwendet man die Farbe Schwarz (letzte Stufe der fertig geschnittenen Platte) für alle Kontur- und Binnenlinien, sowie auch anteilig für kleinere Flächen, bleibt zum Schluss ein reduzierter Druckstock erhalten, der jedoch noch weitere Drucke zulässt. eventuell Ausschnitt projizieren, sprich so vergrössern) Die Folienzeichnung wird mit dem Tageslichtprojektor auf ein festes Papier (Format 50x70cm) projiziert, und dabei auf das Druckstockformat der Linolplatte (50x50cm) vergrössert. Mit weicher, schwarzer Pittkreide zeichnet der Schüler den Collageausschnitt nach. Hierbei sollten mehrere Tageslichtprojektoren zur Verfügung stehen. Wartende Schüler fertigen in der Zwischenzeit ihren Farbentwurf an Umdruck, Motivdruck, Ausschnitt wird auf eine Linolplatte umgedruckt Die Kreidezeichnung wird jetzt auf die Linolplatte ab- bzw. umgedruckt. Man legt hierzu die Kreidezeichnung mit der bezeichneten Seite auf die glatte Linolplattenoberfläche und lässt beides unter hohem Druck (!) durch die Walzenpresse laufen. Die Kreidezeichnung druckt sich hierbei seitenverkehrt auf der Linolplatte ab. Anschliessend fixiert man die Linolplatte (Fixativ, Haarspray), nicht die Zeichnung, da diese gegebenenfalls für ein weiteres Umdrucken nach dem Druck der ersten Farbe benötigt wird. Variante: es kann anstatt der Kreidezeichnung auch Durchpauspapier verwendet werden. Achtung: Zeichnung soll seitenverkehrt auf der Linolplatte stehen, da sie durch den Druck wieder richtig gekehrt wird! Dies soll vor allem bei Schriften beachtet werden!! 4. und 5. Doppellektion Schneiden der Platte- Verlorene Platte Zum Ausschneiden der Platte benötigt der Schüler jetzt seine Transparentpause mit der festgelegten Farbverteilung. Sie gibt ihm an, welche Teile für den Druck mit der ersten Farbe aus der Platte geschnitten werden müssen. Da die Teile, die vom Druckstock weggeschnitten werden, im Hochdruckverfahren nicht mehr drucken- also weiss bleiben- werden nur die Teile, die auch im Entwurf weiss sind, weggeschnitten. Anschliessend druckt man mit der ersten Farbe, im Beispiel also mit Grün, ca. 5-8 Exemplare. Jetzt schneidet man alle „Grünanteile weg und überdruckt mit dem 2. Zustand der Platte die ersten „Gründrucke mit blauer Farbe. Für das Drucken mit Schwarz bleiben so auch nur die im Entwurf angegebenen Stellen stehen. Der Druckstock verliert in jeder „Druckstufe mehr, ist somit nur noch in Verbindung mit den vorausgegangenen Farbdrucken zu gebrauchen. So erklärt sich die Bezeichnung der „verlorenen Platte. Drucken mit der Platte Wird mit mehreren Farben hintereinander auf ein und dasselbe Blatt gedruckt, ist ein genaues Übereinanderdrucken wichtig. Dazu legt man eine Passform (den Passer) unter den Druckstock, markiert Grösse und Lage und verwendet zum Drucken ein formatanaloges Papier. Nach dem Drucken empfiehlt es sich, die Farbe vor dem nochmaligen Überdrucken antrocknen zu lassen. Dies ergibt sich beim Arbeiten mit der „verlorenen Platte von selbst, da für den nächsten Farbdruck erst die Platte weiter geschnitten werden muss. Schlussbemerkungen Der letzte Zustand der Platte sollte als „Bildplatte erhalten bleiben, um hiervon eigenständige (einfarbige) Abzüge drucken zu können (Vergleiche 4.4 Farbgestaltung). Interessierte Schüler können von der Folienzeichnung (oder Transparentpause) der Collage eine Kaltnadelradierung (Rhenalon) anfertigen. Alle schrittweise gewonnenen Bildergebnisse, von Collage über Zeichnung zum Druck, vermitteln dem Schüler, dass Material und Verfahren den Gestaltungsprozess und sein Ergebnis wesentlich mitbestimmen; er erlebt und erkennt den Zusammenhang von Entstehungsprozess, von Bildtechnik und Bildwirkung. 3. Grobkonzept Thema der Unterrichtsreihe: Konsumlandschaft Richtziele (Randtitel aus LP): • alle Sinne gebrauchen • Wahrnehmung verfeinern • Werthaltung in Ästhetik entwickeln • Ideen entwickeln, umsetzen, auswerten • Gestalterische Prozesse erleben • Wirkung erkunden Gliederung der Unterrichtsreihe 1. Lektionsthema 2. Teilziele Grobziele (im Wortlaut aus LP) Hinweise auf Arbeitsformen und Medien Bemerkungen (z.B. Hausaufgaben, Tests, Hefteinträge, .) 1. Doppellektion Einstieg: 1. Werbeplakat in der Klasse besprechen und analysieren 2. GA zum Thema Werbung (s. AB) 3. Sammlung der Ergebnisse im Plenum, evt. ein zweites Plakat analysieren Hauptteil: 1. Werbezeitschriften mitbringen 2. Collage zum Thema Werbung herstellen (A4) 3. Materialdruck vorstellen, • • Gestalterische Vorhaben selbstständig umsetzen Ideen formulieren und Arbeitsprozesse planen und organisieren Werbeplakate Kataloge Scheren, Klebstoff GA und EA Werbezeitschriften mitbringen (HA auf diese Lektion) Collage fertig stellen für Materialdruck Gegenstände mitbringen (z. B. Schnur, verschiedenartiges Papier, Abfall, Blätter, Gras) Beispiele zeigen ÆHA Schluss: Reflexionsphase 2. Doppellektion Einstieg: Materialdruck nochmals vorstellen Hauptteil: 1. zu zweit Vorlagen für Materialdruck herstellen 2. Drucken mit Druckmäppli Æ durch Materialdruck die Technik des Druckens kennen lernen Schluss: Reflexionsphase • Zusammenwirken von Körper, Werkzeug und Material erleben Material für Druckvorlage Papier Scheren, Klebstoff Gouache- oder Linoldruckfarbe Roller Unterlage Druckmäppli und Handpresse GA 3. Doppellektion Einstieg: 1. Input Andy Warhol Hauptteil: 1. von der Collage aus der 1. Doppellektion ausgehend, wird ein Ausschnitt gewählt (von A4 auf A5) 2. der Collageausschnitt, wird mit Folienschreiber auf Klarsichtfolie übertragen 3. Die Folienzeichnung wird auf ein A4 Papier kopiert, damit Farbflächen eingefärbt werden können (eventuell Ausschnitt projizieren, sprich so vergrössern) 4. Umdruck, Motivdruck, Ausschnitt wird auf eine Linolplatte umgedruckt Schluss: Ausblick aufs nächste Mal evt. Bilder von Andy Warhol zeigen • • Gestalterische Vorhaben selbstständig umsetzen Ideen formulieren und Arbeitsprozesse planen und organisieren Klarsichtschreiber, Folien Transparentpapier Farbstifte Linolplatten Schneidewerkzeug Durchpauspapier EA 4. 5. Doppellektion Einstieg: 2. 3. Input Andy Warhol Hauptteil: 1. Schneiden der Platte: Verlorene Platte 2. Drucken mit der Platte 3. Wieder schneiden 4. Wieder drucken 5. evt. nochmals schneiden 6. evt. nochmals drucken Schluss: Reflexionsphase • Material als Gestaltungsund Konstruktionsmittel gezielt einsetzen Papier Scheren, Klebstoff Linoldruckfarbe Roller Unterlage Druckmäppli und Handpresse Schneidewerkzeug Linolplatten EA 4. Anhang In diesem Teil befinden sich alle Arbeitsblätter zur Lektionsreihe Arbeitsblatt zum Thema Werbung 1. Erstellt in 3er- oder 4er-Gruppen ein Mind Map mit folgenden Aspekten zum Thema Werbung: -Werbung: von wem? -Werbung: für wen? -Werbung: warum? -Werbung: was? (welche Produkte) 2. Diskutiert in der Gruppe, ob Werbung euch beeinflusst (z. B. kauft ihr manchmal ein bestimmtes Produkt, weil ihr eine Werbung dafür gesehen habt) und wenn ja, warum das so ist. junge hübsche Frau hält angebissenes Eis in der rechten Hand, die vor dem Körper zur linken Seite des Gesichts geführt wird; sie schaut nach links und hat den Mund leicht geöffnet; Farben: braun, ocker bis ockergelb, hautfarben; Augen: blau; Logo des Eisherstellers links unten; Frau scheint jemanden anzusehen/ anzusprechen; sie schaut halb sinnlich, halb spöttisch, halb abweisend: sie ist es, die den Text spricht und ihrem imaginären Partner zu sagen scheint: Du kannst vieles von mir haben aber nicht mein Eis. Schönheit der Frau und Makellosigkeit des Produktes; Wärme der Farben Gegensatz dazu: kalte blaue Augen, abweisende Handund Armbewegung, spöttischer Ausdruck im Gesicht Als junge moderne emanzipierte Powerfrau teile ich vieles vielleicht sogar das Bett. Aber bei diesem Eis hört der Spaß auf diesen Genuss will ich nur für mich. Ich teile vieles, aber nicht alles. Materialdruck Hierzu eignen sich alle flachliegenden Materialien mit einer starken Struktur, z.B. Stoffe, Jute, Felle, Kartons, Strukturtapeten, Blätter, Gräser, Schnüre, Wolle. Die Materialien werden auf einen kräftigen Karton geklebt. Diese Technik ermuntert zum Experimentieren und spontanen Arbeiten, da durch die Kombination der verschiedenen Materialien immer neue Gestaltungsmöglichkeiten entstehen. Die collagehaften Druckplatten werden eingefärbt und auf einer Linoldruck- oder Rollenpresse abgedruckt. Bsp. Kastanienblatt Das Kastanienblatt wurde zunächst zwischen eine schwarz bewalzte Glasplatte und eine dicke Zeitung gelegt und durch Pressdruck unter den Füßen einseitig geschwärzt. Dann wurde das Kastanienblatt mit seiner geschwärzten Seite auf ein weißes Zeichenblatt gelegt und inklusive einer Decklage von Zeitungspapier abermals unter den Füßen nachhaltig abgedruckt. Pop Art Kunstgeschichte von 1950 bis 1962 Infos: visuelle Kunstbewegung in den 50ziger und 60ziger Jahren hauptsächlich in den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Vervielfältigung von Bierflaschen, Suppendosen, Comicstreifen, Straßenzeichen und ähnliche Gegenstände in Gemälden, Collagen und Skulpturen Gegenstände wurden selbst in Gemälde oder Skulpturen integriert, manchmal in erschreckender modifizierter Form. Materialien von modernen Technologien, wie Plastik, Schaum und Acrylfarbe wurden oft auffällig bemalt weit reichende Wirkung auf Werbespots, Graphik und Modedesign eine Reaktion gegen den abstrakten Expressionistischen Stil von 1940 und 1950, welchen die Pop Art Künstler als übermäßig intellektuell, subjektiv und sich von der Wirklichkeit abwendend, betrachteten Ziel: Lücke zwischen Leben und Kunst zu schließen Künstler beziehen die Umgebung des alltäglichen Lebens mit ein Versuch, den Materialismus von modernen Massenkulturen widerzuspiegeln gelegentlich kann ein Element aus Gesellschaftskritik erkannt werden schnelle Entwicklung von Pop Art während der 60ziger Jahre. zusätzlich zur Aneignung der Themen der Massenkulturen: Aneignung der Techniken der Massenproduktion an Fragen: 1. Wo war Pop Art vor allem verbreitet? 2. Was ist Expressionismus, was meint intellektuell und subjektiv? Andy Warhol 1928-1987 Kein anderer Künstler wird mit Pop Art so sehr identifiziert wie Andy Warhol. Andy Warhol stieg von einer Arbeiterfamilie zur amerikanischen Legende auf. Biographie: Geburt von Andy Warhol 1930 in Pittsburgh ursprünglicher Name: Andrew Warhola Sein Vater war Bauarbeiter und starb bei einem Unfall als Andy 13 Jahre alt war. Der Junge zeigte ein frühes Talent im Zeichnen und Malen. Er studierte Gebrauchsgrafik. Warhol machte seinen Abschluss im Jahr 1949 und ging nach New York, wo er als Illustrator für Zeitschriften wie Vogue und in der Werbung arbeitete. Bald wurde er zu New Yorks gefragtestem und erfolgreichsten Illustrator. Warhol war homosexuell und ziemlich bizarr Andy liebte Katzen. Katzenbilder finden sich in etlichen seiner Kunstwerke. Warhol war von dem Ehrgeiz besessen, berühmt und wohlhabend zu werden. Andy Warhol starb am 22. Februar 1987 an Komplikationen nach einer Gallenblasen Operation. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- In den 60-er Jahren begann Andy Warhol mit dem Malen alltäglicher Artikel aus Massenproduktionen wie den Campbell Suppendosen und den Coca Cola Flaschen Das Wesentlichste an Warhols Kunst: Aufhebung des Unterschiedes zwischen den Schönen Künsten und der Gebrauchskunst. Warhol sagte diesbezüglich einmal: Wenn man mal darüber nachdenkt, dann sind Kaufhäuser auch eine Art von Museum. Andy Warhol wählte Massenprodukte nicht nur als Gegenstand seiner Kunst, sondern er wollte seine Kunstwerke selbst wie Massenprodukte vervielfältigen. Im Juli 1968: Attentat Andy war schwer verletzt und entkam nur knapp dem Tod. Warhol erholte sich niemals völlig von seinen Wunden und musste für den Rest seines Lebens ein Korsett um die Hüfte tragen. 70 er Jahre: Nach dem Anschlag machte er in seinem Kunstschaffen eine radikale Wendung. Der Philosoph der Massenproduktion von Kunst verbrachte jetzt die meiste Zeit damit, Portraits der Reichen und Schönen seiner Zeit anzufertigen wie Mick Jagger, Michael Jackson oder Brigitte Bardot. Andy Warhol entwickelte sich mehr und mehr zum Unternehmer: Geld Verdienen ist Kunst, und Arbeiten ist Kunst und ein gutes Geschäft ist die beste Kunst. Projektarbeit Bildnerisches Gestalten Thema: Drucktechniken Ursina Sgier 5ss-b Andrea Eisenring 5ss-b Evelyn Streit 5ss-b Material-&Linoldruck (Hochdruckverfahren) Prozessdokumentation 1. Materialdruck Ziele: • Drucktechnik kennen lernen/ eigene Erfahrungen machen • Verschiedene Materialien ausprobieren was entsteht? Vorgehen: • Sammeln von verschieden Materialien, zB. Holz, Papier, Karton, Alufolie, Wolle, Plastikhandschuhe, Glas, Perlen usw. • Materialien auf einem Blatt arrangieren; spielen mit Formen und Material; aufkleben Als Druckstock entsteht eine Collage. • Druckstock mit Linolfarbe oder Gouachefarbe einfärben einfarbig, mehrfarbig • Mithilfe des Druckmäpplis drucken • Gedrucktes Bild eventuell noch mit anderen Materialen bedrucken 2. Linoldruck Ziele: • Drucktechnik kennen lernen/ eigene Erfahrungen machen • Dd Vorbereitung: • Erfahrung mit dem Material Linol: Auf einem kleinen Reststück Übungen mit dem Werkzeug machen Wie gehe ich mit dem Werkzeug um? Wie gestalte ich Linien und Flächen? Welchen Druck muss ich ausüben? Wie kann ich Schrift gestalten? Schrift muss seitenverkehrt sein, damit sie nach dem Druck lesbar ist. • Übungsplatte mit Linolfarbe einfärben und mithilfe des Hand---drucken. Projektarbeit Bildnerisches Gestalten Thema: Drucktechniken Ursina Sgier 5ss-b Andrea Eisenring 5ss-b Evelyn Streit 5ss-b Vorgehen: • Collage zum Thema „Konsum gestalten • OHP-Folie auf die Collage oder daraus gewählten Abschnitt legen und die grundlegenden Linien durchpausen eine erste Schwierigkeit welche Linien sind für mein Bild wichtig? Welche Linien und Flächen können später auch gedruckt werden? Erkenntnis: grosszügige Flächen eignen sich eher als komplizierte und kleine Details • Die OHP-Zeichnung auf ein A4-Blatt kopieren. Nun die weissen Flächen und Linien farblich gestalten. welche Farben? Welche Flächen? Was bleibt weiss? (Tipp: neben weiss max. 3 weitere Farben wählen, sonst wird der Druck für die Schüler zu aufwendig) Variante: Collage direkt kopieren und die Flächen mit Neo-Color ausmalen; keine Details • Collage mithilfe Pauspapier seitenverkehrt auf die Linolplatte übertragen. • Ausschneiden der Flächen und Linien unter Anwenden der Technik „Verlorene Platte zuerst alles, das weiss bleiben soll wegschneiden und mit der hellsten Farbe drucken. Nach und nach den Rest wegschneiden, immer von der hellsten zur dunkelsten Farbe. • 3. Wir erhalten einen mehrfarbigen Druck