Arbeitsblatt: Bau eines Geheimcode-Tresors

Material-Details

512 mögliche Tast-Kombinationen, - aber nur eine öffnet den Geheimtresor! Die elektrische Schaltung zum Öffnen und Schliessen des Tresors erfolgt über eine 4.5 V-Batterie. Mittels eines Relais wird ein Getriebemotor in Gang gesetzt, welcher die Türe freigibt. Wird ein falscher Kontakt gedrückt, wird das Relais „entschärft“ und das Knacken des Codes ist nahezu unmöglich! Die anspruchsvolle und recht aufwändige Arbeit (sie fordert Lehrperson und Schüler gleichermassen heraus!) ist eher in der Oberstufe anzusiedeln. Allenfalls kann der Tresor auch mit begabten 6.Klässlern gebaut werden, - bei entsprechend professioneller Führung durch die Lehrperson.
Werken / Handarbeit
Gemischte Themen
8. Schuljahr
13 Seiten

Statistik

43474
607
7
03.08.2009

Autor/in

Andreas Merz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geheimcode-Tresor OPITEC, Bestellnummer ., www.opitec.ch Modifiziert von Andreas Merz, Muotastrasse Brunnen www.gebrauchsanleitung.eu Ergänzende Hinweise zur Bauanleitung mögliche Tast-Kombinationen, aber nur eine öffnet den Geheimtresor! Die elektrische Schaltung zum Öffnen und Schliessen des Tresors erfolgt über eine V-Batterie. Mittels eines Relais wird ein Getriebemotor in Gang gesetzt, welcher die Türe freigibt. Wird ein falscher Kontakt gedrückt, wird das Relais „entschärft und das Knacken des Codes ist nahezu unmöglich! Die anspruchsvolle und recht aufwändige Arbeit (sie fordert Lehrperson und Schüler gleichermassen heraus!) ist eher in der Oberstufe anzusiedeln. Allenfalls kann der Tresor auch mit begabten .Klässlern gebaut werden, bei entsprechend professioneller Führung durch die Lehrperson. B. Instrumentelle Lernziele        Einmessen und Zusägen von Holzleisten und -platten Einzelteile verschleifen und zusammenfügen Exaktes Einmessen von Bohrlöchern und entsprechendes Bohren (Tischbohrmaschine) Zusammenbau eines Getriebemotors mit entsprechendem Verständnis der Funktionen Baupläne und D-Esplosionszeichnungen lesen Anspruchsvolle Lötarbeiten durchführen, Umgang mit Lötkolben und –zinn beherrschen Fakultativ: Beizen oder malen, tiefgrundieren und lackieren von Holzteilen -- C. Allgemeines Grundsätzlich ist die ausgezeichnet illustrierte und -seitige Bauanleitung sehr ausführlich und gut verständlich verfasst. Allerdings wird – methodisch und technisch bedingt – ein etwas anderes Bauvorgehen empfohlen, welches im Nachfolgenden beschrieben wird. Deshalb stimmt die Reihenfolge der numerischen Titel nicht immer mit der Originalanleitung überein. D. Bauanleitung Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird, empfiehlt es sich, mit den SchülerInnen anhand der Stückliste den Bausatz auf Vollständigkeit zu kontrollieren. Insbesondere ist das Funktionieren des Elektromotors zu überprüfen. Methodik: Die Batterien werden den Schülern am besten wieder abgenommen, da diese bis zum Bauende sonst erschöpft sind…! Holzteile Zubehörteile Der Zusammenbau wird erleichtert, wenn alle Einzelteile entsprechend ihrer Positionsnummern beschriftet werden (Klebband, Filzschreiber). Zu Zusammenleimen des Gehäuse In Abänderung der Originalanleitung werden zuerst die Rückwand () mit Boden () und Deckel () mittels Weissleim verklebt: Deckelteil () Bodenteil () Rückwand () -Um die Rechtwinkligkeit zu gewährleisten, benutzt man am besten sog. Winkelschraubzwingen (linke Abbildung). Stehen keine solchen zur Verfügung, tuts auch ein Vierkantholz als Montagehilfe (Abbildung rechts). Achtung: Mit Klebstoff in Berührung kommende Seitenflächen des Vierkantholzes müssen vorgängig mit Klebband abgedeckt werden, damit die Hilfsleiste mit dem Werkstück nicht zusammenklebt! -Während der Klebstoff aushärtet, kann die folgende Arbeit in Angriff genommen werden: Zu Montage Scharniere mit Seitenteil und Türe Die Türe wird mittels zwei Scharnieren an den rechten Seitenteil montiert (von vorne gesehen). mm Tür-Innenseite m m Scharniere exakt ausrichten!! Rechte Seitenwand Je nach Schlussfinish der Türe achtet man darauf, dass die schönere Holzseite nach aussen zeigt. Zuerst die Scharniere der Türe genau ausrichten und vorstechen. Damit die Scharniere exakt parallel zur Türkante verlaufen, klappt man den anderen Scharnierschenkel rechtwinklig an die Türaussenseite. Dadurch erhält man den genauen Anschlag. Dann werden die Scharniere mittels der kleinen Schräubchen befestigt. Nach dem Einklappen der Türe muss deren Aussenseite bündig zur Seitenwand-Kante verlaufen! Mit der Montage der in der Originalanleitung erwähnten Ringschraube wird noch zugewartet, da eventuell noch bemalt, bzw. lackiert wird. Zu Zusammenleimen des Gehäuse (Fortsetzung) mm Zwischenzeitlich sind die Klebestellen aus dem Arbeitsschritt (Abbildung links) erhärtet. Bevor wir das linke Seitenteil aufkleben, wird vorgängig noch der untere Anschlag für den Tastendeckel eingeleimt. Dazu wird von der Kiefernleiste ein Stück von cm Länge abgesägt und um mm zurückversetzt auf die Bodenplatte geleimt (Abbildung rechts). Allfällig seitlich überstehendes Holz muss weggeschmirgelt werden! mm -- Die obere Anschlagleiste () für das Tastatur-Tableau wird noch nicht eingeleimt (Siehe Baubeschrieb Opitec Seite )! Jetzt wird die linke Seitenwand eingeklebt. Darauf achten, dass die Kanten der Seitenwand überall bündig verlaufen mit Boden, Rückwand und Deckel! Mit genügend Schraubzwingen fixieren. Partnerarbeit anstreben! Danach wird die Höhe des Zwischentablars eingemessen. Entgegen der Original-Bauanleitung werden mm statt der vorgesehenen mm eingemessen (Schreinerwinkel verwenden!). Die Zwischenwand wird später auch nicht eingeleimt, sondern herausnehmbar montiert. Dies hat den Vorteil, dass das Getriebe für Reparaturen nachträglich besser zugänglich wird Mit dem Verleimen der rechten Seitenwand wird vorerst ebenfalls noch zugewartet, weil dadurch viele der folgenden Montagearbeiten leichter fallen. Zu Anlöten des Lochstreifens an die Antriebswelle, Litze an den Motor Hier vorerst zwei Hinweise zu den Abbildungen Seite – mm Nachdem die beiden Lochstreifen gem. Originalanleitung S. abgelängt, abgerundet und entgratet worden sind, gehts ans Einkerben der beiden Getriebewellen. Steht kein Seitenschneider zur Verfügung, können die entsprechenden Stellen auch mittels grober Feile aufgeraut werden. Das Aussenmass der Welle wird von auf ca. mm reduziert. Lochstreifen bündig zur Welle löten oder kleben!! Liegt bei den Kindern noch keine Löt-Erfahrung vor, wird vom Anlöten abgeraten! Der Lochstreifen kann mit einem Zweikomponentenkleber auch eingeleimt werden. Dabei muss aber unbedingt beachtet werden, dass der Streifen nicht wie auf der Abbildung ersichtlich eingerückt, sondern bündig und rechtwinklig zur Antriebswelle geklebt, bzw. gelötet wird! Der Schliessmechanismus bleibt sonst am vorstehenden Teil hängen! Das Aufstecken der Zahnräder muss vorsichtig erfolgen, damit diese nicht brechen. Allenfalls etwas ausbohren. Es wird geraten, die Zahnräder mit Zweikomponentenkleber zusätzlich zu sichern. Danach werden zwei Litzenstücke à je ca. mm abgelängt und an die Anschlussfahnen des Motors gelötet. Den Pluspol des Motors (rotes Pünktchen) am entsprechenden Litzenende markieren (z.B. mit rotem Klebband)! -Zu Montage Getriebe Doppelzahnräder weiss oder grau Montagewinkel Mutter Distanzhülse Distanzscheiben Welle Messinghülse Welle Plus-Pol markiert Motor Ritzel Mutter Doppelzahnräder, rot Distanzhülse Gewindeschraube x mm Zusammenbau: a) Motor in entsprechende Aussparung des einen Montagewinkels stecken und Ritzel auf Motorwelle aufstecken. Kabel durch die entsprechende Öffnung des anderen Winkels schieben. b) Je eine Gewindeschraube durch die entsprechenden Löcher schieben, je eine Distanzhülse aufstecken. Die beiden Schrauben in die entsprechenden Löcher des anderen Winkels stecken und mit den Muttern sichern. c) Ein weisses Zahnrad auf die Welle schieben, das kleine Zahnrädchen schaut dabei in Richtung rote Zahnräder. Gleichzeitig ein weisses Zahnrad auf die Welle schieben. Das kleine Zahnrädchen schaut auch hier gegen das rote Zahnrad. d) Das letzte weisse Zahnrad und die Messinghülse ebenfalls auf die Welle schieben, wobei das kleine Zahnrädchen ebenfalls in Richtung rotes Zahnrad schaut. e) Alle Zahnräder soweit verschieben, dass sich die beiden Einheiten ineinander schieben lassen (s. Skizze oben). Die beiden Einheiten gemeinsam durch die entsprechenden Bohrungen der Montagewinkel führen und auf der gegenüberliegenden Seite mit den beiden Distanzscheiben sichern. f) Alle Zahnräder so justieren (auf den Wellen verschieben), dass das innerste (weisse) ins Ritzel greift und das rote Zahnrad auf der Welle in dasjenige der Welle b. Die Batterie anhängen (Polung beachten) und den gleichmässigen Gang kontrollieren. Ein paar Tropfen Öl an den Zahnrädern garantieren besseren Lauf. Zu Getriebeeinbau und Verbinden der Mechanik Die beiden Kiefernleisten werden vorerst noch nicht ins Gehäuse geleimt. Dies würde den Einbau des Getriebes unnötig erschweren. Zuerst wird das Getriebe auf die Leisten geschraubt und nachher die gesamte Einheit ins Gehäuse geklebt. Es wird so vorgegangen: -In die beiden Leisten werden je zwei Löcher Ø mm gebohrt. Danach wird die Getriebeeinheit auf die beiden Hölzchen gelegt und mit den mitgelieferten Holzrundschrauben verschraubt. Bohrungen Ø mm Messinghülse .mm .mm So sieht die fertig montierte Getriebeeinheit aus. Diese wird im nächsten Schritt gesamthaft ins Gehäuse geklebt. Boden mm Seitenwand links Die beiden Holzträger werden nun rückseitig und gegen den Boden hin mit Holzleim versehen und um mm zur späteren (rechten) Seitenwand rückversetzt auf die Rückwand geklebt. Schraubzwingen sichern die Motoreneinheit bis zum Aushärten des Klebstoffes. Zwischenzeitlich wird das Reststück des Lochstreifens auf Löcher bzw. ca. mm Länge verkürzt (Seitenschneider oder Blechschere), mit der Feile abgerundet und gemäss untenstehender Skizze auf die Getriebeeinheit montiert. Hutmutter Muttern M, kontern Metallschraube M, mm, ev. Um mm kürzen Metallschraube M, mm (Gelenk muss beweglich bleiben, aber nicht „lottern!) Zu Herstellen der Taster Diese Arbeit verlangt von den Schülern eine gewisse Ausdauer und Exaktheit, da Stück hergestellt werden müssen. Ev. immer wieder als Zwischenarbeit vorsehen! -Vom Bronzeband werden Streifen mit mm Länge möglichst rechtwinklig mit der Blechschere oder dem Seitenschneider abgeschnitten. Anschlagwinkel, wasserfester Filzschreiber, Massstab und Schneidzange (Seitenschneider oder Blechschere tuns auch) erleichtern diese Arbeit. Die einzelnen Streifchen müssen nun noch abgewinkelt werden. Deshalb werden auf jedem einzelnen Stück die aus dem Plan ersichtlichen und mm abgetragen und rechtwinklig (Geodreieck) markiert. Eine Flach- und eine Spitzzange erleichtern unsere Bemühungen: Mittels Flachzange wird zuerst der längere Abschnitt rechtwinklig abgebogen. Die Spitzzange erleichtert es schliesslich, den „ mm-Abschnitt – nochmals rechtwinklig – zurück zu biegen (Siehe kleine Abbildung oben). Je genauer die Arbeit, desto gefreuter das Ergebnis… Zu Herstellen des Tastendeckels Zuerst klebt man die ausgeschnittene Schablone (S. auf den Tastendeckel (Sperrholz mm). Damit die Schablone später problemlos wieder vom Holz gelöst werden kann, beklebt man vorgängig das Sperrholz einseitig mit Maler-Abdeckband und klebt die Schablone z.B. mittels Prittstift auf das Abdeckband. Mit einer Stech-Ahle können nun sämtliche Bohrungen für die Musterklammern (Ø mm) und die Kabeldurchführungen (Ø mm) vorgestochen und anschliessend entsprechend gebohrt werden. Auch die Standorte der Reissnägel werden leicht vorgestochen. Ebenfalls vorbereitend können vom Schweissdraht drei Stücke mit je mm Länge abgezwickt werden. Jetzt werden die Musterklammern durch die mm-Löcher gesteckt und auf der Rückseite der Platte umgebogen. Die Löcher für die Musterklammern können nach dem Vorstechen mitten durch die aufgeklebte Schablone gebohrt werden. Falls der Tresor bemalt werden soll (beizen, spritzen, bemalen), empfiehlt es sich, diesen Arbeitsschritt jetzt sofort durchzuführen! -- Links: bereits bemalte Vorderfront mit eingesteckten Musterklammern. Rechts: die Rückseite des Tastendeckels: Musterklammern einigermassen ausrichten und die überstehenden Ärmchen der untersten Reihe mit dem Seitenschneider abzwicken. Damit die Musterklammern möglichst fest sitzen, eventuell mit einem Hämmerchen von der Rückseite her etwas anschlagen. Damit die nachfolgenden Lötarbeiten die Bemalung unserer Frontplatte nicht beschädigen (Hitzeeinwirkung!) sei folgendes Vorgehen empfohlen: Die Reissnägel werden nicht wie in der Originalanleitung angegeben in die Fronplatte gedrückt und verzinnt. Wir verzinnen zuerst die Reisnägel, löten die Taster auf und drücken zuletzt die ganze Tastereinheit in die Frontplatte! Dies geschieht am besten folgendermassen: ein paar Reissnägel werden in eine (nicht leitende) weiche Holzoder Korkunterlage gedrückt (z.B. ausgediente Schleifklötze). Mit dem Lötkolben werden die Köpfchen genügend erhitzt (Geduld!) und dann wird ein Tupfer Lötzinn aufgebracht (Elektroniklot Ø mm mit Flussmittelseele). Für diese Arbeit ist ein Lötkolben mit feiner Lötspitze und ca. bis Watt am besten geeignet! Sind alle Köpfchen verzinnt, werden die Taster aufgelötet. Dies geschieht wiederum am besten, wenn man die Reissnägel in eine Holz- oder Korkunterlage steckt. Eine entsprechend zugesägte Wäscheklammer ermöglicht das Greifen der Taster. Achtung: keine Metallzange verwenden, da diese die Wärme ableitet und der Lötvorgang dadurch verlängert wird! Der Taster wird mittig und mittels der Wäscheklammer möglichst waagrecht auf den Reissnagelkopf gehalten. Dann wird der Lötkolben so lange flach auf die kurze Tasterfahne gehalten, bis sich das Lötzinn verflüssigt und den Taster mit dem Kopf fest verbindet. Das Lot muss silbern glänzen! Lötkolben weg und etwas abkühlen lassen. Achtung: Taster nicht verkehrt anlöten!! Sind alle Taster mit den Reissnagel-Köpfen verlötet, können diese vorsichtig in die Frontplatte eingeschlagen werden. Ein Durchschlag (so nennt man den Rundstahl auf dem Foto) erleichtert die Arbeit. In der Not hilft auch ein auf dem Kopf gehaltener, stärkerer Nagel, die Taster exakt ausgerichtet in die Frontplatte zu schlagen. Reissnägel senkrecht einschlagen und nötigenfalls richten. Die Taster müssen beim Herunterdrücken die Musterklammern berühren! -- Abbildung links: Die Taster sind alle eingeschlagen und können teilweise noch mit einer Spitz- oder Flachzange gerichtet werden. Abbildung rechts: Die Brücken (Schweissdrähte) können nun aufgelötet werden. Schweissdraht auf eine Tasterreihe auflegen und eventuell mit Wäscheklammer sichern. Nun die Brücke zuerst mit dem linken, dann mit dem rechts äussersten Taster verlöten. Jetzt hält das Stäbchen und die dazwischenliegenden restlichen Taster können problemlos mit der Brücke verlötet werden. Achtung: Beim erneuten Erhitzen der Taster besteht die Gefahr, dass diese verrutschen. Deshalb die Taster mit Holzstäbchen etc. während des Lötvorganges nötigenfalls fixieren. Diesen Arbeitsschritt eventuell in Partnerarbeit ausführen! Mittlerweile dürften die Schüler vom vielen Löten genug haben und so empfiehlt es sich, mit dem definitiven Verkabeln vorerst noch zuzuwarten. Im kommenden Schritt wollen wir deshalb die Anschlagleisten für den Zwischenboden einkleben und die eigentliche Tresorkammer ausgestalten. Erinnern wir uns: Im Schritt haben wir die Höhe von mm eingezeichnet. Link Seitenw nd mm Rückwand Boden Mittels einer Holzleiste (nicht im Lieferumfang begriffen!) stellt man einen Anschlag für die spätere Zwischenwand her. Dabei muss beachtet werden, dass die Leiste im Frontbereich des Schränkchens um die Türdicke (mind. mm) zurückversetzt wird. Wird dieser Abstand nicht eingehalten, kann die Türe nicht geschlossen werden! Das „Tablar wird später nur aufgelegt und kann jederzeit herausgenommen werden, falls am Mechanismus im Nachhinein etwas repariert werden muss. Sind die Klebestellen trocken, wird das Schränkchen provisorisch zusammengebaut und kontrolliert, ob die Zwischenwand problemlos hineinpasst. Nötigenfalls muss das Brettchen () nachbearbeitet werden. Leiste mind. mm zurückversetzen Rückwand Türe Seitenwand rechts um mm zurückschneiden! Luftblasen herausstreichen! Anstelle einer Innenbemalung wurde hier der Tresorraum mit schwarzer Selbstklebefolie überzogen. Mit einer Leiste werden allfällige Luftblasen herausgestrichen. Bei der rechten Seitenwand (Bild links) muss beachtet werden, dass diese später noch geklebt werden muss. Deshalb die Folie um mm zurückschneiden (Leim hält nicht auf Plastik!). Mit dem Ankleben der rechten Seitenwand wird jedoch noch zugewartet, bis die definitive Verkabelung hergestellt ist! Als nächstes wird der Tastendeckel zusammen mit der rechten Seitenwand provisorisch zusammengesteckt und kontrolliert, ob das Tastenpanel leichtgängig in die entsprechende Öffnung passt. Allenfalls muss die Tastenabdeckung noch geringfügig nachgearbeitet werden. Jetzt kann auch die obere Querstrebe (Pos. eingepasst und die Lage auf den beiden Seitenwänden markiert werden. Zu Verkabeln der Teile Schaltplan: der eingestellte Code lautet (oberste Reihe) – (mittlere Reihe) – (unterste Reihe). Der Code kann aber beliebig eingestellt werden. Allerdings sieht das Lötschema dann entsprechend anders aus. Prinzip: Zum Öffnen müssen auf der obersten Kontaktreihe der Taster und Taster auf der mittleren Kontaktreihe der Taster gleichzeitig gedrückt werden. Jetzt zieht das Relais an und bleibt Relais über eine Selbsthalteschaltung in dieser Stellung. Ein deutlich hörba. Taster res „klick zeigt diese Funktion an. Dadurch müssen die zwei Schalter nicht ständig gedrückt gehalten werden. Damit sich die Türe öffnet, muss nun noch der Taster in der Taster untersten Reihe betätigt werden. Der Motor dreht so lange, wie der Tas- Batterie ter gedrückt wird. Wird der falsche Kontakt in der untersten Reihe gedrückt, kommt es zu einem Kurzschluss und das Relais fällt ab. Die Kontakte der Reihen und müssen neu betätigt werden. Hinweis: Nach dem Schliessen des Tresors die Selbsthalteschaltung des Relais durch Betätigen eines falschen Kontaktes in der untersten Reihe aufheben. Die Batterie entlädt sich sonst! Batterie Methodik: Will der Schüler einen eigenen Code einbauen, muss er zuerst das Schaltschema verstehen. Die Lehrperson zeichnet deshalb mit den Schülern auf obigem Schaltplan den Weg des Stromes (farbig) ein. Im Anhang ist zusätzlich ein „blindes Schema beigefügt, mit dessen Hilfe der Schüler seine persönliche Schaltung entwerfen kann. Die Lötarbeiten auf der Rückseite des Tastendeckels sind vor allem im Bereich des Relais relativ knifflig. Es empfiehlt sich deshalb Partnerarbeit! Zuerst werden drei ca. cm lange Litzenstücke an den Enden abisoliert und verzinnt. Das Abisolieren der sehr dünnen Litze geschieht am besten mit einem Japanmesser und muss äusserst vorsichtig erfolgen, damit diese nicht angeschnitten wird. Ev. dem Schüler einen etwas stärkeren Volldraht zur Verfügung stellen. Danach wird jeweils eine Litze von der Rückseite her durch die Kabelbohrung gesteckt und mit dem letzten Reissnagel der Tastenreihe verlötet. Die restliche Verdrahtung geschieht gemäss der nachfolgenden Zeichnung. Hinweis: Die beiden Motorenkabel erst ganz am Schluss einlöten. Genügend lange Kabelstücke vorsehen, damit die ganze Tastereinheit nachträglich bequem vom Gehäuse weggenommen werden kann! Batterie Pol Batterie Pol Vorderseite des Tastendeckels Litzenstücke durch die Bohrungen stecken und mit den letzten Reissnägeln der Tastenreihen verlöten RelaisUnterseite Rückseite des Tastendeckels Brücke Motor-Pluspol Motor-Minuspol Brücken aus Schweissdraht Am besten werden die Batteriekabel zuerst an die Flachsteckhülsen gelötet. Als zusätzliche Sicherung die Kabelführungshülsen mit einer Flachzange plattpressen (siehe Pfeil auf der Abbildung). Nun kommt der lang ersehnte Moment der… Funktionsüberprüfung Dazu legen wir den Tresor vor uns hin. Mit Schraubzwingen wird die rechte Seitenwand provisorisch am Gehäuse fixiert, der Tastendeckel aber vorerst noch nicht eingelegt. Die Ringschraube wird an der im Plan eingezeichneten Stelle in die Türe eingedreht. Auch die V – Flachbatterie wird angesteckt (korrekte Verpolung beachten!). Die Tasten und der ersten beiden Schalterreihen werden betätigt. Es muss ein deutlich hörbares „klick erfolgen; das Relais hat angezogen! Jetzt Taste der untersten Reihe betätigen. Der Motor und das Getriebe beginnen zu laufen. Wir kontrollieren, ob der Schliessmechanismus störungsfrei rundherum drehen kann. Ev. müssen die zwei Lochstreifen leicht gebogen werden, damit die beiden Arme berührungsfrei aneinander vorbei laufen können. Funktioniert auch dies, wird der Schliessmechanismus mittels der M-Schraube und der Hutmutter an der Ringschraube der Türe eingehängt und verschraubt. Erneut kontrollieren wir, ob der Schliessmechanismus mit eingehängter Tür störungsfrei drehen kann. Erst wenn alles zu unserer Zufriedenheit funktioniert, werden abschliessend die rechte Seitenwand und die obere Querstrebe Pos. für den Tastendeckel zusammengeleimt. Danach kann auch der Tastendeckel definitiv angeschraubt werden. Die farbliche Gestaltung überlassen wir dem Schüler. Störungsabhilfe Störung Ursache Abhilfe Relais zieht nicht an Falsche Verpolung: Plus-, Minusanschlüsse kontrollieren! Falsche Verkabelung: anhand des Schaltplanes nochmals sämtliche Verlötungen kontrolliere und ev. umlöten Relais zieht an, Motor dreht aber bei Falsche Motorenverpolung: umpolen Betätigung der Taste nicht Relaisanschlüsse falsch: kontrollieren, ggf. umlöten Verbindung Mitte zu unten fehlt: Löten Brücken der untersten Reihen falsch, fehlen: ergänzen, umlöten Brücke zu (unterste Reihe) hat Kontakt mit beheben Tür öffnet, Motor bleibt beim Schlies- Die beiden Locheisen-Arme streifen: Lochstreifen vorsichtig sen jedoch hängen und wenig zurechtbiegen. Ev. Ringschraube leicht nach oben und/oder seitwärts verschieben. Die Schrauben des Schliessmechanismus sind zu stark angezogen: lösen, bis die beiden Lochstreifen widerstandslos spielen können. Motor und Getriebe drehen, Tür bleibt Die roten Zahnräder drehen durch: Im schlimmsten Fall Geaber ohne Bewegung triebe ausbauen und Zahnräder neu kleben. © by Himself, Juli.