Arbeitsblatt: Sicherheit beim Fliegen

Material-Details

Verschiedene Berichte über die Flugsicherheit
Diverses / Fächerübergreifend
Gemischte Themen
6. Schuljahr
6 Seiten

Statistik

42611
341
1
14.07.2009

Autor/in

flipe (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Risiken beim Fliegen Es gibt sie, aber sie sind gering! Wer in den Urlaub fliegt, der kennt in der Regel auch die Risiken die bei einem Flug auftreten können. Nicht nur die Flugangst spielt dort eine große Rolle, sondern auch Thrombosen, vor allem bei längeren Flügen, wie es zum Beispiel bei Flügen auf andere Kontinente der Fall ist. Hiergegen kann man sich nur schwer schützen, aber es gibt eine Menge von Tipps, die einem helfen, gegen Thrombosen sinnvoll vorzubeugen. Auf keinen Fall sollte man jedoch die ausreichende Bewegung vergessen, denn nur wer regelmäßig im Flieger aufsteht und ein paar Mal den Gang auf und ab geht und nicht nur aufsteht um auf die Toilette zu gelangen, hat die ausreichende Bewegung, die wichtig ist. Auch sehr wichtig ist, dass man eine Menge an Wasser zu sich nimmt und man sollte besser nicht mit dem Alkohol über den Wolken anfangen, da dieser oftmals ganz anders wirken kann, als man es gewohnt ist. Die Risiken beim Fliegen sind aber allgemein nicht so hoch wie bei anderen Reisemethoden und so bleibt die Fliegerei eine sehr sichere Sache und allgemein wird sie das auch immer bleiben. Es gibt bei ordentlichen Airlines wie zum Beispiel bei der LTU oder der Lufthansa eigentlich gar keine Bedenken, zu fliegen, denn der Sicherheitsstandard ist allgemein sehr hoch und die Flugzeuge werden regelmäßig gewartet und kontrolliert, so dass man sich möglichst überhaupt keine Sorgen zu machen braucht. Die Risiken sind sehr gering und man braucht wirklich nicht beunruhigt sein wenn man mit einer guten Airline in den Urlaub oder wo anders hin aufbricht. Fliegen und Sicherheit Seite 6/6 FlugunfallRisiko Allen Gefühlen zum Trotz, Fliegen zählt immer noch zu den sichersten Arten sich fortzubewegen. Wenn die Zahl der Unfälle steigt, dann nicht, weil das Fliegen gefährlicher geworden ist, sondern weil die Zahl der Passagiere und damit der Flüge steigt – und so proportional auch die Zahl der Unfälle. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat errechnet, dass man in der Bundesrepublik 67 Jahre lang ununterbrochen fliegen müsste, um jemals in einen Flugzeugunfall mit Todesfolge zu geraten. Diese Zeitspanne ergibt sich aus dem Umstand, dass sich etwa alle 588 000 Flugstunden ein tödliches Flugzeugunglück ereignet. Wie gefährlich Fliegen wirklich ist Von Walter Jäggi. Aktualisiert am 01.07.2009 42 Kommentare • Drucken • Mailen Eines ist klar: Wer viel reist, lebt am gefährlichsten. Ein Blick in die Statistiken der Verkehrsmittel zeigt aufschlussreiche Fakten. 1/5 Das schlimmste Flugzeuguglück aller Zeiten: Die Kollision eines KLM Jumbos mit einem Jumbo der PanAm auf dem Flughafen Los Rodeos in Santa Cruz auf Teneriffa am 29. März 1977. Dabei wurden 644 Menschen getötet, nur 61 Passagiere überlebten. Der Pilot der KLMMaschine hatte die Starterlaubnis nicht abgewartet. Bild: KEYSTONE/AP Umfrage Laut Unfallstatistik ist das Flugzeug nach wie vor ein sicheres Verkehrsmittel. Bei welchem Verkehrsmittel haben Sie am meisten Angst vor einem Unfall? Im Flugzeug Im Zug Im Auto Beim Velofahren InteraktivBox • Wo die meisten Flugunfälle passieren Sicherheit der Verkehrsmittel Artikel zum Thema • «Sie behandeln uns wie Hunde» • AirbusAbsturz: Erste Leichen geborgen, viele Franzosen unter Opfern Wenn ein Flugzeug von nach fliegt, durchquert es mehrere Phasen, die ganz unterschiedlich gefährlich sind. Der Flugzeughersteller Boeing hat die Unfälle aller Linienjets weltweit in den Jahren 1998 bis 2007 analysiert. Das Resultat (siehe Grafik): Gefährlich ist die Endphase des Anflugs und die Landung. Auch beim relativ kurzen Rollen am Boden ereignen sich erstaunlich viele tödliche Unfälle, etwa bei Zusammenstössen, oder wenn ein Flugzeug über die Piste hinausgerät. Am ungefährlichsten ist der Reiseflug, der fast 60 Prozent der Zeit beansprucht, dem aber nur neun Prozent der Unfälle zuzuordnen sind. Eine andere Sichtweise der Gefährlichkeit zeigt sich in der Unfallstatistik des USBüros für VerkehrsunfallUntersuchungen (NTSB): Bezogen auf 100 000 Flugstunden, gab es in den USA letztes Jahr 0,1 Unfälle bei Linienflügen, aber 1,3 bei Chartergesellschaften, 1,5 bei den Taxifliegern und 7,1 bei den in Amerika sehr beliebten Privatflugzeugen. Überall lauert die Gefahr Das amerikanische Amt für Luftverkehr (FAA) hat eine Liste der häufigsten Unfallursachen aufgestellt, wie sie aus den Untersuchungsberichten hervorgehen. Hier einige dieser Risikofaktoren: • • • • • • • Vogelschlag ist nicht sehr häufig, hat aber oft katastrophale Folgen, weil das Flugzeug in einer heiklen Flugphase ist. Transportgut kann zum Beispiel in Brand geraten oder Rauch erzeugen. Treibstofftanks können explodieren. Piloten können Fehlentscheidungen treffen, oder bei den gegenseitigen Absprachen im Cockpit treten Missverständnisse auf. Wetter, vor allem Eis, kann die Flugeigenschaften der Maschine beeinflussen. Navigationsgeräte oder Steuersysteme können ausfallen, zum Beispiel wegen Wartungsmängeln, oder es können Fehlfunktionen auftreten, beispielsweise Auslösen der Schubumkehr mitten im Flug. Fehler der Flugzeugkonstrukteure können zu schwer erkennbaren Fehleranzeigen im Cockpit führen. Fluglotsen, Mechaniker oder Ladearbeiter können Fehler machen, die ein Flugzeug in Schwierigkeiten bringen. Es braucht eine Verkettung bis zum Unglück Wie bei allen Unfällen gilt auch im Luftverkehr: Immer führt eine Verkettung von Faktoren zum Unfall. Und letztlich liegt die Ursache immer bei einem menschlichen Fehlverhalten. Selbst wenn «höhere Gewalt» wie ein Gewitter oder «technisches Versagen» wie ein Materialbruch geltend gemacht werden jemand hätte das Risiko erkennen können. Doch wie gefährlich ist das Fliegen im Vergleich mit anderen Verkehrssystemen? Das kommt auf die Statistik an. Misst man die Zahl der verunfallten Toten an der Zahl der zurückgelegten Kilometer und den Passagieren schliesst der Strassenverkehr viel schlechter ab als der Luftverkehr (siehe rechte Grafik). In der Schweiz sterben pro Milliarde Passagierkilometer 5,5 Leute auf der Strasse und nur 0,26 in der Luft. Doch konzentriert man sich auf die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Fahrzeug, in das man steigt, verunfallt, schliessen Autos nicht viel schlechter ab als Flugzeuge, entgegen der Beteuerungen vieler Aviatik Experten. Laut BoeingStatistik verunfallte in den letzten Jahren eine von 210 Maschinen weltweit. Im Schweizer Strassenverkehr sind die Zahlen ganz ähnlich: auf 236 Motorfahrzeuge kam im Jahr 2007 ein schwerer Unfall. Am sichersten ist die Bahn Doch solche vergleichenden Zahlenspiele sind schwierig, weil die Zahl der Unfälle je nach dem Verkehrssystem in andere Relationen gesetzt werden. Die Werte in unserer Grafik, die sich auf die zurückgelegten Passagierkilometer beziehen, sind deshalb grobe Richtgrössen. Klar ist nur, dass egal, wie man rechnet die Bahn das sicherste Verkehrsmittel von allen ist. Dass die Risiken des Luft und des Landverkehrs nicht direkt verglichen werden können, hat aber noch eine ganz andere Ursache: Es gibt selten eine echte Wahlmöglichkeit zwischen Flugzeug, Zug, Bus und Auto. Man steigt nicht ins Flugzeug, weil es sicherer ist, sondern weil man schneller ans Ziel kommt oder bei Überseereisen weil überhaupt keine Alternative vorhanden ist. Die enormen Kilometerleistungen, die manche Zeitgenossen auf Berufs, Familien und Ferienreisen übers Jahr erreichen, wären ohne das Flugzeug gar nicht möglich. Wer aber sehr viele Kilometer zurücklegt, lebt tendenziell gefährlicher, auch wenn die Transportmittel auf den einzelnen Kilometer bezogen als relativ sicher gelten. Flugunfälle (TagesAnzeiger) Erstellt: 01.07.2009, 11:43 Uhr