Arbeitsblatt: Wälder der Erde

Material-Details

Bedeutung des Waldes Wälder der Erde
Biologie
Oekologie
8. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

45022
353
9
01.09.2009

Autor/in

Eviii (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

– Lebensraum Wald – N&T 1. Bedeutung des Waldes AB 1 Der Wald übt auf die ihn umgebene Landschaft, den Menschen, den Boden, Wasser und Luft, sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt eine bedeutende Wirkung aus. Vielfach sind wir uns seiner vielfältigen Aufgaben gar nicht bewusst. 1. Holzlieferant Holz wird in grossen Mengen geschlagen, um daraus Möbel, Papier und andere Dinge herzustellen. 2. Klimaschutz und Reinigung der Luft Bäume und Pflanzen wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um und sorgt für ein ausgeglichenes Klima. Die Blätter der Bäume filtern Schadstoffe und Abgase. 3. Schutz vor Bodenerosion Durch das weit verzweigte Wurzelwerk der Bäume und Sträucher im Boden wird das Wegschwemmen der Erde durch Wasser und das Wegwehen durch Wind verhindert. 4. Schutz vor Lawinen, Steinschlag und Hochwasser Der lockere Waldboden mit zahlreichen Hohlräumen und Poren nimmt Niederschläge rasch auf. Der Wald im Gebirge verhindert, dass Lawinen entstehen oder sich ausbreiten. 5. Lebensraum für Tiere und Pflanzen Wald ist für viele Pflanzen und Tierarten ein unverzichtbarer Lebensraum. 6. Erholungsgebiet für den Menschen In der ganzen Schweiz sind 31 der Landesfläche bewaldet. 5844 Personen sind in der Waldwirtschaft beschäftigt und weitere 82627 Personen arbeiten in der Holz, Zellstoff- oder Papierindustrie. – Lebensraum Wald – 2. Wälder der Erde N&T AB 2 Wald ist nicht gleich Wald Die Produktivität und der Reichtum der natürlichen Lebensräumen auf dem Festland sind in erster Linie von der Sonnenstrahlung und der Verfügbarkeit von Wasser abhängig. Die reichsten Lebensräume gibt es da, wo es reichlich Sonne und Süsswasser gibt. Bei den Lebensräumen kann man grob zwischen Wäldern, Grasland und Wüsten unterscheiden; Wälder wachsen überall, wo es nicht zu kalt, zu trocken oder zu nährstoffarm ist – dort entstehen Grasländer oder gar Wüsten. Beschrifte die verschiedenen Wälder der Erde Der Wald ist ein sehr komplexes Ökosystem. Das liegt schon einfach daran, dass im Wald sehr viele verschiedene Lebewesen miteinander an einem Fleck wohnen und sich gegenseitig beeinflussen. Verschiedene Umwelteinflüsse, wie Klima, Boden oder Höhenlage, führen darüber hinaus dazu, dass die Wälder dieser Erde sehr verschieden sind. Die artenreichsten, komplexesten und produktivsten Wälder sind tropischen Regenwälder. Sie ziehen sich als ein breiter Gürtel rund um den Äquator um die Erde. Man findet hier mehr als die Hälfte aller bekannten Tier- und Pflanzenarten. Zudem leben 150 bis 300 Millionen Menschen im oder vom Regenwald. Jedoch wird der Regenwald durch natürliche Brände und Brandrodungen bedroht. Der Verkauf von Tropenhölzern führen ebenfalls zu weiteren Abholzungen. Riesige Flächen werden gerodet, um Plantagen anzulegen, oder Viehweiden zu gewinnen. Strassen oder der Bergbau führten auch dazu, dass in den letzten 40 Jahren in Brasilien mehr als 17% des Regenwalds zerstört wurde. Wenn es warm und trocken ist und kaum Niederschläge gibt, kann kein Wald wachsen: hier entstehen Grasländer und Wüsten. Zu den grössten Wüsten gehören die Sahara und die Gobi. Solch extreme Lebensräume fordern Anpassungen; so speichern viele Pflanzen Feuchtigkeit oder keimen erst nach Regenfällen. Tiere leben oft im Untergrund und kommen erst im Dunkeln an die Oberfläche. Im Mittelmeerklima – hier sind die Sommer heiss und trocken, die Winter aber mild und regenreich – finden wir die Hartlaubwälder- kleine harte Blätter überstehen den trockenen Sommer. Beim Klima das in Mitteleuropa vorherrscht, bilden sich sommergrüne Laubwälder, etwa die typischen Buchenwälder der Schweiz. Die ausgedehnten Winter machen das Abwerfen der Blätter erforderlich; die Sommer sind lang genug, dass es sich für die Pflanzen lohnt, Blätter neu austreiben zu lassen (werden die Sommer zu kurz, wie weiter im Norden oder in den Bergen, herrschen Nadelbäume vor). Diese Laubwälder stehen im allgemeinen auf – Lebensraum Wald – 2. Wälder der Erde N&T AB 3 guten Böden, typische Baumarten sind Buchen, Eichen, Ahorn und Erlen. Aufgrund ihrer Höhe bieten sie Tieren auch weit über dem Erdboden Lebensräume; da zudem umstürzende Bäume immer wieder Lücken reissen, bestehen Wälder aus einem Mosaik aus altem Bestand, Lichtungen und heranwachsenden Bäumen – wenn dieses Bild heute selten ist, liegt es daran, dass die meisten „Wälder heute intensiv bewirtschaftete Forsten sind. Weiter nördlich wachsen boreale Nadelwälder (genannt: Taiga. Die ausgedehnten Nadelwälder bestehen aus nur wenigen Baumarten, meist Fichten, Föhren, Tannen oder Lärchen. Nadeln reduzieren die Verdunstung in der kalten Jahreszeit, wenn das Wasser im Boden gefroren ist, können aber sofort mit der Fotosynthese beginnen, sobald es taut; sie nutzen die kurze Vegetationszeit daher sehr effektiv. Diskutiert folgende Fragen zu zweit und findet eine gemeinsame Antwort: 1. Welches Klima zeichnet den tropischen Regenwald aus? 2. Mit welchen Bedingungen müssen die Nadelwälder im Hochgebirge zurechtkommen? 3. Nicht nur auf der ganzen Welt, auch in der Schweiz gibt es unterschiedliche Wälder. Laubwälder, Mischwälder und reine Nadelwälder, sie sind unterschiedlich zusammengesetzt. Welche Umweltfaktoren bestimmen das Vorkommen der einzelnen Baumarten? 4. Der tropische Regenwald ist stark gefährdet, nenne Ursachen und Auswirkungen.