Arbeitsblatt: CH-Nationalhymne

Material-Details

Geschichte der CH-Nationalhymne
Musik
Musikgschichte
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

43512
485
3
04.08.2009

Autor/in

Roland Müntener
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geschichte der Schweizer Nationalhymne Der Schweizerpsalm, nach seinen ersten Worten auch Trittst im Morgenrot daher genannt, ist die Nationalhymne der Schweiz. Sie wird oft auch Landeshymne genannt. Das Lied wurde 1841 von Alberich Zwyssig, einem Zisterziensermönch des Klosters Wettingen zu einem Text von Leonhard Widmer komponiert. Zwyssig wählte den Messegesang Diligam te Domine (de. Ich will Dich lieben Herr), den er 1835 für eine PfarrinstallationsFeier in der Dorfkirche von Wettingen komponiert hatte und gab ihm den heute bekannten Namen, Schweizerpsalm. Bereits im Jahr 1843 war das Lied im „Festheft der Zürcher Zofinger für die Feier der Aufnahme Zürichs 1351 in den Schweizerbund enthalten und die Melodie erfreute sich, dank Übersetzungen in die romanischen Sprachen, grosser Beliebtheit und wurde häufig bei patriotischen Feiern gesungen. Zwischen 1894 und 1953 kam es zu zahlreichen Vorstössen, um das Lied zur offiziell gültigen Nationalhymmne zu erheben, was der Bundesrat aber ablehnte. Der Grund dazu war, dass eine Schweizer Nationalhymne nicht durch ein behördliches Dekret eingeführt, sondern vom Volk gewählt werden sollte. Neben dem Schweizerpsalm existierte das gleichermassen populäre Lied Rufst Du mein Vaterland, welches zur Melodie von God Save the Queen gesungen wurde. Den Text zu „Rufst du mein Vaterland verfasste der Berner Dichter Johann Rudolf Wyss. Als mit der Zunahme von internationalen diplomatischen Kontakten im 20. Jahrhundert mehrfach die Schweizer und die Britische Hymne nacheinander gespielt wurden, führte dies zu Missverständnissen, was letztendlich zum Wunsch nach einer neuen Hymne führte. Im Jahre 1961 beschloss der Bundesrat, dass der „Schweizerpsalm als eine unverwechselbare und rein schweizerische Schöpfung anzuschauen sei und deshalb als provisorische Nationalhymne zu gelten habe. Nach einer dreijährigen Probezeit sprachen sich sechs Kantone gegen und zwölf für die neue Hymne aus, während sieben für eine verlängerte Probezeit plädierten. 1965 erfolgte die vorläufige Anerkennung des „Schweizerpsalms als Schweizer Nationalhymne, wobei in der Folgezeit mehrere Gegenvorschläge aufgrund des zwiespältigen Ergebnisses eingereicht wurden, die aber auch nicht überzeugender waren als der „Schweizerpsalm. Am Nationalfeiertag im Jahr 1981 wurde der Schweizerspalm offizielle Nationalhymne der Schweiz und löste damit „Rufst du mein Vaterland ab. 1. Strophe 2. Strophe Trittst im Morgenrot daher, Seh ich dich im Strahlenmeer, Dich, du Hocherhabener, Herrlicher! Wenn der Alpenfirn sich rötet, Betet, freie Schweizer, betet! Eure fromme Seele ahnt Eure fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland. Kommst im Abendglühn daher, Find ich dich im Sternenheer, Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender! In des Himmels lichten Räumen Kann ich froh und selig träumen! Denn die fromme Seele ahnt Denn die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland. 3. Strophe 4. Strophe Ziehst im Nebelflor daher, Such ich dich im Wolkenmeer, Dich, du Unergründlicher, Ewiger! Aus dem grauen Luftgebilde Tritt die Sonne klar und milde, Und die fromme Seele ahnt Und die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Fährst im wilden Sturm daher, Bist du selbst uns Hort und Wehr, Du, allmächtig Waltender, Rettender! In Gewitternacht und Grauen Lasst uns kindlich ihm vertrauen! Ja, die fromme Seele ahnt, Ja, die fromme Seele ahnt, Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland. Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.