Arbeitsblatt: 5 Sinne

Material-Details

Arbeitsauftrag zum Ohr
Biologie
Gemischte Themen
5. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

4042
2221
79
28.01.2007

Autor/in

Gisela Pfranger


Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die 5 Sinne DAS OHR Lest den Text in der Gruppe durch. Ihr werdet nachher Experten über dieses Sinnesorgan und sollt anderen Kindern über dieses Auskunft geben können. Falls ihr mehr Informationen braucht, dann lasst es euere Lehrerin wissen, damit sie euch bei der Suche helfen kann. Nun viel Spass beim Lesen. Die Lauscher auf Empfang Über die Ohren nehmen wir Geräusche und Töne wahr. Stell dir vor, du hättest keine Ohren. Es wäre still, grenzenlos still um dich herum: keine Stimmen, keine Musik, kein Strassenlärm und kein Vogelgesang. Hören heisst: Schall aufnehmen und auswerten. Beim Ohr werden drei Teile unterschieden: Aussenohr, Mittelohr und Innenohr. Das Aussenohr Es umfasst die Ohrmuschel, den Gehörgang und das Trommelfell. Schon gewusst, dass der Ohrenschmalz, der sich auch im Aussenohr befindet, eine wichtige Funktion hat? Er befördert Staub nach aussen und schützt den Gehörgang vor Austrocknung und Krankheitserregern. Beim Hören treffen die Schallwellen auf die Ohrmuschel, die wie ein Trichter wirkt. Je grösser die Muschel ist, desto mehr Schallwellen kann der Mensch Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne aufnehmen, desto besser kann er also hören. Willst du besonders gut hören, so legst du eine Hand hinter dein Ohr, um die Muschel zu vergrössern. Die Schallwellen durchwandern den Gehörgang und treffen aufs Trommelfell, ein kleines, elastische Häutchen. Das Trommelfell beginnt zu schwingen. Das Mittelohr Im Mittelohr werden nun diese Schwingungen an die drei winzigen Ohrknöchelchen, den Hammer, den Amboss und den Steigbügel, weitergegeben und verstärkt. Übrigens: Der 3mm lange Steigbügel ist mit 3mg Gewicht der kleinste Knochen des menschlichen Körpers. Der Steigbügel hat zu einem Häutchen, dem „ovalen Fenster, Kontakt. Es trennt das Mittelohr vom Innenohr. Das Innenohr Hinter dem ovalen Fenster im Innenohr befindet sich das eigentliche Hörorgan, die Schnecke. Sie ist mit Flüssigkeit gefüllt. Die Schwingungen durchwandern diese Flüssigkeit und streifen an den unzähligen Hörsinneszellen vorbei. Von diesen Sinneszellen aus leiten Nervenzellen die Hörempfindungen zum Gehirn. So kannst du hören! Im Innenohr befinden sich zugleich auch noch drei Bogengänge, die für dein Gleichgewicht zuständig sind. Gehörschäden Sehr hohe Lautstärken sind gefährlich und können Hörschäden hervorrufen. Risikofaktoren sind beispielsweise anhaltend laute Musik aus dem Walkman, Schiesslärm oder ein Düsenjet. Also, trage sorge zum Gehör, denn schwere Hörschäden bleiben für immer! Wenn man gar nichts mehr hört, ist man taub. Da die Tauben unsere Sprache nicht mehr hören, verständigen sie sich mit der Gebärdensprache (Zeichensprache). Ohrenpfeifen (Tinnitus) oder ein andauerndes Rauschen im Ohr können weitere unangenehme Schäden sein. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Ohr aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Menschliche Ohrmuschel Das Ohr (lat. auris) ist ein Sinnesorgan, ein Sensor, mit dem akustische Signale, also Schall, Töne oder Geräusche als akustische Wahrnehmungen aufgenommen werden. Ohren im Allgemeinen Viele Tiere haben Ohren, Aufbau und Platzierung der Ohren sind bei den verschiedenen Arten jedoch unterschiedlich. Bei Heuschrecken sitzen die Ohren am Hinterleib oder den Beinen, bei Zikaden an den Beinen und bei Mücken an den Fühlern. Einige Eidechsenund Salamanderarten hören mit Brustkorb und Lunge. Nicht immer sind äußere Ohren vorhanden, wenn der Gehörsinn vorhanden ist, zum Beispiel bei Schlangen und einigen Robbenarten. Der Hörbereich (Hörzone) des menschlichen Ohrs reicht von etwa 16 Hertz bis maximal 20.000 Hertz im Alter von 2–5 Jahren, wobei im Alter das Hörvermögen für hohe Frequenzen nachlässt. Unter anderem können Elefanten noch tiefere Frequenzen wahrnehmen, den so genannten Infraschall, während eine Reihe von Tieren, zum Beispiel Hunde, Delfine und Fledermäuse noch wesentlich höhere Frequenzen, den Ultraschall, hören können. Eine Aufgabe der Ohren ist die Orientierung im Raum, also Schallquellen zu lokalisieren, das heißt, deren Richtung und Entfernung zu bestimmen. Seitlich einfallender Schall erreicht das zugewandte Ohr eher als das abgewandte Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne und ist dort lauter, da das abgewandte Ohr durch den Kopf abgeschattet wird. Diese Laufzeitdifferenzen und Pegeldifferenzen zwischen beiden Ohren werden vom Gehirn ausgewertet und zur Richtungsbestimmung genutzt. Darüber hinaus erzeugt die Ohrmuschel je nach Richtung spezifische spektrale Veränderungen des Frequenzgangs, die ebenfalls ausgewertet und zur Richtungsbestimmung benutzt werden. Viele Lebewesen, wie auch der Mensch, können zwar vorhandene Schallquellen lokalisieren, benötigen aber zur Orientierung noch den Gleichgewichtssinn. Delfine und Fledermäuse haben dagegen den Gehörsinn zu einem hochstehenden Orientierungssystem weiterentwickelt. Beide stoßen hochfrequente Töne aus (bis 200 kHz) und orientieren sich anhand des Echos. Dieses aktive Verfahren zur Orientierung nennt man Ortung. Bei den Fledermäusen hat das Gehör die Augen praktisch ersetzt, die in der Dunkelheit von keinem großen Nutzen sind. Das Ohr des Menschen Aufbau Querschnitt durch das menschliche Ohr Beim Menschen wird das Ohr in drei Bereiche eingeteilt: • Das Außenohr umfasst die Ohrmuschel (3), das Ohrläppchen und den äußeren Gehörgang oder auch Ohrkanal (2). Es dient nicht nur dem Einfangen des Schalls, sondern auch, um eine bestimmte Einfallsrichtung des Schalls durch spektrale Minima und Maxima zu Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne codieren. Siehe: Lokalisation. Die zahlreichen Erhebungen und Vertiefungen der Ohrmuschel bilden jeweils akustische Resonatoren, die jeweils bei Schalleinfall aus einer bestimmten Richtung angeregt werden. Hierdurch entstehen richtungsabhängige Minima und Maxima im Spektrum des Ohrsignals, die vom Gehör zur Bestimmung der Einfallsrichtungen oben, unten, vorn oder hinten genutzt werden. • Zum Mittelohr gehört das Trommelfell (4) und die Gehörknöchelchen (Hammer (6), Amboss (7) und Steigbügel (8)). Das ovale Fenster ist mit (5) gekennzeichnet. Die eustachische Röhre (12), auch Trompete oder Paukengang genannt, verbindet Mittelohr und Nasenrachenraum. Im Mittelohr findet eine mechanische Impedanzwandlung statt, die eine optimale Übertragung des Signals vom Außenohr zum Innenohr ermöglicht. • Das Innenohr besteht aus der Gehörschnecke (10), in der der Schall in Nervenimpulse umgesetzt wird, und dem Labyrinth, auch Bogengänge genannt(9), das als Gleichgewichtsorgan dient. Gehörschnecke und Labyrinth sind ähnlich gebaut: Beide sind mit einer Flüssigkeit (Endolymphe) gefüllt und besitzen Haarzellen, bei denen feine Härchen in die Flüssigkeit reichen. Durch Bewegungen der Flüssigkeit werden die Härchen gebogen und lösen dabei Nervenimpulse aus. Diese Haarzellen sind zylinderförmig und haben ihren Namen von etwa 30 bis 150 haarartigen, aus Stereozilien bestehenden Fortsätzen am oberen Ende der Zelle. Am unteren Ende befindet sich eine Synapse mit einem sensorischen Neuron. Diese schüttet schon im Ruhezustand Neurotransmitter aus. Wird nun durch Wendung oder Beschleunigung der Haarfortsatz in Richtung der längsten Stereozilie ausgelenkt, vermehrt sich die Menge der Neurotransmitter. Die Haarfortsätze im Gleichgewichtsorgan sind mit einer Art Gallertschicht überzogen, auf die Calciumkarbonat aufgelagert sind, wodurch die Auswirkung von Bewegungen verstärkt werden soll. Von der Gehörschnecke geht der Hörnerv (11) in Richtung Gehirn. Gehör Die Wahrnehmung von akustischen Signalen wird wesentlich davon mitbestimmt, wie Schallschwingungen auf ihrem Weg vom Außenohr über das Mittelohr hin zu den Nervenzellen des Innenohrs jeweils umgeformt und verarbeitet werden. Das menschliche Gehör kann akustische Ereignisse nur innerhalb eines bestimmten Frequenz- und Schalldruckpegelbereichs wahrnehmen. Zwischen der Hörschwelle und der Schmerzschwelle liegt die Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Hörfläche. Die Empfindlichkeit des Ohrs ist außerordentlich. Aber ebenso die Toleranz gegenüber Lärm. Der leiseste wahrnehmbare Schalldruck ist etwa 20 Mikro-Pascal (20Pa 2·10-5 Pa), das entspricht Lp 0 dBSPL Schalldruckpegel. Diese Schalldruckveränderungen werden über das Trommelfell übertragen und im Ohr-Gehirnsystem zum Höreindruck gewandelt. Weil das Trommelfell als Sensor mit dem Ohrsystem die Eigenschaften eines Schalldruckempfängers hat, beschreibt der Schalldruckpegel als Schallfeldgröße die Stärke des Höreindrucks am Besten. Die Schallintensität in W/m2 ist als Schallenergiegröße hingegen nicht geeignet den Höreindruck zu beschreiben; aufgrund der komplexen Impedanz des Außen- und Mittelohres bei gleichem Schalldruckpegel. Gleiches gilt sinngemäß für die Schallschnelle. Die Schallleistung, die das menschliche Gehör aufnimmt, ist äußerst gering. Der leiseste wahrnehmbare Schall erzeugt eine Leistung von weniger als 1017W im Innenohr. Innerhalb einer zehntel Sekunde, die das Ohr braucht, um dieses Signal in Nervenimpulse umzusetzen, wird durch eine Energie von etwa 10-18Joule schon ein Sinneseindruck erzeugt. Daran wird deutlich, wie empfindlich dieses Sinnesorgan eigentlich ist. Die Schmerzgrenze liegt bei über 130 dBSPL, das ist mehr als der dreimillionenfache Schalldruck des kleinsten hörbaren (63,25:0,00002 3.162.500). Dennoch oder gerade deswegen ist das Ohr sehr empfindlich, vor allem das Innenohr nimmt bei lautem Schalldruck Schaden. Beim Richtungshören und bei der Kopfhörer-Stereofonie spielt der Ohrabstand [1] eine Rolle. Die Techniken zur Untersuchung der Hörfähigkeit werden unter dem Begriff Audiometrie zusammengefasst. Ein Ergebnis eines Hörtests, der das Hörvermögen bei verschiedenen Frequenzen untersucht, nennt sich Audiogramm. Aus diesem lässt sich meistens die Hörschwelle ablesen. Außerhalb des eigentlichen Ohres liegen jedoch die Nervenbahnen, die zum Hörzentrum des Hirns führen sowie das Hörzentrum selbst. Sind diese beeinträchtigt, so kann auch bei einem funktionsfähigen Ohr die Schallwahrnehmung beeinträchtigt sein. Siehe dazu auch • Akustikusneurinom Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne • • • • Neurofibromatose Typ 2 Pätau-Syndrom Seelentaubheit Zentrale Taubheit, ICD10-Kennzahl H90.5, Krankheiten Das menschliche Ohr kann auf verschiedenartige Weisen erkranken, die jeweils für den betroffenen Teil des Ohres spezifisch sind. • • • • • Das Außenohr ist durch seine relativ dünne Haut im Gehörgang und in der Ohrmuschel empfänglich für Infektionen mit Bakterien oder Pilzen. Diese führen zur häufig beobachteten Ohrenentzündung oder Otitis. Durch geschwächte Abwehr und mangelhafte Behandlung kann die Infektion auf den Knochen, der den Gehörgang umgibt, übergreifen und dessen Vereiterung verursachen. Man spricht dann von einem Cholesteatom, das nur operativ behandelt werden kann. Es gibt angeborene und erworbene Ohrmuschelfehlbildungen. Die häufigste angeborene Ohrmuschelfehlbildung sind die abstehenden Ohren, selter sind zweit- oder drittgradige Ohrmuschelfehlbildungen wie die Mikrotie. Erworbene Ohrmuschelfehlbildungen entstehen durch Unfälle oder auch Tierbißverletzungen. Auch das Mittelohr kann von einer Entzündung und Vereiterung betroffen sein. Diese erzeugen oft einen Überdruck im Mittelohr, weil die Eustachische Röhre anschwillt und die Entzündungsprodukte nicht abfließen können. Durch den Überdruck entsteht am Trommelfell eine schmerzhafte Dehnung. Durch die Infektion können auch die Gehörknöchelchen angegriffen und zerstört werden. Das Mittelohr kann weiterhin durch große Schalldrücke beschädigt werden, wie sie bei Explosionen entstehen. Zusammen mit den anderen hieraus entstandenen Schäden spricht man vom Knalltrauma. Die häufigsten Erkrankungen des Innenohres treten im Zusammenhang mit dauerhafter Lärmbelastung und Knalltraumata auf. Hierbei werden zuerst die äußeren und später auch die inneren Haarzellen geschädigt. Die Umwandlung der mechanischen Reize in Nervenimpulse ist dann nicht mehr möglich und eine Schwerhörigkeit stellt sich ein. In diesem Zusammenhang tritt auch oft Tinnitus auf. Weiterhin ist das Innenohr Ziel von vor allem viralen Infektionen, wie Meningitis, Masern und Mumps. Auch verschiedene Medikamente (z.B. Gentamicin) können das Innenohr schädigen. Welche Ursachen ein sogenannter Hörsturz hat, bei dem plötzlich Hörverlust, Tinnitus und Schwindel auftreten können, ist noch nicht generell erforscht. Die Knorpelhautentzündung: Sie beginnt durch eine kleine Wunde im oder am Ohr und wird durch Bakterien z.B. im Wasser ausgelöst. Gisela Pfranger Abisrror La Torre Die 5 Sinne Durch die Entzündung entsteht eine Schwellung der Ohrmuschel und des Gehörgangs, die ein umgangssprachliches Segelohr hervorruft. Diese Erkrankung sollte durch intravenöse Zufuhr von Antibiotika (stationär) behandelt werden, da sich sonst in dem betroffenen Knorpel Kalkablagerungen bilden, die zu einem dauerhaft Segelohr führen. Gisela Pfranger Abisrror La Torre