Arbeitsblatt: Zwischenkriegszeit - Malerei
Material-Details
Die goldenen Zwanzigerjahre: Lehrvortrag zur Veränderung der Malerei
(Die Bilder darf ich leider nicht hochladen)
Geschichte
Neuzeit
9. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
4490
1093
8
14.02.2007
Autor/in
Lukas Ferrari
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Die Zwischenkriegszeit Malerei Klassische Malerei einen Gegenstand so abbilden, wie man ihn in der Natur sieht wie ihn ein anderer Beobachter vom gleichen Standort aus auch sehen kann Bild 1) Abraham van Beyeren Stilleben mit Fischen (1655-66) Bild 2) Caspar David Friedrich Der Sommer (Landschaft mit Liebespaar) 1807 Bild 3) Rudolf Koller Die Gotthardpost (1873) Bild 4) Silvestro Lega Der Spaziergang (1890) Klassische Malerei – Impressionismus (18601900) Impression Eindruck Bild 5) Eduouard Manet Bar aux Folies-Bergeres 1881-82 Bild 6) Claude Monet Frau mit Sonnenschirm (1886) Klassische Malerei – Nachimpressionistische Malerei (18801910) Pointilismus – Malerei nach Punkten Es war nun nachgewiesen, dass die Netzhaut das Wahrnehmungbild in Form kleinster Rasterpünktchen aufnimmt. Also bauten die Künstler ihre Bilder auch aus kleinen exakten Punkten auf. Vorläufer des Expressionismus Bild 7) Vincent van Gogh Pont de Langlois (1888) Moderne Malerei Malerei muss nicht mehr nur abbilden, wie man einen Gegenstand in der Natur sieht (die Fotografie übernimmt diese Rolle). Der Maler sucht nach einer neuen Identifikation. Entwicklung zum „Abstrakten Loslösung von der sichtbaren Wirklichkeit Symbolismus (18801900) ein Kunstwerk muss „seelische Tiefe, eine „tragende Idee (ein Symbol) ausdrücken Bild 8) Edvard Munch Der Schrei (1893) Jugendstil (18901910) das Motiv wird in dekorative Ornamentik aufgelöst Bild 9) Gustav Klimt Der Kuss (1908) Expressionismus (19051919) Expression Ausdruck „Wirklichkeit ist weit mehr als das unmittelbar Sichtbare man wollte der Wirklichkeit den Schleier der sichtbaren Erscheinung entreissen und „hinter den Schein der Dinge schauen ein Gegenstand wird benützt, die eigene seelische Stimmung auszudrücken. Bild 10) Emil Nolde Herbstwolken (1910) Bild 11) Erich Heckel Der Dorfteich (1910) Bild 12) Ernst Ludwig Kirchner Strassenszene (1913) Die Zwischenkriegszeit Strukturalismus eigentliche Wesenszüge, die Struktur eines Gegenstandes gelöst vom Eindruck des menschlichen Auges darstellen. „Wir werden nicht mehr den Wald oder das Pferd malen, wie sie uns gefallen oder scheinen, sondern wie sie wirklich sind, wie sich der Wald oder das Pferd selbst fühlen, ihr absolutes Wesen, das hinter dem Schein lebt, den wir nur sehen. (Franz Marc) Bild 13) Franz Marc Das Äffchen (1912) Bild 14) Franz Marc Füchse (1913) Kubismus (19071925) Zertrümmerung der Form Reduktion auf einfache geometrische Formen Bild 15) Pablo Picasso Bildnis Dora Maar (1937) Bild 16) Pablo Picasso Les Demoiselles dAvignon (1907) Bild 17) Fernand Léger Drei Frauen (1921) Komposition farbiger geometrischer Flächen sollten aufs Auge wirken, wie eine Tonkomposition aufs Ohr. Bild 18) Wassily Kandinsky Komposition (1925) Bild 19) Wassily Kandinsky Gelb-Rot-Blau (1925) Der internationale Stil (De Stijl) [Bauhaus] (19131930) Weiterführung des Kubismus (einfachste geometrische Formen, klare Farben) abstrakte Kunst einer besseren Welt man wollte die sichtbare Welt nicht länger nachahmen, sondern verändern den Menschen zur Harmonie führen und den Weg zu einer besseren Gesellschaft ebnen Bild 20) Piet Mondrian Composition with Color Planes and Gray Lines 1 (1918) Bild 21) Piet Mondrian Composition with Red, Yellow and Blue (1921) Dadaismus (19161925) Der Sinn des Unsinns Der Dadaismus war die Antwort einiger Künstler auf eine aus den Fugen geratenen Welt. [das Wort Dada („Holz-, Steckenpferd) wurde zufällig beim Blättern im französischen Wörterbuch gefunden] Die Dadaisten lehrten alle bisherige Kunst mit ihren Merkmalen (Schönheit, Ordnung, etc.) ab und wollten ihr Gewöhnlichkeit, Zufall, Unordnung gegenüberstellen. Alltagsgegenstände wurden zu Kunst erklärt, Gedichte aus unzusammenhängenden Wörter und Lauten geschaffen, das Publikum schockiert und provoziert. Bild 22) Kurt Schwitters Ausgerenkte Kräfte (1920) Bild 23) Kurt Schwitters Sternenbild (1920) Bild 24) Kurt Schwitters Kleine Dada-Soirée (1922) Bild 25) George Grosz Die Stützen der Gesellschaft (1926) Neue Sachlichkeit (19201933) Gegenbewegung zur expressionistischen Emotionskunst und zur kubistischen Abstraktion Rückkehr zur stillen, detailgenauen Darstellung der dinglichen Welt, die in ihrer Erstarrung dem Betrachter allerdings einen befremdlichen Charakter verliehen Bild 26) Otto Dix Die Eltern des Künstlers (1924) Bild 27) Rudolf Schlichter Potrait Bert Brecht (1926) Surrealismus (19241945) Bilder aus dem Keller der Seele Bereiche des Unbewussten durch Unlogisches, Irrationales und Zufälliges hervorbringen Bild 28) Rene Magritte Das Reich der Lichter (1954) Bild 29) Salvador Dali Die Beständigkeit des Gedaechtnisses (Die weichen Uhren) (1931) Die Zwischenkriegszeit