Arbeitsblatt: Umweltbelastung Fliegen

Material-Details

Verschiedene Berichte über das Fliegen und die Umwelt
Diverses / Fächerübergreifend
Gemischte Themen
6. Schuljahr
7 Seiten

Statistik

42612
345
3
14.07.2009

Autor/in

flipe (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

DAS KANN ICH TUN! Berechnen Sie die Umweltbelastung! Umweltbewusste Reisende können nun die Umweltbelastung einer Reise gleich selbst berechnen. Das OnlineRechenprogramm EcoPassenger zeigt blitzschnell Reisezeit und die ökologischen Faktoren für Bahn, Auto und Flugreisen in Europa. Individuell lassen sich Einstellung nach Fahrzeugtyp, Treibstoff, Auslastung bis hin zum Strommix vorgeben. Unser Beispiel zeigt anschaulich die Belastung einer Reise Zürich Amsterdam. Kürzere Reise bedeutet mehr Umweltbelastung. Von Lärm ist hier mal gar nicht die Rede. Die Bahn braucht 7 Stunden 53 Minuten, das Auto ist wenig schneller mit 7 Stunden 17 Minuten. Mit dem Flugzeug dauert die Reise noch 3 Stunden 14 Minuten. Hingegen verhält sich die Umweltbelastung (beinahe) umgekehrt! Die Bahn ist den anderen Verkehrsmittel weit überlegen. Das Auto ist bei durchschnittlicher Auslastung beinahe so umweltbelastend wie das Flugzeug. Dieses schneidet beim Feinstaub gar besser als das Auto ab. Kohlendioxid. Folgen: Treibhausgas, Klimaveränderung Energiereverbrauch. Folgen: Rohstoffverbrauch Beispiel Reise Zürich Amsterdam, einfach » Berechnen Sie online die Umweltbelastung Ihrer Reise. Feinstaub. Folgen: Gesundheitsschäden » Unterstützen Sie Greenpeace für eine intakte Umwelt. Angesichts dieser Entwicklungen ist es sicherlich schon fast grob fahrlässig, wenn sich die Politik in RheinlandPfalz und insbesondere auf dem Hunsrück allein auf die Fliegerei des Flugplatz Hahn fokusiert. Zurück zur Übersicht Umweltbelastung der Luftfahrt EUParlament fordert Maßnahmen gegen Billigflieger Vor dem Hintergrund von verschärftem Wettbewerb und zunehmenden Billigflügen haben sich die EUAbgeordneten während der Plenartagung Anfang Juli mit der Umweltbelastung durch die zivile Luftfahrt beschäftigt. Das Europaparlament schlägt in einem in Straßburg verabschiedeten Bericht ein Maßnahmenpaket vor, das Auswirkungen auf die Flugpreise haben könnte und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren würde. Kommerzielle Flüge fänden in einer Höhe von acht bis dreizehn Kilometern statt und setzen dort Abgase frei, welche die Atmosphäre verändern und zum Klimawandel beitragen. Der Abbau des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre sei umso langsamer, je größer die Flughöhe. Emissionen von Flugzeugen machten zurzeit zwar nur rund 3 Prozent der klimawirksamen Abgase aus, aber sie nehmen überproportional schnell zu. Würden keine Maßnahmen ergriffen, werde der TreibhausgasAusstoß des Luftverkehrs mehr als ein Viertel der Verminderung auffressen, die das KyotoZiel der EU bis 2012 vorsieht, so die EPBerichterstatterin Caroline Lucas von den britischen Grünen. Der vom Parlament verabschiedete Bericht empfiehlt auch für den Luftfahrtsektor den Emissionshandel, dessen klimapolitische Wirksamkeit im Kraftwerksbereich derzeit heftig umstritten ist. Nach Vorstellung der EUParlamentarier sollen auch Luftfahrtgesellschaften, die ihr Emissionskontingent überschreiten, künftig Emissionsrechte von solchen Firmen kaufen, die ihr Kontingent nicht ausschöpfen. Das Parlament spricht sich weiterhin dafür aus, das FlugverkehrsManagement zu verbessern, um Treibstoffverbrauch und Abgase zu verringern. In der Praxis würde dies bedeuten, dass die Wartezeiten mit laufenden Triebwerken auf der Startbahn und in der Luft verringert würden. Die EUParlamentarier wollen vor allem auch, dass alle Flüge innerhalb der EU zukünftig den gängigen Mehrwert und Treibstoffsteuren unterworfen werden. Dies würde einen faireren Wettbewerb zwischen anderen Verkehrsmitteln und dem Flugzeug gewährleisten. Weder das KyotoProtokoll noch andere internationale Vereinbarungen zum Klimaschutz enthielten momentan Verpflichtungen, die Abgase im Flugverkehr zu reduzieren. Mit den vom Parlament geforderten Maßnahmen soll die EU nach Vorstellung der Abgeordneten daher eine Vorreiterposition im internationalen Klimaschutz einnehmen. Selbst wenn die vorgeschlagenen Regeln nur auf die EU Anwendung finden sollten, wäre der Effekt nach Auffassung des Parlaments bedeutend: Denn der EULuftverkehr sei für etwa die Hälfte der weltweiten TreibhausgasEmissionen durch Flugzeuge verantwortlich. (nGo vom 28.07.2006)