Arbeitsblatt: Manuskript Atmung-Blut

Material-Details

Ein Manuskript zum Thema "Atmung und Blutkreislauf" beim Menschen. Inkl. Herz. Angepasste Version auf Urknall 7. Wenn du das Manuskript als Word-Datei möchtest, so kannst du mir ein Mail schreiben.
Biologie
Anatomie / Physiologie
klassenübergreifend
30 Seiten

Statistik

4259
4469
403
28.04.2008

Autor/in

iMike (Spitzname)
Bubenbergstrasse 15
3700 Spiez

079 356 09 18
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

ng rei an rip e M. Stettler, 2007 f Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 2 Lernziele . 3 Einstieg. 4 1. Die Atmung 6 1.1. 1.2. Atemorgane .6 Die Aufgabe der Nase 7 1.2.1. 1.2.2. 1.3. 1.4. 1.5. 1.6. 1.7. 1.8. 1.9. 1.10. 1.11. Versuche zur Nase 8 Unsere Geruchssensoren 9 Der Kehlkopf 10 Die Luftröhre 10 Die Lunge. 11 Der Gasaustausch – die äussere Atmung 12 Atemvorgang 13 Fassungsvermögen der Lunge. 14 Zusammensetzung der Luft 14 Erkrankungen der Atemorgane . 15 Rauchen – eine gefährliche Leidenschaft 15 2. Das Blut . 16 2.1. 2.2. Blut als Transportmittel 16 Zusammensetzung des Blutes. 17 2.2.1. 2.2.2. 2.2.3. 2.2.4. 2.3. 2.4. rote Blutkörperchen (Erythozyten) Weisse Blutkörperchen (Leukozyten) . Blutplättchen Blutplasma . 17 18 19 19 Blut schützt vor Krankheiten. 20 Blutgruppen und Rhesusfaktor 21 3. Der Blutkreislauf 22 3.1. Blutgefässe 22 3.1.1. 3.1.2. 3.1.3. 3.2. Arterien (Schlagadern). 22 Venen 22 Kapillare 22 Der Blutkreislauf . 23 4. Herz . 24 4.1. Bau und Lage . 24 4.1.1. 4.2. Auftrag Herz . 25 Funktionsweise . 26 4.2.1. 4.2.2. Arbeitsauftrag 2 27 Arbeitsauftrag 3 28 Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 2 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf Lernziele Du kennst die Organe und deren Bestandteile der Atmung Du kennst die Bestandteile der Luft und ihren Zusammenhang mit der Atmung Du erkennst die Bedeutung von Sauerstoff für unser Leben und kannst dies auch begründen Du kannst erklären, warum das Einatmen durch die Nase besser ist als durch den Mund Du kennst die Funktion der Lunge und kannst sie beschreiben erklären Du kannst erklären, warum Nikotin für Lunge und Herz schädlich sind Du kannst erklären, warum der Sauerstoffverbrauch bei Tätigkeiten ansteigt Du kannst erklären, wie und warum Muskelkater entsteht Du kannst die Begriffe „Ergänzungsluft, „Reserveluft und „Restluft in den richtigen Zusammenhang bringen und erklären Du kannst erklären, warum grüne Zimmerpflanzen und ausgiebiges Lüften für Räume so wichtig sind Du kennst die Organe und deren Bestandteile des Blutkreislaufes Du kennst die Bestandteile des Blutes und kannst ihre Funktionen erklären Du weisst, warum Blut seine Farbe ändert und kannst die Bestandteile des Blutes genauer beschreiben (Aussehen, Entstehung, Lebensdauer, Entsorgung) Du kannst die Begriffe „Vorfibrin und „Fibrin erläutern und deren Funktion beschreiben. Du kannst erklären, wie ein offene Wunde ausheilt Du kannst den Begriff „Rhesusfaktor erklären Du kennst die Bestandteile des Herzens und kannst die Funktion erklären Du kannst den inneren und äusseren Gasaustausch erklären können Du kannst die Begriffe „Diastole und „Systole in den richtigen Zusammenhang bringen und erläutern Du kannst die verschiedenen Arbeitsphasen des Herzens erklären. Du kannst erklären, warum und wie der Körper auf körperliche und geistige Anstrengungen reagiert. Du kannst deinen eigenen Puls messen. Du kannst erklären, warum die beiden Herzhälften nicht gleich gross sind. Du erkennst, dass sich das Herz über die Herzkranzgefässe selber mit Blut versorgt. Du weisst, was bei einem Herzinfarkt oder bei einer Embolie passiert Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 3 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf Einstieg Aufgaben luftig, aber nicht leicht 1.) Luft kann Beispiele warm halten kühlen tragen transportieren verschmutzt sein rein sein bewegen bremsen duften stinken frisch sein verbraucht sein Ergänze die Liste und finde für jedes Stichwort passende Beispiele 2.) In vielen Märchen und anderen Geschichten spielen Figuren und Gestalten, die sich durch die Lüfte bewegen können, eine besondere Rolle. Finde Beispiele hierzu. Welche besonderen Eigenschaften haben diese „Luftgestalten Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 4 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 3.) Suche zu den gegebenen Redewendungen eine mögliche Bedeutung und finde weitere Redensarten, die mit „Luft zu tun haben. „Sich in Luft auflösen „für jemanden Luft sein „das stinkt zum Himmel 4.) Luft ist nahezu überall und immer vorhanden. Deshalb ist sie ja auch ein so vielseitiges Thema mit ganz verschiedenen Kapiteln. Finde zu jedem Stichwort passende Beispiele Beispiele Kraft Bewegung Freizeit Zerstörung Leben Lebensraum Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 5 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1. Die Atmung Während des ganzen Lebens führen wir beim Atmen unserem Körper Luft zu und scheiden Kohlendioxid und Wasserdampf aus. Die sichtbaren Atembewegungen sind nur ein Teil des ganzen Atemvorganges. Aufgabe der Atmung ist die , damit die Stoffwechselvorgänge funktionieren können. Sauerstoff ist sozusagen die Nahrung der Zellen. 1.1. Atemorgane Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 6 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.2. Die Aufgabe der Nase Bei normaler Atmung tritt die eingeatmete Luft durch die in den Körper ein. Hier wird sie zuerst durch Haare . Ohne Reinigung der Luft in den Atemwegen käme rund der Staubteilchen in die Lunge. Die linke und die rechte Nasenhöhle, welche durch eine getrennt sind, enthalten je_. An dieser grossen und gut durchbluteten Oberfläche sich die eingeatmete Luft wie an einem. Durch die Nasenschleimhäute wird die Luft auch befeuchtet. Diese Schleimhäute sind sehr empfindlich und erkälten sich rasch (Schnupfen). In der obersten Muschel liegt der. Bei der Atmung durch den Mund fallen all die genannten Vorteile weg. Durch die hintere Nasenhöhle gelangt die Luft schliesslich in den Rachen, wo sich Atem- und Nahrungsweg kreuzen. Denksport: Warum ist es wichtig, dass man immer durch die Nase und nicht durch den Mund einatmet? Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 7 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.2.1. Versuche zur Nase Form: Partnerarbeit Zeit: 20 Minuten Material: Thermometer Versuch 1: 1. Nehmt euch ein Thermometer 2. Stellt fest, wie warm die Luft im Physik-Zimmer ist 3. Eines von euch hält sich nun beide Hände vor die Nase, sodass sie einen Hohlraum bilden. Er/sie atmet nun eine Minute lang durch den Mund ein und durch die Nase aus. Das andere hält in dieser Zeit das Thermometer in den Hohlraum. Nach einer Minute wird schnell die Temperatur vom Thermometer abgelesen. 4. Tragt die gemessenen Werte in die untenstehende Tabelle und wechselt die Rollen. 5. Schreibt eine Erklärung für die abgelesenen Werte. Versuch 2: 1. Halte deinen Mund dicht an die Fensterscheibe und hauche dagegen. Welche Beobachtungen kannst du an der Glasscheibe machen? 2. Schreibt eine Erklärung in die untenstehende Tabelle Auswertung Versuch 1 Temperatur der eingeatmeten Luft: Temperatur der ausgeatmeten Luft: Erklärung: Versuch 2 Beobachtung: Erklärung: Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 8 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.2.2. Unsere Geruchssensoren Unsere Geruchsnerven sind sehr fein und sehr empfindlich. Einige Gerüche empfinden wir als gut und riechen wir gerne, andere weniger. Versuche die folgenden Gerüche einzuordnen und zu definieren. Entscheide weiter, ob der Geruch für dich angenehm oder eher unangenehm ist. Geruch Geruch 1. 19. 2. 20. 3. 21. 4. 22. 5. 23. 6. 24. 7. 25. 8. 26. 9. 27. 10. 28. 11. 29. 12. 30. 13. 31. 14. 32. 15. 33. 16. 34. 17. 35. 18. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 9 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.3. Der Kehlkopf Am Eingang zur Luftröhre sitzt der. Er besteht aus verschiedenen Knorpeln und schützt den Eingang der Luftröhre. An ihm befinden sich auch zwei Hautfalten, welche durch Muskelbewegung gelockert bzw. gespannt werden. Diese Hautfalten sind unsere Stimmbänder. 1.) 2.) 3.) 4.) 5.) 6.) 7.) 8.) 1.4. Die Luftröhre Beim normalen Atmen ist die Speiseröhre durch den Kehlkopf verschlossen. Beim Schlucken deckt der Kehlkopf die Luftröhre ab, so dass keine Speisen oder Getränke hineingelangen gelangen können. Kommt doch einmal eine Flüssigkeit oder ein Brotkrümel in die Luftröhre, so sprechen wir von_. Wir müssen, um die Fremdkörper aus dem falschen Hals zu entfernen. Die Luftröhre ist ein elastischer Schlauch, der durch ungefähr 20 hufeisenförmigeoffen gehalten wird. Auf der Innenseite ist sie durch eine Schleimhaut ausgekleidet. Die Schleimhautzellen tragen feinste_. Diese schlagen ständig in Richtung Rachen und biegen sich, vergleichbar mit einem mikroskopisch kleinen, im Winde bewegten Ährenfeld. Dadurch befördern sie zusammen mit dem abgesonderten Schleim kleine Verunreinigungen nach aussen. Ein Teppich der sich selber reinigt. Staub, der weiter hinunter geraten ist,_! ist eine klebrige Flüssigkeit und_, so dass Staub ungehindert in die Lunge vordringen kann. Auf der Höhe des Brustwirbels teilt sich die Luftröhre in, die beiden. Diese führen beide zu den Lungenwurzeln. Die Bronchien verästeln sich wie ein Baum bis in kleinste Zweige, den. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 10 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.5. Die Lunge Beide zusammen enthalten ungefähr solcher Bläschen von Durchmesser. Die gesamte Oberfläche der Lunge beträgt so ungefähr_, gut so viel wie die Hautoberfläche. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 11 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.6. Der Gasaustausch – die äussere Atmung In den Lungenbläschen geschieht der mit dem_.wird mit getauscht, welches dann ausgeatmet wird. Dieser Vorgang heisst. Die beiden Lungenflügel füllen gemeinsam mit dem Herzen den gesamten Brustkorb aus. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 12 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.7. Atemvorgang Durch die Atembewegungen füllen wir die Lunge mit und stossen diese wieder aus. Nur so ist gewährleistet, dass Sauerstoff und Kohlendioxid ständig ausgetauscht werden. Beim Einatmen ziehen sich die zusammen. Gleichzeitig spannt sich die. Diese beiden Bewegungen vergrössern denund somit die Lungen . Bei der Ausatmung die Rippenheber und Zwerchfellmuskeln wieder. Der Brustkorb senkt sich wieder und der Brustraum verkleinert sich. Dadurch wird die Luft aus der Lunge . Die Bauchmuskeln können nun die Rippen noch weiter nach unten ziehen, so dass noch mehr Luft ausgeatmet wird. Die Atembewegungen werden vom gesteuert. Bis zu einem gewissen Grad können wir diese Bewegungen mit unserem Willen beeinflussen. Wenn wir aber die Atembewegungen während längerer Zeit willentlich anhalten, sammelt sich viel Kohlendioxid im Blut an und reizt das Atemzentrum. Dadurch wird ein zwangsweise ausgelöst. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 13 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.8. Fassungsvermögen der Lunge Bei ruhigem Ein- und Ausatmen beträgt die Luftmenge nur_. Bei stärkster Einatmung können die Lungen eines Erwachsenen weitere 1,5 bis 2 Liter Luft aufnehmen (_). Ebenso lassen sich nach gewöhnlichem Ausatmen nochmals 1,5 Liter Luft ausstossen (). Das Fassungsvermögen der beiden Lungen beträgt somit 3,5 bis 4 Liter. Auch bei stärkster Ausatmung bleiben noch 1 bis 1,5 Liter Luft in den Lungen (). Der Atemrhythmus ist abhängig vom Alter. Während ein Neugeborenes ca. einatmet, sind es bei 15 Jährigen nur noch. Die Zahl und die Tiefe der Atemzüge richten sich aber auch nach dem Sauerstoffbedarf des Menschen. Benötigte Luftmengen pro Minute: Schlaf Liter Stehen Liter Gehen Rascher Lauf Liter Liter Eine plötzliche maximale Muskeltätigkeit, wie bei einem Schnelllauf, erhöht den Sauerstoffbedarf der Muskeln ausserordentlich stark. Die Muskeln verbrauchen dann zuerst ihren_, der nachher wieder aufgefüllt werden muss. Daher haben wir nach einem Lauf. Wenn so die Sauerstoffversorgung der Muskeln nicht mehr genügt, entsteht, die Ermüdung verursacht. Kann die Milchsäure nicht genügend wegtransportiert werden entsteht. 1.9. Zusammensetzung der Luft Einatmen Sauerstoff Stickstoff Kohlendioxid (giftig) Ausatmen Sauerstoff Stickstoff Kohlendioxid (giftig) Daher ist es unumgänglich, dass Zimmer regelmässig werden, damit die Luft erneuert werden kann. Geeignet ist es auch, wenn wir im Zimmer haben. Diese verbrauchen das Kohlendioxid und verwandeln es wieder in Sauerstoff. Der Stickstoff, als grösster Bestandteil der Luft, wird zur Atmung nicht verwendet. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 14 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 1.10. Erkrankungen der Atemorgane Die häufigste Erkrankung der Atemorgane ist die . Dabei handelt es sich meistens um eine der verschiedenen. Vorwiegend im Winter bei trockener Luft werden die Schleimhäute in der Nase oder in der Luftröhre gereizt und ausgetrocknet. Sind nur die Nasenschleimhäute betroffen, sprechen wir von einem . Sind die Luftröhren oder die Bronchien ausgetrocknet, so müssen wir husten. Breitet sich die Reizung in Richtung Lunge aus und befällt die Bronchien, sprechen wir auch von einer . Wird sogar die Lunge befallen, könnte eine gefährliche daraus entstehen. 1.11. Rauchen – eine gefährliche Leidenschaft Rauchen gefährdet unsere Gesundheit, das wissen wir alle. Aber welche Giftstoffe sind denn in einer Zigarette enthalten? Die wichtigsten Schadstoffe sind und . Sie haben unterschiedliche Wirkungen. Hier eine kleine Zusammenstellung und ihre möglichen Folgen:der Blutgefässe im Körper, besonders in den Beinen Verdrängung von aus dem Blut Reizung der Störung der des Kindes im Mutterleib Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 15 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 2. Das Blut 2.1. Blut als Transportmittel Güterzüge und Lastwagen transportieren täglich riesige Mengen von lebenswichtigen Gütern an Orte, wo sie benötigt werden. Auch unser Körper benötigt ein Transportmittel, . Es bringt den Zellen in unserem Körper die zum Leben notwendigen Stoffe: 1. 2. Es führt auch alle aus den Zellen zurück zur „Recyclinganlage 3. 4. 5. Daneben enthält das Blut noch weitere wichtige Stoffe 6. 7. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 16 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 2.2. Zusammensetzung des Blutes 2.2.1. rote Blutkörperchen (Erythozyten) Die roten Blutkörperchen sind das eigentliche des Menschen. Ihre Hauptaufgabe ist der Transport des Sauerstoffs. Sie entstehen im . Die Produktion beläuft sich auf ca. 2,5 Mio pro Sekunde. Alte Blutkörperchen werden vorwiegend in der abgebaut. In der Lunge besetzen die Sauerstoffmoleküle besetzen die roten Blutkörperchen und werden an jede Stelle des Körpers gebracht. Dort geben die roten Blutkörperchen den Sauerstoff ab und nehmen für den Rückweg Kohlendioxid auf. Das Blut ändert dabei seine Farbe:_, arterielles Blut ist . , venöses Blut ist. Hauptbestandteil der roten Blutkörperchen ist das. Dieses eisenhaltige Molekül kann den Sauerstoff binden und ihn in den Zellen mit Kohlendioxid austauschen. Der menschliche Körper enthält ca. 4 Gramm Eisen. Aussehen Grösse Anzahl Funktion Lebensdauer Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 17 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 2.2.2. Weisse Blutkörperchen (Leukozyten) Die weissen Blutkörperchen bestehen eigentlich aus drei Blutzellen: Granulozyten, Monozyten und Lymphozyten. Für uns reicht aber der Begriff oder. Sie entstehen im und in den und werden in der abgebaut. Die weissen Blutkörperchen sind die. (Bakterien) in den Körper eingedrungen sind, umfliessen die weissen Blutkörperchen die schädlichen Keime und. Sie können so den Körper vor Erkrankungen bewahren. Aussehen Grösse Anzahl Funktion Lebensdauer Granulozyten einige Stunden, Monozyten 1-2 Tage, Lymphozyten Jahrzehnte allgemein von einigen Stunden bis Jahrzehnte Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 18 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 2.2.3. Blutplättchen Die Blutplättchen sind die kleinsten Zellen des Blutes. Sie werden in speziellen Zellen des und in den gebildet. Wenn wir uns verletzen und Blut aus der Wunde tritt, bildet sich bald eine_, und die Blutung hört auf. Sobald Blut aus der Wunde tritt platzen die Blutplättchen. Dadurch wird ein Stoff frei, der das flüssige in faserige Eiweissfäden (Fibrin) verwandelt, in denen sich rote und weisse Blutkörperchen verfangen. So wird die Blutung gestillt und die Wunde geschlossen. Dieser Vorgang heisst . Menschen, deren Blut bei einer Wunde nicht gerinnt, nennt man_. Sie müssen sich vor jeder kleinsten Verletzung hüten, da sie sonst daran verbluten können. Die Bluterkrankheit ist eine_, welche fast ausschliesslich nur bei Männern vorkommt. Infolge einer Entzündung der Adernwand kann das Blut auch im Innern der Blutgefässe gerinnen (). Wenn ein solches vom Blut fortgeschwemmt wird und zum Beispiel ein wichtiges Blutgefäss in der ,_ oder , droht . Man spricht dann von einer oder einem . Aussehen Grösse Anzahl Funktion Lebensdauer 2.2.4. Blutplasma Das Blutplasma ist eine gelbliche Flüssigkeit und besteht zu 90% aus Wasser und zu 10% aus Eiweissen, Salzen und Hormonen. Das Blutplasma ermöglicht das und des reibungslosen Zu- und Abtransportes von Stoffen! Es enthält auch die Antikörper und ist für den Wärmeaustausch zuständig. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 19 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 2.3. Blut schützt vor Krankheiten Neben dem Sauerstofftransport besitzt das Blut noch eine zweite, äusserst wichtige Aufgabe: die Abwehrfunktion gegen Krankheitserreger. Die eingedrungenen Krankheitserreger setzen den Körper in Alarm. Der Blutstrom führt die weissen Blutkörperchen an die bedrohte . Dort verlassen sie die Blutbahn, indem sie durch die Aderwand schlüpfen und zwischen den Körperzellen weiter wandern. Die betreffende Körperstelle rötet und erwärmt sich, sie schwillt an und schmerzt sie ist. Der Körper erhöht seine Temperatur, wir haben. Im Kampf gegen die eingedrungenen Bakterien gehen viele weisse Blutkörperchen zugrunde und bilden so den . Wenn die weissen Blutkörperchen nicht den Sieg davontragen, wird der Mensch krank, eine Infektionskrankheit bricht aus, oder es entsteht eine Viele Krankheiten sind ein Kampf des Körpers gegen die. Die erste Abwehr erfolgt durch die weissen Blutkörperchen. Der Körper bildet zudem Abwehrstoffe (), die dann im Blutserum bleiben und unseren Körper dann während einiger Zeit vor einer weiteren Ansteckung schützt. Bei einigen Krankheiten dürfen wir es aber gar nicht soweit kommen lassen. Wir müssen uns vorher gegen den Ausbruch einer Krankheit schützen. Wir lassen uns. Verbreitete Impfungen sind: . Bei einer Impfung spritzt der Arzt direkt Antikörper in unsere Blutbahn. Leider gibt es noch nicht gegen jede Krankheit Antikörper. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 20 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 2.4. Blutgruppen und Rhesusfaktor Blut ist nicht gleich Blut. Was der eine Mensch verträgt, kann für einen andern schädlich sein. Grund dafür sind die verschiedenen Blutgruppen. Die Oberfläche der roten Blutkörperchen unterscheidet sich in ihren Strukturen. Jeder Mensch lässt sich einer der 4 Blutgruppen zuordnen. Neben den Blutgruppen ist der ein entscheidendes Merkmal des menschlichen Blutes. Es wurde 1940 beim Rhesusaffen entdeckt. Rund 85% der europäischen Bevölkerung besitzt diese Eigenschaft und ist deshalb Rhesus positiv. Die Blutgruppenverteilung in der Schweiz: Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 21 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 3. Der Blutkreislauf Die Bahnen unseres Blutkreislaufes sind verzweigte Röhren mit elastischen Wänden, die Adern und Blutgefässe. Durch die Blutgefässe wird unser Blut in alle Organe bis in die kleinsten Kapillargefässe geleitet, wo sie ihre „Ware abgeben und den „Abfallstoff aufnehmen. Das wichtigste Organ, welches immer mit Sauerstoff versorgt werden muss, ist das Gehirn. Bereits ein Unterbruch in der Sauerstoffzufuhr von 2 bis 3 Minuten hat schwere Schädigungen zur Folge. 3.1. Blutgefässe 3.1.1. Arterien (Schlagadern) Arterien führen das Blut vom Herzen. Am Handgelenk oder am Hals ist dies besonders gut zu spüren. Die dicken Wände sind durch elastische Fasern und glatte Muskeln verstärkt. Diese nehmen die vom Herzen kommende Druckwelle auf und helfen mit, das Blut vorwärts zu treiben. Wir sprechen hier auch von Blut. 3.1.2. Venen Venen führen das Blut zum Herzen . Die Druckwelle ist verebbt, so dass die Wände nur noch dünn sein müssen. Das Blut fliesst . Regelmässige Klappen verhindern ein zurückfliessen des Blutes. Wir sprechen auch von venösem Blut. Erschlaffen diese Klappen, so spricht man von. 3.1.3. Kapillare Die feinen Kapillargefässe oder Haargefässe verbinden die äussersten Verzweigungen der Arterien mit den Venen. Da sie im Durchschnitt nur 5 bis 10 Tausendstel Millimeter messen, können die roten Blutkörperchen nur langsam und in durchschlüpfen. Dabei werden der Sauerstoff und das Kohlendioxid ausgetauscht, Nährstoffe abgegeben und Abfallstoffe aufgenommen. Dies nennt man auch die . In jedem cm2 Haut liegen ca. 1 Meter Haargefässe. Alle Kapillaren des Menschen messen aneinandergereiht 2500 km! (Eine Strecke von hier nach Moskau). Nicht alle werden aber dabei gleichzeitig durchflossen. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 22 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 3.2. Der Blutkreislauf 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 23 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 4. Herz 4.1. Bau und Lage Das Herz ist der Motor unseres Transportmittels. Es liegt schön geschützt unter den Rippen und dem Brustbein. Zwei Drittel liegen in der linken und dein Drittel in der rechten Körperhälfte. Es ist in einem Beutel eingeschlossen, der mit Schmierflüssigkeit gefüllt ist. Das Herz ist ein Muskel mit vier Hohlräumen. Linke und rechte Herzkammer sind dickwandig und leisten die Hauptarbeit, währen die beide Vorhöfe (Vorkammern) eine dünnere Wand aufweisen. Ein normales Herz ist ungefähr faustgross. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. Aorta, Körperarterie Lungenarterien Lungenvenen Kopfvene Körpervene rechter Vorhof linker Vorhof rechte Herzkammer linke Herzkammer dünne Wand bei Vorkammer Herzmuskel (dicke Wand) Segelklappen Taschenklappen Herzscheidewand Nach der Entwicklung des Herzens beim Embryo schlägt dieses ununterbrochen bis zum Tode. Wenn es nicht mehr schlägt, stirbt der Mensch. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 24 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 4.1.1. Auftrag Herz Betrachte die untenstehende Darstellung und vergleiche sie mit der schematischen Abbildung auf der vorderen Seite. Ziel: Du kannst eine schematische Darstellung auf eine realistische übertragen Auftrag: Kennzeichne und beschrifte die Teile des Herzens, analog der schematischen Abbildung auf der letzten Seite. Färbe sauberstoffreiche Bereiche rot, sauerstoffarme blau. Gib den Weg des Blutes durch das Herz mit Pfeilen. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 25 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 4.2. Funktionsweise Arbeitsauftrag: Beschreibe die vier Arbeitsphasen des Herzens Färbe sauerstoffreiche Bereich rot, sauerstoffarme blau Füllphase 1: Muskulatur der Herzkammern beginnt zu Erschlaffen (Diastole). Die beiden Vorkammern (Vorhöfe) füllen sich mit Blut aus den Körper- Lungenvenen auf. Die Segelklappen sind noch geschlossen. Füllphase 2: Der Druck des Blutes in den beiden Vorhöfen und die Erschlaffung der Herzkammermuskulatur bewirken die Öffnung der Segelklappen. Das Blut fliesst in die beiden Herzkammern. Entleerungsphase 1: Der Herzmuskel zieht sich kraftvoll zusammen (Systole). Das Blut wird aus den beiden Herzkammern durch die Taschenklappen in die Lungenarterie bzw. Aorta gepresst. Die Segelklappen sind geschlossen Entleerungsphase 2: Die Herzkammern erschlaffen und die Taschenklappen werden geschlossen. Die Vorhöfe weiten sich und üben einen Sog auf das Blut aus. Der Saug-Pump Mechanismus beginnt von neuem. Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 26 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 4.2.1. Arbeitsauftrag 2 Beantworte die Fragen zum Herzen. Manchmal passiert es schon, dass man lechts und rinks verwechselt. Warum aber wird bei der Abbildung eines Herzens die rechts gezeichnete Herzhälfte als die „linke bezeichnet und umgekehrt? Die Wand der linken Herzkammer ist viel dicker und damit auch stärker als die rechte. Ausserdem hat sie eine sechsmal grössere Druckkraft. Hier ist eine Begründung gesucht. Folgende Aussage ist nicht korrekt und du kannst sie sicherlich berichtigen: „In den Venen fliesst sauerstoffarmes Blut, in den Arterien sauerstoffreiches. Die Herzklappen arbeiten wie Ventile. Was ist eigentlich das Besondere an so einem Ventil? Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 27 Schulzentrum Längenstein 7. Klasse NMM – Biologie Atmung und Blutkreislauf 4.2.2. Arbeitsauftrag 3 Ziel: Du erweiterst selber deine Kenntnisse über das Herz. Du kannst gezielt Informationen aus dem Internet in den Unterricht einbringen. Auftrag: Schlage im Internet (bei Wikipedia oder anderen Nachschlagewerken) Themen über das Herz nach und beantworte die folgenden Fragen: Was passiert bei einem Herzinfarkt? Was sind die Symptome? Wie sieht die Behandlung aus? Welche Auswirkungen haben Rauchen, fettreiche Nahrung, Cholesterin etc auf die Funktion des Herzens? Welche anderen Herzkrankheiten gibt es sonst noch? Wie können sie behandelt werden? Manuskript Atmung und Blutkreislauf; ste 2007 Seite 28