Arbeitsblatt: Instrument Oboe

Material-Details

Infoblatt zur Oboenfamilie
Musik
Anderes Thema
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

4176
1630
9
03.02.2007

Autor/in

Cécile Gräni


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Dez. 2006 Instrumentenkunde MU Oboe Die Oboe (veraltet Hoboe; von französisch haut bois „hohes oder lautes Holz) ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt. Oboen werden aus Grenadill-, Buchsbaum- oder Ebenholz gebaut, seltener sind Instrumente aus Rosenholz. Im Mittelalter gab es verschiedene Formen von konischen Doppelrohrblattinstrumenten wie den Pommer oder die Schalmei. Aus letzterer entstand im 17. Jahrhundert durch Jean de Hotteterre die Oboe. Die Barockoboe hatte zunächst sieben Grifflöcher und zwei Klappen. Im Laufe der Zeit wurde sie von Holzblasinstrumentenbauern weiterentwickelt, und mit einer ausgefeilten Mechanik versehen. Tonerzeugung: Bei Doppelrohrblättern stehen sich zwei Blätter spiegelbildlich gegenüber. Durch einen schmalen Spalt zwischen den Blättern streicht der Luftstrom und die Rohrblätter beginnen zu schwingen. Auf diese Weise entsteht ein Ton. Dieses Prinzip lässt sich mit einem gespaltenen Strohhalm nachahmen. Bau: Die Oboe ist konisch und dreiteilig. Sie hat 16-22 Löcher (je nach Grösse des Instruments) und zahlreiche Klappen. Oboenfamilie: Zur Oboenfamilie gehören die Oboe, die Oboe damore, die Oboe da caccia (Englischhorn) und das Fagott. Das Fagott ist ein sehr tiefes Holzblasinstrument. Es ist 2 60 lang, jedoch U-förmig gebaut. Das Kontrafagott ist das tiefste Holzblasinstrument; es ist 5.20 lang.