Arbeitsblatt: 5 Sinne

Material-Details

Arbeitsauftrag zur Nase
Biologie
Gemischte Themen
5. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

4041
2130
63
28.01.2007

Autor/in

Gisela Pfranger


Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die 5 Sinne DIE NASE Lest den Text in der Gruppe durch. Ihr werdet nachher Experten über dieses Sinnesorgan und sollt anderen Kindern über dieses Auskunft geben können. Falls ihr mehr Informationen braucht, dann lasst es euere Lehrerin wissen, damit sie euch bei der Suche helfen kann. Nun viel Spass beim Lesen. Wir haben die Nase voll! Durch die Nase atmen wir nicht nur ein und aus, sondern wir nehmen auch Gerüche auf, die unser Gehirn analysiert. Wusstest du, dass wir etwa 3000 verschiedene Gerüche unterscheiden können? Wie aber nehmen wir einen Geruch wahr? Gerüche sind gasförmige Teilchen. Sie vermischen sich mit der Luft, die ja auch gasförmig ist. Wir atmen die Teilchen durch die Nase ein und in den oberen Nasengängen streichen diese Aromastoffe an den Riechschleimhäuten vorbei: Dort reizen sie die Sinneszellen. Über Nervenfasern werden die Geruchsinformationen ans Gehirn weitergeleitet. Nehmen wir einen Geruch nur schwach war, so schnüffeln wir, dadurch kommen mehr Geruchsstoffe in unsere Nase. Es riecht nach Gefahr. Gerüche stellten schon immer eine wichtige Informationsquelle für den Menschen dar. Unsere Urahnen spürten mit der Nase ihre Nahrung auf und erschnüffelten, ob sie geniessbar war oder nicht. Gefährliche Tiere konnten anhand ihres Geruches schon früh erkannt werden. Forscher stellten fest, dass die Geruchsinformationen in einen Gehirnteil geleitet werden, von dem auch unser Gedächtnis und unsere Gefühle gesteuert werden. Wen wundern da noch solche Redewendungen: „Ich kann den Kerl nicht riechen!, „Es riecht nach Gefahr! oder „Jetzt habe ich aber die Nase voll!. Vielleicht ist dir auch Folgendes schon mal passiert: Jemand erzählt von einer wunderschönen Rose, du siehst sie vor deinem „geistigen Auge und kannst sie gleichzeitig deutlich riechen. Oder du verbindest den Geruch eines bestimmten Fisches mit deinem letzten Italienurlaub. Dann hast du etwas vom so genannten „Geruchsgedächtnis mitbekommen. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Nase (Organ) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Der Begriff Nase (verwandt mit lat. nasus, nicht daraus entlehnt) bezeichnet in der Anatomie das Organ von Wirbeltieren, das die Nasenlöcher sowie die Nasenhöhle beherbergt. Bei den Menschen und den meisten anderen Säugetieren liegt die Nase entweder im Gesichtszentrum oder an der vorderen Spitze der Schnauze. Hinter dem Nasenraum liegt der Rachen, der Speise- und Luftweg verbindet. Nase der Säugetiere Concha nasalis blocked free Anatomisch gehört die Nase zu den äußeren/oberen Atemwegen. Die Nasenlöcher (Nares) führen in das Innere der Nase, die Nasenhöhle (Cavum nasi). Die Nasenhöhle ist durch die Nasenscheidewand (Septum nasi) in zwei getrennte Abteilungen gegliedert. Linkes und rechtes Cavum nasi sind jeweils durch die knorplig gestützten Nasenmuscheln untergliedert. Man unterscheidet drei Nasenmuscheln: • • • obere Nasenmuschel (Concha nasalis superior, bei Tieren: Concha nasalis dorsalis) mittlere Nasenmuschel (Concha nasalis media) untere Nasenmuschel (Concha nasalis inferior, bei Tieren Concha nasalis ventralis) Zwischen den Nasenmuscheln liegen drei Nasengänge: • oberer Nasengang (Meatus nasi superior, bei Tieren: Meatus nasi dorsalis): zwischen Nasendach und oberer Nasenmuschel. Er endet blind. In diesem Gang ist im hinteren Teil das Geruchsorgan (Organum olfactus) lokalisiert, weshalb der Gang auch als Riechgang bezeichnet wird. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne • • mittlerer Nasengang (Meatus nasi medius): zwischen oberer und unterer Nasenmuschel. Auch der mittlere Nasengang endet blind. An ihn sind die Nasennebenhöhlen (Sinus paranasales) angeschlossen, weshalb er auch als Sinusgang bezeichnet wird. unterer Nasengang (Meatus nasi inferior, bei Tieren Meatus nasi ventralis): Er führt über die Choanenöffnung in den Nasenrachen und dient als Luftweg, weshalb er auch als Atemgang bezeichnet wird. Über den unteren Nasengang werden auch Nasensonden eingeführt. Bei den Walen ist die Nase zur Oberseite des Kopfes abgewandert und ist wegen der Stromlinienform des Tieres verschließbar. Andererseits hat sich die Nase des Elefanten zu einem langen, muskulösen Manipulationsorgan entwickelt, dem Rüssel. Funktion Durch die Nase wird die Atemluft ein- und ausgeatmet, wobei sie kalte Luft erwärmt und anfeuchtet. Dabei fangen die Nasenhaare und die Flimmerhärchen Fremdpartikel ab. Dank der Nase kann man auch mit geschlossenem Mund atmen. Dies wird bei der sog. zirkulären Atmung ausgenutzt. Beim Menschen findet die Nasenatmung in körperlicher Ruhe nicht gleichmäßig durch beide Nasenlöcher statt. Der Luftstrom durch jeweils eines ist verringert, um eine Regeneration seiner Schleimhaut zu ermöglichen. Alle etwa 20-30 Minuten wechselt der Hauptstrom zum jeweils anderen Nasenloch, was unbemerkt vonstatten geht. Die Regio olfactoria der Nase ist Sitz des Geruchsorgans. Das Bedürfnis, sich die Nasenwurzel zu massieren, kann ein Hinweis auf ein bestehendes Schlafdefizit sein, das den Sekundenschlaf zur Folge haben kann. Erkrankungen • • • • • Rhinitis als Entzündung der Nasenhöhle; bei Erkältung mit Schnupfen; Allergische Rhinitis, Heuschnupfen; Ozaena Nasenbluten (Epistaxis) Naseneingangsekzem Nasenscheidewandverkrümmung Furunkel Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne • • Rhinophym Tumoren: Basaliom, Spinaliom, selten Sarkom und Melanom Gisela Pfranger Abisrror La Torre