Arbeitsblatt: lernen lernen

Material-Details

einführung, folie
Lebenskunde
Anderes Thema
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

44333
344
4
18.08.2009

Autor/in

stellamarea (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

1. Wir lernen nur, was wir lernen wollen Wer freiwillig und aus eigenem Interesse eine Aufgabe angeht, lernt leichter und besser. Wer nur aufgrund von Zwang (Fremdbestimmung) lernt, hat bedeutend mehr Mühe und weniger Erfolg. Trotzdem verlangen deine Lehrer einiges von dir. Dazu gehören bestimmt auch Dinge, die du ungern machst, trotzdem musst du sie bewältigen können. Dazu rate ich dir, die Einstellung machts! Die grundlegende Bedingung für erfolgreiches Lernen ist: zu wissen, was man will, und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Erst die eigene Entscheidung, etwas leisten zu wollen, auch wenn es schwer fällt, ermöglicht es, die Lernleistung mittels Arbeitstechniken zu verbessern. Das Wissen, etwas zu tun, wofür man sich selber entschieden hat (Selbstbestimmung), hilft, auch weniger beliebte Aufgaben positiv anzupacken. Aktiv lernen heisst, das Lernen zu planen, denn erfolgreiches Lernen bedingt gute Lernstrategien. Diese sind am Anfang arbeitsintensiver. Werden sie jedoch konsequent angewandt, wird der Lernaufwand mit der Zeit immer kleiner. Sich beim Lernen mit Erfolgen selbst motivieren Jeder Mensch hat seine persönlichen Vorstellungen darüber, warum er in bestimmten Lerngebieten erfolgreich ist oder eben nicht. Im Extremfall kann sogar das Gefühl aufkommen, man könne tun, was man wolle, es gehe ja sowieso schief. Solche negativen Erfahrungen aus der Kindheit können Jugendliche und Erwachsene durch neue Erfahrungen ändern. Der Mensch hat die Fähigkeit, sich Vorstellungen von der Zukunft zu machen. Beim Lernen kann diese Fähigkeit für die Motivation genutzt werden, indem Lernerfolge geplant werden. Die Motivation, vor allem bei grösseren Aufgaben, bleibt erhalten, wenn du die Arbeit in kleine Schritte unterteilst. So verschaffst du dir regelmässige Erfolgserlebnisse. Je mehr Erfolg du beim Lernen hast, desto eher wirst du motiviert sein, weiterhin zu lernen und dich mit weiteren Erfolgserlebnissen zu motivieren. Lernen zahlt sich oft erst später aus Im Laufe deiner Schulzeit müssen Dinge gelernt werden, die wenig sinnvoll erscheinen oder die du sehr oft nicht sofort praktisch anwenden kannst. Um sich für den Stoff zu motivieren, lohnt es sich zu überlegen, warum du diese Lerninhalte lernst und ob sie sinnvoll sind: Vielleicht wird der Lerninhalt später im Beruf wichtig sein, vielleicht hilft er dir in deinem Alltagsleben, vielleicht bekommst du aufgrund dieses Wissens später mehr Lohn Ursachen für Ablenkungen erkennen und überwinden Nebst den offensichtlichen Ablenkungen wie schönes Wetter oder ein spannendes Computergame, gehören auch Hungergefühl zu den Motivationsstörern. Und oftmals ist jedes Geräusch von aussen eine willkommene Ablenkung, die sozusagen begründet, warum man jetzt die Arbeit liegen lässt. Jeder Mensch hat seine ganz persönliche Sammlung an „Ablenkern. Versuche herauszufinden, welches deine Ablenker sind und stell dich ihnen. So bist du auf sie vorbereitet und kannst sie überwinden. Oder du gestaltest dir mit deinem Ablenker deine Pausenbelohnung für gut erledigte Arbeit