Arbeitsblatt: Lektionsreihe zum Thema Klang und Co.

Material-Details

Die Lektionsreihe ist entstanden während meiner Ausbildung zur Primarlehrerin. Sie umfasst 6 Einheiten zum Thema "Klang und Co." mit musikalischer Theorie und damit verbundenen Spielanlässen.
Musik
Musiktheorie / Noten
klassenübergreifend
9 Seiten

Statistik

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1280
41
26.04.2009

Autor/in

Daniela Wild
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Modulnachweis im Rahmen der Ausbildung 2005/2008 an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen Fachbereich GMBS Fachdidaktik Musik Lektionsreihe zum Thema Klang und Co. Eingereicht und präsentiert im April 2008 von Andrea Hauser Natalie Meier Daniela Wild LG05Fd 1. Einheit Grobziel Musikalische Elemente und Strukturen heraushören Feinziel Die Kinder können nach dem Theorieimpuls durch die Lehrperson und mit Hilfe eines Intensitäts-Frequenz-Diagramm einen typischen Klang ein typisches Geräusch zeichnerisch darstellen. Mit der Übung „Interessanter Klang werden die Schüler und Schülerinnen für die Geräusche ihrer Umwelt sensibilisiert. Sie sind im Stande, interessante Geräusche wahrzunehmen und sie kreativ einzusetzen. Zeit 00.00 Lernschritte Material Als Hausaufgabe bringen die Schülerinnen und HA Schüler einen für sie interessanten Klang mit. 00.02 In der Klassenrunde wird der Klang vorgestellt. persönlicher Klang Das heisst, alle hören den Klang und das (auch für LP) jeweilige Kind erklärt, warum es gerade diesen Klang mitgenommen hat beziehungsweise was es daran interessant findet. 00.20 Die Kinder erhalten den Auftrag, den Klang aufzuzeichnen. Diese Aufgabe bewusst noch sehr offen stellen, damit verschiedene Darstellungsvariationen zum Vorschein kommen. 00.25 Eine Raterunde machen und raten, welches Bild zu welchem Geräusch passt. Dies kann beispielsweise mit zeigen auf den Klanggegenstand geschehen. 00.35 Theorieimpuls: Intensität und Frequenz erklären. Wandtafel, Kreide, Herzfrequenz als Beispiel aus dem Alltag Wandtafelnehmen (Computermonitor im Spital). Man massstab könnte auch die Orphinstrumente so darstellen. Lehrerhinweis: Die Intensität eines Tones ist durch die Amplitude der Welle charakterisiert (Differenz zwischen dem höchsten und dem tiefsten Punkt). Man versteht unter der Intensität die Lautstärke. Beispiel: Zeichnungspapier, Farb- oder Bleistift(e) 00.45 2 bis 3 Geräusche (Geräusche-CD) abspielen und Skizze mit Intensität und Frequenz dazu zeichnen lassen. Geräusche-CD, Abspielgerät, Zeichnungsmaterial 2. Einheit Grobziel Musikalische Elemente und Strukturen heraushören Feinziel Die Schüler und Schülerinnen können die Stimmung, die Töne, den Klang eines Liedes wahrnehmen und diesen gestalterisch umsetzen. Die Kinder können das Lied Ja, sones Zimmer auswendig singen und mit Geräuschen des Schulzimmers ergänzen. Zeit 00.00 Lernschritte Klassisches Musikstück laufen lassen und Kinder zeichnen, was sie hören. Keine weiteren Vorgaben, ausser Material (hier Neocolor). Bilder zu zweit gegenseitig deuten und besprechen. 00.20 Liedeinführung „Ja, sones Zimmer machen. Die Kinder suchen und machen Geräusche im Zimmer. Danach wird die Strophe gesungen mit Gitarren- oder Klavierbegleitung. In den Strophen können sich die Kinder bzw. ihre Geräusche einbringen. 00.35 Die Kinder wählen 2-4 Geräusche aus und zeichne dazu ein Piktogramm (z.B. an der Wandtafel kratzen). Das Geräusch wird mit einer Sprechblase vertont und die Kinder schreiben das Geräusch hinein. Als Lehrperson zeigt man am besten ein Beispiel z.B. von einem Comic. Zum Beispiel von einem Löwe, der brüllt: „grrr. Diese Piktogramme können auf die Rückseite des Liedblattes gezeichnet und geschrieben werden. 00.45 Lied „Jo, sones Zimmer nochmals singen. Material CD, CD-Player, Zeichnungspapier, Neocolor Liedtext, Gitarre oder Klavier, Beispiel des Löwen, Schreibzeug 3. Einheit Grobziel Beim Musizieren soziales Verhalten erfahren und einüben Mit verschiedenen Instrumenten experimentieren und spielen Feinziel Die Schüler und Schülerinnen erkennen die verschiedenen Klänge der Filmdöschen und finden ihre Gruppe. Die Schüler und Schülerinnen können die Klänge der Filmdöschen, ihres Körpers, ihrer Stimme kreativ einsetzen und eine Melodie komponieren. Zeit Lernschritte Material 00.00 Mit Filmdöschen Gruppen bilden: Filmdöschen austeilen, je 4-5 Kinder haben das gleiche Geräusch und müssen sich finden ohne Worte (Reis, Zucker, Hirse, Bohnen, Reisnägel, Nudeln etc.). Geräuschmemory (Filmdosen) 00.10 Kurzimprovisation durch Anleitung der Lehrperson. Lehrperson dirigiert wie viel Mal die „Reis-Gruppe die Döschen schütteln müssen und so weiter. Z.B. „Reisgruppe schüttelt im Metrum. Andere Gruppen setzen ein. Schnippen und Bodypercussion ist auch möglich. 00.20 Auftrag für die Schülerinnen und Schüler: Gestaltet selbst in der Gruppe eine kurze Vorstellung, Komposition mit den Döschen und eurem Körper. 00.40 Aufführung der Komposition. Genügend Raum zu Verfügung stellen, damit es als Bühne wirkt. 4. Einheit Grobziel Mit verschiedenen Instrumenten improvisieren und spielen Feinziel Die Schüler und Schülerinnen erinnern sich bewusst an die Geräusche ihrer Umwelt und stellen mit der Stimme und dem Körper ein Lebensbereich dar. Zeit Lernschritte Material 00.00 Einstiegsimpuls durch Lehrperson: Welche Klänge/Geräusche gibt es in der Stadt? In der Klasse werden die Ideen gesammelt, ausprobiert und kurz besprochen. 00.10 Wer macht welches Geräusch? Kinder einteilen. Beispiele wie „Gurren wie eine Taube, „Hupen wie ein Auto, „Quietschende Autoreifen oder „Baustellenlärm etc. 00.15 Stadtkonzert wird durchgeführt. Alle machen ihre Geräusche gleichzeitig. Einzelne Kinder dürfen auch einmal aussetzen und nur zuhören. Besprechen, was ist gelungen, was tönt speziell gut? 00.20 4-5er-Gruppen bilden und Stichwortzettel austeilen. Die anderen Gruppen dürfen das Wort nicht sehen. Die Gruppen bereiten in einem Gruppenraum, im Gang (oder ähnlichem) eine Performance zum Thema vor. Wald Hafen Schwimmbad Strand Baustelle Flughafen Bauernhof Wetter Bahnhof Stadt Strasse Einkaufszentrum 00.35 Aufführung im Plenum. Die anderen Gruppen schreiben auf einen Zettel auf, um welche Situation es sich handelt. 00.45 Punkteauszählung vom Konzertwettbewerb. Stichwortzettel, Zettel, Schreibzeug 5. Einheit Grobziel Musikalische Elemente uns Strukturen heraushören und beschreiben Feinziel Die Schüler und Schülerinnen können Töne mit treffenden Adjektiven beschreiben. Die Schüler und Schülerinnen erkennen einen bestimmten Ton und können sich nur mit Hilfe des Gehörs orientieren. Zeit Lernschritte 00.00 Einstiegslied „Jo, so es Zimmer singen. Material 00.10 Lehrerimpuls: Wie können Klänge sein? Mit Adjektiven beschreiben! Kinder bringen Ideen wie hoch-tief, laut-leise, lang-kurz, kratzig-fein, grell-dumpf, angenehm-unangenehm etc. Wahrnehmung hoch-tief wird vertieft behandelt: Klangstäbe einzeln verteilen und Kinder müssen sich ordnen nach der Höhe bzw. Tiefe. Halbklasse beobachtet und andere Halbklasse führt aus. Augenbinden 00.25 Diese Übung sollte in einem Raum ohne gefährliche Hindernisse durchgeführt werden. In Zweiergruppen mit je Klangstäbe einem Ton zusammengehen. Eine Person verbindet mit einem Schläger Tuch die Augen und merkt sich den Klang des Klangstabes des Partners. Nachdem dies erfolgt ist, beginnt der Partner mit dem Klangstab in einiger Entfernung zu spielen. Die Person mit den verbundenen Augen ortet den Klang und nähert sich dem Klang. Wechsel innerhalb der Gruppe. 00.40 Variation: Die Kinder mit den Klangstäben bilden einen Augenbinden grossen Kreis. Die restlichen Kinder mit verbundenen Augen Klangstäbe stehen in der Mitte des Kreises. Nun beginnen die Kinder im Schläger äusseren Kreis gleichzeitig zu spielen. Die Kinder müssen abermals ihren Ton erkennen und den Partner/die Partnerin finden. Wechsel innerhalb der Gruppe. 6. Einheit Grobziel Akustische Wahrnehmungen nach Geräuschen, Klängen und Tönen ordnen Feinziel Die Schülerinnen und Schüler sensibilisieren ihre Wahrnehmung auf ihre akustische Umwelt. Die Schülerinnen und Schüler können das Gehörte nach Geräuschen, Klängen und Tönen ordnen. Zeit Lernschritte 00.00 Die Kinder schreiben während einer oder zwei leisen Minuten im Schulzimmer alles auf, was sie hören. Fenster eventuell öffnen oder die Übung gleich im Freien durchführen. Austausch im Plenum. 00.10 Einführung ins Hörtagebuch Die Schülerinnen und Schüler führen ein Hörtagebuch, indem sie ihre Musik und ihre „Ohrkontakte während ein bis zwei Tagen notieren. Beispiele machen und Bezug zur Einstiegsübung herstellen. Zeit Das habe ich gemacht: Das habe ich gehört: 00.20 Dieses Tagebuch wird in der nächsten Einheit ausgewertet und könnte den Abschluss und/oder die Überleitung zum Thema Ton bilden. Dazu werden die gesammelten Daten sortiert und nach Geräuschen, Klängen und Tönen geordnet. Weiterführung Vom Klang zum Ton Notenwerte einführen Tonreihe singen mit Zahlen (do re mi fa so oder Zahlen) Material Schreibzeug Papier Tabelle Anhang Quellen E. Bosshart et al.; Eifach singe Das Kinderliederbuch für die Vorschul- und Grundstufe (2006); Lehrmittelverlag des Kantons Zürich, Zürich H. Brugger., 10 10 Musikimpulse (2004); Erle Verlag