Arbeitsblatt: 5 Sinne

Material-Details

Arbeitsauftrag zur Haut
Biologie
Gemischte Themen
5. Schuljahr
9 Seiten

Statistik

4040
2380
66
28.01.2007

Autor/in

Gisela Pfranger


Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die 5 Sinne DIE HAUT Lest den Text in der Gruppe durch. Ihr werdet nachher Experten über dieses Sinnesorgan und sollt anderen Kindern über dieses Auskunft geben können. Falls ihr mehr Informationen braucht, dann lasst es euere Lehrerin wissen, damit sie euch bei der Suche helfen kann. Nun viel Spass beim Lesen. Die Haut spürt alles Die Haut ist dein grösstes Sinnesorgan. In ihr sitzen kleine Sinneszellen, die das, was du fühlst, über die Nerven ans Gehirn melden. Die Haut spürt Druck, Schmerz, Wärme, sowie Kälte. Gut umhüllt Die Haut besteht aus drei Schichten: aus der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Die Oberhaut: Wusstest du schon, dass sich deine Haut im Laufe deines Lebens unzählige Male erneuert? An der Oberhaut lösen sich die abgestorbenen Hautzellen als feine Schuppen. Nach dem Baden kannst du diese Schuppen besonders gut sehen. Deine Haut ist eine perfekte Hülle. Sie umhüllt deinen Körper rundherum und bewahrt ihn so vor dem Austrocknen, aber auch vor Feuchtigkeit von Aussen. Ob du dick oder dünn bist, deine Haut passt sich deiner jeweiligen Körperform und Körpergrösse an. Die Lederhaut: Die Lederhaut liegt zwischen Ober- und Unterhaut. Sie enthält zahlreiche Sinneszellen, z.B. Tastkörperchen, Kältekörperchen und Wärmekörperchen. In der Lederhaut hat es viele Talgdrüsen, welche eine fetthaltige Substanz, den Talg, produzieren. Er hält unsere Haut geschmeidig. Die Haut regelt auch deine Körpertemperatur. Dafür verantwortlich sind die Schweissdrüsen. Bei Hitze weiten sich die Äderchen, die Hautoberfläche ist gross. So wird die Hitze abgeleitet. Deine Haut ist dann rot und du schwitzt. Mit dem Schweiss werden auch Salze und andere Abfallstoffe ausgeschieden, die dein Körper nicht mehr braucht. Frierst du, dann verengen sich die Blutgefässe. Die Haut wird blass und die Oberfläche der Haut zieht sich zusammen. Die Haare, die auch in der Lederhaut verankert sind, richten sich auf. Das ist dann die berühmte Gänsehaut, die so wenig Wärme wie möglich nach aussen abgibt. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Die Unterhaut: Die Unterhaut ist sehr gut durchblutet und besteht vorwiegend aus einem Fettpolster, welches den Körper vor Kälte schützt und Stösse und Schläge abschwächt. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Haut (Säugetiere) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Nahaufnahme menschlicher Haut (Felderhaut) Die Haut (lat. cutis) ist flächenmäßig (jedoch nicht nach der realen Oberfläche; Darm bis 450 m) das größte (je nach Körperumfang und Körpergröße 1,5 2 m2), das schwerste (bis zu 10 kg) und funktionell das vielseitigste Organ des menschlichen Körpers. Sie dient der Abgrenzung von Innen und Außen (Hüllorgan), dem Schutz vor Umwelteinflüssen, der Repräsentation, Kommunikation und Wahrung der Homöostase (inneres Gleichgewicht). Weiterhin übernimmt die Haut wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie und verfügt über vielfältige Anpassungsmechanismen. Die Haut verträgt den pH-Wert von 5,5 am besten. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Aufbau der Haut Aufbau der menschlichen Haut mit Hautanhangsgebilden Die äußere Haut (Cutis) gliedert sich prinzipiell in 3 Hauptschichten: • • • Oberhaut (Epidermis) Lederhaut (Dermis oder Corium) Unterhaut (Subcutis) Epidermis (Oberhaut) Die Epidermis oder Oberhaut gehört zu den Epithelgeweben, es handelt sich um ein mehrschichtiges verhornendes Plattenepithel, das üblicherweise zwischen 0,03 bis 0,05 Millimeter, an den Handinnenflächen und den Fußsohlen aber bis zu mehrere Millimeter dick ist. Von Außen nach Innen werden folgende Schichten unterschieden: • • • • • Hornschicht (Stratum corneum) Glanzschicht (Stratum lucidum) Körnerschicht (Stratum granulosum) Stachelzellschicht (Stratum spinosum) Basalschicht (Stratum basale). Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Dermis (Corium, Lederhaut) Die Dermis besteht vorwiegend aus Bindegewebsfasern und dient der Ernährung und Verankerung der Epidermis. Hier versorgt das fein kapillarisierte Blutgefäßsystem die Grenzzone zur Epidermis. Der Ursprung der Talg- und Schweißdrüsen findet sich in der unteren Lederhaut. Diese enthält die für die Temperaturregelung wichtige glatte Muskulatur und Blutgefäße. Die Dermis wird in ein Stratum papillare (Papillenschicht, Zapfenschicht) und ein Stratum reticulare (Netzschicht) unterteilt. Subcutis (Unterhaut) Die Subcutis bildet die Unterlage für die darüberliegenden Hautschichten und enthält die größeren Blutgefäße und Nerven für die oberen Hautschichten, sowie das subkutane Fett und lockeres Bindegewebe. In der Unterhaut liegen Sinneszellen für starke Druckreize. Hautanhangsgebilde Optische Kohärenztomografie der Fingerspitze (Leistenhaut) in vivo mit Schweißdrüsenausgängen Zu den sog. Hautanhangsgebilden der Haut gehören Haare mit ihren Talgdrüsen und dem Haarbalgmuskel (Musculus arrector pili), Nägel und Schweißdrüsen, wobei letztere in ekkrine und apokrine Schweißdrüsen unterteilt werden. Zähne, Hörner und andere Gebilde werden von der Haut gebildet. Nicht zuletzt ist auch die Milchdrüse eine modifizierte Hautdrüse. Leistenhaut und Felderhaut Betrachtet man die Haut genauer oder mit einer Lupe, so wird ein feines Relief sichtbar. Nach diesem wird die Haut in zwei Typen unterschieden. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Die Leistenhaut tritt an den Fingern, der Handinnenseite (palmar) und der Fußsohle (plantar) auf. Die Epidermis zeigt hier feine Papillarlinien (Hautleisten), die dadurch entstehen, weil sich die Lederhautpapillen in Längsreihen anordnen. Dabei ist jede Hautleiste von zwei Papillarkörperreihen unterlagert. Die Hautleisten bilden ein individuelles Muster aus verschiedenen geometrischen Figuren (Wirbel, Bogen, Schleife, Doppelschleife). Diese Muster werden bei der Daktyloskopie (Fingerabdruckerkennung) kriminaltechnisch als eine Form der biometrischen Daten genutzt. Die Leistenhaut enthält, außer vielen Schweißdrüsen, keine Hautanhangsgebilde. Die übrigen Hautbereiche sind von der Felderhaut bedeckt. Hier zeigt die Oberfläche durch feine Furchen abgegrenzte rhombische Felder (Areolae cutaneae). Die Furchen entstehen an den papillenfreien Epidermisbereichen und verstreichen bei stärkerer Hautspannung. Sie dienen als Reservefalten, da die Oberhaut weniger dehnungsfähig ist als die Lederhaut. Die Größe der Hautfelder variiert je nach Körperregion. Die Felderhaut enthält sämtliche Hautanhangsgebilde und ist weniger als 1/10 mm dick. Am dünnsten ist sie im Bereich des Auges und der Geschlechtsorgane. An der Grenze zwischen Epidermis und Corium befinden sich Schichten zur Regeneration der Haut, außerdem enthält sie Melanozyten (bilden Melanin und verleihen der Haut damit ihren Teint) und Merkelsche- Tastscheiben. Die Haut als Grenzorgan Die Haut schützt uns vor dem Eindringen von Erregern bzw. gasförmigen, flüssigen oder festen Fremdsubstanzen im weitesten Sinn, mechanischen Verletzungen, Strahlenschäden, aber auch vor Flüssigkeits- Elektrolyt- und Proteinverlusten, die bei schweren Verbrennungen der Haut lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Wärmehaushalt Über die Haut kann der Körper seinen Wärmehaushalt regulieren. Einer Überhitzung wirkt die Haut mit den Schweißdrüsen entgegen. Durch die Schweißproduktion und die dadurch mögliche Verdunstung wird Wärme von den dicht unter der Haut verlaufenden Kapillargefäßen, die dazu weit geöffnet sind, abgeführt (siehe Schwitzen). Mit Hilfe des Unterhautfettgewebes und im geringeren Maße durch die der Behaarung wird Wärme zurückgehalten. Bei Kälte werden die Haut und das Unterhautfettgewebe nur noch gering durchblutet und beide wirken dadurch als Isolatorschicht. Die Haare können Aufgrund des geringen Haarkleides des Menschen nur noch geringe Isolationsfunktion Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne übernehmen. Dennoch kann man das Wirkprinzip eines Fellkleides noch gut beobachten. Bei der bei Kälte auftretenden Gänsehaut richtet der Musculus arrector pili das Haar auf. Eine geschlossene Behaarung ermöglicht hier einen wesentlich besseren Schutz vor Unterkühlung. UV-Strahlungsschutz Die Haut des Menschen schützt das darunterliegende Gewebe und das Blut vor Ultraviolett-Strahlung (UV-Strahlung). Die Stärke der einfallenden UVStrahlung hängt von der geographischen Lage und von der Jahreszeit ab. Die Haut reagiert auf den Reiz mit der Bildung des Melanins, das der Haut einen braunen Farbton gibt und der Verdickung der Hornschicht, die die Haut umgibt, der sogenannten Sonnenschwiele. Auch die Hautfarbe des Menschen stellt eine Anpassung an diese Variation dar. Die Haut als Stammzellenspeicher Die Haut enthält wertvolle adulte Stammzellen die sich nach den neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung zufolge in alle anderen Organgewebe (alle drei Keimblätter des menschlichen Organismus) weiterentwickeln können. Somit bietet sich die Haut als ideale Quelle für multipotente Stammzellen für innovative Therapien der regenerativen Medizin, an. Zukünftig werden adulte Stammzellen aus der Haut in den verschiedensten Bereichen der Stammzelltransplantation und dem Herstellen von Geweben aus adulten Stammzellen durch Tissue Engineering ihren Einsatz finden. Die Stammzellen aus dem Hautgewebe können bis in das fortgeschrittene Erwachsenenalter gewonnen und für eventuell notwendige medizinische Anwendungen ein Leben lang aufbewahrt werden. Stammzellen aus dem eigenen Hautgewebe haben gegenüber den bislang am häufigsten transplantierten Stammzellen aus dem Knochenmark, dem Nabelschnurblut oder dem peripheren Blut mehrere Vorteile: • • • • • Die Haut enthält eine große Zahl an wertvollen Stammzellen Es existiert ein molekularer Marker der die Isolierung der Stammzellen für die klinische Anwendung ermöglicht Die Haut als Organ ist leicht zu erreichen Die Entnahme von einer kleinen Menge Hautgewebe ist einfach und risikolos Die Entnahme kann bis in das fortgeschrittene Erwachsenenalter problemlos vorgenommen werden. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Immunologisches System der Haut Als antigenpräsentierende Zellen fungieren in der Haut die Langerhanszellen. Die Haut als Kontakt- und Sinnesorgan Die Haut stellt den sichtbaren Teil des menschlichen Körpers dar. Als solcher erfüllt die Haut eine Reihe kommunikativer Funktionen. Zur Reizaufnahme ist die Haut mit unterschiedlichen Typen von Rezeptoren ausgestattet: • • • • • • Schmerzrezeptoren: Sie liegen in der Lederhaut, ihre Dichte variiert je nach Körperregion (bis zu 200/cm2 Haut). Druckrezeptoren (Vater-Pacini-Körperchen): Sie dienen der Wahrnehmung von Druckempfindungen und liegen in der Unterhaut. Ihre Dichte beträgt bis zu 100/cm2. Thermorezeptoren (Krause-Körperchen und freie Nervenendigungen): Sie sind besonders dicht an Kinn, Nase, Ohrmuschel, Ohrläppchen (9 bis 12/cm2) und Lippen ( 15/cm2). Insgesamt besitzt die menschliche Haut ca. 250.000 Kälterezeptoren. Die Anzahl der Wärmerezeptoren beträgt nur etwa 1/10, sie arbeiten zudem deutlich langsamer als Kälterezeptoren. Dehnungsrezeptoren (Ruffini-Körperchen): Sie registrieren den Dehnungszustand der Haut und liegen in der Lederhaut (Stratum reticulare). Ihre Dichte beträgt bis zu 2/cm2 Haut. Tastrezeptoren (Meissner-Körperchen und Merkel-Zellen): Tastrezeptoren kommen in der unbehaarten Haut vor. Besonders dicht (Abstand: 1-5 mm) sind sie in den Fingerspitzen, den Lippen, der Zunge, den Brustwarzen, den äußeren Geschlechtsorganen und der Afterregion verteilt. Haarfollikelrezeptoren: Sie registrieren die Haarstellung (siehe auch Sinushaar). Die psychogalvanische Hautreaktion gibt Rückschlüsse auf emotionale Vorgänge (siehe auch Lügendetektor). Siehe auch: Erröten und Erythrophobie, Zärtlichkeit, Streicheln, Erotik, Mechanorezeptor, Taktile Wahrnehmung, Sensibilität. Die Haut als Repräsentationsorgan Da die Haut stark das Erscheinungsbild des Menschen prägt, ist sie Hauptobjekt der Kosmetik. Natürliche Erscheinungen sind Sommersprossen, Leberflecken und Altersflecken. Künstlich verändert wird das Aussehen der Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Haut durch Tätowierungen, der afrikanischen Skarifizierung, Brandnarben oder der indischen Körperbemalung Mehndi. Außerdem ist die Haut Träger aller Arten von Körperschmuck. Gisela Pfranger Abisrror La Torre