Arbeitsblatt: Moritat: Sbinchen und Finster ist die Mitterrnacht

Material-Details

Aufgaben zur Moritat: Sbinchen und Finster ist die Mitterrnacht
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

44532
695
6
23.08.2009

Autor/in

paedpari (Spitzname)
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Anonym Finster ist die Mitternacht Finster ist die Mitternacht, Wolken ziehen trüb und trüber, Wilder Schauer saust vorüber, Alles ruht, Verrat nur wacht. Horch mit einem Mal es dröhnt, Wagenräder hört man rasseln, Hufe auf dem Estrich prasseln, Eine Peitsche laut ertönt. Arbeitsaufträge: 1. Versetzt euch in den einsamen Wanderer und erzählt mit eigenen Worten, was er gehört und was er gesehen hat. 2. In dem Bänkellied wird eine Lehre formuliert. Sucht die entsprechende Textstelle und formuliert die Lehre mit eigenen Worten. 3. Stell dir vor, du wärst ein Bänkelsänger und müsstest die Moritat „Finster ist die Mitternacht ankündigen (Kommen Sie, sehen Sie, staunen Sie!.; Liebe Leute, hört mir zu.). Fasse dabei den Inhalt in aller Kürze zusammen. Schwarzer als die Nacht die Ross? Stampfen sie einher im Düstern, Feuer schnaufet aus den Nüstern, Aus den Augen tellergroß. Wagen ist vom hellen Feuer, Seine Flammenräder sprühen, Seine Flammenpolster glühen, Kutscher ist ein Ungeheuer. Auf den Polstern,auf der Bank, Von den Gluten umschimmert, Einer seufzet,einer wimmert, Grässlich ist der Qualendrang. Er war Bürgermeister eh?, Wollte da die Stadt verraten; Arger Lohn folgt argen Taten, Ach unendlich ist sein Weh. Viermal fährt er jedes Jahr Rund in der Gespensterstunde Aufwärts aus dem Höllenschlunde, Sträubt sich des mutgen Wandrers Haar. Anonym Sabinchen (1849) 1. Sabinchen war ein Frauenzimmer, gar hold und tugendhaft. Sie diente treu und redlich immer bei ihrer Dienstherrschaft. 2. Da kam aus Treuenbrietzen ein junger Mann daher, der wollte gern Sabinchen besitzen und war ein Schuhmacher. 3. Sein Geld hat er versoffen in Schnaps und auch in Bier. Da kam er zu Sabinchen geloffen und wollte welchs von ihr. 4. Sie konnt ihm keines geben, da stahl er auf der Stell von ihrer guten Dienstherrschaft sechs silberne Blechlöffel. 5. Jedoch nach achtzehn Wochen, da kam der Diebstahl raus. Da jagte man mit Schimpf und Schande Sabinchen aus dem Haus. 6. Sie rief: Verfluchter Schuster, du rabenschwarzer Hund! Da nahm er sein Rasiermesser und schnitt ihr ab den Schlund. 7. Das Blut zum Himmel spritzte, Sabnichen fiel gleich um. Der böse Schuster aus Treuenbrietzen, der stand um ihr herum. 8. In einem dunklen Kellerloch, bei Wasser und bei Brot, da hat er endlich eingestanden die grausige Moritot. 9. Am Galgen ward der Treuenbrietzener gehängt durch einen Strick. Dazu hat ihn gebracht die Untreu und auch die falsche Tück. Arbeitsaufträge: 1. Vergleiche die Moritaten „Finster ist die Mitternacht und „Sabinchen. Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede fallen dir auf? sprachlich inhaltlich