Arbeitsblatt: Füchse in der Stadt

Material-Details

Internetübung über das Leben in der Stadt; Fuchskrankheiten; weltweite Verbreitung
Biologie
Tiere
5. Schuljahr
6 Seiten

Statistik

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367
3
15.07.2009

Autor/in

Stephan Borgogno
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Füchse in der Stadt Suche www.zor.ch im Internet und folge den Anweisungen: Durch aufmerksames Lesen kannst du diese Fragen beantworten: Wer ist ZOR? In welchem Jahr tappte ZOR in die Falle? In welcher Stadt findet das Fuchsprojekt IFP statt? Sind die Geschichten um den ZORFuchs wahr? Warum hat man das Fuchsprojekt IFP gestartet? Was konnte mit der Hilfe der Radiometrie (Funksender) erforscht werden? (6 Antworten) Mit ZOR durchs Jahr; klicke auch die Jahreszeiten an. Kann ein Fuchs bellen? Eine Nacht mit ZOR Wenn sich ein Fuchs einer Hauskatze nähert, wie verteidigt sie sich? (3 Antworten) Ist ZOR ein Allesfresser? Was frisst ZOR zum Beispiel? Welches Geschlecht hat eine Fähe? Der Name von der Fähe ist? Ein Säugetier ist mit dem Fuchs befreundet und teilt mit ihm den Bau? ZORs Schlafplätze selber anklicken und lesen. Du findest 6 Schlafplätze. Was ist ein Stadtfuchs Nenne den lateinischen Namen des Rotfuchs. Warum leben Stadtfüchse in der Stadt? Stadtfüchse im Bild, zum Anschauen. Biologie Diese leben. Wie alt werden Füchse? Ohren gehören alle einem Raubtier die in der Schweiz Notiere zu welchem Tier sie gehören. Rotfuchs (Vulpes vulpes) Der Rotfuchs ist das Raubtier mit der weltweit grössten Verbreitung. Dank seiner ausgesprochenen Anpassungsfähigkeit kann er sogar Städte wie Zürich besiedeln. Verbreitung Der Fuchs orientiert sich vor allem mit dem Geruchssinn. Auch das Gehör ist sehr gut ausgebildet. Er vermag damit sogar an der Erdoberfläche kriechende Regenwürmer zu lokalisieren, die er auf der Nahrungssuche erbeutet. Die Sehschärfe ist zwar nicht sonderlich, dafür erkennt er Bewegungen sehr gut und sieht auch noch bei weitgehender Dunkelheit. Lebensraum Füchse gehören zu den Generalisten, dass heisst sie leben erfolgreich unter den verschiedensten Bedingungen. Sie können schnell auf Umweltveränderungen reagieren und vom Menschen geschaffene Strukturen zu ihrem Vorteil nutzen. So besiedelt dieser anpassungsfähige Jäger die arktische Tundra, Wüsten, Hochgebirge und Agrarlandschaften. Er bevorzugt jedoch abwechslungsreiche Landschaften, die eine Fülle von Busch und Waldrandzonen bieten. Fortpflanzung Die Paarungszeit (Ranz) beginnt etwa im Januar und dauert ungefähr einen Monat. Im April, nach einer Tragzeit von 50 bis 53 Tagen, bringt die Füchsin (Fähe) meist 45 (im Extrem 112) blinde Welpen zur Welt. Da der Nachwuchs in den ersten drei Wochen hilflos ist, wirft die Mutter an einem sicheren Ort. Meist ist dies ein Erdbau, der vom Dachs oder seltener vom Fuchs selbst gegraben wurde. Auch bei der Wahl des Geburtsortes ist der Fuchs flexibel. Felshöhlen, Holzlager, Hohlräume unter Gebäuden oder trockene Drainageröhren werden oft genutzt. Während den ersten Wochen nach der Geburt der Jungen verlässt die Fähe den Bau selten. In dieser Zeit versorgt das Männchen (Rüde) sie mit Futter, doch kann die Fähe durchaus beim Fehlen des Rüden die Welpen und sich alleine versorgen. Nach schon 3 Wochen verlassen die Jungen erstmals den Bau. Mit Beginn der vierten Lebenswoche bringen die Eltern erste feste Nahrung, und die Fähen verweigern vermehrt das Gesäuge. Getrieben durch die Neugier entdecken die Jungen ihre Umwelt. Nach 10 Monaten sind die Tiere geschlechtsreif. Krankheit: die Fuchsräude Als Räude wird eine Hauterkrankung bezeichnet, die durch Milben verursacht wird. Milben sind kleine Spinnentiere die in vielen verschiedenen Arten überall vorkommen (z.B. Hausstaubmilben, Moosmilben, Vogelmilben). Einige Milbenarten leben als Parasiten auf der Haut von Säugetieren. Beim Fuchs sind es Milben der Gattung, die die Räude verursachen. Sie graben sich in die oberste Hautschicht ein und ernähren sich von Schuppen und von Körperflüssigkeiten des Fuchses. Alle Milbenstadien sind sehr beweglich und wandern auf der Oberfläche und in den Bohrgängen umher. Auf totem Material können sich die Milben nicht vermehren und nur wenige Wochen überleben. Daher werden sie meistens durch engen Tierkontakt übertragen. Nach Aufnahme von Milben dauert es etwa zwei bis vier Wochen, bis zuerst starker Juckreiz auftritt. Danach ist flächenhafter Haarausfall festzustellen. Es entstehen dicke Krusten, die sich schwarz verfärben und tiefe Risse aufweisen. Die Milben vermehren sich zu Millionen, und die Füchse scheuern sich die Haut auf und nagen den Schwanz bis auf die Knochen ab. Diese Wunden infizieren sich mit Bakterien und das befallene Tier nimmt kaum mehr Nahrung auf. Dadurch magert der Fuchs schnell ab und stirbt nach wenigen Monaten.