Arbeitsblatt: Grobplanung

Material-Details

Grobplanung zu Sprachkunst
Bildnerisches Gestalten
Gemischte Themen
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

4171
2503
10
02.02.2007

Autor/in

Tobias Hochstrasser


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

PHZH Modul BG 480 ZQS Dozent: Stephan Forster Sprachkunst – Sprache kunstvoll gestalten Oberstufe Tobias Hochstrasser Sprachkunst – Sprache kunstvoll gestalten Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen. Johann W. Goethe, 1749 – 1832 In der Kunst ist die Form alles, der Stoff gilt nichts. Heinrich Heine, Dichter 1797 – 1856 Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. Paul Klee, 1881 – 1973 Einleitung „Sprache dient der alltäglichen Verständigung; man kann sich sprachlich aber auch auf kunstvolle Weise ausdrücken. Wir begegnen kunstvoller gesprochener Sprache zum Beispiel im Theater, Im Film, im Radio [.] oder auch bei Gedicht- und anderen Vorträgen. Im Bereich der schriftlichen Sprache kann bereits die kunstvolle Gestaltung der Schrift einen Text veredeln. 1 Die Quartalsplanung zum Thema „ Sprachkunst – Sprache kunstvoll gestalten basiert auf dem Gedanken, die beiden bereiche Sprache und Kunst miteinander zu verknüpfen. Dabei soll in der sprachlichen Arbeit der kunstvolle Umgang mit Wörtern, Sätzen geübt werden und fantasievoll ausprobiert werden. Dies geschieht einerseits in Textbetrachtungen (Gedichte, Rap, Kurzgeschichten), andererseits in der eigenen Textproduktion, die in Selbst- und Fremdreflektionen immer wieder neu beleuchtet werden soll. Der graphisch-künstlerische Aspekt soll einerseits durch Selbstversuche der Sprachgestaltung berücksichtigt werden, andererseits auch durch Impulse von Beispielen von Künstlerinnen und Künstlern (Bibelabschriften, Niki de Saint Phalle, Jean- Tinguely, Ben Vautier, Roy Lichtenstein, Rudolf Mumprecht usw.) Auszüge aus dem Lehrplan der Volksschule des Kantons Zürich Sprachlich -„Mit Texten, Sätzen und Wörtern spielerisch und gestaltend umgehen, unterhalten [.] Texte imitieren und nachgestalten 2 -„Sich mit literarischen Texten aus verschiedenen Epochen auseinandersetzen [.] 3 So zum Beispiel auf die formalen Eigenschaften von Texten konzentrieren. -„Texte schreibend um- und nachgestalten [.] -„Wortschatzarbeit 4 1 Sprachwelt Deutsch, S.143 LP: S.153 3 ebda. S.146 4 ebda. S.149 2 PHZH Modul BG 480 ZQS Dozent: Stephan Forster Sprachkunst – Sprache kunstvoll gestalten Oberstufe Tobias Hochstrasser Grafische Gestaltung und Schreibmittel „Texte mit zeichnerischen Mitteln und anderen Mitteln und Materialien umsetzen 5 „Texte und grafische Aufgaben selbständig gestalten[.] Verschiedene Darstellungsmöglichkeiten vergleichen und sich deren Wirkung bewusst werden 6 Richtziele des Bildnerischen Gestaltens • • • • IA WV WA Innen- und Aussenwelt wahrnehmen Wahrnehmungen und Vorstellungen erproben und anwenden Gestaltungsmittel erproben und anwenden Werke und Arbeitsprozess betrachten Vorarbeit Die Schülerinnen und Schüler befassten sich im vorherigen Quartal mit dem aufhellen, verdunkeln von Farben. Auch das Mischen war ein wichtiges Thema; wobei Werke Rothkos als mögliche Beispiele aus der Kunst betrachtet, imitiert und erweitert wurden. Da in lyrischen Texten z.T. sehr starke STIMMUNGEN beschrieben sind, werden FARBNUANCEN -STIMMUNGEN auch eine wichtige Rolle als GESTALTERISCHES MITTEL spielen. (Vergleiche: „Farbwörter in der Lyrik: Sprachwelt Deutsch, S.124) Im Sprachunterricht kennen die Schülerinnen und Schüler bereits verschiedene Formen der Lyrik (z.B. Elfchen-/ Schneeballgedicht usw.) und könne sie anwenden. Da in der Grammatik zurzeit vor allem das Adjektiv behandelt wird, kann ausgiebig an Natur-, Gegenstand-, Stimmungs- und Menschenbeschreibungen gearbeitet werden. Klasse Es handelt sich um eine erste B-Klasse (20 SchülerInnen). Vom Niveau her hat es auch CSchülerinnen und Schüler in der Klasse. Insgesamt ist es eine freundliche und aufgestellte Klasse, die aber gute Führung benötigt, da sie sonst abschweift. Einige Schülerinnen und Schüler verfügen über eine sehr grosse Lesemotivation und dementsprechend über gute sprachlich-kreative Fertigkeiten, was sehr erfreulich ist. Im Zeichnen durfte ich die Klasse leider noch nicht erleben. 5 6 LP: S.147 ebda. S.166 PHZH Modul BG 480 ZQS Dozent: Stephan Forster Sprachkunst – Sprache kunstvoll gestalten Oberstufe Tobias Hochstrasser Quartalsplan: Grobplanung Richtziele IA: Die Sch vergleichen eigene und fremde Vorstellungen (Farbwahrnehmung als subjekt. Prozess) WV: Die Sch setzen Farbwörter (Vorstelllungen) um. G: Die Sch erproben durch gezieltes Mischen die Wirkung dieses Stilmittels. WA: In Gruppen suchen die Sch z.B. das perfekte Nachtblau. Sie diskutieren, reflektieren und vergleichen. WV: Sich GEDANKEN machen, was die Künstlerin zu diesem Bild bewegen konnte. Die Sch erkennen die Wechselwirkung zwischen Form und Inhalt. Sie setzen ihre Vorstellungen um, indem die ein eigenes Werk (Mischform) umsetzen. G: Weiss auf Schwarz Die Sch probieren die verschiedenen Gestaltungsmittel der Künstler aus. WA: Die Sch vergleichen die Werke mit Hilfe formaler Kriterien. Inhalte Einstieg: -Farbwörter in Redewendungen -Wörter für Farbtöne kennenlernen ÎMischen von Erdbeerrot Nachtblau (S.122/123 SWD: Wörter für Farben) Technik Zeit 3L Gouache Mischen Gedicht zu einer Farbe (senfgelb, blurot usw.) herstellen (Farbwörter in der Lyrik, S.124/125 ÎGedicht malerisch darstellen Kennenlernen DARSTELLENDER UND SPRACHE: -Niki de Saint Phalle: ÎQuestion/Réponse Gouache/ Mischen/ Wörter: Filzstift von KUNST 4L Umsetzung eines eigenen Werkes Auf schwarzes à la N. de Saint Phalle Papier: mit weissem Farbstift Tippex Betrachten von weiteren Beispielen aus der Kunst: -Jean Tinguely -Roy Lichtenstein -Rudolf Mumprecht -Bibelabschriften Kleine Werkstatt: Posten zu den obigen Beispielen (Ausprobieren) ÎZiele: -Beispiele produzieren -eigenes Werk gestalten (kann Mischform sein) IA: Die Sch betrachten die Kunstvolle Buchstaben vorgelegten Beispiele von Bibelabschriften -Betrachten von Bibelabschriften aufmerksam und arbeiten (geschichtlicher Hintergrund) ästhetische Kriterien Filzstifte Gouache/ Neocolor (auch wasserlösl.): Mischform 4L PHZH Modul BG 480 ZQS Dozent: Stephan Forster Sprachkunst – Sprache kunstvoll gestalten Oberstufe heraus. WV: Die setzen die wahrgenommenen ästhetischen Kriterien in einem eigenen Letter um. -Einführung von Tuschezeichnung Tobias Hochstrasser Tusche Tusche Farbstifte -Weitergestaltung eines Beispiels eines Anfangletters Tusche G: Mit der Feder (Tusche) -Auspropieren von Ornamenten umgehen und gestalten (Selber, Jugendstilbeispiele) können. Ziel: ÎUmsetzen des Vornamens WA: Die Hintergründe mit Anfangsletter der Bibelabschriften kennen und verschiedene (Impuls: Vornamenlexikon: Beispiele betrachten, Namensbedeutung) vergleichen und bewerten. IA: Vorstellungen und Fantasien als Ausdruck eigener Welt deuten und wahrnehmen. WV: Sich Gedanken, welchen Hintergrund dieses Gestaltungsmittel hat; Fantastisches und Reales ausdenken und diese Vorstellungen umsetzen, sich durch andere Lösungen anregen lassen. G: gelernte Techniken anwenden, kombinieren Tusche Filzstift Farbstift Geschichte des Hip-Hop 3L speziell: Graffiti -Name Filzstife Neocolor -Spruch Redewendung Farbstifte als Graffiti (nur sprachlich) darstellen (im Sprachunterricht: schreiben eines Raps in Partnerarbeit) ÎDarstellen des Raps: Möglichkeiten: -Graffiti -Collage -Ornamente -farblich freie Wahl Technik (en) der (Musikunterricht: Vertonen des Raps inkl. Percussion) IA: Vorstellungen und Fantasien als Ausdruck einer eigenen Welt wahrnehmen und umsetzen. (Hörverstehen: aufnehmen – verarbeiten – wiedergeben) WV: Emotionen, Sinneseindrücke wahrnehmen und sie 2L Sprache: Innen- und Aussenwelt Aquarellfarben Kennenlernen des Aquarellmalstils. -ausprobieren der Farbintensitäten von Farbübergängen ÎDie Sch lesen sich in Partnerarbeit je einen eigens PHZH Modul BG 480 ZQS Dozent: Stephan Forster Sprachkunst – Sprache kunstvoll gestalten Oberstufe gestalterisch umsetzen. G: Das Aquarellieren als neue Technik erlernen und gezielt einsetzen WA: Die Sch vergleichen Texte und entstandene Bilder und reflektieren den Arbeitsprozess zu zweit. produzierten Stimmungstext (Landschaftsbeschrieb) vor: Îjede/r setzt den gehörten Text im Aquarellstil um IA: Die Sch vergleichen graphische und sprachliche Mittel/ Charakteristiken des Comics. WV: Sie lernen und erleben, dass der Comic eine künstlerische Art der Mitteilung ist. G: Schwerpunkt auf saubere graphische schwarz–weissDarstellung, Schraffuren und Schattierung werden gezielt eingesetzt. WA: Die Sch kennen die ästhetischen Kriterien für die Beurteilung und wenden diese auch an (Wahl der besten Comics). Comic Tobias Hochstrasser 5L Überblick über die Geschichte des Comic ÎPopart (Sprachunterricht: -sprachliche Merkmale (Onomatopie usw.) des Comic) -grafische Merkmale des Comics herausarbeiten -verschiedene Comichelden schwarzer Filzsift vergleichen (sprachlich u. Bleistift grafisch): Înachzeichnen (Sprachunterricht: eine Kurzgeschichte schreiben, die zu einem Comic umsetzbar ist (genaue Kriterien: HeldIn, Länge usw.) -Ausarbeiten der Hauptfigur (höchstens 3 Figuren) -Szenen planen -grafisch einteilen -mit Strichmännchen darstellen ÎComic vollenden: -grafisch, farblich (z.B.Aquarell) ÎDie drei „besten Comics der Klasse wählen Schattierungen, Schraffuren: schwarzer Filz Bleistift schwarzer Filz Aquarell/ Farbstifte PHZH Modul BG 480 ZQS Dozent: Stephan Forster Sprachkunst – Sprache kunstvoll gestalten Oberstufe Tobias Hochstrasser