Arbeitsblatt: Entdeckungen- bei Christoph Kolumbus zu Hause

Material-Details

Ein Gespräch am Familienesstisch
Geschichte
Anderes Thema
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

42289
373
1
05.07.2009

Autor/in

YW (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

BEI CRISTOFERO COLOMO ZU HAUSE Die Familie Colombo sitzt zu Hause beim Essen. Es ist nicht gewürzt, deshalb schmeckt das Essen fade. Cristofero fragt nach, warum sie keine Gewürze hätten, ihm schmecke das Essen nicht. Die Mutter erklärt, dass die Preise für die Gewürze sehr teuer seien. Der Vater klagt zudem, dass sein Lohn als Wollweber nicht ausreiche, um diese hohen Preise zu bezahlen. Nun hielt Cristofero den Moment für gekommen, seine Eltern in seine Pläne einzuweihen. Er möchte Indien von der anderen Seite her, über den Westen, zu erreichen. Damit wolle er nämlich den Zwischenhandel und die Zölle umgehen und die Ware so viel billiger nach Europa bringen können. Er beabsichtige nach Westen, auf der „Rückseite der Erde bis nach Indien, den Molukken und China segeln. Die Mutter kriegt riesige Angst. Sie glaubt nämlich, die Erde sei eine Scheibe und dass die Schiffe am Horizont einfach ins Leere fallen. Das habe ihr auch der Pfarrer des Dorfes bestätigt. Auch der Vater äussert seine Bedenken und pflichtet der Mutter bei. Doch Cristofero erzählt er habe gelesen, dass die Erde rund wie ein Apfel sei. Er erklärt seinen Eltern, dass man dies deutlich erkenne, wenn man die Schiffe am Horizont tatsächlich genau beobachte. Sie verschwänden nämlich ganz langsam, also sei es nicht möglich, dass die Schiffe dort runterfallen würden, dann müssten sie ja ganz plötzlich verschwinden. Er kann seine Eltern langsam für seine Idee erwärmen und alle zusammen beginnen zu überlegen, wie er denn zu Geld für die ganze Unternehmung kommen könnte. Er entschliesst beim spanischen Hof vorzusprechen und um die nötige Unterstützung zu bitten. CRISTOFERO AM HOFE VON SPANIEN Königin Isabella von Spanien gewährt Cristofero Colombo eine Audienz am Hof. Das heisst, er darf bei ihr vorsprechen. Colombo macht Isabella einen Vorschlag: Sie solle ihm Schiffe und Matrosen zur Verfügung stellen. Dafür bringe er ihr alles, was wertvoll und kostbar sei aus Indien zurück, Gold, Gewürze, Edelsteine, Porzellan und Seide. Königin Isabella will wissen, was denn daran besonders sein soll, da es ja bereits Handelswege und Reisende gebe, die diese Aufgabe bereits tapfer erfüllen. Colombo versichert ihr darauf, dass er ihr die Ware zu einem Spottpreis beschaffen könne. Königin Isabella zweifelt daran, denn sie weiss, wie lange die Handelswege und wie hoch die Zölle sind und rechnet ihm das Ganze vor. Colombo erklärt ihr, das er einen neuen Weg ausprobieren wolle, nach Westen um die Erde herum. Auf dieser Route fahre er durch Niemandsland, somit gebe es keine Zölle und keinen Zwischenhandel. Die Königin findet Gefallen an Colombos Plan, der sie reich machen könnte. Sie bewundert auch seinen Mut, erklärt ihm jedoch, dass verschiedene Gründe dagegen sprächen. Sie sei der Auffassung, dass die Erde eine Scheibe sei und diese Reise deshalb verunmögliche. Zudem hätte sie gerade Granada erobert und die Finanzierung der Reise überstiege ihre Kräfte, wenn sie mit dem Risiko rechne, dass ein Totalverlust eintreten könne. In diesem Moment wird der Königin ein Besucher angemeldet: Stantangel ein Kaufmann. Er ist von dem Plan hingerissen und ist bereit, die Reise zu finanzieren und will den spanischen Hof nur als Sicherheit und überzeugt die Königin, dass sich das Risiko lohnen würde.